Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst: Ehe unauflöslich, doch bei Annullierung barmherzig sein
  2. Fernández: „Miterlöserin“ in offiziellen Vatikandokumenten tabu, in der privaten Andacht erlaubt
  3. Vatikan macht sich für Monogamie in der Ehe stark
  4. „Als katholischer Christ und als Hochschullehrer macht mich dieser Vorgang tief traurig“
  5. Karmeliten-Pater Joshy Pottackal wird neuer Weihbischof im Bistum Mainz
  6. Papst Leo XIV. empfängt deutsche Theologin und Bätzing-Marx-Kritikerin Katharina Westerhorstmann
  7. Papstprediger: KI zeigt „gewisses Etwas auf, das nur wir tun können“
  8. Latein nicht mehr erste Amtssprache im Vatikan
  9. 'Für mich gilt: Mein Leben liegt in der Hand Gottes'
  10. Mutig: Fürst Albert II. verweigert für Monaco die Ausweitung der legalisierten Abtreibung
  11. Cantare amantis est. Der Chor: Ikone der Kirche. Die Freilegung des Glaubensgeheimnisses im Gesang
  12. R.I.P. Martin Lohmann
  13. "Hassprediger und Hofnarr"
  14. Die (w)irren Begründungen der Diözese Linz bei dutzenden Pfarrauflösungen
  15. „Wir bestreiten das Recht einiger Bischöfe, für alle Bischöfe zu sprechen und handeln“

'Heiligkeit ist eine Pflicht, aber keine Last'

7. Jänner 2017 in Spirituelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papstprediger Pater Raniero Cantalamessa auf der #MEHR: „In der Heiligkeit drückt sich unsere Freiheit aus, deshalb sollten wir nach Heiligkeit streben.“ kath.net-Bericht direkt von der #MEHR von Roland Noé


Augsburg (kath.net/rn)
„Eure Anwesenheit imponiert mich viel mehr als die Predigten in der päpstlichen Kurie. Es ist eine große Ehre heute bei euch zu sein.“ Mit großem Lob begrüßte Papstprediger Pater Raniero Cantalamessa am Samstag bei der #Mehr2017 in Augsburg die 10.000 Teilnehmer der Konferenz. Dann sprach der Kapuziner über das Thema der Heiligkeit und erinnerte dabei an den Philosophen Pascal, der davon sprach, dass diese Ebene die höchste Größe ist. „Auf dieser Ebene ist Jesus ganz oben. Warum ist Heiligkeit die höchste Errungenschaft im Leben? Weil das eine Größe ist, die auf Ewigkeit Bestand hat. Das ist eine Größe in den Augen Gottes.“


„In der Heiligkeit drückt sich unsere Freiheit aus, deshalb sollten wir nach Heiligkeit streben. Es gibt eine gute Nachricht: Heilig zu sein heißt nicht, dass wir dem Starksein, Schönsein oder Reichsein abschwören müssen. Wir können in jeder Art des Lebens heilig sein“, setzte Cantalamessa dann seine Gedanken fort und erinnerte daran, dass es dabei auch keinen Unterschied zwischen Mann und Frau gäbe.

Heiligkeit ist eine „Pflicht“, die durch die ganze Bibel hindurch immer erklinge. „Sei heilig, denn ich euer Gott bin heilig. Durch die ganze Bibel hindurch finden wir diesen Befehl. Das ist eine Pflicht, aber keine Last“, betonte Cantalamessa. „Heiligkeit ist nicht etwas, was man kaufen kann. Die Heiligkeit Jesus sich anzueignen ist die Botschaft, die Paulus sehr stark betont hat. Diese Lehre wird in einem Satz zusammengefast: Gerechtfertigt durch Glauben.“ Das klinge laut dem Kapuziner „etwas protestantisch“, aber gleichzeitig komme es uns sehr bekannt vor. „Rechtfertigung durch Glauben und durch Gnade. Vielleicht ist Gnade noch wichtiger als der Glaube. Christentum ist die Relgion der Gnade“, so Cantalamessa.

Foto: Pater Cantalamessa Katechese auf der #MEHR2017 / Gebetshaus Augsburg


Foto oben: Pater Cantalamessa (c) Gebetshaus Augsburg/Screenshot


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gebetshaus Augsburg

  1. Gebetshausleiter Hartl: Kennzeichen toxischer Religiosität und emotional gesunder Spiritualität
  2. Hartl: „Was Einheit unter Christen bedeutet“
  3. Hartl: „Schau in den Spiegel. Du siehst den Menschen, der für Dein Leben verantwortlich ist“
  4. Hartl: „Wer außer mir teilt diese Wünsche?“
  5. Johannes Hartl: „Versuche nicht, Menschen zu gefallen, sondern der Wahrheit treu zu sein“
  6. 'Dass aus dem Gebetshaus nicht eine neue Art von Kirche entsteht'
  7. Hartl: „Unser schizophrenes Verhältnis zum Tod im Frühjahr 2020“
  8. Corona-Isolation? – Hartl gibt 20 praktische Tipps
  9. Hartl: „Wir beten für alle, die in Panik, von Angst überwältigt sind“
  10. „Irgendwo muss das ja beginnen, das mit dem Dialog“






Top-15

meist-gelesen

  1. R.I.P. Martin Lohmann
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. Papst Leo XIV. empfängt deutsche Theologin und Bätzing-Marx-Kritikerin Katharina Westerhorstmann
  4. Fairer Streiter für die Wahrheit – Ein Nachruf auf Dr. h.c. Martin Lohmann (14.3.1957-24.11.2025)
  5. „Als katholischer Christ und als Hochschullehrer macht mich dieser Vorgang tief traurig“
  6. Karmeliten-Pater Joshy Pottackal wird neuer Weihbischof im Bistum Mainz
  7. Papst: Ehe unauflöslich, doch bei Annullierung barmherzig sein
  8. Vatikan macht sich für Monogamie in der Ehe stark
  9. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen
  10. Die (w)irren Begründungen der Diözese Linz bei dutzenden Pfarrauflösungen
  11. "Hassprediger und Hofnarr"
  12. Mutig: Fürst Albert II. verweigert für Monaco die Ausweitung der legalisierten Abtreibung
  13. Fernández: „Miterlöserin“ in offiziellen Vatikandokumenten tabu, in der privaten Andacht erlaubt
  14. „Wir bestreiten das Recht einiger Bischöfe, für alle Bischöfe zu sprechen und handeln“
  15. "Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt"

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz