Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  5. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  6. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  7. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  11. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  12. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  13. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  14. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  15. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“

‚Hand der Hoffnung’ macht Fotografen zum Lebensschützer

12. Juni 2015 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Dem Fotografen Michael Clancy gelang ein Foto, das die Hand eines Ungeborenen zeigt, die während einer Operation aus dem Uterus greift und den Finger des Arztes ergreift. Clancy tritt seither gegen Abtreibung auf und gibt Zeugnis von den Ereignissen


Nashville (kath.net/LSN/jg)
Unter dem Titel „Hand of Hope“ (dtsch: „Hand der Hoffnung“) ging vor einigen Jahren ein Bild um die Welt, das die Hand eines Ungeborenen zeigt, die während einer Operation aus dem Uterus greift und den Finger eines Arztes erfasst. (Siehe Foto unten) Der Fotograf Michael Clancy, der von der Zeitung USA Today engagiert worden war, um die damals revolutionäre Operation eines Babies im Uterus zu dokumentieren änderte daraufhin seine Einstellung zur Abtreibung. Vorher war er der Ansicht, dass eine Frau selbst entscheiden solle, ob sie eine Abtreibung durchführen lassen wolle. Nachdem er das Foto gemacht hatte, sagte er: „Ich weiß jetzt dass Abtreibung falsch ist – sie ist absolut falsch“, erinnert er sich.


Clancy schoss das Foto bereits im August 1999. Samuel Armas litt an Spina bifida. Die damals neuartige Operation, bei der das Kind in der Gebärmutter operiert wird, wurde nur von wenigen Ärzten durchgeführt. Samuels Mutter war in der 21. Schwangerschaftswoche. Zum Zeitpunkt des Eingriffs war das jüngste Kind, das eine Frühgeburt überlebt hatte, in der 23. Schwangerschaftswoche.

Gegen Ende der Operation stieß plötzlich ein Arm des Babys aus der für die Operation notwendigen kleinen Öffnung des Uterus und zog sich gleich wieder zurück, sodass nur mehr die Hand zu sehen war. In diesem Augenblick machte Clancy die Fotos. Der operierende Arzt hob daraufhin die Hand mit einem Finger an. Samuel reagierte darauf und drückte den Finger des Arztes. Dieser schüttelte die kleine Faust als ob er sehen wollte wie fest der Griff war. Samuels Hand hielt den Finger fest umklammert. Dann schob der Arzt den Finger wieder in die Gebärmutter zurück und schloss die Operation ab.

Wenige Wochen nach der Erstveröffentlichung des Fotos behauptete der operierende Arzt, er habe die Hand von Samuel aus dem Uterus herausgeholt, um das Foto möglich zu machen. Michael Clancy bestreitet diese Darstellung und bleibt bis heute bei seiner Version der Ereignisse. Einige Jahre später gab er seine Tätigkeit als freischaffender Fotograf auf und gab auf vielen Veranstaltungen Zeugnis von dem was er erlebt hatte.



© Foto: Michael Clancy


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  2. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  3. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  4. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  5. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  6. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf
  7. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt
  8. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  9. ‚Marsch fürs Läbe‘: Organisatoren beharren auf Kundgebung in der Zürcher Innenstadt
  10. Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Abtreibung nur in wenigen Ausnahmen







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  3. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  4. Neuer Schülerkreise Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. bestätigt bisherigen Vorstand im Amt
  5. Nordische Bischofskonferenz beendet Herbstvollversammlung in Paderborn
  6. Zwischen Stein und Geheimnis: ‚Ohne die Liturgie würde Notre-Dame ihre Seele verlieren‘
  7. Die Menschheitsfamilie zwischen Babel und Pfingsten
  8. Der Mensch ist mehr als eine Maschine - Die Würde des Menschen vor dem Angesicht Gottes
  9. Bischof Erik Varden: „Den Fremden willkommen heißen“
  10. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  11. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  12. Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
  13. Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
  14. USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
  15. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz