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Wegen Grippewelle: Kein Weihwasser, keinen Friedensgruß20. Februar 2018 in Deutschland, 17 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Wegen der starken Grippewelle in Bayern hat der Pfarrer der Herz-Jesu-Kirche in Weiden (Bistum Regensburg) am vergangenen Wochenende auf das Weihwasser und den Friedensgruß verzichtet.
Weiden (kath.net) Wegen der starken Grippewelle in Bayern hat Stadtpfarrer Gerhard Pausch in Weiden/Bistum Regensburg am vergangenen Wochenende auf das Weihwasser und den Friedensgruß verzichtet. Das Weihwasserbecken der Herz-Jesu-Kirche blieb leer. Das berichtete der Merkur anhand einer Darstellung der Regionalzeitung Der neue Tag. 
Andere Pfarrer brachten für die Maßnahme kaum Verständnis auf. Dekan Johannes Plank/Straubing fragte belustigt: "Das ist ein nachträglicher Faschingsscherz oder?", so die Darstellung auf der Internetplattform idowa der Verlagsgruppe Straubinger Tagblatt / Landshuter Zeitung. Immerhin habe der Kirchentürgriff wahrscheinlich vergleichbar viele Bakterien. Zwar würden manche Gottesdienstbesucher derzeit auf den Friedensgruß verzichten, aber dies sei nicht die Regel. Seiner Einschätzung nach reiche es, wenn man sich die Hände wasche und desinfiziere. Der Rektor des Chamer Redemtoristenklosters Pater Peter Renju erinnerte daran, dass man bei Erkältungen sowieso den Kontakt mit anderen meiden sollte. Auch habe der Weihrauch desinfizierende Eigenschaften. Ihm sei eine solche Vorgehensweise nicht bekannt, außer es bräche eine hochansteckende gefährliche Krankheit aus. Die Weihwasserbecken der Kirche würden regelmäßig gereinigt.
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Lesermeinungen| | bergkristall 23. Februar 2018 | | | |
Den Friedensgruß per Händedruck erwiedere ich nicht, denn NIEMAND hat Hände frei von Keimen, egal zu welcher Jahreszeit. Mir genügt ein freundliches Gesicht zu wenden zum Nachbarn.
Und Weihwasser hab ich zu Hause und nehme es täglich mehrmals. |  3
| | | | | Diasporakatholik 20. Februar 2018 | | | | Alternativen Niemand ist zum Eintauchen der Fingerspitzen ins Weihwasserbecken verpflichtet - es bleibt jedem selbst überlassen.
Ich unterlasse es schon seit langem auf entspr. Intervention meiner Frau.
Beim Friedensgruß kann man auch statt Handgeben einander freundlich zunicken - ggf. mit vor der Brust gebetsgestenhaft zusammengelegten Händen (ähnlich Hindus).
Auch das halte ich für sehr höflich, obwohl ich selbst i.d.R. keine Scheu habe, meinen unmittelbar umstehenden Nachbarn durch Handgeben die schöne Geste des Friedensgrußes zu entbieten.
Ich empfinde ihn auch keineswegs "störend" vor dem "Lamm Gottes"-Gebet. |  6
| | | | | 20. Februar 2018 | | | | Weihwasserspender https://www.medizin-transparent.at/weihwasser-krankheitserreger |  1
| | | | | lakota 20. Februar 2018 | | | | @Schlegl "Wenn der Friedensgruß schon sein soll, kann man im Winter die Handschuhe anlassen."
Lieber Monsignore, IN der Kirche habe ich nie Handschuhe an, kann man auch schlecht im Gotteslob blättern. Wenn ich die nun vor dem Friedensgruß anziehen würde, sähe das auch etwas merkwürdig aus :-) Aber im Ernst, es ist schon problematisch mit dem Friedensgruß, vor 2 Wochen hat sich in der Bank vor mir jemand gründlich die Nase geputzt und mir gleich danach zum Friedensgruß die Hand hingestreckt - ich war nicht glücklich darüber. Meiner Meinung nach würde es vollauf reichen, wenn man sich zunickt und anlächelt. Der Zeitpunkt ist auch nicht so gut, da möchte ich mich innerlich auf die Kommunion vorbereiten. |  7
| | | | | Federico R. 20. Februar 2018 | | | | Lieber Msgr. Schlegl, da haben Sie meiner Frau ... ... aber voll aus der Seele gepostet. Sie ist genau der gleichen Meinung wie Sie. Vor ca. 20 Jahren hatte ich selbst eine sehr unangenehme Erfahrung bezügl. Händeschütteln machen „dürfen“. Abend des Drei-Königs-Tags. Vor uns in der Kirche drei komplette Bankreihen munter-bunter Sternsinger. Beim Friedensgruß eifriges Händeschütteln. Hat Spaß gemacht. Ein paar Tage später bei mir Anzeichen einer kleinen Erkältung. Der Husten wurde von Tag zu Tag heftiger, bellender. Hausarztbesuch. Diagnose: grippaler Infekt. Ein paar Tage später des nachts schwere Atemnot, verursacht durch Stimmritzenkrampf nach heftigen Hustenattacken. Notarztruf. Krankenhauseinweisung. Bald darauf die Diagnose: Keuchhusten. Hatte fast ein Vierteljahr gedauert bis zur völligen Ausheilung. Seither lassen wir Vorsicht walten beim Friedensgruß :-) |  9
| | | | | SCHLEGL 20. Februar 2018 | | | | Grippezeit Vor vielen Jahren wurde in Graz eine Diplomarbeit in Biologie zum Thema:"Die Flora und Fauna in steirischen und kärntnerischen Weihwasserbecken" geschrieben.Es ist kein Scherz!Wenn diese Becken nicht wöchentlich gereinigt und desinfiziert werden,gedeiht alles Mögliche darin.Wenn der Friedensgruß schon sein soll,kann man im Winter die Handschuhe anlassen.
Asperges ist auch im ordentlichen Ritus eine Möglichkeit.Wer stark verkühlt ist, soll zuhause bleiben.Weit ansteckender sind jedoch die öffentlichen Verkehrsmittel,U-Bahn, Bus,Tramway.Unkultivierte Leute haben kein Taschentuch,husten,nießen in die Hand,oder sogar in die Gegend,und benützen die Haltegriffe.Der nächste hält sich an,greift später an seine Nase oder den Mund und hat die schönste Tröpfcheninfektion.
In der Kirche habe ich mich noch nie angesteckt,nicht einmal durch den Löffel bei der Kommunionspendung nach byz.Ritus.Aber früher oft durch das "katarrhalische Hustenterzett"ohne Taschentuch in der 1.Reihe meiner Schulklassen! |  10
| | | | | Herbstlicht 20. Februar 2018 | | | |
Mein Vorschlag: Das Weihwasserbecken auch in Grippezeiten hängen lassen und jedem Meßbesucher selbst überlassen, ob er seine Hand eintauchen möchte.
Im alten Ritus, den ich oft und gern besuche, geht der Priester zu Beginn der Hl. Messe durch die Reihen und besprengt die Gläubigen mit Weihwasser, dazu singt die Schola das "Aspérges me". Das ist sowieso viel schöner und ich freue mich jedesmal darauf.
Früher war das üblich, heute kommt dies in der "normalen" Eucharistiefeier so gut wie nicht mehr vor.
Meines Erachtens würde es ausreichen, den Friedensgruß nur dem unmittelbaren Banknachbarn links und rechts zu entbieten, er ist ja eine Geste, die allen gelten soll.
Im alten Meß-Ritus gibt man nicht den Friedensgruß und ich vermisse ihn dort auch nicht.
Sind die anwesenden Gläubigen, darunter ziemlich viele junge Leute, dort deshalb weniger andächtig?
Die Feier im tridentinischen Ritus ist sowieso viel schöner und reicher und ich schätze ihn immer mehr. |  14
| | | | | Federico R. 20. Februar 2018 | | | | Unnötig Das Händeschütteln während des Gottesdienstes ist zu einer eher unglücklichen und noch dazu unnötigen Gewohnheit geworden und führt manchmal sogar zu regelrecht verkrampften Situationen, z.B. wenn man aus gesundheitlichen Gründen davon Abstand nehmen muss, etwa wegen einer Arthrose in den Händen oder wegen eines geschwächten Immunsystems. Und dann auch noch das Herumwuseln am Altar. Man sollte das Händeschütteln wieder ganz abschaffen. Ein freundlich-frohes Zunicken tut’s doch auch. |  12
| | | | | Bessi 20. Februar 2018 | | | |
Wir gehen immer in eine KrankenhausKappele zum Gottesdienst da der nicht so spät ist sondern schon um 9:00 Wir nicken nur freundlich zum Friedensgruss Ich finde auch das es völig reicht |  8
| | | | | antonius25 20. Februar 2018 | | | | Friedensgruss Man kommt in die Kirche, ignoriert den Sitznachbarn fuer eine halbe Stunde, und ploetzlich vor der Kommunion, wenn man sich eigentlich sammeln will, schuettelt man auf allen Seiten Haende von Leuten, die man nicht oder kaum kennt. Das finde ich schon lange seltsam. Schade, dass die von Benedikt dazu eingesetzte Kommission nicht zumindest den Zeitpunkt des Grusses auf den Anfang der Messe verschoben hat. Der symbolische Friedensgruss in der Messe von Johannes XXIII. reicht doch auch und lenkt viel weniger ab. |  11
| | | | | Matthäus 20. Februar 2018 | |  | Wurde auch auf das Einsammeln von Geld verzichtet? ;) |  12
| | | | | serafina 20. Februar 2018 | | | |
Den Verzicht auf Weihwasser wg. Ansteckungsgefahr kann ich nicht verstehen. Wie stark ist denn der Glaube? Es handelt sich schließlich um geweihtes Wasser und Gott wird wohl nicht zulassen, dass man sich mit einer Sakramentalie ansteckt. In Lourdes z. B. baden Leute mit allen möglichen Krankheiten in ein und demselbem Wasser und niemand steckt sich an, ganz im Gegenteil, einige werde sogar geheilt.
Auf den Friedensgruß per Händeschütteln kann man dagegen gänzlich verzichten - nicht nur zu Grippezeiten. Allenfalls ein höfliches Zunicken würde meines Erachtens genügen. Es stört ganz einfach die Andacht kurz vor der Begegnung mit dem HERRN. |  15
| | | | | 20. Februar 2018 | | | | Warum nicht gleich die Weihwasserbecken durch Handdesinfektionsspender ersetzen. |  8
| | | | | EinChrist 20. Februar 2018 | | | | In den USA wird in vielen Gemeinden im Winter generell auf Friedensgruß und auf Kommunionspendung unter beiderlei Gestalten verzichtet.
Außerdem stehen überall Spender für Hand-Desinfektionsmittel rum.
Ich selbst vermeide gerade im Januar/Februar/März den Friedensgruß. |  4
| | | | | Gewitterwolke 20. Februar 2018 | | | | Friedensgruss Ich könnte auf den Friedensgruss ganz und immer verzichten. Ich mag ihn nicht. Vor dem Empfang der Hl. Kommunion sollte Ruhe und Besinnung einkehren. Manche Leute machen aus dem Friedensgruss die reinsten Turnübungen: links, rechts, vor und zurück. Ausserdem leide ich an einem ständigen Handekzem und kann oft die Hand deswegen nicht reichen. Aber wie fassen das dann die anderen auf? Dass ich keinen Frieden will? Blöde Situation. |  15
| | | | | la gioia 20. Februar 2018 | | | |
Ich finde das Vorgehen des Pfarrers voll in Ordnung!
Wie oft habe ich schon gehofft, der Pfarrer bzw. Diakon würde angesichts sich schnäuzender, schniefender und hustender Gläubigen die Aufforderung zum Friedensgruß unterlassen! |  11
| | | | | SpatzInDerHand 20. Februar 2018 | |  | Finde ich gut, könnte viel häufiger gemacht werden! Kurz vor dem Kommunionempfang (per Hand) erst Geld anfassen und dann die (gelegentlich auf fiebrigen) Hände der Banknachbarn - das sehe ich schon seit Jahren mit Sorge!
Und die Sache mit dem Weihwasser ist tatsächlich auch ein Sorgenpunkt für mich.
Übrigens: ich habe mir schon mehr als einen Infekt in der Kirche geholt, darunter auch Darmgrippen. Wie der genaue Übertragungsweg war, da kann ich nur rätseln.. vielleicht auch Tröpfcheninfektion?
Und ganz besonders liebe ich es, wenn mich erst jemand umarmt und mir dann sagt: jetzt muss er/sie aber schnell wieder aus der Kirche nach Hause, er habe Fieber. Alles schon häufig erlebt - LEIDER!! |  10
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