Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  5. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  9. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  10. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  11. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  12. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  13. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  14. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  15. Wir machen da was mit Medien

‚Hand der Hoffnung’ macht Fotografen zum Lebensschützer

12. Juni 2015 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Dem Fotografen Michael Clancy gelang ein Foto, das die Hand eines Ungeborenen zeigt, die während einer Operation aus dem Uterus greift und den Finger des Arztes ergreift. Clancy tritt seither gegen Abtreibung auf und gibt Zeugnis von den Ereignissen


Nashville (kath.net/LSN/jg)
Unter dem Titel „Hand of Hope“ (dtsch: „Hand der Hoffnung“) ging vor einigen Jahren ein Bild um die Welt, das die Hand eines Ungeborenen zeigt, die während einer Operation aus dem Uterus greift und den Finger eines Arztes erfasst. (Siehe Foto unten) Der Fotograf Michael Clancy, der von der Zeitung USA Today engagiert worden war, um die damals revolutionäre Operation eines Babies im Uterus zu dokumentieren änderte daraufhin seine Einstellung zur Abtreibung. Vorher war er der Ansicht, dass eine Frau selbst entscheiden solle, ob sie eine Abtreibung durchführen lassen wolle. Nachdem er das Foto gemacht hatte, sagte er: „Ich weiß jetzt dass Abtreibung falsch ist – sie ist absolut falsch“, erinnert er sich.


Clancy schoss das Foto bereits im August 1999. Samuel Armas litt an Spina bifida. Die damals neuartige Operation, bei der das Kind in der Gebärmutter operiert wird, wurde nur von wenigen Ärzten durchgeführt. Samuels Mutter war in der 21. Schwangerschaftswoche. Zum Zeitpunkt des Eingriffs war das jüngste Kind, das eine Frühgeburt überlebt hatte, in der 23. Schwangerschaftswoche.

Gegen Ende der Operation stieß plötzlich ein Arm des Babys aus der für die Operation notwendigen kleinen Öffnung des Uterus und zog sich gleich wieder zurück, sodass nur mehr die Hand zu sehen war. In diesem Augenblick machte Clancy die Fotos. Der operierende Arzt hob daraufhin die Hand mit einem Finger an. Samuel reagierte darauf und drückte den Finger des Arztes. Dieser schüttelte die kleine Faust als ob er sehen wollte wie fest der Griff war. Samuels Hand hielt den Finger fest umklammert. Dann schob der Arzt den Finger wieder in die Gebärmutter zurück und schloss die Operation ab.

Wenige Wochen nach der Erstveröffentlichung des Fotos behauptete der operierende Arzt, er habe die Hand von Samuel aus dem Uterus herausgeholt, um das Foto möglich zu machen. Michael Clancy bestreitet diese Darstellung und bleibt bis heute bei seiner Version der Ereignisse. Einige Jahre später gab er seine Tätigkeit als freischaffender Fotograf auf und gab auf vielen Veranstaltungen Zeugnis von dem was er erlebt hatte.



© Foto: Michael Clancy


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  2. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  3. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  4. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  5. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  6. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  7. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  8. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  9. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  10. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen







Top-15

meist-gelesen

  1. Norwegen: Daniel (18) hielt Gott für einen Mythos – heute geht er jeden Sonntag in die Kirche
  2. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  3. Papst Leo lädt zum Weltjugendtag ein: „Ich freue mich darauf, euch in Seoul zu sehen!“
  4. USA: Kontenschließungen von Banken bei Lebensschutz- und konservativen Gruppen
  5. Krakauer Regens: Johannes Paul II. war Hotspot für Verbindung mit Gott
  6. US-Erzbischof Cordileone: „Die Familie: Das Abbild Gottes“
  7. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  8. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  9. MISSIO Österreich - Nationaldirektor Johannes Laichner legt Amt aus gesundheitlichen Gründen zurück
  10. „Neun interessante Fakten über den heiligen Johannes Paul II., die Sie wohl noch nicht kannten“
  11. Wallner: „Richten sich kirchliche Stellen bei uns nicht klammheimlich als Palliativstationen ein?“
  12. Wortwahl dieses Berichts ist entmenschlichend und aggressiv!
  13. "Non abbiate paura - Habt keine Angst!"
  14. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  15. „Kirchliche Persilscheine für Rot-Grün-Rot“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz