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Benedikt XVI. kritisiert katholische Kirche in Deutschland

8. September 2016 in Deutschland, 36 Lesermeinungen
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Emeritierter Papst im Seewald-Buch: "In Deutschland haben wir diesen etablierten und hochbezahlten Katholizismus, vielfach mit angestellten Katholiken, die dann der Kirche in einer Gewerkschaftsmentalität gegenübertreten."


Frankfurt (kath.net)
Der emeritierte Papst Benedikt XVI. kritisiert im neuen Buch von Peter Seewald „Letzte Gespräche“ die katholische Kirche in Deutschland. Dies berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ am Donnerstag. In Deutschland gäbe es wegen der hohen Zahl bezahlter Kirchenmitarbeiter zu viel „ungeistliche Bürokratie“ und zu wenig „Dynamik des Glaubens“. Wörtlich sagte Benedikt laut dem Medienbericht: „In Deutschland haben wir diesen etablierten und hochbezahlten Katholizismus, vielfach mit angestellten Katholiken, die dann der Kirche in einer Gewerkschaftsmentalität gegenübertreten.“

Das Interviewbuch erscheint diesen Freitag. Laut FAZ habe Benedikt auf einer Zustimmung von Papst Franziskus bestanden, was dieser auch ohne Auflagen gegeben habe. Der emeritierte Papst lobt in dem Buch übrigens auch seinen Nachfolger. Dieser setze zwar andere Akzente, es gebe aber keine Gegensätze.


Das lesenswerte Vorwort von Peter Seewald zu seinem Interviewband mit Papst em. Benedikt XVI. auf kath.net in voller Länge!

Großer kath.net-Buchtipp!
Letzte Gespräche
Von Benedikt XVI.; Peter Seewald
Hardcover, 288 Seiten
2016 Droemer/Knaur
ISBN 978-3-426-27695-2
Preis 20.60 EUR

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Titelblatt - Letzte Gespräche - Von Benedikt XVI.; Peter Seewald



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