Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vom Elend der Fürbitten
  2. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  3. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  4. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  5. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  6. EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
  7. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  8. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  9. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  10. Der entschärfte Gott
  11. Realitätsverlust im Bistum Chur
  12. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  13. Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
  14. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  15. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!

Bischöfe verurteilen beleidigende Äußerungen gegenüber Mutter Teresa

12. Oktober 2017 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Indien: Ein hinduistischer Religionsführer hat im Radio geäußert, dass Mutter Teresa die höchste Ehrung des indischen Staates zu Unrecht erhalten habe – Erzbischof Bala reagiert mit offizieller Verlautbarung


New Delhi (kath.net/Fides) In einer offiziellen Verlautbarung bittet der Vorsitzende des Rates der Bischöfe von Telugu, Erzbischof Thumma Bala von Hydearabad, die Regierungen der Staaten Andhra Pradesh und Telangana um entsprechende Maßnahmen, nachdem ein TV-Sender in den vergangenen Tagen eine beleidigende Stellungnahme des hinduistischen Religionsvertreters Swami Parpoornanda Saraswathi im Hinblick auf die Arbeit von Mutter Teresa von Kalkutta ausgestrahlt hatte.

„Mutter Teresa organisierte einen illegalen Handel mit Frauen, die sie zuerst zum Christentum konvertieren ließ, damit sie später als Schwestern arbeiteten“, so Swami, der in diesem Zusammenhang betonte, dass die Ordensfrau die höchste Ehrung des indischen Staates, den „Bharata Ratna”-Preis, der ihr 1980 überreicht wurde, zu Unrecht erhalten habe.


„Ist das nicht auch eine Beleidigung Indiens und des Staatsoberhaupts, der den Dienst von Mutter Teresa unter armen, schwerkranken, alten und ausgeschlossenen Menschen würdigte?”, fragte Erzbischof Bala.

„Die Arbeit von Mutter Teresa”, heißt es in der Verlautbarung des Erzbischofs weiter, „wurde in aller Welt anerkannt und 1979 wurde sie mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Heute gibt es 5.161 Schwestern von Mutter Teresa, die in 758 Ordensgemeinschaften in 139 Ländern leben. Die Stellungnahme von Paripoornananda Swamiji war außerdem in dieser Form gar nicht gefragt, da ein völlig anderes Thema im Mittelpunkt der Debatte stand. Es war völlig unnötig, dass Swamiji über den Papst und Mutter Teresa sprach”.

„Die Äußerungen von Paripoornananda Swamiji über Mutter Teresa haben nicht nur zutiefst das Empfinden der katholischen Kirche und der christlichen Gemeinschaften beleidigt“, so der Erzbischof, „sondern auch diejenigen der Angehörigen anderer Regionen und Religionen, die die Ordensfrau als Heilige und Mutter der Armen und Notleidenden respektieren”.

Die Kirche in Indien verurteile „jeden Versuch der Spaltung unserer Gesellschaft”. Auf den Spuren Jesu Christi „können wir Paripoornananda Swamiji vergeben”, der in diesem Zusammenhang die Vertreter aller Religionen daran erinnert, dass „die erste Aufgabe eines Religionsvertreters darin besteht, Harmonie und Frieden in einer pluralistischen Gesellschaft zu fördern und die säkulare Staatsform und die Religionsfreiheit, die in der Verfassung des Landes verankert sind, zu respektieren”.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Mr. Incredible 12. Oktober 2017 
 

Das ist so in etwa Islamisten-Niveau, finde ich.

Niveauloser Unsinn.


6
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Mutter Teresa

  1. Mutter Teresa erhält weltweiten Gedenktag
  2. ‚Sonnenaufgang über Kalkutta’ – Film über Mutter Teresa hat Premiere in Wien
  3. Postulator: Keine Zweifel an Mutter Teresas Heilungswunder
  4. Indien: Vorwurf gegen Mutter Teresa-Schwester fallengelassen
  5. Maasburg: Für Mutter Teresa stand das Gebet im Zentrum
  6. Maasburg: Welt hat Botschaft Mutter Teresas dringend nötig
  7. Neue Mutter-Teresa-Kathedrale in Pristina wird geweiht
  8. Mutter Teresas Schwestern erhalten Copyright auf Ordenstracht
  9. Indischer Prälat verteidigt Mutter Teresa gegen Kritik
  10. Mutter Teresa hat sich klar auf die Seite des Lebens gestellt!






Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  4. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  5. Realitätsverlust im Bistum Chur
  6. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  7. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  8. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  9. Vom Elend der Fürbitten
  10. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  11. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  12. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  13. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  14. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  15. Papst bezieht diesen Samstag seine Wohnung im Apostolischen Palast

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz