SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
- Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
- Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
- „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
- Spanien am moralischen Abgrund
- Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
- Besser keine Laienpredigt
- Christliche Werte unerwünscht - Einschränkung der Meinungsfreiheit in Finnland!
- Die ÖVP - eine "Wählertäuschung"
- Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
- Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
- Dienst, Ordnung, Sendung: Die hierarchische Gestalt der Kirche
- Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt
- Kardinal Eijk zelebriert erstes Hochamt im Vetus Ordo: „Eindrückliches, unvergessliches Erlebnis“
- IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!
| 
Westliche Medien stellen Bürgerkrieg in Syrien einseitig dar18. November 2016 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Christlicher Arzt berichtet aus der Hölle von Aleppo
Korntal (kath.net/idea) Westliche Medien berichten einseitig über den Bürgerkrieg in Syrien. Diesen Vorwurf hat der syrische Arzt Jany Haddad (Aleppo) bei einem Vortrag in Korntal bei Stuttgart erhoben. Nach seinen Worten wird der syrische Präsident Baschar al-Assad als Mörder hingestellt, die Rebellen als Opfer. Assad setze sich aber für die Christen ein und bekämpfe die islamischen Rebellengruppen mit Hilfe Russlands. Diese Kämpfer stammten bis zu 80 Prozent aus Ländern wie England, Frankreich, Kanada, Tschetschenien, Tunesien und Afghanistan. Allein 500 seien aus Belgien gekommen. Haddad warf den genannten Ländern vor, diese Kämpfer nicht mehr aufzunehmen, nachdem sie von Assads Soldaten gefangen genommen wurden. Er beklagte auch, dass Rebellen Nahrungsmittel beschlagnahmten, die von der Regierung in den belagerten Osten Aleppos geschickt wurden. Sie verkauften diese bis zum fünfzigfachen Preis an die notleidende Bevölkerung. Aleppo eine Stadt des Todes Wie Haddad ferner sagte, gibt es keinen friedlichen und moderaten Islam. Jeder Muslim könne aufgrund seines Glaubens zum Terroristen werden. In jedem stecke ein potenzieller Kämpfer der Terrororganisation Islamischer Staat. Immer wieder komme es zu unvorstellbaren Gräueltaten durch Rebellen, indem sie Christen kreuzigten, die sich weigerten, zum Islam überzutreten. Aleppo sei zu einer Stadt des Todes geworden. Lebten vor dem Bürgerkrieg rund sechs Millionen Menschen in der Metropole und ihrer näheren Umgebung, seien es heute nur noch 1,8 Millionen. Es gebe kaum funktionierende Krankenhäuser und wenige Ärzte. Haddad zufolge können außerdem drei Millionen syrische Kinder keine Schulen besuchen, da sie von Rebellen zerstört, von Flüchtlingen belegt seien oder aufgrund fehlender Transportmittel nicht erreicht werden könnten. Dem Bürgerkrieg seien bislang rund 500.000 Menschen zum Opfer gefallen, 12,1 Millionen Syrier lebten als Flüchtlinge im eigenen Land, 7,5 Millionen seien ins Ausland geflohen. Vor dem Krieg hätten in Aleppo 400.000 Christen gelebt, heute seien es nur noch knapp 40.000. Syrische Christen helfen einander über Konfessionsgrenzen hinweg Haddat, der auch Pastor einer baptistischen Gemeinde ist, berichtete, wie Christen über Konfessionsgrenzen hinweg einander helfen: Die Kirche lebt trotz des Bürgerkriegs. So unterstützten Christen traumatisierte Kinder, Witwen und Waisen. Gemeinsam habe das christliche Hilfskomitee 37 Brunnen bei Kirchen, Gemeindehäusern und Schulen gebohrt. Dadurch erhielten 400.000 Menschen frisches Wasser. Rund 5.000 Familien bekämen außerdem monatlich Essenspakete. In der St.- Lukas-Klinik arbeiten rund 30 Fachärzte ehrenamtlich mit. Für umgerechnet einen Euro erhielten die Patienten eine umfassende Untersuchung. Haddat rief die Besucher dazu auf, für verfolgte Christen zu beten: Seid Fürsprecher vor dem Herrn! Setzt euch für die verfolgten Christen bei euren Politikern ein! Erhebt eure Stimme für die, die keine Stimme haben! 
Foto: Archivbild
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuSyrien- Syrien: katholische Melkiten sagen aus Sicherheitsgründen alle Kar- und Osterliturgien ab
- Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
- „Syrien darf nicht islamistisch werden“ – Missio-Nationaldirektor Wallner im Krisenland
- Syrien: Evangelikaler Pastor mit gesamter Familie ermordet
- Massaker in Syrien: Dramatischer Appell der Kirchenführer
- Vatikan fordert wichtige Rolle für Christen in Syrien
- Syriens neuer Machthaber äußert Hochachtung für Papst Franziskus
- Syrien: Neuer Machthaber macht Christen Zusicherungen
- Neuer Bischof von Aleppo ernannt - 2014 von Milizen entführt
- Syrien: „Eine knappe Minute war schlimmer als 12 Jahre Krieg“
| 





Top-15meist-gelesen- Euthanasie-Skandal in Spanien: Wurde Noelia Castillo Ramos der Widerruf verweigert?
- Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- Spanien am moralischen Abgrund
- Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
- Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
- Belgischer Bischof Johan Bonny kündigt Weihe verheirateter Männer zu Priestern an
- Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ wird neuer Bischof von Münster
- Papst Leo gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury
- „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
- Wenn das künftige nominelle Kirchenoberhaupt mit dem eigenen Glauben fremdelt
- Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
- Kardinal Eijk zelebriert erstes Hochamt im Vetus Ordo: „Eindrückliches, unvergessliches Erlebnis“
- Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
- Besser keine Laienpredigt
- Christliche Werte unerwünscht - Einschränkung der Meinungsfreiheit in Finnland!
|