Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  2. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  3. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  4. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  5. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  6. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  7. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  8. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  9. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  10. Viel Lärm um nichts?
  11. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  12. Israel: Haftstrafe für zwei Soldaten nach schwerem Vandalismus an Kruzifix
  13. "Derselbe Polarstern"
  14. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  15. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht

Buchhändler dürfen Harry Potter vor Verkauf nicht lesen

23. Mai 2003 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein Vertrag sorgt für Unruhe im deutschsprachigen Buchhandel. Wer nicht unterschreibt, bekommt keine Bücher und macht keinen Umsatz.


Deutschland (www.kath.net) "Weder Ihnen noch Ihren Mitarbeitern ist es gestattet, das Buch vor dem Verkaufsbeginn zu lesen." Dieser Satz stammt aus einem Vertrag des "Bloomsbury"-Verlages, den derzeit tausende von Buchhändlern unterschreiben. Ab 21. Juni darf die englische Ausgabe des 5. Bandes von Harry Potter verkauft werden, jedoch nur von den Buchhändlern, die unter Androhung hoher Strafen unterschreiben, dass sie das, was sie verkaufen, vorher nicht gelesen haben. Laut Bericht des PUR-Magazins müssen die Bücher bis zum Verkaufsbeginn in einem versperrten Bereich gelagert werden, kein Exemplar darf entnommen werden.

Händler, die nicht unterschreiben, bekommen keine Bücher. "Der sittenwidrige Vertrag des englischen Potter-Verlages ist einmalig in der deutschen Buchhandelsgeschichte, doch die Händler akzeptieren den nach deutschem Kartellrecht anfechtbaren Vertrag", schreibt das PUR-Magazin. Gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erklärte ein Buchimportgroßhändler: "Wenn wir es nicht machen, kriegen wir die Bücher nicht, da können wir tausendmal recht haben."

Ein Berufsethos gehe verloren, kommentiert das PUR-Magazin. Bislang sei es einer der wichtigsten Grundsätze des Berufsstandes der Buchhändler gewesen, als qualifizierte Fachhändler den Leser bei Wunsch über den Inhalt der Bücher aufklären und beraten zu können. "Jetzt müssen sie, wenn auch zähneknirschend, akzeptieren, zu einer reinen Verkaufsstation degradiert zu werden. Organisierter Widerstand gegen das sittenwidrige Vertragswerk ist nicht zu vernehmen." Harry Potter leiste "nicht nur Vorschub ins Okkulte, sondern wirkt jetzt auch kräftig bei der Umgestaltung unserer Gesellschaft mit: Der Zauberlehrling schafft eigene Gesetze - und die orientieren sich allein am Profit."



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Potter

  1. Harry Potter ist kein Held
  2. Italienischer Exorzismus-Experte warnt vor Harry Potter
  3. Römischer Exorzist warnt erneut vor Harry Potter
  4. Erste ,Hexenschule’ in Kanada eröffnet
  5. Schweizer Bischöfe: ‚Harry Potter nicht verharmlosen’
  6. Kippt die Stimmung gegen Potter?
  7. Hamburger Erzbischof: Potter lehrt, wie wichtig Entscheidungen sind
  8. Publizistin warnt: Harry Potter liefert Stoff für Alpträume
  9. Bayerische Familienministerin warnt vor Harry Potter
  10. Harry Potter: Der Streit um den Zauberlehrling geht weiter







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  3. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  4. "Derselbe Polarstern"
  5. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  6. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  7. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  8. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  9. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  10. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  11. Viel Lärm um nichts?
  12. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  13. Der Fall „Correctiv“: Ein journalistischer Sündenfall und seine Folgen
  14. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  15. Bischof Ivo Muser: "Der größte Mangel, den wir in unserer Diözese haben, ist der Gläubigenmangel"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz