Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  2. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  3. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  4. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung
  5. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  6. Wahrheit ist heilsrelevant
  7. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  8. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  9. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  10. Kardinal Kasper warnt deutsche Kirche vor Arroganz: „Beste Methode, sich unbeliebt zu machen“
  11. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
  12. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  13. Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan
  14. Papst an Pfadfinder: „Ihr verbindet auf kluge Weise das Buch der Natur mit dem Wort Gottes“
  15. Die große Kraft der Marienverehrung in der Endzeit

‚Hand der Hoffnung’ macht Fotografen zum Lebensschützer

12. Juni 2015 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Dem Fotografen Michael Clancy gelang ein Foto, das die Hand eines Ungeborenen zeigt, die während einer Operation aus dem Uterus greift und den Finger des Arztes ergreift. Clancy tritt seither gegen Abtreibung auf und gibt Zeugnis von den Ereignissen


Nashville (kath.net/LSN/jg)
Unter dem Titel „Hand of Hope“ (dtsch: „Hand der Hoffnung“) ging vor einigen Jahren ein Bild um die Welt, das die Hand eines Ungeborenen zeigt, die während einer Operation aus dem Uterus greift und den Finger eines Arztes erfasst. (Siehe Foto unten) Der Fotograf Michael Clancy, der von der Zeitung USA Today engagiert worden war, um die damals revolutionäre Operation eines Babies im Uterus zu dokumentieren änderte daraufhin seine Einstellung zur Abtreibung. Vorher war er der Ansicht, dass eine Frau selbst entscheiden solle, ob sie eine Abtreibung durchführen lassen wolle. Nachdem er das Foto gemacht hatte, sagte er: „Ich weiß jetzt dass Abtreibung falsch ist – sie ist absolut falsch“, erinnert er sich.


Clancy schoss das Foto bereits im August 1999. Samuel Armas litt an Spina bifida. Die damals neuartige Operation, bei der das Kind in der Gebärmutter operiert wird, wurde nur von wenigen Ärzten durchgeführt. Samuels Mutter war in der 21. Schwangerschaftswoche. Zum Zeitpunkt des Eingriffs war das jüngste Kind, das eine Frühgeburt überlebt hatte, in der 23. Schwangerschaftswoche.

Gegen Ende der Operation stieß plötzlich ein Arm des Babys aus der für die Operation notwendigen kleinen Öffnung des Uterus und zog sich gleich wieder zurück, sodass nur mehr die Hand zu sehen war. In diesem Augenblick machte Clancy die Fotos. Der operierende Arzt hob daraufhin die Hand mit einem Finger an. Samuel reagierte darauf und drückte den Finger des Arztes. Dieser schüttelte die kleine Faust als ob er sehen wollte wie fest der Griff war. Samuels Hand hielt den Finger fest umklammert. Dann schob der Arzt den Finger wieder in die Gebärmutter zurück und schloss die Operation ab.

Wenige Wochen nach der Erstveröffentlichung des Fotos behauptete der operierende Arzt, er habe die Hand von Samuel aus dem Uterus herausgeholt, um das Foto möglich zu machen. Michael Clancy bestreitet diese Darstellung und bleibt bis heute bei seiner Version der Ereignisse. Einige Jahre später gab er seine Tätigkeit als freischaffender Fotograf auf und gab auf vielen Veranstaltungen Zeugnis von dem was er erlebt hatte.



© Foto: Michael Clancy


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Abtreibung mit Holocaust verglichen? Geistlicher vom Religionsunterricht freigestellt
  2. Pensionierter Pastor in Nordirland nach Predigt in Schutzzone um Abtreibungsklinik verurteilt
  3. Fluglinie zahlt Stewardess fast eine Million Dollar nach Kündigung wegen pro-life-Ansichten
  4. Weniger Zeit zum Nachdenken, höherer Druck – was die Abtreibungszahlen aussagen
  5. ALfA: Antrag zur „Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen“ verfehlt wirkliche Hilfe für Frauen
  6. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  7. Prag: Tausende Demonstranten fordern bessere Hilfen für Schwangere
  8. Zwangsfinanzierung von Abtreibungen in Krankenversicherungen? Untersuchungen in 13 US-Bundesstaaten
  9. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘
  10. Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  3. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  4. Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan
  5. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  6. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung
  7. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  8. Kardinal Kasper warnt deutsche Kirche vor Arroganz: „Beste Methode, sich unbeliebt zu machen“
  9. RTL-Journalistin Liv von Boetticher: „Habe die Bundespolizei zwei Nächte lang auf Streife begleitet“
  10. Abtreibung mit Holocaust verglichen? Geistlicher vom Religionsunterricht freigestellt
  11. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  12. Das brennende Herz des heiligen Philipp Neri: Ein wissenschaftlich dokumentiertes Pfingstwunder
  13. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  14. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  15. Arche-Noah-Nachbildung feiert 10-jähriges Jubiläum

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz