Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  2. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  3. Der Tod der Theologie in Deutschland
  4. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  5. Kirche im Verfall
  6. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  7. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  8. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  9. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  10. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  11. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  12. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  13. THESE: Warum die UNO weg muss!
  14. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  15. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970

Mord an Bischof Balla: Etliche ähnliche Fälle in Kamerun

12. Juni 2017 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der prominenteste Mord war jener am Jesuiten und Anthropologen Pater Engelbert Mveng, einem der bedeutendsten kamerunischen Intellektuellen, im Jahr 1995 - Keiner der Mordfälle wurde je geklärt


Rom (kath.net/KAP) In der Causa des ungeklärten Mordes am Bischof von Bafia in Kamerun, Jean-Marie Benoit Balla, gibt es eine Reihe ähnlicher Fälle im Land in den vergangenen Jahrzehnten. Darauf macht die katholische Nachrichtenplattform "Aleteia" aufmerksam. Die Website "Vatican Insider" zitierte am Donnerstag einen der mit der Autopsie beauftragten Ärzte. Dieser berichtete, dass ein Arm und ein Bein von Bischof Balla gebrochen und die Genitalien verstümmelt seien. "Mit diesen Elementen können wir mit Sicherheit die Hypothese Selbstmord verwerfen", so der Mediziner.


Ballas Auto war vergangene Woche 90 Kilometer nördlich der Hauptstadt Yaounde an einer Brücke gefunden worden. Auf dem Beifahrersitz soll ein Zettel mit der Aufschrift "Sucht mich nicht - ich bin im Wasser" gelegen haben. Als die Leiche in der vergangenen Woche gefunden wurde, hieß es zunächst, der 58-Jährige habe mutmaßlich Selbstmord begangen. Daran gab es jedoch von Beginn an Zweifel. Schon am Mittwoch meldeten örtliche Medien, dass der tot aufgefundene Bischof offenbar ermordet wurde. Offiziell wurde das Ergebnis der Untersuchung bislang nicht bekanntgegeben.

Laut "Aleteia" hält die Serie von Morden an Priestern und Ordensleuten bereits seit 1988 an. Die Täter wurden nie gefasst. Prominentestes Opfer war demnach der Jesuit und Anthropologe P. Engelbert Mveng, einem der bedeutendsten kamerunischen Intellektuellen. Mveng sei "ein Geist der Unabhängigkeit und kompromisslosen Urteile", zitierte "Aleteia" das Magazin "Mondafrique". Er wurde am 22. April 1995 in seinem Bett erdrosselt, 1995. Der schreckliche Mord wurde nie geklärt - ebenso wie im Jahr 1988 der an dem Priester Joseph Mbassi, Direktor der berühmten Kameruner katholischen Tageszeitung "L'Effort". Mbassis Leichnam wurde verstümmelt aufgefunden. Der Priester und Zeitungs-Chef hatte zuvor eine Untersuchung über Waffenhändler veröffentlicht.

Im Jahr 1991 wurde der emeritierte Bischof von Garoua, Yves Plumey, ermordet. Am 2. August 1992 wurden schließlich laut "Aleteia" zwei französische Ordensfrauen - Sr. Germaine-Marie Husband und Sr. Marie Léonne Bordy - ermordet und zuvor vergewaltigt.

Copyright 2017 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenverfolgung

  1. Mexiko: Historiker fordern mehr Bewusstsein für Cristero-Krieg
  2. „Christen in Europa sehen sich zunehmend Hass und Diskriminierung ausgesetzt“
  3. Brutaler Polizeiangriff auf einen katholischen Priester in Sri Lanka: Kirche fordert Aufklärung
  4. Weltverfolgungsindex 2026: Die Christenverfolgung ist weltweit auf neuem Höchststand
  5. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  6. Plakolm: Christenverfolgung ernst nehmen statt relativieren
  7. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  8. Meldestelle Christenschutz: Christliche Flüchtlinge sind fassungslos über Skandal-Ausstellung
  9. Pakistan: Christen trauern ökumenisch nach Ermordung des Pfingst-Pastors Kamran Michael Naz
  10. Seine Freilassung war eine Gebetserhörung







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  4. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  5. Der Tod der Theologie in Deutschland
  6. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  7. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  8. Kirche im Verfall
  9. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  10. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  11. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  12. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  13. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  14. 'Reiner Bullshit': Macron sorgt mit Attacke auf Meinungsfreiheit für Entsetzen
  15. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz