Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  5. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  6. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  7. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  8. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  9. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  10. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  11. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  12. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  13. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  14. „Weitergabe des Glaubens von Generation zu Generation scheiterte, Neuevangelisierung ist notwendig“
  15. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats

7000 Teilnehmer bei Christustag in Linz

25. Mai 2015 in Österreich, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Christen luden am Pfingstmontag zum "Christustag" auf Linzer Hauptplatz. Gekommen sind 7000 überwiegend jugendliche Teilnehmer - Landeshauptmann Pühringer: "Christustag" als "Kontrastprogramm zu 1945" - Videobotschaft von Kardinal Schönborn - VIDEOS!


Linz (kath.net/KAP/red) Zu einem gemeinsamen Glaubenszeugnis hat Kardinal Christoph Schönborn die überwiegend jugendlichen Teilnehmer des überkonfessionellen "Christustages" in Linz aufgerufen. In einer Video-Botschaft unterstrich der Wiener Erzbischof, dass es gemeinsame Aufgabe der Christen sei, "heute einander aber auch den Menschen, denen wir begegnen, zu denen wir geschickt sind oder die uns geschickt werden zu sagen: Er ist auferstanden und er ist der Herr, er ist der Sohn Gottes, er ist der Messias." Schönborn war als Gast zu dem überkonfessionellen Großevent am Linzer Hauptplatz geladen, er musste jedoch aufgrund von Beratungen des Synodenrates, dem er angehört, mit Papst Franziskus im Vatikan absagen. Bei der Veranstaltung waren laut Schätzungen der Veranstalter und der Polizei etwa 7000 Teilnehmer, die meisten davon Jugendliche. Damit ist die Veranstaltung, die von hunderten Ehrenamtlichen getragen wird, die größte christliche Veranstaltung in der Diözese Linz seit vielen Jahren.

In seiner persönlich gehaltenen Botschaft berichtete der Wiener Erzbischof u.a. von Glaubens-Anfechtungen, die er als junger Theologiestudent in Form der historisch-kritischen Bibelwissenschaft erfahren musste. Durch alle Anfechtungen und Infragestellungen hindurch sei es wichtig, den Glaubenskern - die Auferstehung Jesu - zu bewahren und zu verkünden. Nur so werde der Glaube heute fruchtbar und wirke "lebensentscheidend".


Pühringer: Christustag als "Kontrastprogramm" zu 1945

Auf den Konnex zwischen biblischer Botschaft und ethisch verantwortungsvollem Handeln verwies in einer Grußbotschaft der evangelisch-lutherische Bischof Michael Bünker. Wer Christus als "Brot des Lebens" verkündet, tue dies stets im Wissen darum, dass tagtäglich Menschen an Hunger, Armut und Krankheit sterben. Dies sei ein Skandal, an dessen Behebung auch Christen tatkräftig mit zu arbeiten hätten: "Hunger ist das größte lösbare Problem auf Erden. Der Hunger widerspricht dem Willen Gottes. Der Hunger ist ein Skandal", so Bünker.

Der oberösterreichische Landeshauptmann Josef Pühringer würdigte den "Christustag" in einem Grußwort als "Kontrastprogramm" zu den Kriegsereignissen. Vor 70 Jahren hätten Massen genau an diesem Ort, dem Linzer Hauptplatz, einem "falschen Messias zugejubelt, der das Land in die Katastrophe geführt" habe. Der Christustag sei dazu das "Kontrastprogramm". Weiters betonte Pühringer, dass Pfingsten den gemeinsamen Auftrag an Kirche und Politik erteile, "das Gemeinsame vor das Trennende zu stellen". Österreich brauche "keine neuen Werte", so der Landeshauptmann weiter, sondern "ein aggiornamento im Sinne des Konzils". Dies bedeute, "die gültigen Werte ins Heute bringen".

Veranstalter des "Christustages" sind die Österreichische Evangelische Allianz und der "Weg der Versöhnung". Der "Weg der Versöhnung" ist ein Zusammenschluss unterschiedlicher Persönlichkeiten aus evangelikalen Freikirchen, der katholischen und evangelischen Kirche. Vorsitzender der Vereinigung ist der Wiener katholische Diakon Johannes Fichtenbauer. Bei einer Präsentation im Vorfeld des Projekts hatten die Veranstalter betont, dass es sich um das erste große gemeinsame Fest nach der staatlichen Anerkennung der Freikirchen in Österreich im Jahr 2013 handle.

Auf dem Programm standen u.a. Konzerte, ein "Marsch für Jesus" und Gebete. Unter den Mitwirkenden war neben Bischof Bünker auch der katholische Linzer Diözesanbischof Ludwig Schwarz. Festredner war der Präsident von Campus für Christus aus der Schweiz, Hanspeter Nüesch.

Zahlreiche Videos auf KathTube.com

Grußbotschaft von Kardinal Schönborn



Kisi Kids beim Christustag




Foto: (c) kath.net


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Jesus Christus

  1. Mariä Lichtmess - Das Fest der Begegnung und Darstellung des Herrn im Tempel (2. Febr.)
  2. Warteschlangen vor den Kinos: Der Film „Sacré Coeur“ bricht in Frankreich Zuschauerrekorde!
  3. 1.167 Beichten in 65 Stunden
  4. Jesus first! - 'Gott kann nur bis 1 zählen'
  5. "Jesus ist der gute Hirt - nicht ich"
  6. Kardinal in Fastenpredigt an Kurie: Konzentriert euch auf Jesus
  7. Jesus. Eine Weltgeschichte
  8. Die göttliche Dreifaltigkeit nämlich nimmt in uns Wohnstatt am Tag der Taufe
  9. Man kann auch sagen, dass niemand außer Christus in den Himmel aufsteigt
  10. Englischer Priester: Jesus, nicht der NHS, ist Herzstück des Landes






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  8. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  9. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  10. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  11. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  12. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  13. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  14. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  15. Ist Jesus der Herr?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz