SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
- Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
- Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
- „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
- Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
- Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
- Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
- Der Bischof und der Denunziant
- 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
- Der Glaube, der Gott nicht loslässt
- Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
- Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
- Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
- Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
- Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
| 
Erzbischof Chaput gegen Segnung homosexueller Paare9. Februar 2018 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Eine Segnung gleichgeschlechtlicher Paare, wie sie einige deutsche Bischöfe vorgeschlagen haben, widerspricht dem Bekenntnis der Kirche zur Ehe, zur Familie und zur menschlichen Sexualität, schreibt der Erzbischof von Philadelphia.
Philadelphia (kath.net/LSN/jg) Charles Chaput, der Erzbischof der US-amerikanischen Erzdiözese Philadelphia, hat in seiner wöchentlichen Kolumne für die Internetseite seines Erzbistums die Vorschläge einiger deutscher Bischöfe für eine Segnung homosexueller Paare mit klaren Worten abgelehnt. Eine Segnung homosexueller Verbindungen würde das Bekenntnis der Kirche zur Natur von Ehe und Familie aushöhlen. Sie würde die Gläubigen verwirren und in die Irre führen. Darüber hinaus würde sie der Einheit der Kirche schaden, weil man diesem Vorgehen nicht mit Schweigen begegnen oder es ignorieren dürfe, schreibt Chaput. 
Warum ist ein scheinbar barmherziges Vorgehen so problematisch, fragt der Erzbischof. Die Antwort lautet: Der Segen für eine Person in ihrer jeweiligen Lebenssituation bestätigt sie in diesem Stand, in diesem Fall die homosexuelle Partnerschaft. Zwei Prinzipien seien in diesem Zusammenhang zu beachten, fährt Erzbischof Chaput fort. Zum ersten sei allen Menschen mit dem Respekt und der pastoralen Sorge zu begegnen, die sie als Kinder Gottes verdienten. Dies gelte selbstverständlich für Personen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen. Zum zweiten gebe es keine Wahrheit, keine echte Barmherzigkeit, kein authentisches Mitgefühl in einem Segen für etwas, das die Person von Gott wegführe. Die Person, die sich um einen solchen Segen bemühe, werde damit nicht abgewiesen. Die Kirche dürfe aber die Natur der Ehe, der Familie und die Würde der menschlichen Sexualität nicht ignorieren. Alle Menschen hätten ein Recht, mit dem Respekt behandelt zu werden, der ihrer gottgegebenen Würde entspreche. Wir haben aber auch das Recht, die Wahrheit zu hören, ob sie uns gefällt oder nicht, schreibt er wörtlich. Jesus habe uns zugesagt, dass die Wahrheit uns frei machen werde. Er habe nirgends gesagt, dass sie angenehm sei, fügt Chaput hinzu. In den letzten Wochen haben Franz-Josef Bode, der Bischof von Osnabrück, und Reinhard Kardinal Marx, der Erzbischof von München und Freising, die Segnung homosexueller Paare durch die Kirche angeregt. Kardinal Marx ist Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Bischof Bode ist sein Stellvertreter. Marx gehört weiters dem Kardinalsrat an, der Papst Franziskus bei der Reform der Römischen Kurie berät.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | phillip 9. Februar 2018 | | | | Und kommen diese Aussagen auch in Deutschland an??? Diese Aussagen werden weder bei Marx, Bode, Kaspar, Maradiaga, und wie sie alle heißen, die auf der Welle des modernistischen, befreiungstheoligischen Bergogliopapstes und vermutlich direttissima ins Schisma reiten wollen, ankommen, zumal all diese bewusst durch ihren Relativismus und Subjektivismus und getarnt mit dem Begriff "im Einzelfall" zunächst Gebote Gottes unwirksam machen - also, um es im Juristensprech zu sagen: materiell derogieren - zu einer formellen Derogation sind sie offensichtlich zu feige, denn da hätten sie einen Aufstand, wie Bergoglio ja selbst zum Besten gab -, dann diejenigen, die ohne Reue und Umkehr entgegen Gottes Willen und Gebot in Sünde verharren und ihnen auch noch einen Akt des Wohlfühlens, den sie unverschämter Weise auch noch Segnung nennen, zukommen zu lassen. Maranatha! |  13
| | | | | lesa 9. Februar 2018 | |  | Wohltuende Medizin Wohltuende Medizin in der derzeitigen Lage. Sehr differenziert, klar, klärend, hilfreich. Vielen Dank! |  17
| | | | | Dottrina 9. Februar 2018 | | | | SOLCHE Hirten braucne wir! Charles Chaput ist für seine klaren Worte bekannt; einer der besten Bischöfe, die die Kirche hat. Die USA sind gesegnet mit etlichen treuen Hirten, die die Lehre der Kirche auch gegen Widerstände verteidigen. Für Deutschland sehe ich da eher pechschwarz (s. Bode und Marx). |  20
| | | | | hauch 9. Februar 2018 | | | |
Und kommen diese Aussagen auch in Deutschland an??? |  17
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuHomosexualität- Ein besonderer Tag für ‚unseren‘ Pfarrsekretär
- Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
- Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative
- ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
- Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
- Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
- Zehn Jahre ‚Sehnsucht der ewigen Hügel‘
- Bistum Fulda – stark engagiert beim ‚Christopher Street Day‘
- Erzdiözese Salzburg veranstaltet Fortbildungsveranstaltung mit Homo-Aktivisten
- Dieses Jahr keine LGBT-‚Pride‘ Parade in Budapest
| 





Top-15meist-gelesen- Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
- "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
- "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
- 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
- Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
- „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
- Generalstaatsanwalt von Texas: „Baby Gabriel verdient eine Chance auf Leben“
- "Es wird Europa zerstören, für immer!"
- Erdbeben in Kolumbien: Priester evakuierte Gläubige während der Messfeier
- Britischer Millionär finanziert Rechtskosten für Christen, die wegen Straßenpredigten angeklagt sind
- Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
- FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
- Im Puls des Herzens Gottes
- Iranischer Christ warnt vor Ausbreitung des Islam im Westen
- UNICEF-Daten widerlegen Hungersnot-Narrativ im Gazastreifen
|