Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst: Ehe unauflöslich, doch bei Annullierung barmherzig sein
  2. Fernández: „Miterlöserin“ in offiziellen Vatikandokumenten tabu, in der privaten Andacht erlaubt
  3. Vatikan macht sich für Monogamie in der Ehe stark
  4. Karmeliten-Pater Joshy Pottackal wird neuer Weihbischof im Bistum Mainz
  5. „Als katholischer Christ und als Hochschullehrer macht mich dieser Vorgang tief traurig“
  6. Papst Leo XIV. empfängt deutsche Theologin und Bätzing-Marx-Kritikerin Katharina Westerhorstmann
  7. Papstprediger: KI zeigt „gewisses Etwas auf, das nur wir tun können“
  8. Latein nicht mehr erste Amtssprache im Vatikan
  9. 'Für mich gilt: Mein Leben liegt in der Hand Gottes'
  10. Mutig: Fürst Albert II. verweigert für Monaco die Ausweitung der legalisierten Abtreibung
  11. Cantare amantis est. Der Chor: Ikone der Kirche. Die Freilegung des Glaubensgeheimnisses im Gesang
  12. R.I.P. Martin Lohmann
  13. "Hassprediger und Hofnarr"
  14. Salzburg: Die drei Goldensteiner Ordensfrauen dürfen im Kloster bleiben, ABER...
  15. „Wir bestreiten das Recht einiger Bischöfe, für alle Bischöfe zu sprechen und handeln“

1. September: Weltgebetstag für die Schöpfung

31. August 2015 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Botschaft des Patriarchen von Konstantinopel zur Verantwortung des Menschen, der aus der Welt eine ‚unermessliche Mülldeponie’ gemacht hat. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Am morgigen 1. September wird zum ersten Mal der von Papst Franziskus am 6. August 2015 eingerichtete Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung begangen. Der Papst wird aus diesem Anlass um 17:00 Uhr einem Wortgottesdienst in der Petersbasilika vorstehen.

Die Einrichtung des Gebetstages, der von der katholischen Kirche zusammen mit anderen christlichen Kirchen begangen wird, traf auf die besondere Zustimmung des Patriarchen von Konstantinopel, Bartholomaios I. Bartholomaios ist seit vielen Jahren im Bereich des Umweltschutzes und der Ökologie engagiert.


In seiner Botschaft hob der Patriarch hervor, dass der Mensch als Mit-Schöpfer und mit freiem Willen ausgestattet eine große Verantwortung dabei habe, wie der aktuellem ökologischen Krise begegnet werden könne.

Die Botschaft bekräftigt die Grundaussagen der Enzyklika „Laudato si’“ von Papst Franziskus über die Sorge für das gemeinsame Haus und geht vom Klimawechsel aus, der heute das Überleben des Planeten bedrohe. Bartholomaios I. unterstreicht dabei die Verantwortung, die der Mensch bei der Zerstörung der Schöpfung habe. Die „Gier der Menschen“, die an den „reichen törichten Mann “ des Evangeliums erinnere, sowie das Konsumdenken, die Wegwerfkultur, die wahllose Ausbeutung der natürlichen Ressourcen hätten die Erde in eine „unermessliche Mülldeponie“ verwandelt (vgl. Laudato si’, 21).

Dabei jedoch handle es sich nicht allein um „materiellen Müll“, sondern vor allem um „geistlichen Müll“. In Einklang mit dem Papst hebt Bartholomaios die enge Verbindung hervor, die zwischen der Krise der Beziehung des Menschen zur Natur und der Krise seiner Beziehung zu Gott bestehe. In diesem Sinn seien die orthodoxen Christen, stark im Glauben an den Schöpfer, dazu berufen, auch gegenüber dem Thema der Schutzes der Schöpfung ein dem Evangelium entsprechendes Werk zu tun. Dieses Werk solle darin bestehen, die Verkündigung des Evangeliums in der aktuellen Welt zu erneuern.

Abschließend lädt der Patriarch alle ein, den Geist erwachen zu lassen und sich von den Leidenschaften und den persönlichen Interessen zu befreien, um in Harmonie mit dem Nächsten und mit der Schöpfung zu leben, die Gott so gut geschaffen habe.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Franziskus Papst

  1. Papst Franziskus möchte an Ostermesse teilnehmen
  2. Genesung in kleinen Schritten: Papst geht es etwas besser
  3. Vatikan kündigt nach fünf Wochen ersten Auftritt des Papstes an
  4. Papst will Aschermittwochs-Bußprozession selbst leiten
  5. Vom Argentinier zum Römer: Franziskus über seinen Start als Papst
  6. Fußballbegeisterter Papst mit zwei linken Füßen
  7. Papst will keine Ordensfrauen mit "Essiggesicht"
  8. Papst besucht an Allerseelen Gräber ungeborener Kinder
  9. Dilexit nos
  10. Belgien: Nach Papstaussagen zu Abtreibung und Frauen wollen sich nun 520 Personen ‚enttaufen’ lassen






Top-15

meist-gelesen

  1. R.I.P. Martin Lohmann
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. Papst Leo XIV. empfängt deutsche Theologin und Bätzing-Marx-Kritikerin Katharina Westerhorstmann
  4. Fairer Streiter für die Wahrheit – Ein Nachruf auf Dr. h.c. Martin Lohmann (14.3.1957-24.11.2025)
  5. „Als katholischer Christ und als Hochschullehrer macht mich dieser Vorgang tief traurig“
  6. Karmeliten-Pater Joshy Pottackal wird neuer Weihbischof im Bistum Mainz
  7. Papst: Ehe unauflöslich, doch bei Annullierung barmherzig sein
  8. Vatikan macht sich für Monogamie in der Ehe stark
  9. Die (w)irren Begründungen der Diözese Linz bei dutzenden Pfarrauflösungen
  10. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen
  11. Fernández: „Miterlöserin“ in offiziellen Vatikandokumenten tabu, in der privaten Andacht erlaubt
  12. "Hassprediger und Hofnarr"
  13. Mutig: Fürst Albert II. verweigert für Monaco die Ausweitung der legalisierten Abtreibung
  14. „Wir bestreiten das Recht einiger Bischöfe, für alle Bischöfe zu sprechen und handeln“
  15. "Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt"

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz