Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  8. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  9. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  10. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  11. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  12. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  13. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  14. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  15. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela

Symbole des Erdbebens: Zerstörte Basilika, gerettete Ordensfrauen

31. Oktober 2016 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Inmitten der Zerstörung bewegte das die Herzen der Menschen: Eine sehr alte Klausurschwester wird von mehreren Feuerwehrmännern gestützt, während sie auf den offenen Platz vor der gerade zusammenbrechenden Kathedrale St. Benedikt/Nursia flüchtet.


Nursia (kath.net/pl) Klarissinnen flüchten aus ihrer Klausur, während um sie herum Gebäude zusammenbrechen. Die zufällig entstandenen Videoaufnahmen gingen um die Welt und bewegten die Herzen der Menschen. Eine sehr alte Schwester wird von mehreren Feuerwehrmännern gestützt, während sie auf den offenen Platz vor der gerade zusammenbrechenden Kathedrale St. Benedikt/Nursia flüchtet. Auch diese Basilika, deren älteste Teile aus dem 12. Jahrhundert stammten, erlangt traurige Berühmtheit, als sie zur Ruine zusammengesackt ist. Die stehengebliebene Westfassade, die sich einsam über die Ruinen erhebt, die Ölbäumchen, die sich während des Desasters merkwürdigerweise kaum von ihrem Platz gerührt haben, wurden zu Symbolen für ein Erdbeben, dessen Schäden noch nicht abzusehen sind und das schätzungsweise 25.000 Menschen obdachlos gemacht hat.


Selbst normale Medien beschreiben die Zustände als „apokalyptisch“, Pessimisten fragen sogar, ob der Zusammenbruch der Kathedrale, die auf dem Geburtsort des Vaters des abendländischen Mönchtums und des Patrons Europas ein Menetekel für die europäische Kultur sei. Manche privaten Stimmen in den Sozialen Medien ziehen sogar eine Parallele zum Blitzeinschlag in die Kuppel des Petersdoms am Abend nach der Rücktrittankündigung von Papst Benedikt XVI. im Jahr 2013.

Die Altstadt von Nursia wurde nach dem Beben unter ständigen Nachbeben evakuiert. Die Klausurschwestern fanden vorübergehend Obdach in den Büroräumen des Städtischen Tierheimes. Für die gesamte Region erklärte Sicherheitsexperten, dass es zu gefährlich wäre, die Kirchen zu nutzen. Sonntagsmessen wurden unter freiem Himmel gefeiert, sofern überhaupt welche gefeiert werden konnten. Auf dem Platz vor der zusammengebrochenen St.-Benediktskathedrale sah man gelegentlich Menschen auf die Knie gehen und still beten.

Erneut sehr schweres Erdbeben in Italien am Sonntagmorgen: Feuerwehrleute evakuieren Ordensfrauen (Bericht in deutscher Sprache)


Die eingestürzte St. Benedikts-Kathedrale/Nursia wurde zum Symbol des heftigen Erdbebens am 30.10.2016 - Vorher-/Nachheraufnahmen


Erste Bilder der Zerstörungen in Nursia - St. Benedikts-Kathedrale stürzte ein! - Erdbeben Italien 30.10.2016



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Katastrophe

  1. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  2. Beiruter Erzbischof: „Wir wollen die Wahrheit über die Explosion wissen”
  3. Erdbeben in Zagreb: Turmspitze mit Kreuz von Kathedrale gestürzt
  4. Waldbrände: Brasilianische Bischöfe fordern dringende Maßnahmen
  5. Brasilianischer Kardinal: Amazonien droht Zerstörung
  6. US-Präsident kondoliert Papst nach Brand von Notre-Dame
  7. Große kubanische Marienwallfahrt wegen des Hurrikans abgesagt
  8. Papst versichert Bischof und Bewohnern Norcias seine Nähe
  9. Vatikan-Feuerwehr hilft bei Suche nach Erdbebenopfern
  10. «Auch wir haben Tränen in den Augen»







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Erschütterndes Historiendrama: Netflix-Serie „Fauda“ verarbeitet den Terror des 7. Oktober
  5. Muslimische Organisation: ‚In 45 Jahren wird Frankreich wieder katholisch‘
  6. Frankreichs neue „Generation Leo“: Warum die Jugend plötzlich wieder zum Papst strömt
  7. „Er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen“ (Psalm 91)
  8. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  11. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  12. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  13. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  14. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  15. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz