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Nach Skandal um McCarrick: US-Bischof will Kulturwandel im Klerus

13. August 2018 in Weltkirche, 11 Lesermeinungen
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‚Das kann so nicht weitergehen’ schreibt Bischof McKnight angesichts des jahrelangen Missbrauchs von Jungen, Seminaristen und Priestern durch Erzbischof McCarrick.


Jefferson City (kath.net/LSN/jg)
Shawn McKnight, der neu geweihte Bischof von Jefferson City (US-Bundesstaat Missouri), hat das Schweigen vieler Bischöfe zum Missbrauchsskandal um Erzbischof McCarrick kritisiert.

In einer Stellungnahme für die Bistumszeitung Catholic Missourian hat McKnight einen „Kulturwandel im Klerus“ verlangt. Wörtlich schreibt er: „Es ist beinahe unerträglich. Wie konnte ein Mitbruder im Bischofsamt mit solcher Gleichgültigkeit die Würde von Jungen, Seminaristen und Priestern jahrzehntelang missachten, ohne dass ihn jemand zur Verantwortung zieht?“


„Das kann so nicht weitergehen und ich hoffe, dass es mit der Gnade Gottes eine Änderung der Kultur im Klerus geben wird“, fährt er fort. Er verspricht, sich bei der Versammlung der Bischöfe der USA im November für einen transparenten und effektiven Modus der Aufklärung von Missbrauchsvorwürfen gegen Bischöfe einzusetzen. Das Treffen soll Wege zu einer spirituellen Erneuerung finden und Möglichkeiten aufzeigen, wie das Vertrauen in die Kirche wieder hergestellt werden kann.

Shawn McKnight ist vor einem halben Jahr zum Bischof von Jefferson City geweiht worden.

© Foto: Diözese Jefferson City


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Lesermeinungen

 Holunder 14. August 2018 
 

Antwort an @Herbert K.

Zitat aus Wikipedia: "McCarrick studierte die Fächer Katholische Theologie, Philosophie und Soziologie an der Katholischen Universität von Amerika in Washington, D.C. und empfing am 21. Mai 1958 durch Francis Kardinal Spellman das Sakrament der Priesterweihe."

Erzbischof McKerrick hatte also sehr wohl noch das "alte", vorkonziliare Verständnis von der Stellung und Würde des Priesters. Sexueller Missbrauch findet immer dort statt, wo esMachtstrukturen gibt, die eine Person unantastbar machen.


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 Suebus 13. August 2018 
 

@Herbert K.

Ich habe ja geschrieben, dass man Priestern die Ehre zuteil werden soll, die ihnen gebührt.

Sie hatten geschrieben, wenn man zu Klerikern aufschaue, dann würden sie sich diese hohe Stellung verinnerlichen und folglich keine bösen Taten begehen. Und da habe ich eben meine Zweifel.


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 Petrusbinsfeldus 13. August 2018 
 

@ Herbert K.

"Man muss halt die schwarzen homosexuellen Schafe herausfinden und konsequent laisieren sobald es bekannt ist." Aber wie wollen Sie das machen wenn jemand enthaltsam lebt?


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 Herbert K. 13. August 2018 
 

@Suebus

"Wenn man sie habe zu sehr auf ein Podest hebt und ihnen grundsätzlich mehr Vertrauen entgegenbringt, dann fühlen sich die „schwarzen Schafe“ unter ihnen umso mehr unangreifbar, was sie noch mehr zu irgendwelchen Taten animieren kann."
Na ja, die Tatsache dass es schwarze Schafe geben kann, ist ja kein Grund, Kleriker mit Laien auf die selbe Stufe zu stellen. Mit diesem Grund könnten sie sämtliche Hierarchien verbieten bzw. das ist das gleiche Argument wie der Laien, die Priesterinnen spielen wollen. "Wir sind doch eh alle gleich" sagen die dann.
Man muss halt die schwarzen homosexuellen Schafe herausfinden und konsequent laisieren sobald es bekannt ist. Dann kann man auch aufschauen.


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 Suebus 13. August 2018 
 

Herbert K.

Da bin ich mir nicht so sicher.

Natürlich bin ich auch dafür, dass Tristan der benötige Respekt entgegengebracht wird.

Wenn man sie habe zu sehr auf ein Podest hebt und ihnen grundsätzlich mehr Vertrauen entgegenbringt, dann fühlen sich die „schwarzen Schafe“ unter ihnen umso mehr unangreifbar, was sie noch mehr zu irgendwelchen Taten animieren kann.


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 JuM+ 13. August 2018 
 

An den Früchten werdet ihr sie erkennen...

und diese sind nach 50 Jahren des Verfalls nicht mehr sichtbar. Die Logik des Ursache-Wirkung Prinzip kann nicht verleugnet werden.


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 hape 13. August 2018 

Klerikaler Kulturwandel?

Es geht m.M.n. inzwischen nicht mehr nur um den klerikalen Missbrauch in den USA, Chile oder sonstwo. In Zeiten des Internets ist das kein lokales, sondern ein weltweites Problem. Die wenigen wirklich betroffenen Seminare und Bischöfe mit ihren lokalen Besonderheiten reißen nämlich heute die Weltkirche insgesamt in einen Abwärtsstrudel hinein. Das erfordert zumindest in den Grundzügen auch eine weltweite strukturelle Lösungsstrategie. Mit ihrem aktuellen Konzept der Dezentralisierung aber beraubt sich die Kirche selbst ihrer Schlagkraft.

So wichtig die Forderung nach einem klerikalen Strukturwandel auch sein mag, noch viel wichtiger ist m.E. die richtige Einschätzung der geistlichen Dimension. Letztlich geht es doch um die Frage, ob Missbrauch nicht die Folge des weltweiten Glaubensverlustes sein könnte? Dieser historisch wohl einmalige und alle Konfessionen übergreifende Glaubensverlust entscheidet doch darüber, wie die Strukturen der Kirche in der Zukunft aussehen werden.


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 Herbert K. 13. August 2018 
 

Klerus

„Das kann so nicht weitergehen und ich hoffe, dass es mit der Gnade Gottes eine Änderung der Kultur im Klerus geben wird“
Dass hoffe ich auch! Es muss eine Rückbesinnung auf die Werte vor dem II. Vatikanum geben, wo der Priester noch eine andere Stellung hatte. Die Priester müssen diese Kultur leben und ausstrahlen, das wird dazu führen, dass sie nicht mehr durch die sexualisierte Welt abgelenkt werden.


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 griasdigott 13. August 2018 

Barmherzigkeit und Gerechtigkeit!

Niemand kann für sich selber immer nur Barmherzigkeit fordern, es muss auch gerecht zugehen.

Ein Heiliger hat einmal gesagt:

Barmherzigkeit ohne Gerechtigkeit ist die Mutter der Auflösung.

Mir scheint, daß ist die Quelle des Problems.


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 Bernhard Joseph 13. August 2018 
 

Alles richtig, was Bischof McKnight sagt

Fraglich bleibt, von wem der "Kulturwandel" in der Kirche in Zukunft bestimmt wird, hoffentlich nicht von der sogenannten "Homo-Lobby" im Vatikan, deren Existenz ja selbst vom Papst nicht bestritten wurde!


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 girsberg74 13. August 2018 
 

Hoffnungsvoll

Dieser Bischof verbreitet Hoffnung.

Ich wünsche ihm und der Katholischen Kirche Dursetzungsvermögen; Einsicht bei den Zögerlichen.


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