Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  5. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  6. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  7. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  8. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  9. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  10. Die große Täuschung
  11. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  12. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  13. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  14. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  15. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom

‚Warum ich den ‚Jim-Kult’ verlassen habe’

10. Oktober 2017 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


P. James Martin will eine Kirche, in der Freiheit, Gleichheit und Toleranz die theologischen Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe ersetzen, schreibt Felix Thompson.


Scottsdale (kath.net/jg)
P. James Martin SJ ist Bestseller-Autor und einer der populärsten Katholiken der USA. Wer ihm und seiner Schar begeisterter Anhänger folgt, gerät schnell auf einen Weg des Relativismus, der aus der katholischen Kirche herausführt. Davor warnt ein freischaffender Autor unter dem Pseudonym „Felix Thompson“, der selbst einige Jahre ein Anhänger des „Jim-Kultes“ war, wie er die eingeschworene Gefolgschaft des Jesuitenpaters nennt.

Als 18-jähriger Student habe er einen Vortrag von P. Martin an seinem College gehört war begeistert. Hier war ein Priester, der leicht verständlich über Gott und Spiritualität sprechen konnte, brauchbare praktische Empfehlungen gab und dabei sogar humorvoll war. Thompson folgte Martin auf dessen höchst aktiven Auftritten auf Facebook und Twitter.


Bald kamen allerdings Zweifel an den Botschaften auf, die Martin täglich verschickte. Darunter waren immer wieder Äußerungen, die nicht dem entsprachen, was die Kirche verkündete. Wenn Martin korrigiert wurde, ging er nicht auf den Einwand ein, sondern antwortete mit einem persönlichen Angriff. Auch das gefiel Thompson nicht und er wurde zunehmend kritischer, bis er sich schließlich von P. Martin abwandte.

Ihm war klar geworden, dass der Jesuit eine andere Christologie und Moraltheorie vertrat als die katholische Kirche. Die Anhänger des „Jim-Kult“ verbindet nicht nur die Verehrung des „prophetischen“ James Martin, sondern auch eine liberale Vorstellung dessen, was die Kirche eigentlich sein sollte: ein Ort, an dem niemand verurteilt wird und wo Freiheit, Gleichheit und Toleranz die theologischen Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe ersetzt haben, schreibt Thompson.


Link zum Artikel von Felix Thomspon (englisch):

onepeterfive.com



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Glaube

  1. Entfremdung und Annäherung – Für einen Katholiken in Deutschland gibt es doch immer noch Rom
  2. Ich bin Staatsanwältin – und ich bete
  3. "Der Wind dreht sich. Es gibt immer mehr Menschen, die sich die Frage nach Gott stellen"
  4. US-Studie zeigt: Republikaner sind religiöser als Demokraten
  5. „Satt, aber nicht erfüllt – Kirche im Land der religiösen Indifferenz“
  6. "Wenn ihr dies lest, bin ich endlich in die Arme Jesu geschlüpft"
  7. Glaube ohne Feuer: Wie die Kirche Angst vor der eigenen Botschaft bekommt
  8. Hartl: „Heute ist der Mainstream atheistisch. Also schwimmt man als Christ gegen den Strom“
  9. „Nein – es geht darum, dass wir aufwärts gewandt unterwegs sind“
  10. Nicht reden, sondern machen!






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  8. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  9. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  10. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  11. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  12. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  13. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  14. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  15. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz