Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. „Das hier ist ein Satire-Account, oder? ODER????“
  2. #SegenFürAlle: Pfarreien erklären Ungehorsam
  3. Die große Flucht
  4. Rosenkränze für Weltjugendtag 2023 aus Recycling-Material
  5. Belgien: Mann will Ordensschwester werden
  6. "Redet miteinander und habt Sex miteinander – Und geht niemals mit Groll zu Bett!"
  7. Ramadan-Wünsche vom Vatikan: Gemeinsam "Zeugen der Hoffnung"
  8. Augsburger Bischof Meier fordert für Frauen ein diakonisches Dienstamt mit eigenem Profil
  9. New Yorker Elternteil möchte das eigene (erwachsene) Kind heiraten
  10. Mangel an Einheit in vielen grundlegenden Aspekten des Glaubens
  11. DBK-Vorsitzender Bätzing: Debatte um selbstbestimmtes Sterben „sehe ich mit großer Sorge“
  12. Antifa-Flagge über dem vor allem aus kirchlichen Spenden finanzierten Rettungsschiff „Sea-Watch 4“
  13. Gebetsstätte Wigratzbad bekommt neue Leitung
  14. Polnische Bischöfe gegen Corona-Impfstoffe von AstraZeneca und Johnson & Johnson
  15. Kardinal Müller: „Ich halte Benedikt XVI. für einen Kirchenlehrer der Zukunft“

USA: Viele Priesterberufungen bei Hausunterricht

14. April 2018 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Nur 100.000 katholische Kinder werden zu Hause unterrichtet. Aus diesen Reihen kommen acht Prozent der Seminaristen.


Washington D.C. (kath.net/jg)
Junge Amerikaner, die zu Hause unterrichtet wurden, treten vier mal so häufig ins Priesterseminar ein als Absolventen katholischer Schulen. Dieses Ergebnis hat eine Untersuchung des Center for Applied Research in the Apostolate (Cara) gebracht, das an der Georgetown University angesiedelt ist. Das berichtet die Online-Ausgabe des Catholic Herald.


Die Untersuchung bezieht sich nicht nur auf diözesane Priesterseminare, sondern auch auf die Priesterausbildung in Orden und Gemeinschaften. Acht Prozent der jungen Männer, die in den USA auf dem Weg zum Priester sind, wurden zu Hause unterrichtet. Im Durchschnitt waren sie sieben Jahre im Hausunterricht und haben mit 16 Jahren ihre Berufung erkannt.

Derzeit sind nur etwa 100.000 Katholiken im Hausunterricht. Zum Vergleich: Etwa 2 Millionen besuchen katholische Schulen. Aus ihren Reihen kommen etwa 40 Prozent der Seminaristen.

Die Ergebnisse stimmen mit den Erfahrungen der Seminare vieler Diözesen überein, berichtet der Catholic Herald. 2013 wurde Edwin O’Brien, der Erzbischof von Baltimore, in der Zeitung des Erzbistums mit der Aussage zitiert, es gebe keine bessere Quelle für Priesterberufungen als die Home-Schooler.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Ulrich Motte 16. April 2018 
 

Weitere Statistikprobleme

Ein Problem ist, daß Kinder nicht durchgängig dasselbe Schulsystem besuchen. Für 2009 wurde genannt, daß 15 % aller katholischen Kinder katholische Privatschulen besuchen. Wie hoch liegt der Anteil katholischer Kinder, die irgendwann einmal eine katholische Privatschule besuchen. Wie sehen solche Zahlen fürs Home Schooling aus? Bedeutet die oben genannte Zahl, daß 40 % der Priesterberufungen von katholischen Privatschulen kommen, daß 40 % dort ihren Abschluß machten, oder daß 40 % jemals katholische Privatschulen besuchten?


0

0
 
 Ulrich Motte 16. April 2018 
 

Ursache und Wirkung

Seit Jahrzehnten setze ich mich für die Freiheit für den Hausunterricht auch in der BRD ein. Ich konnte Artikel darüber in sehr großen Blättern platzieren. Viele Home-School-Familien (meines Eindrucks und mir zugänglichen Statistiken nach in den USA und in der BRD überwiegend Evangelikale) sind sehr groß und sehr konservativ. Ich vermute, daß das auch für hausunterrichtende Katholiken zutrifft. Ist also der Hausunterricht alleinige Ursache für die in der Tat sehr hohe Zahl von Berufungen? Das könnte ein Vergleich ergeben mit sehr kinderreichen und bzw. oder sehr konservativen katholischen Familien, die ihre Kinder auf staatliche oder private (dann regelmäßig wohl katholische)Schulen schicken. Ich vermute auch dort deutliche höhere Berufungszahlen. Ich vermute auch, daß die Hausschule aber doch noch einen zusätzlichen Schub gibt-Kompliment also an die katholischen Hausschulfreunde!


0

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Berufung

  1. Irland: Dieses Jahr werden mehr Bischöfe als Priester geweiht
  2. US-Politiker tritt ab und wird Jesuit
  3. „Die Kirche wächst durch Anziehung, nicht durch Proselytenmacherei“
  4. Der ‚Herr der Ringe’ und das Finden der Berufung in dunkler Zeit
  5. „Als Geweihte Jungfrauen sind wir kein Ein-Personen-Kloster“
  6. Greshake: Pfarren sorgen sich zuwenig um geistliche Berufe
  7. Christus, der gute Hirte gibt sein Leben für uns
  8. Beide wollten heiraten, jetzt ist ER Priester und SIE Ordensfrau
  9. Den Ruf des Herrn hören, erkennen und leben
  10. Von der NASA ins Kloster








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net-Gewinnspiel 2021: Gewinnen Sie eine ROMREISE!
  2. „Das hier ist ein Satire-Account, oder? ODER????“
  3. Die große Flucht
  4. Gebetsstätte Wigratzbad bekommt neue Leitung
  5. Kardinal Müller: „Ich halte Benedikt XVI. für einen Kirchenlehrer der Zukunft“
  6. Belgien: Mann will Ordensschwester werden
  7. „Wenn meine Kirche jetzt auf dem Mittelmeer unter der Flagge der Antifa segelt, ist das der Bruch!“
  8. Kommen Sie mit - Familienwallfahrt ins Heilige Land mit P. Leo Maasburg - Oktober 2021
  9. #SegenFürAlle: Pfarreien erklären Ungehorsam
  10. New Yorker Elternteil möchte das eigene (erwachsene) Kind heiraten
  11. "Redet miteinander und habt Sex miteinander – Und geht niemals mit Groll zu Bett!"
  12. Mangel an Einheit in vielen grundlegenden Aspekten des Glaubens
  13. Polnische Bischöfe gegen Corona-Impfstoffe von AstraZeneca und Johnson & Johnson
  14. „Ratzinger ein Spalter, Küng ein Versöhner?“
  15. Gram und Schrecken des szientistischen Fideismus

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz