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Jesuitengeneral Sosa neuer Leiter der Welt-Union der Ordensoberen

27. November 2018 in Chronik, 25 Lesermeinungen
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Der Generaloberer des Jesuitenordens relativierte die Existenz des Teufels, die Worte von Jesus über die Scheidung und betete zu Buddha. Sein Orden verliert seit Jahren beständig Mitglieder


Vatikan (kath.net)
Arturo Sosa Abascal, Generaloberer des Jesuitenordens, steht ab sofort an der Spitze der weltweiten Union der Ordensoberen. Der 70-jährige Venezolaner, der seit Monaten an der Spitze der Jesuiten mit merkwürdigen Aussagen für Aufsehen sorgt, wurde während der Generalversammlung des Dachverbands der katholischen Generaloberen zu dessen Präsident gewählt. Mitglieder der Generalversammlung sind alle Generaloberen der Ordensinstitute und der Gesellschaften Apostolischen Lebens päpstlichen Rechts.

Sosa hatte 2007 die Jesus-Worte über Scheidung relativiert und gemeint, dass man bei den klaren Jesus-Worten im Matthäus-Evangelium "unterscheiden" müsse, gemäß dem "Gewissen" jedes Einzelnen. Später relativierte der Jesuiten-General auch die Existenz des Teufels und meint: "wir haben symbolische Gestalten geschaffen, wie den Teufel, um das Böse auszudrücken". Ein Sprecher meint, dass diese Aussagen aus dem Kontext genommen wurden. Der emeritierte Gregoriana-Professor und Exorzist der Diözese Padua, Sante Babolin, hat damals Kritik an Aussagen des Jesuiten-Generals Pater Arturo Sosa über das Böse und die Existenz des Teufels geübt. Sosa hatte von einer "symbolischen Gestalt" gesprochen. Dem widersprach Babolin, wie die "Catholic News Agency (CNA) am Dienstag berichtete. "Der Teufel, Satan, existiert", betonte er. Das Böse sei keineswegs nur eine Abstraktion. Sosa war kurze Zeit später bei einer buddhistischen Veranstaltung und hatte dort laut zu Buddha gebetet.


Die Jesuiten verlieren übrigens seit Jahren Mitglieder. Seit 1966 bis 2017 hat sich die Zahl der Jesuiten weltweit von 36.000 auf 16.000 mehr als halbiert und die Anzahl der Jesuitenpriester hat sich von 20.000 auf ca. 11.500 verringert.




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