Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ADIOS!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  4. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  5. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  6. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  7. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  8. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  9. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  10. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  11. THESE: Und die Bibel hat doch Recht!
  12. „Catholic Herald“: „Irlands schwindende Familien“
  13. Katholikin Eva Vlaardingerbroek verliert Einreiseerlaubnis nach Großbritannien
  14. L'Avvenire sorgt für Confusione!
  15. US-Vizepräsident Vance wird erneut beim „March for Life“ teilnehmen und sprechen

Erzbischof Chaput gegen Segnung homosexueller Paare

9. Februar 2018 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Eine Segnung gleichgeschlechtlicher Paare, wie sie einige deutsche Bischöfe vorgeschlagen haben, widerspricht dem Bekenntnis der Kirche zur Ehe, zur Familie und zur menschlichen Sexualität, schreibt der Erzbischof von Philadelphia.


Philadelphia (kath.net/LSN/jg)
Charles Chaput, der Erzbischof der US-amerikanischen Erzdiözese Philadelphia, hat in seiner wöchentlichen Kolumne für die Internetseite seines Erzbistums die Vorschläge einiger deutscher Bischöfe für eine Segnung homosexueller Paare mit klaren Worten abgelehnt.

Eine Segnung homosexueller Verbindungen würde das Bekenntnis der Kirche zur Natur von Ehe und Familie aushöhlen. Sie würde die Gläubigen verwirren und in die Irre führen. Darüber hinaus würde sie der Einheit der Kirche schaden, weil man diesem Vorgehen nicht mit Schweigen begegnen oder es ignorieren dürfe, schreibt Chaput.


Warum ist ein scheinbar barmherziges Vorgehen so problematisch, fragt der Erzbischof. Die Antwort lautet: Der Segen für eine Person in ihrer jeweiligen Lebenssituation bestätigt sie in diesem Stand, in diesem Fall die homosexuelle Partnerschaft.

Zwei Prinzipien seien in diesem Zusammenhang zu beachten, fährt Erzbischof Chaput fort. Zum ersten sei allen Menschen mit dem Respekt und der pastoralen Sorge zu begegnen, die sie als Kinder Gottes verdienten. Dies gelte selbstverständlich für Personen mit gleichgeschlechtlichen Neigungen. Zum zweiten gebe es keine Wahrheit, keine echte Barmherzigkeit, kein authentisches Mitgefühl in einem Segen für etwas, das die Person von Gott wegführe. Die Person, die sich um einen solchen Segen bemühe, werde damit nicht abgewiesen. Die Kirche dürfe aber die Natur der Ehe, der Familie und die Würde der menschlichen Sexualität nicht ignorieren.

Alle Menschen hätten ein Recht, mit dem Respekt behandelt zu werden, der ihrer gottgegebenen Würde entspreche. „Wir haben aber auch das Recht, die Wahrheit zu hören, ob sie uns gefällt oder nicht“, schreibt er wörtlich. Jesus habe uns zugesagt, dass die Wahrheit uns frei machen werde. Er habe nirgends gesagt, dass sie angenehm sei, fügt Chaput hinzu.

In den letzten Wochen haben Franz-Josef Bode, der Bischof von Osnabrück, und Reinhard Kardinal Marx, der Erzbischof von München und Freising, die Segnung homosexueller Paare durch die Kirche angeregt. Kardinal Marx ist Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Bischof Bode ist sein Stellvertreter. Marx gehört weiters dem Kardinalsrat an, der Papst Franziskus bei der Reform der Römischen Kurie berät.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Homosexualität

  1. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  2. Zehn Jahre ‚Sehnsucht der ewigen Hügel‘
  3. Bistum Fulda – stark engagiert beim ‚Christopher Street Day‘
  4. Erzdiözese Salzburg veranstaltet Fortbildungsveranstaltung mit Homo-Aktivisten
  5. Dieses Jahr keine LGBT-‚Pride‘ Parade in Budapest
  6. Erzbischof von Neapel lässt LGBT-Aktivisten während einer Messe sprechen
  7. Pfarre in der Diözese Linz ignoriert Anweisungen aus Rom
  8. Regenbogenpastoral in der Diözese Innsbruck
  9. ‚Politischer Gottesdienst’ mit der Homosexuellen Initiative Linz
  10. Kardinal Zen wirft Papst Verunsicherung von Gläubigen vor






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. ADIOS!
  4. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  5. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  6. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  7. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  8. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  9. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  10. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  11. Kardinal Zen: Papst Leo „ist wahrlich eine Leitungspersönlichkeit, die zuhören kann!“
  12. Katholikin Eva Vlaardingerbroek verliert Einreiseerlaubnis nach Großbritannien
  13. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  14. Entfremdung und Annäherung – Für einen Katholiken in Deutschland gibt es doch immer noch Rom
  15. Sterilisationen, schlechte Lebensbedingungen: Grönländer kritisieren dänische Herrschaft

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz