Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  3. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  4. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  5. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  6. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  7. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  8. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  9. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  10. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  11. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  12. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  13. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  14. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  15. Deutschland: Katholische Kirche verzeichnet mehr Erwachsenentaufen trotz Mitgliederrückgang

Jeder Zweite fürchtet sich vor der Islamisierung Deutschlands

16. September 2015 in Deutschland, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Aber zwei Drittel sind gegen eine bevorzugte Aufnahme christlicher Flüchtlinge


Erfurt (kath.net/idea) Jeder zweite Deutsche (49 Prozent) hat Angst vor einer Islamisierung Deutschlands. Das hat eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes INSA-CONSULERE (Erfurt) im Auftrag der Evangelischen Nachrichtenagentur idea ergeben. Befragt wurden 2.172 Bürger. Im Osten Deutschlands (55 Prozent) ist die Furcht etwas stärker ausgeprägt als im Westen (48 Prozent).

Mit Blick auf die Parteienzugehörigkeit der Befragten ergeben sich größere Unterschiede. So sehen vor allem Wähler der Alternative für Deutschland (AfD, 94 Prozent) und der FDP (68 Prozent) die wachsende Bedeutung des Islams in Deutschland infolge der Flüchtlingskrise mit Sorge, gefolgt von CDU (45 Prozent), SPD (42 Prozent), der Partei „Die Linke“ (39 Prozent) sowie Bündnis 90/Grüne (35 Prozent). Mehr als die Hälfte der Nichtwähler (56 Prozent) teilt diese Sicht. Interessant: Freikirchliche Christen (60 Prozent) und Konfessionslose (55 Prozent) sind besorgter als die römisch-katholischen und evangelisch-landeskirchlichen Befragten (jeweils 46 Prozent).


Nur Freikirchler und AfD-Wähler würden mehrheitlich Christen bevorzugt aufnehmen

Allein in diesem Jahr erwartet Deutschland bis zu eine Million Flüchtlinge. Sollten Christen dabei bevorzugt aufgenommen werden? Nein, meinen zwei Drittel (64 Prozent) der Deutschen. In den östlichen Bundesländern (70 Prozent) sprechen sich die Bürger etwas häufiger gegen die bevorzugte Aufnahme christlicher Flüchtlinge aus als in den westlichen (62 Prozent). Auf die größte Ablehnung stößt eine Privilegierung von Christen bei den Wählern der Grünen: 81 Prozent votierten dagegen, gefolgt von Linken (72 Prozent), SPD (65 Prozent) und CDU (61 Prozent). In der FDP lehnen eine Bevorzugung nur 46 Prozent ab, in der AfD sogar nur 30 Prozent. Bei den freikirchlichen Protestanten (29 Prozent) ist nur eine Minderheit der Meinung, dass christliche Flüchtlinge nicht bevorzugt aufgenommen werden sollten. Am stärksten ist die Ablehnung unter den Konfessionslosen, gefolgt von „anderen Glaubensrichtungen“ (65 Prozent), römisch-katholischen (63 Prozent) und evangelisch-landeskirchlichen (60 Prozent) Mitgliedern.

Furcht ist außerhalb der Kirchen und der etablierten Parteien besonders groß

„Die Deutschen haben Angst vor der Islamisierung“, sagt der Geschäftsführer von INSA-CONSULERE, Hermann Binkert, zu den Ergebnissen der Umfrage. Auffällig sei aber, dass sich diese Angst vor allem außerhalb der etablierten Parteien und der großen Kirchen artikuliert. Man dürfe bei diesen Ergebnissen jedoch nicht den Einfluss vergessen, „der dadurch entstehen könnte, dass man eine ‚sozial erwünschte Antwort‘ geben möchte“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gesellschaft

  1. Bundesland Brandenburg plant Neutralitätsgesetz für Justiz: Kein Kopftuch, Kippa, Kreuz
  2. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  3. Botox? – Die unsichtbaren tragischen Folgen des Jugendwahns
  4. Slowakei: Kirchen bitten gemeinsam um Vergebung für Verfehlungen
  5. Zwischen Wölfen und Brüdern
  6. „Alte Fragen, überraschende Antworten“
  7. Mike Johnson: Westen muss sich wieder auf christliche Werte besinnen
  8. Unschuldig angeklagt und verurteilt
  9. Scott Hahn: ‚Mit Kompromissen gewinnen wir nicht’
  10. Verkauf eines Feminismus-kritischen Buchs auf Facebook und Instagram gesperrt






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  5. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  6. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  7. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  8. "Die meisten kommen wegen der Sozialleistungen"
  9. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  10. Grösse
  11. Angeklagt, weil er einen schismatischen Bischof nicht rehabilitierte: Armeniens Patriarch Karekin II
  12. Scharfe innerorthodoxe Kritik an Kyrills Atomwaffen-Predigt
  13. Salzburg: Opernstar bereitete Franziskus-Rolle im Kapuzinerkloster vor
  14. Ceuta: Integrationsministerin Bauer fordert mehr Außengrenzschutz und effektive Rückführungen
  15. ALfA startet „von-Galen-Projekt“ zum 85. Jahrestag der Predigt von St. Lamberti

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz