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49 Millionen Dollar für Planned Parenthood & Co.

2. März 2017 in Chronik, 21 Lesermeinungen
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Nach der Streichung öffentlicher Mittel für Abtreibungsorganisationen wie Planned Parenthood durch Präsident Trump will eine Gruppe hauptsächlich europäischer Staaten die Finanzlücke ausgleichen.


Brüssel (kath.net/jg)
Zehn Staaten haben angekündigt, insgesamt mindestens 49 Millionen Dollar an zusätzlichen öffentlichen Mitteln für Abtreibungsorganisationen wie die „International Planned Parenthood Federation“ (IPPF) und „Marie Stopes International“ (MSI) aufbringen zu wollen. Der Schritt ist eine Reaktion auf einen Erlass von Präsident Trump, der die Finanzierung von Organisationen untersagt, die Abtreibungen außerhalb der USA durchführen. Kath.net hat berichtet: Trump unterzeichnet Dekret gegen Planned Parenthood

Neben Norwegen, das 10 Millionen Dollar für die Initiative „She decides“ (dt. „Sie entscheidet“) zur Verfügung stellen will, wollen sich die Niederlande, Belgien, Luxemburg, Schweden Dänemark, Australien, Finnland und der afrikanische Inselstaat Kap Verde beteiligen. Auch die kanadische Regierung hat ihre Bereitschaft signalisiert, das Projekt zu unterstützen, mit dem der Ausfall der Mittel aus den USA ausgeglichen werden soll.

Die belgische Regierung wird Gastgeberin einer internationalen Konferenz in Brüssel sein, mit der die weltweite Initiative begonnen werden soll.

Die IPPF und MSI, zwei große Organisationen, die von der Entscheidung der Regierung Trump betroffen sind, haben von 2013 bis 2015 insgesamt etwa 98 Millionen Dollar von der US-Regierung erhalten. Seit 2008 hat die IPPF weltweit mehr als fünf Millionen Abtreibungen durchgeführt.

Eine in den USA Ende 2016 durchgeführte Umfrage zeigt, dass eine deutliche Mehrheit der US-Amerikaner hinter dem Erlass von Präsident Trump steht. 84 Prozent sprechen sich gegen eine Finanzierung von Abtreibungen in an anderen Ländern durch Steuermittel der USA aus.


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Lesermeinungen

 Henry_Cavendish 8. März 2017 
 

@leibniz: Der Hinweis auf die IPPF- Zahlungen, ...

... hatte nichts mit Ihnen zu tun. Wenn Sie die Kommentare weiter unten lesen, dann scheint es zumindest mir so, dass einige sich dessen nicht bewußt waren.

Wie die politische Zukunft zu diesem Thema aussieht, weiß ich nicht. Ich erwarte allerdings nicht, dass sich die gesellschaftlichen Mehrheitsverhältnisse zu meinen Lebzeiten noch umkehren. Dies ganz nüchtern, weil es doch ca. 40 Jahre dauern würde (zwei heute junge, "pro-life" Erwachsene bekommen Kinder. Es dauert ca. 20 Jahre, bis diese Kinder selbst wahlberechtigt sind und heiraten und dann nochmal 20 Jahre, bis deren Kinder wählen dürfen). *schulterzuck* Ich will Sie damit nicht widerlegen. Aber angesichts der Austrittszahlen aus den Kirchen bis heute bedürfte es wohl einer Wende um 180° (Wiedereintritte im sechsstelligen Bereich), um den Termin in eine nähere Zukunft zu verlegen. Selbst inklusive der Muslime sehe ich das nicht in den Karten.


0
 
 leibniz 7. März 2017 
 

Und im Übrigen einen katholischen Taufschein zu haben, sagt gar nichts aus. In der BRD bedeutet katholisch sein nur, dass der Betreffende Kirchensteuer zahlt und sagt nicht das Geringste über dessen Glauben aus. Deshalb sagen Umfragen, die unter Katholiken gemacht werden, ebenfalls nichts aus wie z.B. die Umfrage zu Ehe und Familie vor der Bischofssynode. Unter den Kirchensteuerzahlern sind vielleicht 5 % überzeugte Christen. In einem Punkt haben Sie deshalb recht: So eine Minderheit kann politisch nichts durchsetzen. Was Sie nicht sehen, ist, dass viele ihre Meinung in letzter Zeit im Sinne christlicher Überzeugungen ändern, weil sie die katastrophalen Auswirkungen einer antichristlichen Politik sehen. Darunter sind sehr viele junge Menschen. Auch haben wir als “Verbündete“ jetzt viele Muslime, für die das Lebensrecht auch schwacher Menschen eine Selbstverständlichkeit ist.


0
 
 Henry_Cavendish 6. März 2017 
 

BRD überweist dieses Jahr 6 Mio Euro an IPPF

Mich wundert ein wenig, dass dies offensichtlich einigen Kommentatoren nicht bewusst ist. Aber wer (Seite des Finanzministeriums) in unseren aktuellen Haushalt schaut sieht dass im Einzelplan 23 6 Mio Euro (nicht projektgebunden) als eigener Haushaltsposten dafür veranschlagt sind.

EP 23 ist übrigens das Entwicklungsministerium unter Minister Gerd Müller (CSU, katholisch). Dessen Parl. Staatssekretär ist Thomas Silberhorn (CSU, katholisch).

Aber dieser Haushaltsposten ist keineswegs neu, sondern existiert seit Jahrzehnten. Beim Internetauftritt des Bundestages findet man z.B. zum Haushalt 1985 ff. (der erste echt eigene Haushalt der Regierung Kohl, Dokument 10/2318), dass zwischen 41 und 43 Mio DM in den vier Haushaltsjahren '85,-'88 überwiesen wurden. Und unbesehen gehe ich davon aus, dass auch zu Zeiten der Regierungen Brandt und Schmidt in diesem Rahmen IPPF unterstützt wurde.


1
 
 leibniz 6. März 2017 
 

Lieber Herr Cavendish

Sie lassen sich in ihrem Hass auf die Kirche zu ziemlich unvernünftigen Aussagen hinreißen. Woher wissen Sie eigentlich, was die Mehrheit in Deutschland will? Sind Sie Parteienforscher?
Was Sie “die Position der RRK“ nennen, ist in diesem Falle das Recht auf Leben für jeden Menschen. Ich weiß ja nicht wie alt Sie sind. Vielleicht werden Sie eines Tages die Position wechseln, wenn ihr eigenes Leben bedroht sein wird.
Ich habe übrigens immer mehr junge Frauen in der Schule, die sich gegen Abtreibung und Euthanasie aussprechen.
Der Schriftsteller Walter Jens hat mit Hans Küng ein Buch veröffentlicht, in dem sich beide für aktive Euthanasie aussprachen. Als er selbst dement wurde, pflegte ihn seine Tochter. Zu dieser sagte er mehrmals: “Bitte nicht tot machen.“
Ungeborene Kinder mögen Ihnen also gleichgültig sein, aber, wenn das bei uns so weiter geht, sind Sie vielleicht bald selbst betroffen. Denken Sie darüber nach!


2
 
 Steve Acker 3. März 2017 
 

Cavendisch

zitat: " Somit "Ja!" zur Strategie, ihn auf allen Politikfeldern zu kontern."

Das heisst Sie sind bereit über viele Leichen zu gehen, Hauptsache es ist gegen Trump?
Wie abstossend!


4
 
 Adamo 3. März 2017 
 

Zehn Staaten bringen 49 mio Dollar auf

für IPPF und MSI um die Finanzlücke auszugleichen. So wirkt heute der Teufel!


4
 
 lesa 3. März 2017 

Wege

Prophylaxe: ISIS haben Sie noch vergessen in Ihrer Registrierung der zu beobachtenden Folgen ...
"ihre Wege bringe ich auf ihren Kopf" (Ez 9.11)


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 mirjamvonabelin 3. März 2017 
 

Eben dachte ich,

"ich bin nur noch entsetzt",
doch dann fiel mir ein
irgendwo in der Bibel steht
"erschrick nicht vor ihnen",

und so beschloss ich,
ich will stark sein und auf den Herrn vertrauen mit beten und fasten, auf materielle Dinge verzichten wo es nur irgendwie möglich ist....

Die Jünger haben auch Jesus geweckt als der Sturm tobte und das Boot unterzugehen drohte....

Die Hölle tobt....beten wir für die Menschen, die in diesen Sturm geraten sind und sich nicht selber befreien können....


5
 
 Henry_Cavendish 3. März 2017 
 

Fragen der Logik

@Ottaviani: Aber das ist doch genau der Punkt! Die Mehrheit der Bürger in Deutschland und wohl auch in Europa will eben genau NICHT als Gesetz und Regierungshandeln die Position der RKK umgesetzt sehen.
Und Präsident Trump und sein Umfeld haben deutlich zu erkennen gegeben, dass sie im Sinne des "America first" eben auch die EU auseinanderdividieren wollen. Somit "Ja!" zur Strategie, ihn auf allen Politikfeldern zu kontern.
@wedlerg: Und was war mit dem Stoppen der "Atheist Buscampaign"? Wieviel allgemeine Steuergelder (nicht Kirchensteuer!) erhalten die ganzen kirchlichen Akteure denn, um ihre Sicht unters Volk zu bringen? Übrigens: Wenn Sie in die Haushalte schauen, dann (richtigerweise!) unterscheiden sich die Mittel der beiden Seiten nur marginal.
@Prophylaxe: Naja, dann dürfen Sie A) auch keine Produkte aus deutschen Landen mehr kaufen (6 Mio+ für IPPF) und B) sich nicht mehr aufregen, wenn eben dazu aufgerufen wird, christliche Organisationen/Unternehmen zu boykottieren.


0
 
 goegy 2. März 2017 
 

Medienpolitisch hat der europäische Katholizismus auf breiter Linie versagt.

Man liess sich den Einfluss auf Presse und TV , in kleinen Schritten, einfach entgleiten. Man investierte lieber in soziale Projekte, was ja schön und gut ist, aber meist eigentlich Aufgabe des Staates gewesen wäre

Für die Mitbestimmung des weltanschaulichen Klimas und der ethischen Einstellung in einem Land, über die Kirchenräume hinaus, blieb so nicht viel übrig

Auch in früher christlich geprägten Ländern wie Belgien, Luxemburg, Frankreich und sogar Irland und Österreich übernahmen Linke, Alt-68er, Freimaurer, Mainstream-Protestanten und sog.Humanisten, die Kontrolle über die öffentliche Meinungsbildung. Sie predigen alle absolute Selbstverwirklichung!
Meinungen und auch Gewissen sind bekanntlich durch Systemarbeit manipulierbar. Da wo Abtreibung noch vor wenigen Jahrzehnten ein Offizialdelikt war, ist diese heute Normalität, fast so wie wenn man sich einen lästigen Weisheitszahn ziehen lässt.


5
 
 Prophylaxe 2. März 2017 
 

Frankreich steht

vor dem Bürgerkrieg, die Banlieus begehren mit Gewalt auf, Belgien geht es nicht besser, die EU steht wegen ihrer Dekadenz, Habsucht, Egoismus und linkem Selbsterwähltheitanspruch als auserwählte Weltverbesserer vor dem Niedergang. Die Schuldenkrise nicht einmal erwähnt. Aber sich mit dem Geld der Bürger in andere Länder einmischen, um Kinder umzubringen, dafür ist genügend Geld da. Dekadenz in Reinform. Und morgen bejubeln dieselben Leute wieder Flüchtlinge, die würden unsere Demographie lösen.
Übrigens: Wie war das noch ? Russland mische sich in andere Länder ein, woraufhin Sanktionen verhängt wurden. Boykottiert einfach Waren von und Reisen in diese(n) Länder(n).


10
 
 Ehrmann 2. März 2017 

"Sie entscheidet"?? Doch sehr oft nicht !

Sehr oft (meist?)entscheidet nicht die Frau, sondern sie wird dazu gedrängt, vom Mann, von den Eltern, vom Dienstgeber, ..Nur das PAS darf sie dann alleine durchleben.


9
 
 donjbosco 2. März 2017 

@Thekla Historisch gesehen war das mal anders. Die Katholiken waren immer deutlich an zweiter Stelle. Die Protestanten haben nur wesentlich mehr Mitglieder verloren, was aber der Prägung nicht abträglich ist. Nach neuesten Zahlen dominieren die Konfessionlosen, darunter eine große Zahl konfessionsloser Protestanten. Die Katholiken in den Beneluxländern standen schon immer unter starkem Einfluss des Protestantismus. Aber Sie haben Recht, dies mag nicht die richtige Gelegenheit sein. Die Frage nach den Gründen bleibt jedoch.


9
 
 Thekla 2. März 2017 
 

Protestantisch dominierte Länder ???

@ donjbosco, was ihre Aussage zur überwiegenden Konfession der angeführten Länder betrifft, ist sie falsch.
Luxemburg und Belgien sind überwiegend katholisch, auch in den Niederlagen sind die Protestanten gegenüber den Katholiken in der Minderheit. Im Hinblick auf das Thema dieses Artikels ist dies eine traurige Wahrheit und bei diesen Beispielen kein geeignetes Thema zur Auseinandersetzung mit dem Protestantismus.


8
 
 Ottaviani 2. März 2017 

völlig logisch

Wenn man weiß wie diese Organisation vernetzt ist war von Anfang an völlig klar daß da andere einspringen
weil andere staaten mit dieser Organisation sehr zufrieden sind im übrigen wird man alles aushebeln was Präsident Trump tut wenn es irgendwie geht
da eben diese Linie in Europa keine Mehrheit findet zur Zeit


9
 
 wedlerg 2. März 2017 
 

Einhergehend mit einem neuen Totalitarismus

In FRA werden Lebensschützer mit Haft bedroht, in SPA Aufklärungsbusse katholischer Laien polizeilich gestoppt, die eine simple Wahrheit verkünden: das Geschlecht von Mädchen und Jungen ist biologisch. Hingegen werden staatlicherseits gegenteilige Plakate verteilt: überall wo linke regieren, werden Steuergelder für Gender- und Abtreibungsideologie verwendet.


21
 
 chiarajohanna 2. März 2017 
 

"SIE entscheidet" - so die eingeschränkte Sichtweise dieser Initiative

Diese Slogan ist in seiner Sichtweise
genauso eingeschränkt wie Gender und
Homo-Ehe.

Der Slogan "SIE entscheidet" ist eigensinnig + in der Eigensinnigkeit ziemlich gefühlskalt, denn ich sehe MICH hier nur SELBST!

Und dabei ist die junge Mutter
keineswegs EIN-ÄUGIG, nein sie hat
2 Augen: Ein Auge für sich und
das 2. Auge für den Nächsten, bzw.
für das Baby, das in ihrem Bauch heranwachsen darf!

Die europäischen Staaten sind durch
ihre stellvertretende Finanzierung
genauso VERANTWORTUNGSLOS wie die
Frauen, die ihre ungeborenen Kinder
im Mutterleib abtreiben.

Wobei das Wort "TÖTEN" den Vorgang
bis ins letzte Detail + als WAHRHEIT
wiedergibt + spiegelt.

Töten ist eine FOLGENSCHWERE SÜNDE:
Über die Finanzierung UNTERSTÜTZEN
die Staaten mit IHREM Geld DAS TÖTEN!
Das ist BEIHILFE!

Wir brauchen als Menschheit kein
gesellschaftlich unterstütztes Töten,
sondern ein WACHES BEWUSSTSEIN DESSEN, was LEBEN & GEMEINSCHAFT ist.

Die "blinden" Menschen entwickeln sich zum Narzissten!


11
 
 M.Schn-Fl 2. März 2017 
 

Die Kultur des Todes

Durch Kinderlosigkeit sterbende Staaten Europas tanzen weiterhin auf dem Vulkan
und feiern den Tod mit den Geldern der Bürger.


27
 
 Herbstlicht 2. März 2017 
 

"Seit 2008 hat die IPPF weltweit mehr als fünf Millionen Abtreibungen durchgeführt."

Mehr als fünf Millionen Abtreibungen!
Nicht Verhütungen wohlgemerkt, sondern Abtreibungen!
Ein Schuldigwerden an sich entwickelndem Leben in seinen verschiedenen Entwicklungsphasen - und das millionenfach.
Wer weiß denn, ob diese Zahl nicht noch weitaus höher ist?


15
 
 Philipp Neri 2. März 2017 

Abtreibung dort kein Unrecht mehr?

Gelten denn in all diesen Ländern Abtreibungen nicht mehr als strafbare Handlungen, da Unrecht?
Da ja nach deutschem Recht die Abtreibung weiterhin Unrecht ist und bleibt, würde eine Finanzierung bedeuten, dass man hier Tötungsdelikte finanzieren würde. Deshalb darf man sich auch nicht scheuen, dann Unrecht auch beim Namen zu nennen und man darf sich nicht scheuen, bei so einer Finanzierung die Gerichte zu bemühen, sollten die Deutschen etwa auf die Idee kommen, da mitzumachen!


16
 
 donjbosco 2. März 2017 

Protestantisch dominierte Länder

Es ist bezeichnend, dass diese o.g. Länder vorwiegend vom Protestantismus und einer dem entsprechenden ethischen Diktion dominiert werden. Allenfalls sind die prot. Kirchen bloss noch ausgehöhlte Fassaden. Wo bleibt da der Aufschrei, wo sind hier die Demonstranten. In neuester Zeit scheint gerade das was Geschenk ist, das Gewissen und die Freiheit, immer mehr zur Gradwanderung zwischen Himmel und Hölle zu werden. Der Wohlstand der westlichen Welt wird von einer Kultur des Todes begleitet.


18
 

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