Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. CSU-Söder garantiert für Bayern eine "freie Entfaltung" und attackiert die Kirchen
  2. Kardinal Woelki bleibt Erzbischof von Köln
  3. 'Einige sähen mich lieber tot'
  4. 'Sie sind das Werk des Teufels!' - Wen meinte Papst Franziskus?
  5. Impfpflicht für Messbesucher in kanadischer Erzdiözese
  6. Vatikan führt "Grünen Pass" gegen Covid-19 ein
  7. Bischof Voderholzer erhält für seine Kritik am Synodalen Weg Unterstützung von Kardinal Kasper!
  8. „Die Feier des Gottesdienstes ist der zentrale Auftrag der Kirche“
  9. Elf Bischöfe, DBK und Nuntius unterstützten den Marsch für das Leben, doch dann kommt die Keule!
  10. Vorwürfe gegen Schönstatt-Gründer - Berliner Gericht lehnt Unterlassungsantrag ab
  11. „Wird bei der Taufe das Stirnchakra verschlossen?“
  12. Sie verlassen die Kirche im besten Alter
  13. DBK-Kopf Bätzing: „Die Themen, die das aufzeigen, liegen alle auf dem Tisch des Synodalen Weges“
  14. Franziskus wünscht sich lebendige und kreative Kirche in Europa
  15. Nuntius bei DBK: Es geht um „die kirchliche Gemeinschaft, den katholischen Glaube und Heiligkeit“

US-Journalist: Franziskus’ Pontifikat kann zum ‚Desaster’ werden

27. März 2018 in Weltkirche, 89 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Kurienreform lasse auf sich warten, dafür sei der Papst zu Kompromissen mit der modernen Welt bereit, die schlimme Auswirkungen für die Kirche haben könnten, schreibt Ross Douthat.


New York City (kath.net/jg)
Der US-amerikanische katholische Journalist Ross Douthat hat in einem Kommentar für die New York Times die ersten fünf Jahre des Pontifikates von Papst Franziskus kritisch beurteilt (siehe Link am Ende des Artikels).

Franziskus habe durch große Gesten, welche Demut und christliche Nächstenliebe zum Ausdruck bringen, viele Menschen begeistert, die der katholischen Kirche nicht besonders nahe stünden.

Dafür sei Kardinal Bergoglio nicht zum Papst gewählt worden, entgegnet Douthat. Die Kardinäle hätten ihn gewählt, um den Vatikan zu reformieren. In diesem Bereich seien die Ergebnisse bis jetzt dürftig. Wer nachfrage, werde gern auf das jeweils nächste Jahr vertröstet, während es um die Zustände im Vatikan schlechter bestellt sei als unter Benedikt XVI.


Douthat sieht die wichtigsten Resultate des Pontifikates von Franziskus in zwei bemerkenswerten „Waffenstillständen“ mit der modernen Welt.

Der erste betreffe den Konflikt zwischen der kirchlichen Sexualmoral und der gelebten Praxis vor allem der westlichen Welt nach der sexuellen Revolution. Zunächst sei zwischen Doktrin einerseits und pastoraler Praxis andererseits unterschieden worden. Gleichzeitig habe Franziskus eine „Dezentralisierung der Lehrautorität“ zugelassen, in welcher kontroverse Fragen in den verschiedenen Ländern und Diözesen unterschiedlich beantwortet werden könnten.

Der zweite „Waffenstillstand“ betreffe den Konflikt mit der Volksrepublik China. Franziskus wolle eine Versöhnung der Untergrundkirche mit den regimetreuen Katholiken herbeiführen.

Beide Maßnahmen würden erhebliche Risiken mit sich bringen, warnt Douthat. Der erste „Waffenstillstand“ gefährde die Einheit der Lehre und die Treue zur göttlichen Offenbarung. Die Spannungen innerhalb der Kirche würden zunehmen. Der zweite gefährde das Zeugnis der verfolgten Katholiken. Douthat kritisiert in diesem Zusammenhang die unterwürfige Sprache des Vatikans gegenüber dem kommunistischen Regime Chinas.

Darüber hinaus sei festzustellen, dass die Liberalisierung unter Franziskus nicht zu einer Rückkehr der Katholiken geführt habe, die sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten von der Glaubenspraxis verabschiedet hätten.


Link zum Artikel von Ross Douthat in der New York Times (englisch):

Pope Francis Is Beloved. His Papacy Might Be a Disaster


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Zeitzeuge 2. April 2018 
 

Nochmals: Die fünf Dubia plus meine Zusatzfrage:

Die wenigen Antworten weiss ich wohl zu werten, z.B. kann es über das kath.Grunddogma des Extra ecclesiam nulla salus (ausserhalb der Kirche kein Heil) keine Diskussionen geben, wohl aber über
Nostra Aetate!

Das moraltheologische Dogma, daß es vor
Gott keine erlaubten geschlechtlichen Beziehungen ausserhalb einer rechtmäßigen Ehe geben kann, ist ebenfalls überlieferte Sittenlehre, die
keine Ausnahmen zuläßt, vgl. hierzu Familiaris consortio Nr. 84 (Zusammenleben wie Bruder und Schwester), wer den Herrn Jesus Christus wirklich liebt, hält sich an diese Weisung, da er ja nicht in einer
rechtmäßigen, sakramentalen Ehe lebt!

Die Nicht-Beantwortung der Fragen spricht für sich!

Darüber nochmals zu diskutieren macht für mich keinen Sinn, da ich ja nicht meine Privatmeinung, sondern die katholische Lehrüberlieferung vertrete und wiedergebe!

Allen wünsche ich eine besinnliche Osterwoche!

Wie so oft empfehle ich zur Meditation
R. Schneiders

Allein den Betern kann es noch gelingen!


4

0
 
 gebsy 30. März 2018 

HV - setzt ein Verstehen das Erleben voraus?

http://gebsy.myblog.de/gebsy/page/1852983/Nachfrage-Angebot

Das Schlüsselerlebnis beantwortet alle Fragen ...


0

0
 
 Federico R. 29. März 2018 
 

@fenchel - Gesellschaft und Armut

Gestatten Sie die Frage: Was verstehen Sie eigentlich unter „Gesellschaft“ (und deren Mitte)? Der Begriff lässt sich sehr unterschiedlich definieren, so wie es eben sehr unterschiedliche Gesellschaftsformen gibt. „Gesellschaft“ ist für mich ein politischer, aber kein religiöser Begriff (auch wenn ein kirchlicher Orden ihn in seinem Namen führt: „Gesellschaft Jesu“). Und überhaupt: gibt es sie noch, DIE Gesellschaft?

Sodann wäre dann noch der Begriff „Armut“ zu klären. Bekanntlich gehört Armut zu den evangelischen Räten, und die Armen sind es, die Jesus seligpreist. Es gibt die „geborene“ Armut, die aufgezwungene, die freiwillig gewählte, die eigenverschuldete Armut. Letzterer hat Jesus sogar ein Mahnmal gesetzt: im Gleichnis vom verlorenen Sohn, der sein ererbtes Vermögen durch ein Luderleben verschleudert hatte und danach mittellos zum Vater zurückgekehrte. Wir erfahren: Der Vater hatte zwar Erbarmen mit ihm. Aber für ein Gesellschaftsmodell ist diese Art Armut natürlich ungeeignet.


2

0
 
 phillip 29. März 2018 
 

„Ich glaube an Gott und auch an die Tatsache, dass jeder Mensch eine unsterbliche Seele hat.“

Ad lenitas (3) … gegen den Heiligen Geist bezeichnet, schließen die Reue aus, da ihnen der absichtliche und dauernde Widerstand gegen die göttliche Gnade gemeinsam ist. Es liegt also nicht an der mangelnden Barmherzigkeit Gottes, wenn diese Sünden nicht vergeben oder derart sündige Menschen zur Heiligen Kommunion nicht zugelassen werden, sondern im Wesen dieser Sünden; Gott verzeiht nicht, weil der Sünder keine Verzeihung will , sondern vorsätzlich in der Unbußfertigkeit verharrt und damit auch von den Sakramenten, aber auch vom (verheißenen) Himmelreich ausgeschlossen ist. Wer aber Gott liebt – so heißt es in der Göttlichen Offenbarung -, hält seine Gebote. Es liegt mE doch klar auf der Hand, dass das Bestreben des Widersachers Jesu – in subtiler, zugegebenermaßen hinterlistiger Art und Weise – darauf ausgerichtet ist, zunächst den Gläubigen in seinem Sündenbewusstsein zu erschüttern und es dann zusammen mit den Geboten nach dem Motto, ihr werdet sein wie Gott, abzuschaffen.


6

0
 
 Kostadinov 29. März 2018 

@fenchel

in der Mitte der Gesellschaft mit Fokus auf die Armen tummeln sich aber schon ein paar Dutzend NGOs, Gewerkschaften und sonstige Diesseitsverbesserer. Warum laufen denn der Kirche in Südamerika die Leute reihenweise davon? Weil sie vor lauter Gesellschaftspolitik das ewige Leben vernachlässigt hat...


6

0
 
 fenchel 29. März 2018 
 

oh

Der Artikel von Ross Douthat endet in der Übersetzung:
"Darüber hinaus sei festzustellen, dass die Liberalisierung unter Franziskus nicht zu einer Rückkehr der Katholiken geführt habe, die sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten von der Glaubenspraxis verabschiedet hätten."
@Smaragdos
Ich bin davon überzeugt, dass Papst Franziskus keineswegs durch seine "neue" Perspektive und Initiative mit der "Barmherzigkeit Gottes" die nur zahlenden Katholiken ohne Glauben und Praxis zurückholen will. Eher denke ich, geht es ihm darum, die Kirche wieder stärker in die Mitte der Gesellschaft zu führen und den gesellschaftlichen Focus auf die Armen zu richten.


1

0
 
 Fatima 1713 29. März 2018 
 

@lenitas

Stimmt, den Punkt mit der Reue habe ich vergessen. Umso weniger verstehe ich den Vergleich mit der Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zur Kommunion. Wenn diese vor haben, in ihrer Verbindung zu verbleiben, kann der Priester die Absolution nicht erteilen und sie auch nicht zur Kommunion zulassen, weil die Voraussetzungen nicht gegeben sind. Das hat nichts mit Verständnis für die Gesamtsituation, mit den Hintergründen und auch nichts mit Subjektivität zu tun.
Wenn er hingegen entscheiden würde, dieses Paar darf und das andere nicht, weil er die Sache eben so oder so einschätzt, wäre das rein subjektiv. Ich möchte bzgl. der Sakramente nicht der subjektiven Einschätzung eines anderen bzw. des Priesters ausgeliefert sein.
Aber in diesem Punkt werden wir uns wahrscheinlich nicht einig werden. Ich wünsche Ihnen und uns allen ein gesegnetes Triduum! Gerade in diesen Tagen sind wir alle im Glauben und im Gebet verbunden, auch wenn wir nicht immer in allem einer Meinung sind.


4

0
 
 lenitas 29. März 2018 
 

Amoris Laetitia

@Zeitzeuge
Bevor ich dieses Thema für mich beende, die gewünschte Antwort: Ich glaube an Gott und auch an die Tatsache (für mich Tatsache),dass jeder Mensch eine unsterbliche Seele hat.
Zu Amoris Laetitia: Ich verstehe das Schreiben nicht als neue Lehre, sondern als Klärung der Frage, wie die katholische Kirche mit Menschen umgehen soll, die aufgrund welcher Probleme auch immer, eine gescheiterte Ehe im Gepäck haben, und nun mit neuem Partner verheiratet sind. An diesem Punkt kommt das Neue, nämlich die individuelle Betrachtung der Gesamtsituation mit dem möglichen Ergebnis, dass die Sakramente auch in diesen Fällen zugänglich gemacht werden dürfen. Dass Gott sich für uns eine treue und liebevolle Partnerschaft wünscht, am besten nur einmal verheiratet, ist dabei gar nicht in Zweifel gestellt. Lediglich die kirchliche Antwort auf menschliches Scheitern in diesem Bereich hat sich durch die Prüfung des Einzelfalles und möglicher Zulassung zu den Sakramenten geändert, erweitert.


0

0
 
 lenitas 29. März 2018 
 

Fatima1713

Soweit ich weiß, muss der Priester die ernste Absicht der Reue prüfen. Dann darf er die Lossprechung erteilen. Von Pater Pio ist bekannt, dass er Lossprechungen auch mal verweigert hat. Ein definitives "Nein" zur Lossprechung, habe ich bislang nur von einem Priester gehört.


1

0
 
  29. März 2018 
 

@ Rahner

Von wegen "Musikern wird keinen Zwang und keine Härte abverlangt, ein guter Musiker wird man nur aus Freiwilligkeit und Begeisterung für die Musik." Dann beschäftigen Sie sich doch mal mit dem Werdegang von David Garrett z.B. Er sagte in einem Interview, dass er als Kind und Jugendlicher nur wenig Lust zum Geige Üben hatte, dass sein Vater aber harte Zwangsmaßnahmen verhängte, so dass er ihm verdankt, da zu stehen wo er heute angekommen ist. W.A. Mozart könnte Ihnen ähnliches über seinen Vater berichten!


5

0
 
 St. Hildegard 29. März 2018 
 

@Bernhard Joseph

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar, und Dank auch an alle, die hier - und zwar völlig zu Recht - auf eine gewisse Disziplin bzw. Durchhaltevermögen hingewiesen haben! Der Vergleich aus Musik und Sport ist tatsächlich passend; ein Sportler hat zwar eine grundsätzliche Begeisterung, aber die täglichen Trainingseinheiten sind mühevoll. Der Sportler tut das aber nicht, um "brav" die vorgeschriebenen Trainingsmethoden zu erfüllen (Stichwort: Gesetz), sondern er tut das in der Hoffnung bzw. in der Vorfreude, irgendwann eine Medaille zu bekommen! In der Pastoral habe ich leider oft den Eindruck, dass sie ein stückweit die allgemeine (heutige) Haltung widergibt: Vor lauter "Gott hat uns zuerst geliebt", denken wir, selbst nichts mehr zun zu müssen. (Geht ja gar nicht,das ist doch die "böse Leistungsgesellschaft"). Die Crux ist nur: Wenn man ständig hört: "Alles in mir darf sein, Jesus liebt mich trotzdem" und "ist doch alles menschlich und verständlich", dann hilft das leider gar nicht.


11

0
 
 Federico R. 29. März 2018 
 

Dass die christliche Sexualmoral ...

... seit 2000 Jahren einen hohen Stellenwert einnimmt, hat sehr viel mit dem Apostel Paulus zu tun, der von sich sagt, dass ihm - „gleichsam der Missgeburt“ - als letztem der Auferstandene erschienen ist (1. Kor 15, 1-11). Damit sind auch seine diesbezüglichen Aussagen vom Herrn selbst legitimiert. Wenn wir sie nun für wahr halten, dürfte es keinerlei Zweifel mehr geben an der Richtigkeit und am Wert kirchlicher Gebote und Normen zu einer geordneten Sexualität. Zusammen mit den anderen Geboten des Dekalogs machen sie den Menschen erst zu dem, als was er vom Schöpfer gedacht ist: zum Menschen.

Keiner weiß das besser als der Teufel. Deshalb wird er alles versuchen, mit seinem Zerstörungswerk dort anzusetzen, wo es ihm am leichtesten zu gelingen scheint, nämlich dem Menschen seiner Würde zu berauben, ihn zu erniedrigen, ihn auf die Stufe eines Tieres zu stellen.

Auch christliche Psychologen können/müssen sich auf Paulus berufen. Denn auch seine Worte gehören zum kirchl. Glaubensgut.


9

0
 
 Elija-Paul 29. März 2018 
 

Verfügbarkeit?

Leider geht es bei AL nicht nur um ganze besondere Ausnahmefälle, die keiner eigenen Aufmerksamkeit bedürfen. Diese hat es im Verborgenen wohl schon immer gegeben. Es geht offensichtlich in eine andere Richtung.

Man will Barmherzigkeit üben, großzügig sein und die hl. Kommunion auch jenen geben, die äußerlich nicht im Stand der Gnade sind. Doch denke ich, man versucht etwas zu verschenken,
was einem gar nicht gehört. Die Sakramente sind zur Verwaltung gegeben und nicht zum Besitz!


7

0
 
 Bernhard Joseph 29. März 2018 
 

@Rolando

"Doch in AL geht es darum, es gibt Fälle, wo eine berechtigte und klare Annulierung aufgrund von bereits verstorbenen oder nicht verfügbaren Zeugen nicht erfolgen kann, diese Einzelfälle können unter priesterliche Begleitung zur Hl. Kommunion."

Das interpretieren aber nicht wenige liberalistische Bischöfe ganz anders, ohne dass der Papst dagegen einschritte, was er aber müsste.

Die tiefere Problematik bei AL liegt darin, dass den Glauben zersetzende Kräfte innerhalb der Kirche den durch AL ermöglichten interpretativen Spielraum konsequent nutzen, um die eigene Agenda durchzuziehen. Daher wird dann bei Argumentationen häufig getrickst, um die wahre Motivlage nicht offen legen zu müssen.

Es ist daher nahezu unmöglich über AL in sachlicher Weise zu diskutieren. Dass der Papst dann noch die "dubia" der 4 Kardinäle nicht beantwortet, verschärft den Zustand der Spaltung innerhalb der Kirche noch, was niemals gut sein kann.


12

0
 
 Veritatis Splendor 29. März 2018 

@Zeitzeuge: Tja :-)

Eine logisch-korrekte Beantwortung der Dubia UND gleichzeitige Anerkennung von "Amoris Laetitia" scheint ebenso leicht/schwierig, wie es bspw. eine volle lehramtliche Harmonisierung des absolut exklusiven "Extra ecclesiam nulla salus" von 1441/42 (Dogma!?), mit dem inklusiveren "Noastra Aetate"(1965) wäre...

Die weise Antwort = offizielles Schweigen :-)


2

0
 
 Rolando 29. März 2018 
 

Zeitzeuge

Zu Ihrer Frage, „Sind vor GOTT geschlechtliche Beziehungen ausserhalb einer rechtmäßigen Ehe erlaubt?“, ein eindeutiges Nein. Doch in AL geht es darum, es gibt Fälle, wo eine berechtigte und klare Annulierung aufgrund von bereits verstorbenen oder nicht verfügbaren Zeugen nicht erfolgen kann, diese Einzelfälle können unter priesterliche Begleitung zur Hl. Kommunion. Das es da Ungehorsam und Mogeln geben kann ist möglich, vieviele gehen, und wissen nicht was sie empfangen? Doch der Herr sieht das Herz, er sieht auch die ehrlichen Einzelfälle, deswegen antwortet der Papst nicht, denn es ist klar wie er schrieb in AL, doch ein Auslegungsspielraum ist da, wo ist er nicht, z. B. II VK oder selbst die Hl. Schrift.
Psychologe Vinci nicht, doch Ihre Frage beantworte ich mit einem eindeutigen Ja.


0

0
 
 Zeitzeuge 29. März 2018 
 

Nochmals bitte ich die Kritiker der konservativen Papstkritiker

um Beantwortung der fünf Dubia, ergänzt um folgende Frage:

Sind vor GOTT geschlechtliche Beziehungen ausserhalb einer rechtmäßigen Ehe erlaubt?

Diese Fragen können nur mit Ja oder Nein
beantwortet werden, hier gibt es kein "Jein" und kein "Zerreden"!

Die korrekte Beantwortung der Dubia entspricht genau der überlieferten kath. Morallehre, eine falsche Antwort hingegegen der vor 62 Jahren bereits lehramtl. verworfenen "Situationsethik".

Das ist der Maßstab des Katholischen!

An die mögl. Psychologen hier ergeht folgende Frage:

Glauben Sie, daß jeder Mensch eine unsterbliche Geistseele hat, die nach dem Tod als Anima separata durch das pers. Gericht ins Purgatorium, den Himmel oder die ewige Hölle eingeht, so
wie es dogmatisch verbindlich festgelegt ist?

Es gäbe noch mehr Fragen zu stellen, aber allein die ehrliche Beantwortung der Vorgenannten ergäbe, inwieweit die
überlieferte Glaubens- und Sittenlehre
überhaupt noch als verbindlich betrachtet wird!


9

0
 
 lenitas 29. März 2018 
 

Zeit Argumente abzuwägen

Gestern sind ein paar Einträge von mir noch unerwartet spät erschienen, so dass ich einiges doppelt geschrieben habe. Über die verschiedenen Anmerkungen einiger Kommentatoren werde ich noch längere Zeit nachdenken.
@Fatima1713 Da die Lossprechung in der Beichte auch sehr subjektiv vom Priester abhängt, ist die Entscheidung der Zulassung zu den Sakramenten nach AL nicht viel anders, finde ich.
@Quirinusdecum Für Betroffene ist es aber schon oft schlimm und verurteilend, wenn sie, der neuen Ehe wegen nicht zu den Sakramenten zugelassen werden - egal wie die Hintergründe sind.
@Pilgerreise Ich sehe in AL eine Stärkung der Gebote, weil der Blick auf die jeweilige Situation jetzt genauer ist, abwägender und auf den einzelnen Fall stärker bezogen. Ähnlich einer guten Beichte. Auch da sollte der Priester genau hinsehen und hinhören, die Motive und Hintergründe der Gesamtsituation erfassen.

Beten wir um ein gutes Miteinander in der Kirche und viel Segen.
Danke für den Gedankenaustausch.


0

0
 
 Rolando 28. März 2018 
 

wedlerg, Rahner

Ich denke man muß unterscheiden, zwischen Katholiken, die die Lehre wissen und haben, sie aber nicht befolgen, @wedlergs Beispiel mit P. Pio, oder Nichtkatholiken und Taufscheinkatholiken, die die Lehre nicht kennen, Diesen versucht der Papst entgegenzukommen, ihnen einen Barmherzigkeitsvorschuß zu geben. Jesus und P. Pio konnten ins Herz schauen.


1

0
 
 Bernhard Joseph 28. März 2018 
 

@Rahner / mein abschließender Kommentar

Es ist auffällig, dass Sie rethorisch geschickt, immer wieder auf eine emotionale Ebene ausweichen, die so unbestimmt ist, dass man in sie alles und nichts legen kann, je nach Willkür des Betrachters.

So schreiben Sie: "Meine tagtägliche Aufgabe ist es, Menschen Zuwendung und Aufmerksamkeit zu geben, die diese Härte zu spüren bekommen haben."

Welche Härte meinen Sie konkret(!)?

Lässt sich ein erfülltes Leben denken, dass keine Härten (Leiden) kennt?

Ist es erstrebenswert allen Härten des Lebens aus dem Wege zu gehen oder könnte sich in einem solchen Lebensentwurf irgendwann eine unerträgliche Leichtigkeit (Seichtigkeit) des Seins bemerkbar machen?

Reicht es im Leben aus, etwas zu wollen, um es auch zu erreichen oder muss da nicht noch etwas dazukommen, z.B. Disziplin und Durchhaltefähigkeit (Leidensfähigkeit)?

Und wird ein Ziel schon darum erreichbar, weil man sich für es begeistert? Begeistern kann man sich leicht, solange es einen keine Mühe kostet. Wie viele geben da schon auf


11

0
 
 Bernhard Joseph 28. März 2018 
 

@Rahner / Meines Erachtens verstehen Sie hier @wedlerg doch miss.

Ich war früher ein passionierter Bergsteiger, bis mir eine alte Verletzung durch einen Unfall diesen schönen "Sport" verunmöglichte.

Einem Bergsteiger (nicht Bergwanderer!) wird sehr viel Zähigkeit, Durchhaltewillen und Leidensfähigkeit abverlangt, will er sein Ziel erreichen. Nicht wenige scheitern schon im Ansatz, weil ihnen zwar das Ziel erstrebenswert scheint, nicht jedoch die damit verbundenen Mühen und Entbehrungen. Ich habe Menschen erlebt, die in völliger Selbstüberschätzung stets anderen die Schuld dafür gaben, dass sie die Mühen und Leiden nicht zu tragen bereit waren. Sie glaubten ein Anspruch auf etwas zu haben, wofür sie aber den Einsatz nicht geben wollten - eine heute überall antreffende Einstellung.

Nur wer bereit ist, Mühsal auf sich zu nehmen, wozu auch Gefahren gehören, kann am Ende am Gipfel ankommen. Die Freude überwiegt dann die Leiden, denn ohne Mühen und Entbehrung wäre das Erlebnis am Gipfel anzukommen und den grandiosen Ausblick zu genießen nur fade.


10

0
 
 phillip 28. März 2018 
 

chriseeb74 und frere roger

Woher nehmen Sie die Meinung, dass die Kommunionsspende an roger nicht in Übereinstimmung mit der vollständigen Lehre der Katholischen Kirche erfolgt sei? Schon einmal etwas von einer Konversion und dem Stand der Gnade gehört? Aber, das geht weder Sie noch mich etwas an, zumal es das forum internum frere Roger's betrifft. Es empfiehlt sich daher, frere Roger bei der Frage Häresie oder unwürdigen Empfang oder unwürdige Spende eines Sakramentes oder nicht außen vor zu lassen.


5

0
 
 phillip 28. März 2018 
 

Ob Sie es nichtverstehen wollen oder nicht verstehen können sei erst einmal dahingestellt.

Ad pirkheimer zu wedlerg. Wenn jemand nichts vom Evangelium, der Lehre Christi und seiner una santa ecclesia und ihren Glaubensgrundsätzen - auch Dogmen genannt - sowie vom Paradigmenwechsel des gegenwärtigen Inhabers des Stühle Petri und seiner wahren Aufgabe verstanden hat, dann sind Sie es! Prüfen Sie einmal das Verständnis der Barmherzigkeit des PF einerseits und dasjenige Christi=das göttliche andererseits - auch unter dem Aspekt einer Häresie...., aber vermutlich werden sie auf keinen grünen Zweig kommen und sich eher der Weltansicht anschließen.


5

0
 
  28. März 2018 
 

Danke für den teilweise sehr netten Zuspruch,

den ich hier von einigen erhalten habe. Damit will ich es auch in dieser Diskussion bewenden lassen. Kritik kann ich auch gut vertragen, das ist kein Problem. Ehrlich erschreckt hat mich aber der Gesprächsteilnehmer @wedlerg, der wörtlich gesprochen hat von einer "Art Therapie, die wir im Sport kennen oder in der Musik (wo nur durch Härte etwas Positives erreicht wird)". Diese "scheint heute mehr denn je nötig zu sein, um Gott zu den Menschen zu bringen."
Mal abgesehen davon, dass äußere Härte noch nie einen hervorragenden Musiker hervorgebracht hat, sondern nur der eigene Wille und Begeisterung für die Sache selbst, so offenbart sich mir hier ein wirklich tragisches Menschenbild. Meine tagtägliche Aufgabe ist es, Menschen Zuwendung und Aufmerksamkeit zu geben, die diese Härte zu spüren bekommen haben. Und leider ist es so, dass, wer diese Härte erfährt, sie auch meistens weitergibt. Insofern tut es mir leid, dass hier offenbar soviel Verhärtung vorliegt, das wird seine Gründe haben.


11

0
 
 chriseeb74 28. März 2018 
 

Meines Erachtens gibt es in der Amtsführung...

von Papst F. einen wesentlichen Grundgedanken, den man entweder positiv bewertet wie @Rahner, @lenitas oder einige andere und negativ sieht wie die meisten Foristen hier: Nämlich die individuelle Situation des Menschen durch Auflockerung oder unklare Verhaltensweisen (siehe z.B. AL) pastoral zu begleiten.
Ich sehe dies ähnlich kritisch.
Zum einen hat Jesus nicht das Himmelreich auf Erden versprochen, zum anderen gibts nicht die absolute Gerechtigkeit, allein durch die jeweilige Zeitepoche oder den Lebensumständen in denen jeder von uns aufwächst.
Trotz alledem hat die Kirche zu jeder Zeit auch an gültigen Lehren der Kirche vorbei immer mal wieder individuell aus pastoralen Gründen anders gehandelt (z.B. hat B XVI Frere Roger die Kommunion gegeben obwohl Roger nicht katholisch war). Und es gibt vielleicht in Sonderfällen tatsächlich keine andere Lösung als nochmals zu heiraten; aber muss man deswegen die Lehre der Kirche ändern???


5

0
 
 Senfkorn7 28. März 2018 
 

Menschen brauchen keinen Sex zum Überleben

@lenitas

Natürlich kann man sich irren. Aber gläubige Katholiken fragen Gott um seine Meinung zu Ihrem Ehepartner und Gott irrt nicht!

Der Fehler ist, wenn man aufgrund eigenes Denken und Fühlens entscheidet, ohne den Maßstab der Lehre an den Partner zu legen und Gott um seinen Rat zu bitten.

Joh 14,15 Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten.
Joh 14,21 Wer meine Gebote hat und hält sie, der ist's, der mich liebt. Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.

Eph 5,3 Von Unzucht aber und jeder Art Unreinheit oder Habsucht soll bei euch nicht einmal die Rede sein, wie es sich für die Heiligen gehört,

1Kor 5,11 Vielmehr habe ich euch geschrieben: Ihr sollt nichts mit einem zu schaffen haben, der sich Bruder (Christ) nennen lässt und ist ein Unzüchtiger oder ein Habgieriger oder ein Götzendiener oder
oder oder ein Lästerer oder ein Trunkenbold oder ein Räuber; mit so einem sollt ihr auch nicht essen.


8

0
 
 Der Gärtner 28. März 2018 

Ereifert euch nicht,

bedenkt welche Woche wir haben.

http://www.abtei-niederaltaich.de/spiritualitaet/ostkirchliche-gebete/dein-brautgemach/


(unten auf Lautsprecher klicken, evtl. dort flash-player laden, wenn angezeigt)


2

0
 
 bernhard_k 28. März 2018 
 

Das Schöne ist: die katholische Sexualethik ist wahr, schön ...

... vernünftig und logisch.

Jede Abweichung davon - die Welt und Empirie zeigt uns dies überdeutlich - macht die Menschen unglücklich; wer Gott den "Rücken zuwendet", kann die wahrhaft-schöne Dimension der Sexualität nicht erkennen.

Wer etwa bei einem Benzinmotor Diesel tankt, weil er meint, es besser zu wissen als der Ingenieur (=Schöpfer), kann dies tun, möge sich dann aber nicht wundern, wenn der "Rauch aufgeht".


9

0
 
 kreuz 28. März 2018 

lb. @Rahner,

Sie schrieben
"Es ist nun mal Fakt, dass viele Menschen eine Menge Beziehungen erleben und durch diese Erfahrungen des Scheiterns geprägt werden. Umso dankbarer bin ich Papst Franziskus, dass er eben über das Gesetz hinausgeht und die Lebenserfahrungen der Menschen zuvorderst betrachtet."

Sie sind ja hier in die "Höhle des Löwen" gekommen, das ist doch mutig.
das was Sie schreiben ist im Allgemeinen gut und zu befürworten-für einen Therapeuten. aber halt nicht katholisch.

wir leben in einer sehr verwirrten Zeit, die solche Verhaltensweisen wie häufige Partnerwechsel "produziert". wir wollen mehr, nämlich: diese Zeit ändern.
das Mehrheitsverhalten zu sanktionieren ist nicht Aufgabe der una sancta, sondern: das Evangelium zu verbreiten.
im 3. Reich wurden Juden mehrheitlich umgebracht, heutzutage werden Abtreibg mehrheitlich aus sozialen Gründen vorgenommen. 2 Beispiele (zugegeben deutliche) warum das (teuflische) Massenverhalten keine Relevanz f d Christentum hat.
gesegnete Karwoche

www.kathtube.com/player.php?id=12806


11

0
 
 lenitas 28. März 2018 
 

Madrid - Robin Hood

@Rahner
Ja, ich finde es auch ganz wunderbar, dass Papst Franziskus auf das Zuhören immer wieder hinweist und gerne unter den einfachen Menschen ist. Ich sehe darin ein echtes Anliegen von ihm, nicht die oft unterstellte Show. Ich denke, die Kirche, aber auch das Seelenheil des Einzelnen bedeutet ihm viel mehr, als seine Kritiker ihm zugestehen wollen. Schade für die Kirche. Wir können aus jedem Pontifikat das Gute herausnehmen und mit gutem Willen, das Schöne für Gott daraus machen. Kennen sie das "Robin Hood" in Madrid? Der Priester Angel Garcia Rodriguez wirkt auch so volksnah. Ich habe eine sehr anrührende Reportage über ihn gesehen. Von Menschen mit solchen Ideen und dieser Volksnähe brauchen wir viel mehr, genauso wie wir auch die eher stillen Priester und Beter brauchen. Weniger Streit in der Kirche, viel mehr von Jesus raus auf die Straße tragen. So viele, viele Seelen warten auf das kleine Licht, das jeder von uns entzünden kann. (Zu diesem Priester finden sie einige Artikel).


7

0
 
 Pirkheimer 28. März 2018 
 

@wedlerg

Mit Verlaub, Ihre letzten Posts zeigen sehr deutlich, dass Sie das, was @Rahner geschrieben hat nicht im geringsten verstanden haben.
Ob Sie es nichtverstehen wollen oder nicht verstehen können sei erst einmal dahingestellt.


5

0
 
 Fatima 1713 28. März 2018 
 

@lenitas 2.

Auch in ärmeren Ländern kann und wird es Menschen geben, die treu für einen sorgen, emotionale und materielle Unterstützung bieten und ich bin voll und ganz dafür, dass sich die Kirche hier ebenfalls engagiert, z.B. durch entsprechende Einrichtungen.
Schließlich gibt es auch noch die Möglichkeit einer Josefsehe. Aber das ist natürlich eine große Herausforderung.


4

0
 
 Guenter Foit 28. März 2018 
 

Aus den vielen Meinungen drängt sich auf:

Tiefgläubige anerkennen die Gebote und Offenbarung als unabänderlichen Willen Gottes zu unserem Heil. Sie fallen weniger in Sünde, bekennen ihre Schuld unverblümt, nehmen ihr Kreuz aus sündiger Tatfolge auf sich (nur geistige Kommunion ..) und sind vor Gott guter Hoffnung, in seiner Gnade und Barmherzigkeit zu leben.

Leichtgläubige begreifen (manche) Gebote als zugeschleuderte Gesteinsbrocken. Sie fallen leichter in Sünde, finden vielschichtige Gründe zur Relativierung/Rechtfertigung und quälen sich dennoch angstvoll/bedrückt vor Psychiatern, wenn ihnen die Kirche die Eucharistie verwehrt. Auf jene zielt die 'Fall zu Fall'-Bewertung und Gewissensentscheidung in AL, - hingegen

Tiefgläubige aus der AL-Fußnote einen Dammbruch in der Pastoral befürchten (bloßes 'Durchwinken' ..), wie damals 'im Geiste des II.vatik.Konzils' die Kommunionbänke aus den Kirchen entfernt wurden, freie 'Kanon'-Gebete gedichtet werden, Messaktionen und anderes.


4

0
 
 pilgerreise 28. März 2018 
 

@lenitas

Ich kann Ihnen zustimmen, dass die Begeisterung für Gottes Gebote sehr wichtig ist; aber wo sehen Sie das verwirklicht... in Amoris laetitia?
Es ist richtig: Jesus hat begeistert, mehr noch: be-GEIST-ert!... aber auch herausgefordert. ER hat nichts von den Geboten weggenommen. ER hat bei aller Barmherzigkeit immer wieder gesagt: Geh hin und sündige nicht mehr. IHM war nicht Begeisterung das Wichtigste, sondern Wahrheit, Wahrheit UND Liebe, denn Liebe ohne Wahrheit ist keine Liebe mehr und auch keine Barmherzigkeit. SO hat ER aufgerüttelt.


8

0
 
 Quirinusdecem 28. März 2018 
 

@Lenitas

...der "normale Menschenverstand" ist leider kein Kriterium. Wäre er es, sähe es in unserer Welt deutlich anders aus und wir müssten uns über diese Themen gar nicht erst unterhalten. Die Realität und auch die Menschen in ihr sind ein anderes und NICHT durchschaubar - wir wissen NICHTS. Wir werden belogen und betrogen, durchaus nicht immer absichtlich sondern auch aus subjektivem Empfinden heraus. Das führt zu einer Verurteilung des Einen bei wohlwollender Betrachtung und Gutheißen einer Handlung des Anderen. Und es steht nicht umsonst geschrieben urteile nicht, damit du nich beurteilt wirst...
P.S In dem von Ihnen beschriebenen Szenario würde auch ich nicht unbeeinflußt bleiben, obgleich niemand die Wahrheit kennt. Insofern finde ich die zehn Gebote sogar tröstlich, weil ich mich anlehnen kann... Das wir uns nicht falsch verstehen, ich würde niemals den betroffenen Menschen, also z.B. einen Ehebrecher, verurteilen, seine Handlung aber wohl als nicht o.k. benennen.


5

0
 
 lenitas 28. März 2018 
 

Täuschung

@Senfkorn7
Ich bin der Ansicht, dass wir Menschen uns auch oft gegen die Empfehlung Gottes entscheiden. Auch bei der Wahl des Ehepartners. Wieviele sind schon aus schlimmsten Täuschungen aufgewacht und haben festgestellt, dass der Partner nicht nur ein wenig anders ist als erwartet, sondern regelrecht zerstörerisch und fast bösartig, für einige sicher auch eine Täuschung des Bösen. Ich kann schwer einsehen, wieso ein Mensch an so eine Fehlentscheidung ein Leben lang gebunden sein soll, wenn aus einer Empfehlung Gottes, ganz andere Früchte hervor gehen könnten. Gerade auch bei Neubekehrten, die feststellen, dass der alte Partner regelrecht dämonisch handelt und böse Fallstricke legt. Ich meine, dass es hier nach intensiver geistlicher Beratung mehr Barmherzigkeit geben müsste.
Zu den Ehen im Glauben verankert, darf ich sagen, dass ich solche Ehen kennengelernt habe. Sie sind ein Segen, für alle, die mit diesen Menschen zu tun haben, Beweis für Gottes Liebe.


5

0
 
 wedlerg 28. März 2018 
 

@Rahner: Diskussion oder Jammerei? -6-

Besonders begeisternd fand ich beim Lesen der Pater Pio-Biographie das Zeugnis eines Mannes, der in wilder Partnerschaft lebte und zu Pater Pio zum Beichten kam: er berichtet, dass der Pater, der ihm vorher nie begegnet war, nichts über ihn wusste und ihn nicht kannte, in der Schlange vor dem Beichtstuhl anraunzte: "Du Schwein, was willst Du hier?" Woher der Pater um seine Lebensverhältnisse wusste, war dem Mann unerklärlich. Sein brutaler ton empörte ihn. Die Absolution wurde ihm trotz Beichte verweigert und er war ziemlich schockiert. Aber die Person des Paters beeindruckte den Mann. Er spürte, dass hier jemand buchstäblich um seine Seele rang. Er ordnete sein Leben, heiratete und kehre zur Beichte bei Pater Pio zurück. Er erhielt die Absolution.

Diese Art Therapie, die wir im Sport kennen oder in der Musik (wo nur durch Härte etwas Positives erreicht wird) scheint heute mehr denn je nötig zu sein, um Gott zu den Menschen zu bringen.


8

0
 
 wedlerg 28. März 2018 
 

@Rahner: Diskussion oder Jammerei? -5-

Was ich Ihnen nicht wegnehmen will, ist dass sie den Wesenszug des Papstes der Zuwendung für die Armen bewegend empfinden. Das kann ich verstehen. Das nimmt Franziskus auch keiner weg.

Dieser Wesenszug käme aber besser zum tragen, ohne Paradigmenwechsel, simple Verlautbarungen zu Venezuela und China, unfaire Personalführung und mediale Spektakel.

Der Prototyp der armen Kirche wäre in der Moderne Pater Pio. Der hat so viele Menschen geheilt und bekehrt, dass er sich vor Gläubigen nicht mehr retten konnte. Mehr als 12 Stunden Beichte hörte er täglich, eine Krankenhaus-Stadt aus Spendengeldern wurde neben dem Kloster gebaut, das Volk hat ihn als Heiligen verehrt, lange bevor die Amtskirche ihn als solchen erkannte.

Nie hat Pio Menschen allein durch Beschwichtigungen geholfen - immer durch Gebet und gnadenlose Herausforderung - und zwar jeden so viel er zumuten konnte. Er hat begriffen, dass Gott der Heilige ist und wir uns ihm zuwenden müssen, um geheilt zu werden.


10

0
 
 wedlerg 28. März 2018 
 

@Rahner: Diskussion oder Jammerei? -4-

Nicht, weil er ihm seinen Lebenswandel als Vorwurf vorhalten wollte - der Mann war ja Opfer sein ganzes Leben lang, sondern weil schlimmer als die Krankheit (und wie schlimm die war, wusste der Gelähmte zu gut), die Trennung von Gott ist.

Wenn Gott seinen Sohn für uns am Kreuz hingab, dann zeigt dass die ungeheurere Liebe, die eben nicht einfach, sondern echt ist. Dann heißt das aber auch, dass Gott von uns will, dass wir ihn so - als echten Wohltäter, Wundertäter und Retter - zu den Menschen bringen und nicht als Therapeut ohne Vollmacht.

Jesus konnte Lazarus erwecken, aber nicht vom Kreuz herabsteigen.

So können wir auch nicht den Menschen Heil verkünden, ohne das echte Heil zu verkünden. Wellness für alle ist nicht unser Programm.

Es hilft einem rauchenden Lungenkranken nichts, wenn sie ihm sagen, Du bist geliebt. Es hilft ihm nur, wenn Sie ihm die Zigaretten wegnehmen, operieren und dann trainieren lassen. Nur diese Art Heilung ist echt und mehr als nötig heute.


9

0
 
 wedlerg 28. März 2018 
 

@Rahner: Diskussion oder Jammerei? -3-

Die Kirche hat diese echte Liebe immer gelehrt und auch weitgehend gelebt und weitergegen. Gerade die Päpste der letzten 200 Jahre haben heilige Beispiele gegeben.

Pius XII. hat 500 000 Juden gerettet, Joh. Paul II. hat selber Juden auf dem Rücken aus dem KZ getragen. Alle haben verstanden, dass Liebe und Zuwendung zentral für den Glauben sind. Aber alle haben auch verstanden, dass echte Liebe auch uns ganz verlangt. Benedikt XV. hat Hilfslieferungen in Kriegsgebiete des 1. Weltkriegs gesandt, aber den Menschen nicht gesagt: nehmt es mit Ehe und Treue in diesen wirren Zeiten nicht so ernst. Paul VI. hat Humanae Vitae veröffentlicht: er wusste um die Gefahren, die mit der sexuellen Revolution drohen.

Es nutzt gar nichts, in einer reichen und friedlichen Zeit, Missstände dadurch zu beseitigen, dass man Christentum light predigt - nur weil die Menschen danach verlangen.

Christus hat den 30 Jahre Gelähmten am Sabbatt geheilt und ihm Mitgegeben: sündige nicht mehr!


10

0
 
 lenitas 28. März 2018 
 

Menschenverstand

@Quirinusdecem
Woher ich weiß, dass eine Frau, die ihre Kinder vor der Gewalt des Mannes schützt und aus Liebe und zum Schutz der Kinder einen treusorgenden Mann heiratet, anders handelt als eine Frau, die ihre Männer aus purer Langeweile wechselt? Das sagt einfach der normale Menschenverstand. Auch der ist ja von Gott gegeben und mit dem sollen wir auch arbeiten. Die Geister aus denen heraus wir handeln prüfen. Aber auch wenn wir den Mann, den ich im Beispiel als gewalttätig skizziert habe nehmen, muss der normale Menschenverstand von einem für Kinder gefährlichen Gewalttäter abraten und gerade in den armen Ländern den Weg zu einem treusorgenden Mann eher ebnen, als versperren. Um Verurteilung geht es gar nicht. Es geht im Ernstfall um das Überleben der Kinder. Und dieser Fall ist leider nicht die Ausnahme, sondern ein ganz gängies Beispiel. Aber dazu bedarf es eben einer genauen Prüfung durch geistlichen Beistand. Wie er durch AL gewährt werden darf.


6

0
 
 wedlerg 28. März 2018 
 

@Rahner: Diskussion oder Jammerei? -2-

Ein Mann, der es bei einer Frau ernst meint, wird alles daran setzen, dies ihr klar zu machen. Aber nicht dadurch, dass er alles tut, was sie will, sondern dadurch, dass er sie so herausfordert, dass sie sich die Frage stellen muss, ob sie ihn will. Er wird sie ablehnen, wie Jesus die Frau, die um Heilung ihrer Tochter bat, bis er merkt, dass es ihr wirklich um alles geht. Er wird sie provozieren und herausfordern, bis sie bereit ist alles einzusetzen. Gleichzeitig ist er immer bereit, ehrlich zu sein und ihr zu signalisieren, ihr alles zu geben, was er kann.

Der Herr macht es genauso. Er fordert echten unbedingten Einsatz. Wer seine Talente vergräbt und nicht alles einsetzt, wird nicht zum Herrn gelangen.

Eltern lieben Ihre Kinder. Eltern wissen, was gut ist für ihre Kinder, Kinder oft noch nicht. Eltern müssen trotzdem aus Liebe riskieren, dass ihre Kinder verloren gehen.

In all diesen Situationen nutzt Zuwendung ohne Herausforderung nichts.


8

0
 
 wedlerg 28. März 2018 
 

@Rahner: Diskussion oder Jammerei?

Sie haben eine provokante These ins Feld geworfen: nämlich, dass ein Paradigmenwechsel kommen muss und der gut ist. Gleichzeitig haben sie eine unterschwellige Wertung vorgenommen, nämlich dass (erst) Franziskus das Gute in die Kirche bringen würde.

All dies ist eine ziemlich einfache Position, die keiner inhaltlichen Prüfung standhält, aber sehr überlegen daher kommt. Allein dafür habe ich sie - zugegeben hart - kritisiert.

Die Gefahr an Ihrer Position ist, dass sie von Christus wegführt, weil sie suggeriert, es gäbe Liebe und Zuwendung ohne Hingabe und Opfer, ohne Leistungsbereitschaft und gegen den Willen Gottes. Es ist nicht, dass wir gegen Zuwendung und Liebe sind, sondern, dass Christen wissen, dass die Liebe ECHT sein muss.

Christus hat Zöllner und Dirnen, die Samariterin und die Frau am Brunnen die Liebe Gottes nähergerbacht: durch unendliche Zuwendung, Wunder und gnadenlose Provokation, den eigenen Lebensweg zu ändern.


11

0
 
 Bernhard Joseph 28. März 2018 
 

@Rahner / "in klapprigen alten Bussen"

Wo die Bescheidenheit in Gefahr gerät, medial zelebriert zu werden, da sollte man sie besser nicht dauernd hervorheben, sonst verkommt sie zu einem plakativen Werbeeffekt.

Ich wüsste auch nicht, wo Papst Johannes Paul II. oder Benedikt XVI. irgend dem Pomp zugesprochen hätten, im Gegenteil, gerade das authentisch bescheidene Auftreten von Papst Benedikt XVI. hat doch tiefes Vertrauen bei vielen Gläubigen wachsen lassen. Insofern kommt mir der konstruierte - meist nur angedeutete - Gegensatz zu Papst Franziskus immer verdächtig vor. Offenbar fehlt es an inhaltlichem Gewicht in der Beurteilung der Pontifikate und so verlegt man sich aufs Formale, teils offen Plakative.

Dass ein Erzbischof in einem klapprigen Bus fährt und nicht im schnittigen BMW, wie zuweilen die hiesigen Bischöfe, ist löblich, doch darum garantiert das doch noch nicht eine stimmige Theologie. Wo Bescheidenheit zum Markenzeichen gemacht wird, verliert sie ihre tiefere Überzeugungskraft, weil Glaube keine Ware ist.


8

0
 
 Fatima 1713 28. März 2018 
 

@Rahner

In Wirklichkeit spielen wir uns auch als Richter auf, wenn wir das Verhalten eines Menschen nach Berücksichtigung der Begleitumstände (wozu auch ein Psychologe nicht vollständig in der Lage ist) barmherzig beurteilen, also als "nicht so schlimm" (so wird Barmherzigkeit meistens definiert).
Die Kirche kann nur nach rein objektiven Kriterien (Gottes Gebote und die Lehre) feststellen, ob eine Tat Sünde ist oder nicht, so wie ein weltliches Gericht feststellt, ob eine Handlung gesetzeswidrig ist oder nicht. (Das Urteil über das Ausmaß der Strafe erfolgt dann unter Berücksichtigung der Begleitumstände.)
Die Kirche kann also beispielsweise über die Zulassung zu den Sakramenten entscheiden, die allerdings keine Belohnung fürs Bravsein sind. Genauso wenig ist es daher eine Strafe fürs Schlimmsein, wenn man sie nicht empfangen kann.
Die Kriterien sind äußerlich, weil wir nicht das Recht haben, über das Innere zu urteilen. Begleitumstände haben natürlich auch ihren Platz: in der Seelsorge.


5

0
 
 Bernhard Joseph 28. März 2018 
 

@Rahner

Es wäre ja schon hilfreich, wenn man genau wüsste, was Papst Franziskus lehrt, aber genau da gibt es Unklarheiten, die von 4 Kardinälen in Form der "dubia" angesprochen wurden und um Klärung gebeten wurde, leider bis heute ohne Reaktion.

Auch steht die kirchliche Lehre nicht in der Verfügungsgewalt eines einzelnen Papstes, der sie nach Gusto ändern könnte, sondern der Papst bleibt die Kontinuität der Lehre und damit ihrer Inhalte gebunden. Wäre es anders, lehrte die Kirche Widersprüchliches. Ein widersprüchlicher Glaube trägt aber nicht, weil dann niemand weiß, ob das, was heute als wahr gilt, morgen als falsch angesehen wird. Ein solcher Glaube verkündete einen Gott der Willkür. Natürlich kann es ein vertieftes Verständnis der kirchlichen Lehrinhalte geben und dabei neue Aspekte erkannt werden, diese können aber nicht im Widerspruch zu dem stehen, was die Kirche immer schon gelehrt hat. Der Subjektivismus stellt Wahrheit infrage; doch ohne Urteilsfähigkeit bleibt der Glaube leer.


10

0
 
 phillip 28. März 2018 
 

"Mit Ihrem Hardlinertum sondern Sie sich ab. Warum?

Ad Rahner zu wedlerg. Typischer psychologischer Schwachsinn, den Sie wedlerg entgegenschleudern! Es bleibt Ihnen unbenommen, Ihrem Vorbild zu folgen, der sich so "beweglich" zeigt. Wie wäre es, wenn Sie inhaltlich sachlich begründete Stellung nehmen würden zu den mE nicht ganz von der Hand zu weisenden Vorwürfen der Beschreibung eines Weges in die Häresie und in ein Schisma durch den betriebenen Paradigmenwechsel des - höchstwahrscheinlich auch Ihren und den Applaus der "Welt" findenden - relativistischen und subjektivistischen Lehren des Papstes aus der Sicht des Glaubensgutes der una santa ecclesia? Guter Tipp: Schauen Sie vorher in KKK, wäre hilfreich zur Findung einer Glaubensgrundlage im Katholischen Sinn. Bin schon gespannt.


3

0
 
 Elija-Paul 28. März 2018 
 

Unterscheiden ist nötig!

@Rahner
Bernhard -Josef hat es versucht. Es ist zu unterscheiden zwischen der Tat an sich und wie der Mensch zur Tat kommt. Der Ehebruch ist objektiv eine schwere Sünde, auch wenn die Begleitumstände zur Milde mahnen können. Wir müssen urteilen, aber nicht verurteilen. Das ist der Unterschied. Es ist nicht barmherzig, wenn wir die objektive Situation als Ausgangspunkt ausschalten und nur die persönliche Dimension betrachten. Die objektive Situation ist von Gott gegeben, z.B. Du sollst nicht ehebrechen, auch wenn die heutige Wirklichkeit anders ist.
Man kann beim Papst gute Seiten entdecken, das tue ich auch und bin doch kritisch wie er die Kirche führt! Es geht nicht darum sich an die Lebensverhältnisse von heute anzupassen, sondern sie vom Evangelium her zu durchdringen versuchen. Und hier besteht ein Problem in diesem Pontifikat, bei aller Zuneigung zu Papst Franziskus! Wahres Glück und dies werden sie als Psyhologe sicher bejahen, besteht in der Übereinstimmung mit der Wahrheit!


11

0
 
  28. März 2018 
 

@wedlerg: Wenn Sie mich so angiften, als gäbe es kein Morgen,

frage ich mich wirklich, welche Probleme Sie mit sich selbst haben. Vielleicht schauen Sie noch mal auf den Ursprung dieses thread. Ich habe nichts weiter gemacht, als meine ehrliche Dankbarkeit gegenüber Papst Franziskus zum Ausdruck zu bringen, wie dies wohl die meisten christlichen Psychologen empfinden. Dieser Papst tut Gutes und ist gleichzeitig, nach allem was man hört, auch noch ein ganz frommer Mann. Dies ist doch ein christlich-katholisches Forum, wie können dann einzelne Personen so dermaßen dem Papst in den Rücken fallen? Ich habe keinen "kuscheligen Privatgott", wie dies ein anderer User in den Raum stellt, sondern ich versuche mich an dem zu orientieren, was Papst Franziskus lehrt: wohltuende Worte für die Seele, die bisher an dieser Stelle so nicht zu vernehmen waren: "wer bin ich, dass ich über andere urteilen könnte." Das hat mich tief bewegt, und ich denke, es ist weltbewegend. So wurde es mir von vielen bestätigt. Mit Ihrem Hardlinertum sondern Sie sich ab. Warum?


8

0
 
 Bernhard Joseph 28. März 2018 
 

@Rahner / Ihr Hinweis auf Begleitumstände

Sie verkürzen die tiefere Problematik der Schuld.

Nehmen wir an, ein Mensch hat naturhaft perverse Neigungen, z.B. zum Sadismus. Wenn dieser Mensch nun ein sadistisches Verbrechen begeht und ein Gericht bei der Würdigkeit der Schuldfähigkeit zu dem Schluss kommt, dass der Mensch aus einem kranhaften Trieb gehandelt hat, so ist doch die Tat darum nicht ins Positive gewendet, sie bleibt eine schwere Schuld. Daher wird kein Gericht diesen Menschen einfach in Freiheit setzen, nach dem Motto, er kann ja nichts für seine Neigung, sondern ihn zwangsweise(!) in Sicherheitsverwahrung geben.

Sie unterscheiden nicht zwischen der Tat, die objektiv schlecht/böse bleibt und dem Täter. Wie und wann Gott einem Menschen seine bösen Taten vergibt, das wissen wir nicht.

Die böse Tat selbst müssen wir verabscheuen und wir dürfen sie nicht relativieren, selbst dann nicht, wenn sie aus einer krankhaften Neigung geschah, denn sonst würden wir die Opfer der Tar verhöhnen.


17

0
 
 Bernhard Joseph 28. März 2018 
 

Verehrter Msgr. Schlegl,

wenn Sie meinen unteren Kommentar nochmals aufmerksam lesen, werden Sie zu dem Schluss kommen, dass ich genau das schreibe, was Sie jetzt auch schreiben, mit dem einzigen Unterschied, dass ich beklage, dass der Papst aus meiner Sicht das Verständnis vom Zusammenhang von Tradition und Schrift, also die aus kirchlicher Sicht richtige Rezeption der Konzilsbeschlüsse, nicht befördert sondern verdunkelt.

Ihr Beispiel passt in der Tat, ich würde es nur etwas modifizieren: Viele Antibiotika Resistenzen entstehen dadurch, dass das Medikament nicht konsequent über die gesamte Zeit eingenommen wird, also zu früh abgesetzt wird. Ein Arzt der einem Patienten also aus Barmherzigkeit erlaubt, ein Antibiotikum zu früh wieder abzusetzen, weil dem Patienten die Nebenwirkungen nicht behagen, handelt nicht verantwortungsvoll.

Eine Kirche, die den Menschen aus abstrakter Barmherzigkeit die Umkehr erspart, befördert nicht das Heil sondern verstärkt nur das Unheil.


20

0
 
 Quirinusdecem 28. März 2018 
 

@Rahner

Diese Prozedere ist, so nett sich das anhört, Relativismus pur. Jeder hat seine eigene Wahrheit. Eine absolute Wahrheit kann es in diesem Weg nicht geben. Eine subjektive Bewertung einer Lebenssituation schließt objektiv das dadurch erzeugt Leid betroffener Dritter aus. Das hat also nichts mit Nächstenliebe sondern nur mit Eigenliebe zu tun und ebnet in der Form " Ich lebe aber so -und das ist gut so" den breiten Weg zur Eigenerlösung als die größtmögliche Entfernung zum Vater...


16

0
 
 lenitas 28. März 2018 
 

Zuhören Teil 2

@Rahner
Ich kann es nicht anders sagen, auch wenn ich mich unbeliebt mache, aber für mich ist Amoris Laetitia der Türöffner zu einem viel genaueren Betrachten und Reagieren auf die persönliche Notlage eines Menschen. Ich denke, wenn wir die Liebe zu Gott in einem Menschen entfachen, dann handelt er auch aus der Liebe heraus nach seinen Geboten. Es gibt so wunderbare Projekte von Geistlichen, die ihre Kirchen und Herzen öffnen für die Armen, Alten, Ausgestoßenen, Kinder - dort müssen wir sein, begeistern für Gottes Liebe, Gottes Gebote, für Wahrheit, Gerechtigkeit, aber auch Barmherzigkeit. Meine große Sorge ist, dass wir in der Kirche viel Schaden anrichten, wenn sie der Ton zwischen Gerechtigkeit und Barmherzigkeit weiter verschärft. Letztlich sollten wir alle nie vergessen, dass wir für die Kirche und das Seelenheil alle das Beste wollen, auch wenn unsere Vorstellungen zum Weg dorthin auseinander gehen. Beten wir um die Hilfe des Heiligen Geistes.


0

0
 
 lenitas 28. März 2018 
 

Zuhören Teil 1

@Rahner
Gut zuhören und genau hinsehen ist wichtig. Viel menschliches Leid und Glaubensverlust geschieht, weil die Kirche etwas abgehoben ihre eigenen Gesetze ernster nimmt, als die Seelen der Menschen. Wir alle müssen raus auf die Straße, zu den Menschen, mit der Botschaft der Nächstenliebe, der Demut, der Dankbarkeit und natürlich mit den zehn Geboten. Ich verstehe auch alle hier, die "unsere Meinung" sehr skeptisch sehen, weil aus dem gereichten Finger schnell die ganze Hand wird und befürchtet wird, dass eine totale Beliebigkeit und Gesetzlosigkeit einreißt. Aber der Schaden, den wir jetzt schon sehen, wenn wir Menschen als nicht würdig für die Kommunion bezeichnen, können wir auch nicht ignorieren. Deswegen muss aus meiner Sicht wirklich ein viel umfassenderes Betrachten einer persönlichen Problemlage stattfinden, als bisher geschehen. Ich weiß, ich mache mich damit unbeliebt, aber ich kann es nicht anders sagen:


0

0
 
 wedlerg 27. März 2018 
 

Heilung tut Not, nicht Verharmlosung

Wenn die Gesellschaft wirklich darunter leidet, dass viele Menschen viele Beziehungen durchlaufen (was durchaus z.T. zutrifft), dann muss die Kirche gerade die Schönheit der unauflöslichen Ehe lehren und die Umkehr derer unterstützen, die sich auf falschen wegen befinden.

Ich gehe aber noch einen Schritt weiter: eine Gesellschaft die glaubt, lebt gerne in monogamen Ehen - weil sie Gottes Plan versteht und liebt.

Aus diesem Grund ist die Verbreitung des Evangeliums die Kernaufgabe - authentisch und ohne Rabatt. Denn jeder Mensch will ohne Rabatt auch ernst genommen werden und geliebt werden.

Im übrigen ist gerade in der jungen Generation die Sehnsucht nach treuen Beziehungen so groß wie nie. Der Irrweg der 68er ist warnendes Beispiel. Vorbilder für intakte Familien gehen aber an allen Ecken und Enden ab.


19

0
 
 wedlerg 27. März 2018 
 

@Rahner: total deplaziert

Sie liegen in allem, was Sie schreiben total neben der Spur.

Sünden kann man nicht psychologisch therapieren. Sollten Sie wirklich als Psychologe arbeiten, dann müssten Sie das wissen. Sünden kann man aber bereuen und beichten. Dann wird man befreit und braucht keinen Psychologen. Ihr Lösungsvorschlag - der keiner ist - führt nur dazu, dass die Gesellschaft immer mehr kranke Seelen hervorbringt. Kein Mensch wird dadurch geheilt, dass man ihn pastoral betreut oder einredet, er sei gut so wie er ist. Es nutzt auch nicht von der Liebe Gottes zu reden, wenn die Umkehr fehlt. Das ist seit dem verlorenen Sohn so und hat gar nichts mit dem Konzil zu tun, das daran auch nichts geändert hat.

Der Hl. Pater Pio hat zurecht festgehalten, dass Sünden eine Beleidigung Gottes sind und ein Hindernis für die Beziehung zum barmherzigen Gott.

Sie sollten aufhören wahrheitswidrig zu verbreiten, die Kirche hätte jemals Menschen verdammen wollen. Zum Heil gehört aber Umkehr und nicht Umdeutung.


21

0
 
 Senfkorn7 27. März 2018 
 

@lenitas

Das ist aber ein weit hergeholtes Beispiel. Entweder glaubt man und sucht sucht sich keinen neuen Sexpartner oder man glaubt nicht und sucht sich einen Sexpartner, obwohl man vor Gott verheiratet ist.

Kennen Sie überhaupt Katholiken, die richtig glauben und verheiratet sind?

Die lieben Gott und sich so sehr, dass sie selbst in schlechten Zeiten sich zusammenreissen und die Ehe pflegen.

@ Bernhard Joseph, Msgr. Schlegl

WB Athanasius Schneider hat eine wunderbare Stellungnahme abgegeben, wie man das II. vatikanische Konzil verstehen sollte.

Dieser ist nicht nicht mehr hinzu zu fügen.


12

0
 
  27. März 2018 
 

@lenitas: besten Dank für das Beispiel, es trifft den Kern der Sache sehr gut

Alle, die hier der allein seligmachenden Wirkung des Gesetzes vertrauen, sind doch sicher in Bezug auf unsere weltlichen Gerichte der Meinung, dass ein Richter immer auch die Begleiumstände berücksichtigen muss - ein Diebstahl ist eben nicht gleich einem Diebstahl, Senioren stehlen aus Armut, Jugendliche aus Übermut, unter Kleptomanie Leidende aus Krankheit, wieder andere aus krimineller Energie.
Ich bin mir sicher, dass viele Papst Franziskus widersprechen, weil sie Angst haben, dass ihr eigenes Weltbild aus den Fugen geraten könnte und ihnen auch mehr Selbstverantwortung abverlangt würde. Schwarz-Weiß ist ganz einfach, die Welt in all ihren Grautönen zu sehen, ist sehr anstrengend. Und das scheint der Papst uns allen zumuten zu wollen. Mich jedenfalls haben die Bilder sehr beeindruckt, dass unser Papst als Erzbischof von Buenos Aires in klapprigen alten Bussen oder mit der Straßenbahn mitten unter der normalen Bevölkerung in die heruntergekommenen Vororte gefahren ist, um zuzuhören.


14

0
 
 Fatima 1713 27. März 2018 
 

@Pirkheimer @Rahner

Ich kenne viele Priester und Eheleute, die an dieser "Gesetzesethik" gewachsen und gereift sind, die mit ihr und durch sie trotz aller Schwierigkeiten glücklich geworden sind. (Es gibt immer solche und solche Beispiele.)


16

0
 
 Senfkorn7 27. März 2018 
 

Da werden Behauptungen in den Raum geworfen

@ Rahner, Pirkheimer

Geht man denn zum atheistischen Psychologen oder zum Priester, wenn man wegen Gottes Geboten Fragen hat? Sie erklären also als "Psychologe" mit Ihrer Weltanschauung, ob jemand in den Himmel kommt oder nicht? Oder erklären Sie den Menschen, dass der katholische Glaube irrelevant, weil selbstgemacht ist?

Sie sollten sich lieber ernsthaft auf die Suche nach Gott zu machen bevor sie solche "Auskünfte geben.

Diese Behauptungen kenne ich irgendwoher "gescheitert an den Geboten Gottes", "nur ein Ideal, das man nicht erfüllen kann", die Gebote Gottes so darstellen, als könnte man sie nicht leben. Dabei dann angeblich echte "Extrem-Fälle" von angeblichen und auch mal tatsächlichen Theologen und Psychologen mittels gebildet klingenden Worthülsen behaupten um seriös zu wirken.

Das glauben vielleicht Menschen, die Jesus Christus nicht begegnet sind. Ich habe das auch mal geglaubt, dass man das nicht leben kann.

Doch man kann!


15

0
 
 gebsy 27. März 2018 

Wurzel allen Übels

ist die Meinung des Menschen, von SICH AUS etwas Gutes vollbringen zu können.
Diesen todbringenden Irrtum kann nur aufdecken, wer in der Versuchung seine Zuflucht bei Gottes helfender Liebe sucht.


10

0
 
 SCHLEGL 27. März 2018 
 

@ Bernhard Joseph

Sie bringen mich auf eine interessante Idee!Das österreichische TV hat heute berichtet,dass der Gebrauch von Antibiotika maßlos zugenommen hat! Deshalb haben sich,besonders im Spitalsbereich,resistente Keime entwickelt,gegen die kaum mehr ein Antibiotikum hilft!
Ihr persönlicher Irrtum besteht darin, anzunehmen,es sei das Vatikanum II, welches die Probleme verursache.
Das ist aber nicht der Fall,sondern die WILLKÜRLICHE ABSOLUTSETZUNG des Konzils in Westeuropa und USA,ohne die vom Papst Benedikt XVI geforderte Kontinuität in der Tradition,erzeugt die Probleme. Genauso wie bei Antibiotika,die aus Gründen der Bequemlichkeit (Die Kinder sollen rasch wieder in der Schule sein, weil die Eltern arbeiten;oder weil man glaubt keine Zeit zu haben,sich zu kurieren;oder niemand zur Pflege da ist), werden diese Präparate angewandt.
Weil man die gesamte Tradition und Praxis angefangen von den Kirchenvätern nicht beachtet, kommt man zu Schnellschüssen und die gehen daneben!Msgr.F.Schlegl


11

0
 
 ThomasR 27. März 2018 
 

zum "Desaster" kommt es durch Boykott vom Pontifikat von Papst Franziskus

Eine Kirche die sich selbst über Bürokratie, überteurte Bausanierungen, teure Immobilienerwerbe (im Innland und im Ausland -in der gleichen Zeit werden Kirchen und Kapellen geschlossen- allein in Deutschland wurden ab dem Jahr 2000 bei steigenden Kirchensteuereinnahmen rd 140 Kirchen und Kappellen profaniert), spekulative Industrie (z.B. Weltbildverlag)-und Fondsbeteiligungen, risikoreichen Auslandsanleihen zelebriert hat keine Zukunft.
1) Papst Franziskus hat alle liturgischen Vorschriften und Erneuerungsvorschläge von beiden Seinen Vorgängern beibehalten und hält sich selbst z.b an die Zelebration "cum crucifisso"- Quelle der Erneurung Nr. 1
2)die vom Papst Franziskus geforderten Zuendung den Armen, Bedürftigen, Kranken=Zuwendung Christus selbst
In Deutschland die Geldströme innerhalb der Kirche erreichen kaum bedürftige schwangeren Frauen über Einrichtung von Frauenhäusern (tragen wesentlich zur Rettung vom Leben von ungeborenen Kindern Bei)Beerdigung mit Priester nur für Reiche???


9

0
 
 lenitas 27. März 2018 
 

Zweifel

@ f12
Ich konnte bislang in jedem Pontifikat Gutes und Schönes, aber auch Problematisches für die Kirche erkennen. Eben weil wir alle nicht Jesus Christus sind. Auch die Päpste nicht. Nur möchte ich nicht, dass der Papst Franziskus den Vorwurf bekommt durch Nächstenliebe und Demut zu begeistern. Das ist ein Zeichen für die Nachfolge von Christus. Das ist kein Fehler. Und Freude an der Zwietracht? Das denke ich nicht. Dass er durch Amoris Laetitia mehr Anstrengung zur Beurteilung eines Sachverhaltes abverlangt - von allen Betroffenen - ist meiner Meinung nach ein Zeichen von Erkenntnis. Ein Beispiel: Wenn eine Frau in einem armen Land dieser Welt, mit ihren vier Kindern vor der Gewalt ihres Mannes flieht, diese Ehe beendet und eine neue Ehe mit einem treusorgenden Mann eingeht und noch zwei Kinder mit ihm bekommt, dann ist das im Vergleich mit einer Frau, die aus purer Langeweile die Männer wechselt etwas anderes - und darf jetzt auch anders behandelt werden. Verstehen Sie?


10

0
 
 Pirkheimer 27. März 2018 
 

@Rahner

Möchte Ihren Ausführungen voll und ganz zustimmen.

Nur zur Ergänzung: Es gibt auch viele Priester, die an der von Ihnen erwähnten Gesetzesethik zerbrochen sind und krank geworden sind.
Ja, der Wechsel zu einer Liebesethik (Pasoral) ist leider viel zu lange überfälllig.


8

0
 
 Zeitzeuge 27. März 2018 
 

Danke für die gebührenden Antworten an "Rahner"!

Ich freue mich über die rege, kritische
Reaktion auf den provokativen Beitrag von "Rahner", so heisst übrigens auch eine Theologieprofessorin aus Tübingen!

Den Ausführungen habe ich eigentlich nichts hinzu zu fügen, ausser vielleicht, daß ich an Karl Rahners Worte
über die "partielle Indentifikation mit der Kirche", Schriften IX, 1970, S. 448-452, erinnert wurde.

Das ist eigentlich nichts anderes, als
eine Beschr. des heute oft anzutreffenen "Auswahlkatholizismus"!

Nur, katholisch ist das nicht mehr, da
helfen auch Worthülsen, wie "Paradigmenwechsel" und "Pastoral" nicht
weiter, denn die überlieferte Glaubens- und Sittenlehre darf niemand, auch nicht der Papst, ändern und eine echte Pastoral darf nie die Lehre "verwässern", sondern hat diese zu verkünden, sei es gelegen oder ungelegen
und keine "normative Kraft des Faktischen" (K.Rahner) kann auch nur ein
"Jota" an der verbindl. Doktrin ändern!

Das als "Metatheologie" zu bezeichnen verrät, woher "der Wind weht" bzgl. "Rahner"!!


19

0
 
  27. März 2018 
 

@wedlerg: Warum sollte ich mir "ins Fäustchen lachen"??

Ihre Reaktion finde ich ganz schön daneben. Was ich schreibe, meine ich auch so. Als langjährig praktizierender Psychologe hatte ich schon sehr viele Patienten, die an den moralischen Verdikten der katholischen Kirche regelrecht verzweifeln, aber dennoch sehr ernsthaft Fragen nach Transzendenz und Theodizee entwickelten. Ich hatte schon 80jährige Damen an meinem Schreibtisch, die, vollkommen neurotisiert, um ihr Seelenheil fürchteten, weil sie vermeintlich das 6. Gebot nicht hielten, soviel zu den Wohltaten der vorkonziliaren Zeit. Und bevor Sie anderen Menschen das Urteilsvermögen absprechen, sollten Sie sich selbst besser informieren. Es ist nun mal Fakt, dass viele Menschen eine Menge Beziehungen erleben und durch diese Erfahrungen des Scheiterns geprägt werden. Umso dankbarer bin ich Papst Franziskus, dass er eben über das Gesetz hinausgeht und die Lebenserfahrungen der Menschen zuvorderst betrachtet. Und ja, ich habe mir den Username ausgesucht, weil ich die Jesuiten schätze!


12

0
 
 f12 27. März 2018 
 

AD Lenitas

War die Kirche früher nur unbarmherzig ? papst F hat die Barmherzigkeit nicht erfunden. Papst F. ist nicht Jesus Christus . Er ist nicht der heilige Franziskus. Papst hat eine Freude daran Zwietracht in die Kirche zu tragen und nimmt ein Schisma gerne in Kauf.


18

0
 
 agora 27. März 2018 
 

Folgen

des jetzigen Pontifikats für die amtliche Seelsorge:
1. Macht, was ihr wollt!
2. Was ihr macht, ist richtig!


22

0
 
 SCHLEGL 27. März 2018 
 

@st.michael

Ihre Posting weist sie als Anhänger der nicht kanonischen Gruppierung FSSPX aus! Angriff auf das verbindliche II. Vatikanum (auch Benedikt XVI hat es FSSPX VERPFLICHTEND für die Rückkehr zur katholischen Kirche aufgetragen!), Angriffe auf Papst Paul VI,der im Herbst heiliggesprochen wird (was Sie offensichtlich als IRRTUM empfinden!), Angriffe auf den hl. Johannes Paul II (dessen Kanonisierung Sie offensichtlich auch ablehnen!)und implizit auch gegen Benedikt XVI, der die Annahme des II. Vaticanums in der Kontinuität der Tradition auch Ihnen verpflichtend vorlegt!
Für diese Kirche haben die katholischen Orientalen in Kommunismus ihr Leben hingegeben!
Mit dem berühmten Wiener Kardinal Franz König (1905-2004) stelle ich Ihnen die Frage: "Hätte die Kirche das ätzende Säurebad der modernen Gesellschaft OHNE Vatikanum II besser überstanden?"
Studieren Sie bitte die Situation der griechisch orthodoxen Kirche in Griechenland, dann haben Sie die Antwort!Msgr. Franz Schlegl


8

0
 
 SCHLEGL 27. März 2018 
 

@Rahner

Was das Zugehen auf Menschen in ihren Situationen betrifft,gebe ich Ihnen recht.Das hat Jesus auch getan!
Die göttlichen Gebote (es geht nicht um menschliche Gesetze!)der Pastoral als Gegensatz gegenüberzustellen,ist verfehlt!Das sage ich Ihnen aus 43 Jahren Erfahrungs in der Großstadtseelsorge,40 Jahren Tätigkeit als Gymnasiallehrer u.langjähriger Jugendseelsorger.
Jesus ist auf die Samariterin am Jakobsbrunnen zugegangen,aber er hat ihr das Bekenntnis ihrer verworrenen Verhältnisse nicht erspart,ebenso der Ehebrecherin in Joh 8.Auch Zachäus musste zuerst versprechen sein Leben zu ändern.
"Geh´hin und sündige nicht mehr",hat Jesus zu mehreren Personen gesagt,die von ihm geheilt wurden.
Nachfolge Christi zu Billigpreisen gibt es nicht!
Dass meine griech.kath.Ukrainer,von denen viele den Terror des Kommunismus erlebt haben,Ihre Positionen NICHT teilen,sei nur am Rande erwähnt.
Übrigens scheine ich mit jungen Gläubigen positivere Erfahrungen gemacht zu haben,als Sie!Msgr.Erzpr.F.Schlegl


25

0
 
 wedlerg 27. März 2018 
 

nicht von "Rahner" aufs Glatteis führen lassen

Da lacht sich doch einer ins Fäustchen.

Dabei hat er doch nur ein par unssinige Fragmente in die Debatte geworfen, die keiner empirischen Prüfung standhalten.

Ich behaupte mal, dass die Zeiten, in denen die Menschen dutzende Beziehungen durchlaufen nicht neu oder modern sind - schon gar nicht typisch für das neue Jahrtausend. Solche Verhaltensmuster finden sich v.a. in Zeiten vor CHristus, in hedonistischen Gesellschaften und außerhalb des CHrsitentums.

Insofern ist der sog. "Paradigmenwechsel" auch nichts neues, sondern etwas altes und nichts anderes als ein Rückfall in gottlose Zeiten.

Wenn das vielfach die Wirklichkeit ist, dann muss ein PApst eben diese Wirklichkeit wieder dorthin zurücksetzen, wo sie hingehört: auf den Müllhaufen der Geschichte. Der Apostel Thomas hat ja auch nichts adneres gemacht, als die pervertierten Beziehungsmuster seiner Missionsvölker durch die monogame Ehe ersetzt: durch Evangelisierung - strikt nach der Liebe UND den Geboten des Herrn.


21

0
 
 elisabetta 27. März 2018 
 

@Rahner

Dass die Kirche auf den zeitgenössischen Menschen zugehen muss, ist wahrlich keine Erfindung von Papst Franziskus, es kommt aber auf das „wie“ an. Zugehen heißt im Sinne der Kirche, den Menschen auf Fehler und Irrwege aufmerksam zu machen, ihn zu bekehren und so seine Seelen zu retten und nicht, wie seit dem Pontifikat von Franziskus üblich, durch zweideutige Aussagen der willkürlichen Auslegung der Gebote Gottes und der Glaubenslehre Tür und Tor zu öffnen. Frühere Päpste haben durch ihre klare Haltung Orientierung gegeben, jetzt herrscht Verwirrung.


26

0
 
 lakota 27. März 2018 
 

@Rahner

"Was nützt es in einer Zeit, in der fast alle in ihrem Leben ein Dutzend und mehr Beziehungen durchlaufen, auf einer rigiden Sexualmoral zu bestehen?"
Ihrer Meinung nach würde der Herrgott heute wohl das 6.Gebot streichen und Jesus würde heute nicht mehr vom Ehebrechen und sündigen sprechen, sondern wie P.F. sagen: Wer bin ich, um zu urteilen. -
Das Problem für Menschen mit Ihrer Einstellung ist nur, daß die Gebote Gottes immer noch gelten. Wie steht in Mt.7,13 :"Geht hinein durch das enge Tor! Denn weit ist das Tor, und breit ist der Weg, der ins Verderben führt, und viele sind es, die hineingehen auf ihm." - Zu "rigide" diese Worte Jesu zu verkündigen? Lieber zusehen, wie in dieser Zeit die Menschen in Massen den breiten Weg ins Verderben gehen? Der falschen Propheten werden immer mehr.
Hl. Erzengel Michael verteidige uns im Kampfe!


25

0
 
 Senfkorn7 27. März 2018 
 

Warum soll man sich dem Zeitgeist anpassen?

In vorchristlicher Zeit hat man Menschen geopfert, im 3. Reich bestimmte Gruppen getötet, ......

Ich bin für bleibende menschliche Werte. Die Höchsten finde ich in der Offenbarung unseres Gottes.

Es gibt also keinen Fortschritt, keine Verbesserung dieser Werte, nur Rückschritte.

Übrigens ist Verfall auch eine Art von Fortschritt. Der Modernismus ist nichts Anderes als ein Werteverfall, der keine Orientierung bietet und die Menschen ins Chaos und zur Zerstörung führt.


22

0
 
 Herbstlicht 27. März 2018 
 

@Rahner

"Stat crux dum volvitur orbis."
Das Kreuz steht fest, während die Welt sich dreht.

Die Menschen ändern sich, Meinungen ändern sich, der Zeitgeist ändert sich, je nachdem, was gerade in Mode ist.
Gottes Gebote hingegen bleiben, damals und heute!
Jesus: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben."
Nicht der Zeitgeist sollte das Leben gäubiger Menschen bestimmen, sondern die Worte Jesu.
Ich wünsche Ihnen eine gute Karwoche!


25

0
 
 Senfkorn7 27. März 2018 
 

@Rahner

Ich vermute sie gehören zu den Menschen, die glauben die Lehre wäre menschengemach. Da frühere (rückständige) Werte eingeflossen sein müssen, müsse man nun das "rigide Gesetz" hinter sich lassen und die Lehre der Kirche, was man einhalten muss um katholisch zu sein und um in den Himmel zu kommen an das heutige Denken anpassen.

FALSCH! Gott gibt es wirklich und er hat diese Werte, bzw. Bedingungen für das Leben auf der Erde im Frieden und um die Möglichkeit in den Himmel zu erlangen den Menschen, die sich vom "Vater aller Geister" leiten ließen offenbart. Dieses Gesetz ist nicht änderbar. Schon gar nicht durch den Menschen.

Der Himmel ist ein Angebot für Menschen. Er ist kein Zwang.

Niemand muss ewig glücklich sein, Man kann sich auch für den kurzen Spass im Diesseits und das ewige Leid im Jenseits (Gottesferne) entscheiden.

Schade ist, wenn man seinen Verstand als Erwachsener nicht nutzen möchte um die Existenz Gottes vorurteilsfrei zu überprüfen.


22

0
 
 st.michael 27. März 2018 
 

Kein Desaster, nur konsequent.

Dieses Pontifikat ist ganz in der Tradition des 2.Vatikanums.
Die grossen Schlagworte sind Oekumenismus und Relativismus.
Erinnern wir uns, Papst Paul 6. hat mehr oder weniger rabiat die NOM eingefuehrt, die alte Messe abgewuergt und hatte maechtige Helfer im ganzen Klerus.
Papst Joh.Paul 2 ist auf die Muslime und andere Religionsgemeischaften zugegangen (Korankuss - Assisitreffen)
Papst Franziskus fuehrt das nur fort, unter ihm werden die Gebote relativiert zb. 6.Gebot vs Amoris Laetitia.
Der Kuschelkurs mit Atheisten, Kirchenfeinden und auch Kommunisten (Befreiungstheologen) ist nicht von ungefaehr.
Das alles kommt nicht ploetzlich sondern ist von langer Hand vorbereitet, der sog. Paradigmenwechsel hat schon lange vorher stattgefunden.
Die Tradition darf nur noch eine "kontrollierte Restnische" besetzen, wer Anderes im Sinne hat, dem geht es wie Papst Benedkit nach Regensburg.
Insofern ist Papst Franziskus nur "konsequent" in der Umwaelzung der Werte.
Das juengste Gericht wartet.


16

0
 
 chriseeb74 27. März 2018 
 

@Rahner

Und ich glaube, dass viele Konservative schon längst realisiert haben, dass und was dieser "Paradigmenwechsel" für die Kirche bedeutet:
Selbst P.F. ist sich dieser "Liberalisierung" durch Veränderung der Pastoral bewusst: Nämlich das das Ergebnis zur Spaltung führen könnte.
@lenitas
Hier den Hl. Geist ins Spiel zu bringen, halte ich für gefährlich...was, wann und wie der Hl. Geist will entzieht sich unserer Kenntnis...manche, besonders begnadete und heilige Menschen können es vielleicht erahnen, mehr aber auch nicht.
In erster Linie muss die Kirche die Frohe Botschaft verkündigen, sei es gelegen oder ungelegen, muss Jesu Liebe allen Menschen nahe bringen, aber auch auf die Gefahren durch Hölle und Teufel hinweisen.
Alles andere ist zwar auch wichtig, aber Beiwerk!
Wir dürfen nicht vergessen, dass unser jetziges Leben nur eine Vorstufe ist und unser gemeinsames Ziel (hoffentlich!) der Himmel sein muss!


16

0
 
 kreuz 27. März 2018 

nur weil die Mehrheit etwas für richtig findet,

muß es noch nicht richtig sein.
wie @quirinusdecem hat das auch Benedikt gesagt, lb. @ Rahner.
nur tote Fische schwimmen bergab, und ich liebe an Benedikt daß er ein lebendiger Fisch ist.
zu diesem Jahrtausend hab ich auch noch eine Spruch, der ist von Tarcisio Bertone:
«Dieses Europa des dritten Jahrtausends lässt uns nur die Kürbisköpfe und nimmt uns die wertvollsten Symbole». http://kath.net/detail.php?id=24430

Ihnen noch gesegnete Passionswoche.

www.kathtube.com/player.php?id=12550


22

0
 
 antonius25 27. März 2018 
 

@Rahner: Auch Atheisten muessen sich in der Kirche wohlfuehlen!

Sie bringen es auf den Punkt. Dazu muessen nach dem Paradigmenwechsel von Papst Franziskus jetzt nur noch die letzten Glaeubigen vertrieben werden und das paradisische Zeitalter der Pastoral bricht an. (Die Ironie duerfen Sie behalten).


32

0
 
  27. März 2018 
 

Warum so negativ? Ich denke, dass viele Konservative

erst noch realisieren müssen, dass Papst Franziskus einen grundlegenden Paradigmenwechsel eingeleitet hat. Man könnte es eben auch positiv darstellen, dass er die Tür zum Jahrtausend des Gesetzes geschlossen und die Tür zum Jahrtausend der Pastoral weit geöffnet hat. Ich verstehe, dass manche damit große Probleme haben, weil es tief in das Seelenleben jedes einzelnen eingreift, aber die Kirche muss auf den zeitgenössischen Menschen zugehen. Was nützt es in einer Zeit, in der fast alle in ihrem Leben ein Dutzend und mehr Beziehungen durchlaufen, auf einer rigiden Sexualmoral zu bestehen? Deshalb spricht unser Papst immer wieder von den "Rigiden", weil sie die Augen vor der Wirklichkeit verschließen und in einer theoretischen Metatheologie verharren.


9

0
 
 Adamo 27. März 2018 
 

Unterwürfige Sprache des Vatikans gegenüber dem kommunistischen Regime China

Der Hl. Johannes Paul II betonte stets, dass es keinen Dialog mit den gottlosen Kommunisten geben würde. Und was tut der Vatikan in seiner falschen unterwürfigen Vertrauensseligkeit? Genau das Gegenteil! Er hilft den verfolgten Christen überhaupt nicht, wie es vor Gott seine Pflicht wäre. Ein Desaster!


31

0
 
 lenitas 27. März 2018 
 

Der Heilige Geist

"Franziskus habe durch große Gesten, welche Demut und Nächstenliebe zum Ausdruck bringen, viele Menschen begeistert, die der katholischen Kirche nicht besonders nahe stünden. Dafür sei Kardinal Bergoglio nicht zum Papst gewählt worden, entgegnet Douthat."
Der Heilige Geist sieht das unter Umständen ganz anders. Die Kirche darf sich nicht um ihren eigenen Apparat drehen. Sie muss raus gehen, auf die Straßen, zu den Armen, den Ausgestoßenen, den Ausgegrenzten. Sie muss Demut und Nächstenliebe zu den Bedürftigen und Leidenden tragen. Sie muss aufrütteln. Sie muss beistehen und sie muss begeistern. So wie auch Jesus begeistert hat, durch Demut und Nächstenliebe, und in seinen Nachfolgern und in seinen heilenden Anwesenheit bis zum heutigen Tag begeistert. Dass nicht alles perfekt läuft ist menschlich, aber das Wichtigste muss die Begeisterung sein für Gottes Gebote und unseren Dienst.


8

0
 
 wedlerg 27. März 2018 
 

In der Tagespost

vom Sa äußert sich die Redaktion unter Verweis auf den Chefredakteur der Herder-Korrespondenz zum 5.JAhrestag des Pontifikats: der wahlich nicht konservative Chef der herderkorrespondenz fast das Pontifikat als Debakel zusammen (!): Personalführung mangelhaft, Reformen gescheitert, keine Glaubensimpulse, Verhaften in sekundären fragen der Gesellschaft.

Ich war echt verblüfft. Selbst in gemäßigt-liberalen Kirchen kreisen ist das Chaos aus Rom angekommen und wird kritisiert.


33

0
 
 Laus Deo 27. März 2018 

Mit den Mittel der Welt gewinnt mein keine Schafe

Der wahre Katholik kann nicht liberal sein, sondern ist immer konservativ, weil das Wort konservativ bedeutet: bewahren, die Wahrheit bewahren, den Glauben bewahren, die Tradition bewahren. Der Liberalismus ist eine Lüge Satans, die uns glauben macht, wir seinen Frei. Doch werden wir dadurch zum Sklaven des Relativismus. Papst Franziskus meint es oft gut, macht es leider aber oft falsch. Wenn man den Menschen wirklich helfen will, wahre Nächstenliebe leben will, dass führt man sie zu Jesus Christus der die Wahrheit und das Leben ist, und man führt sie nicht in der Sünde weiter und relativiert jede Sünde und lernt eine neue Form der Gewissenentscheide. Kein Gewissen kann eine Sünde gegen die 10 Gebote als gut befinden, da diesem dem Naturgesetzt widerspricht, welches in jede Seele von Gott eingegeben ist. Wir müssen wieder klar die geoffenbarte Wahrheit lernen, verkünden und vor allem LEBEN.


25

0
 
 serafina 27. März 2018 
 

@Sebi1983

Sie waren schneller als ich - ich hatte nämlich exakt den gleichen Gedanken.
Ja, das Desaster haben wir bereits und es wird täglich schlimmer.
Jeder Tag dieses Pontifikats ist ein Tag zuviel!!!


23

0
 
 Smaragdos 27. März 2018 
 

"Darüber hinaus sei festzustellen, dass die Liberalisierung unter Franziskus nicht zu einer Rückkehr der Katholiken geführt habe, die sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten von der Glaubenspraxis verabschiedet hätten."

Sehr richtig. Liberalisierungen führen nämlich nie zu einer Rückkehr der Katholiken in die Kirche, sondern bestätigen diese ja immer nur in ihren Irrwegen.


42

0
 
 Sebi1983 27. März 2018 
 

"Kann"? Oder vielleicht besser "ist"?


23

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus Papst

  1. ‚Mit Groll gegen niemanden, mit Nächstenliebe gegen alle’
  2. Am Hochfest der Seligen Jungfrau Maria der Sieben Schmerzen: auf dem Weg
  3. Weihegebet zu Unserer lieben Frau der Sieben Schmerzen
  4. Kreuzerhöhung: sehen und bezeugen
  5. „Zachor“: „Erinnere dich!” Das Gedächtnis kann und darf dem Vergessen nicht Platz machen
  6. Nech Boh žehná Slovensko! Der Weg der Heiligkeit, der Weg der Seligpreisungen
  7. Isten, áldd meg a magyart! – Gott segne die Ungarn! Nach wenigen Stunden der Abschied
  8. Von der Bewunderung Jesu hin zur Nachahmung
  9. Man gewinnt nur dann an Höhe, wenn man in der Tiefe verwurzelt ist
  10. Kritische Anfrage des israelischen Oberrabbinats an Papst Franziskus







Top-15

meist-gelesen

  1. CSU-Söder garantiert für Bayern eine "freie Entfaltung" und attackiert die Kirchen
  2. Kardinal Woelki bleibt Erzbischof von Köln
  3. 'Sie sind das Werk des Teufels!' - Wen meinte Papst Franziskus?
  4. Sie verlassen die Kirche im besten Alter
  5. 'Einige sähen mich lieber tot'
  6. „Wird bei der Taufe das Stirnchakra verschlossen?“
  7. „Willkommen bei Maria vom Sieg!“
  8. Elf Bischöfe, DBK und Nuntius unterstützten den Marsch für das Leben, doch dann kommt die Keule!
  9. Bischof Voderholzer erhält für seine Kritik am Synodalen Weg Unterstützung von Kardinal Kasper!
  10. Vorwürfe gegen Schönstatt-Gründer - Berliner Gericht lehnt Unterlassungsantrag ab
  11. Nuntius bei DBK: Es geht um „die kirchliche Gemeinschaft, den katholischen Glaube und Heiligkeit“
  12. "Infiziert vom Virus der Falschheit?"
  13. Wenn der Bock zum Gärtner wird
  14. Gänswein berichtet über Reise von Benedikt XVI. zu seinem Bruder
  15. Initiative Dubium und Maria 1.0: „Quo Vadis“ Bischof Georg Bätzing?

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz