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Großbritannien: Mutter fordert Dornröschen-Verbot

25. November 2017 in Aktuelles, 10 Lesermeinungen
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Grund dafür ist der "nicht-einvernehmliche Kuss" des Prinzen für das schlafende Dornröschen


London (kath.net)
Kein Scherz. Eine "besorgte Mutter" aus Großbritannien möchte ernsthaft, dass das beliebte Märchen Dornröschen verboten werden soll. Sie möchte, dass die Geschichte nicht an der Schule ihre Kinder vorgelesen wird. Dies berichtet die Zeitung "Österreich". Der Grund ist der "nicht-einvernehmliche Kuss" des Prinzen für das schlafende Dornröschen, um es aufzuwecken. Für Sarah Hall sei dieses Verhalten falsch. Gegenüber der Sun meint sie: "Ich denke, in Dornröschen geht es auch um sexuelles Verhalten und Zustimmung. Diese Märchen sind bezeichnend dafür, wie tief verwurzelt dieses Verhalten in unserer Gesellschaft ist."


Die Mutter möchte daher nicht, dass ihr sechsjähriger Sohn die Geschichte erfährt. Bei älteren Kindern möchte sie aber, dass dies vorgelesen wird. Damit könnte eine Debatte über sexuelle Belästigung starten.


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Lesermeinungen

 maryellen 30. November 2017 
 

Was hat Pres. Trump eigentlich mit dieser Story zu tun?

@Jakobsweg 2002 Wenn schon denn schon, wir sollten über die wirklichen Sextaeter reden, nicht über Locker Room Talk.
Den Talk haben die Frauen anscheinend ganz locker weggesteckt, als sie im November 2016 in Massen Donald Trump wählten.
Ueber die Wortwahl von Pres. Trump bin ich auch nicht immer glücklich, aber was ist schlimmer, Talk oder Tat?
So mancher ist mit der Tat mehr oder weniger ungestraft davongekommen (ohne hier Namen nennen zu wollen).
Aber vielleicht nicht mehr lange, wenn sie die Nachrichten verfolgt haben.
Frauen lassen sich Sex Attacken, Nötigung und Anzüglichkeiten nicht mehr so leicht gefallen.

Um bei dieser bizarren Story von einer Mutter, die den Dornroeschenkuss als Sex Attacke auslegt, eine Verbindung zu Donald Trump herzustellen, bedarf es einer Menge Phantasie.

Wenn sie wirklich glauben, dass President Trump schuld ist an dem verrückten Verhalten dieser Frau, dann ist Ihnen nicht mehr zu helfen.
Go have your Head examined.


1
 
  27. November 2017 
 

Sicher, das Märchen von Dornröschen verbieten zu wollen, ist eine große Schnapsidee.
Aber es kommt überall und immer wieder vor, dass Menschen durch den Wind sind und damit seltsam reagieren. Wichtiger wäre es, denke ich, zu fragen, warum diese Frau so überreagiert? Über manche Übergriffigkeit im großen Stil wurde in der Presse berichtet. Auch wenn zum Beispiel ein Donald Trump ganz offen sagt, als Prominenter könne man jeder Frau zwischen die Beine fassen oder bei Frauen über 35 sei es Zeit auszuchecken, und dieser Mann wird trotz seiner frauenfeindlichen Äußerungen noch von Millionen US-Amerikanern zum Präsidenten gewählt, dann ist dies ganz schlimm, denn so macht man sexuelle Belästigung und Übergriffigkeit zum Kavaliersdelikt. Solche Erlebnisse können Frauen in große Angst versetzen, einige davon reagieren über, wie in dem Fall hier.


1
 
 M.Schn-Fl 25. November 2017 
 

So ne Quatsch, nä?

Da kann man mal sehen, was Gendergaga und die schwachsinnige Me-to-Kampagne für Blüten in den Hirnen vieler treibt.


20
 
 lakota 25. November 2017 
 

Ich hab das Gefühl

diese Frau ist selber sexbesessen, wenn sie auf solche Gedanken kommen kann. Da riskiert der Prinz aus Liebe sein Leben, erlöst das Dornröschen und diese Spinnerin denkt an sexuelle Belästigung. (Früher haben kleine Mädchen von solch einem Prinzen geträumt).Was denkt diese Frau dann bei Hänsel und Gretel, die zusammen die Nacht im Wald verbringen...?


18
 
 Herbstlicht 25. November 2017 
 

meschugge!

Glücklich, der keine anderen Probleme kennt! In Ermangelung ernstlicher Sorgen konstruiert man sich eben welche und behelligt damit wichtigtuerisch andere Leute.
Solche Leute wie die obige Frau haben einen hervorstechenden Bevormundungstrieb, auch dies ist eine Form von Gewalt.


21
 
 la gioia 25. November 2017 
 

Große Teile der Gesellschaft sind schon so 'versext', dass sie selbst bei solch harmlosen Märchen nur noch an eins denken können: an Sex!


23
 
  25. November 2017 
 

Kein Podium für Irrsinn

Eigentlich sollte man solchen Menschen gar kein Podium bieten! Wenigstens hat dieservIrrsinn dafür gesorgt, dass ich in schallendes Gelächter ausgebrochen bin.Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeiffen lassen. Unsere Sorgen, das Wohl von Kindern betreffend, gehen in ganz andere Richtungen.die Dame darf sich gerne einmal bei den Salesianern Don Boscos kundig machen, welche Sorgen ander Sechsjährige weltweit haben.


20
 
 Hermann-Josef 25. November 2017 
 

wichtigmacherei.


13
 
  25. November 2017 
 

@Gipsy

Besonders unsinnig ist das dadurch, dass nach heutigem Recht dieser Kuss wohl vergleichbar gewertet würde wie Mund-zu-Mund-Beatmung bei Wiederbelebung.

Klar könnte der A, der die B wiederbelegt, für die er aber auch entflammt ist, durchaus auch - wenn dann die Wiederbelebung Erfolg hat es sexuell positiv konnotiert sehen, wenn er ihr dann so nahe ist; und die B könnte es - wenn sie den A nicht mag - es widerlich finden beim Aufwachen sein Gesicht so nah an ihrem zu haben; aber im Vordergrund steht die Behebung des akuten Gesundheitsproblems, womit sämtliche dafür notwendige Handlungen auch dann in Ordnung sind, wenn der eine oder andere diese sexuell konnotiert sieht.


8
 
 Gipsy 25. November 2017 

Was manchen

Leuten im Kopf herumschwirrt. Sexuelle Belästigung allerorten, sogar bis in Märchen hinein.
Es war die Liebe, die den Königsohn durch die undurchdringliche "Dornenhecke des Bösen" geleitete. Es war auch die Liebe, die das Dornröschen wieder erwachen ließ.
Wer daraus eine sexuelle Belästigung konstruiert, sollte sich mal untersuchen lassen, ob im Oberstübchen und in der Psyche noch alles in Ordnung ist.


28
 

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