Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  2. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  3. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  4. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  5. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  6. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  7. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  8. „Gott und sein Gesetz sind wichtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht“
  9. ‚Augustiner für den Frieden‘ – Der spätere Leo XIV. bei einer Friedensdemonstration in Rom 1983
  10. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  11. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  12. Erst Gerichtssaal, dann Preisverleihung: Weronika Krawczyk erhält Opoka-Preis „Auf Fels gebaut“
  13. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  14. Israel: Haftstrafe für zwei Soldaten nach schwerem Vandalismus an Kruzifix
  15. Finanzströme des Islam-Terrors: Hisbollah-Netzwerke bis nach Österreich aktiv

Jeder Zweite fürchtet sich vor der Islamisierung Deutschlands

16. September 2015 in Deutschland, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Aber zwei Drittel sind gegen eine bevorzugte Aufnahme christlicher Flüchtlinge


Erfurt (kath.net/idea) Jeder zweite Deutsche (49 Prozent) hat Angst vor einer Islamisierung Deutschlands. Das hat eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes INSA-CONSULERE (Erfurt) im Auftrag der Evangelischen Nachrichtenagentur idea ergeben. Befragt wurden 2.172 Bürger. Im Osten Deutschlands (55 Prozent) ist die Furcht etwas stärker ausgeprägt als im Westen (48 Prozent).

Mit Blick auf die Parteienzugehörigkeit der Befragten ergeben sich größere Unterschiede. So sehen vor allem Wähler der Alternative für Deutschland (AfD, 94 Prozent) und der FDP (68 Prozent) die wachsende Bedeutung des Islams in Deutschland infolge der Flüchtlingskrise mit Sorge, gefolgt von CDU (45 Prozent), SPD (42 Prozent), der Partei „Die Linke“ (39 Prozent) sowie Bündnis 90/Grüne (35 Prozent). Mehr als die Hälfte der Nichtwähler (56 Prozent) teilt diese Sicht. Interessant: Freikirchliche Christen (60 Prozent) und Konfessionslose (55 Prozent) sind besorgter als die römisch-katholischen und evangelisch-landeskirchlichen Befragten (jeweils 46 Prozent).


Nur Freikirchler und AfD-Wähler würden mehrheitlich Christen bevorzugt aufnehmen

Allein in diesem Jahr erwartet Deutschland bis zu eine Million Flüchtlinge. Sollten Christen dabei bevorzugt aufgenommen werden? Nein, meinen zwei Drittel (64 Prozent) der Deutschen. In den östlichen Bundesländern (70 Prozent) sprechen sich die Bürger etwas häufiger gegen die bevorzugte Aufnahme christlicher Flüchtlinge aus als in den westlichen (62 Prozent). Auf die größte Ablehnung stößt eine Privilegierung von Christen bei den Wählern der Grünen: 81 Prozent votierten dagegen, gefolgt von Linken (72 Prozent), SPD (65 Prozent) und CDU (61 Prozent). In der FDP lehnen eine Bevorzugung nur 46 Prozent ab, in der AfD sogar nur 30 Prozent. Bei den freikirchlichen Protestanten (29 Prozent) ist nur eine Minderheit der Meinung, dass christliche Flüchtlinge nicht bevorzugt aufgenommen werden sollten. Am stärksten ist die Ablehnung unter den Konfessionslosen, gefolgt von „anderen Glaubensrichtungen“ (65 Prozent), römisch-katholischen (63 Prozent) und evangelisch-landeskirchlichen (60 Prozent) Mitgliedern.

Furcht ist außerhalb der Kirchen und der etablierten Parteien besonders groß

„Die Deutschen haben Angst vor der Islamisierung“, sagt der Geschäftsführer von INSA-CONSULERE, Hermann Binkert, zu den Ergebnissen der Umfrage. Auffällig sei aber, dass sich diese Angst vor allem außerhalb der etablierten Parteien und der großen Kirchen artikuliert. Man dürfe bei diesen Ergebnissen jedoch nicht den Einfluss vergessen, „der dadurch entstehen könnte, dass man eine ‚sozial erwünschte Antwort‘ geben möchte“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gesellschaft

  1. Bundesland Brandenburg plant Neutralitätsgesetz für Justiz: Kein Kopftuch, Kippa, Kreuz
  2. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  3. Botox? – Die unsichtbaren tragischen Folgen des Jugendwahns
  4. Slowakei: Kirchen bitten gemeinsam um Vergebung für Verfehlungen
  5. Zwischen Wölfen und Brüdern
  6. „Alte Fragen, überraschende Antworten“
  7. Mike Johnson: Westen muss sich wieder auf christliche Werte besinnen
  8. Unschuldig angeklagt und verurteilt
  9. Scott Hahn: ‚Mit Kompromissen gewinnen wir nicht’
  10. Verkauf eines Feminismus-kritischen Buchs auf Facebook und Instagram gesperrt







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. Christus, das Licht der Jugend und der Familien
  4. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  5. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  6. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  7. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  8. Keine Bistums-Erlaubnis für Afrika-Madonna in der Gebetsstätte Marienfried
  9. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  10. "Einfach viel unverschämter vom persönlichen Glauben erzählen"
  11. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  12. Der Fall „Correctiv“: Ein journalistischer Sündenfall und seine Folgen
  13. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  14. Bischof Ivo Muser: "Der größte Mangel, den wir in unserer Diözese haben, ist der Gläubigenmangel"
  15. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz