Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  2. Liegt ein Schisma in der Luft?
  3. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  4. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung
  5. MAGNIFICA HUMANITAS
  6. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  7. Die Liturgie gehört nicht uns! Reform muss aus der Tradition wachsen
  8. Adios Toni!
  9. Polnische Bischofskonferenz bejaht in Positionspapier die Ehe nur „zwischen Mann und Frau“
  10. Das Babel-Syndrom. Die gezählte Seele und der steinerne Himmel der Maschinen
  11. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  12. Medien spekulieren weiter über möglichen Beginn des Seligsprechungsprozesses für Benedikt XVI.
  13. Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative
  14. Kardinal Kasper warnt deutsche Kirche vor Arroganz: „Beste Methode, sich unbeliebt zu machen“
  15. Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan

Die Zehn Gebote neben der Scharia zur Wahl stellen?

7. April 2015 in Kommentar, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Matthias Matussek: „Christlich die Überzeugung, dass Männer, die sich küssen, nicht an Kränen aufgehängt werden, und Frauen, die sich in einen anderen Mann vergucken, nicht gesteinigt werden sollten – aber wir erinnern uns nicht mehr“


Berlin (kath.net) „Christlich ist unsere Herkunft, unsere Tradition, christlich ist unser Menschenbild ("Die Würde des Menschen ist unantastbar"), christlich ist unsere Bildung, christlich ist unsere gesamte Anthropologie inklusive der gleichen Rechte für Frauen, die erkämpft wurde, christlich auch die Aufklärung seit Thomas von Aquin, christlich die Überzeugung, dass Männer, die sich küssen, nicht an Kränen aufgehängt werden und Frauen, die sich in einen anderen Mann vergucken, nicht gesteinigt werden sollten – aber wir erinnern uns nicht mehr.“ Darauf wies Matthias Matussek in einem Kommentar in der Tageszeitung „Die Welt“ hin. Er setzte sich darin mit dem alljährlichen Protest gegen das Tanzverbot an Karfreitag auseinander. „Interessant ist jedoch, wie sehr unser religiöses Selbstverständnis als Christen in einer ‚säkularen und religiös vielfältigen Gesellschaft‘ (Jusos) zur Debatte steht. Unsere Islamverbände lachen sich schief. Und die Muslime weltweit verstehen nur Bahnhof.“ Denn „früher hatten sie es doch noch mit wehrhaften Christen zu tun, die das Kreuzzeichen machen, nun stoßen sie in unserer trägen Spätgesellschaft in Watte. Pardon: in Zuckerwatte“, in „eine ignorante, seelisch erloschene Gleichgültigkeit, die im Ernst keinen Respekt verdient“.


Eine Gesellschaft, „die Trauer nicht erträgt, sei es die individuelle oder die kollektive“, sei „im Kern krank“, stellte Matussek fest. Dies gelte ebenso für eine „Gesellschaft, die ihre religiösen Grundierungen nicht mehr ernst nehmen kann“. Denn es gehe ja nicht nur um die „individuellen Glaubensansichten Einzelner“: „So ganz individuell sind sie nicht, immerhin bekennen sich zwei Drittel unserer Gesellschaft als kirchensteuerzahlende Christen, die am Karfreitag den Tod unseres Herrn am Kreuze betrauern.“

„Was ist so schlecht an christlichen Werten, was so unangenehm an den Zehn Geboten, dass man sie neben Islam und Scharia allenfalls zur Wahl stellen möchte?“, fragte Matussek und schlug vor, dass „all unsere tanzwütigen Rebellen ihre Shaker- und Mover-Partys bitte vorerst während des Ramadan in Dschidda und Riad ausrichten“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gesellschaft

  1. Bundesland Brandenburg plant Neutralitätsgesetz für Justiz: Kein Kopftuch, Kippa, Kreuz
  2. Warum Kirchen jetzt Frieden, Recht und Wahrheit verteidigen müssen
  3. Botox? – Die unsichtbaren tragischen Folgen des Jugendwahns
  4. Slowakei: Kirchen bitten gemeinsam um Vergebung für Verfehlungen
  5. Zwischen Wölfen und Brüdern
  6. „Alte Fragen, überraschende Antworten“
  7. Mike Johnson: Westen muss sich wieder auf christliche Werte besinnen
  8. Unschuldig angeklagt und verurteilt
  9. Scott Hahn: ‚Mit Kompromissen gewinnen wir nicht’
  10. Verkauf eines Feminismus-kritischen Buchs auf Facebook und Instagram gesperrt






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  3. Liegt ein Schisma in der Luft?
  4. MAGNIFICA HUMANITAS
  5. Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan
  6. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  7. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  8. Er starb, weil er die Ehe verteidigte
  9. Adios Toni!
  10. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung
  11. Martin Mosebach: ‚Die Nichtnagetiere betreten das sinkende Schiff‘
  12. Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative
  13. Islamexperte Mansour warnt: Europa hat ‚naive Haltung‘ zum Islam
  14. Das Babel-Syndrom. Die gezählte Seele und der steinerne Himmel der Maschinen
  15. Kardinal Kasper warnt deutsche Kirche vor Arroganz: „Beste Methode, sich unbeliebt zu machen“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz