Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Frieren für die "deutsch-grüne Energiewende" im Bistum Mainz
  2. Kardinal Koch an Bätzing: Ich kann aber meine grundsätzliche Aussage nicht zurücknehmen!
  3. Schlechtes Benehmen einiger Jugendlicher bei Kölner Messdiener-Wallfahrt nach Rom
  4. Diözese Amsterdam: 60 Prozent der Kirchen müssen in den nächsten fünf Jahren geschlossen werden
  5. Katholische Pastoralreferentin kann Papstaussagen über Abtreibung ‚nicht akzeptieren’
  6. Bischof Fürst für neues Konzil und gegen Diskriminierung ‚queerer Personen’
  7. Kardinal Koch und Bischof Bätzing führen vertrauliches Gespräch in Rom
  8. Köln: Öffentlicher Muezzinruf offenbar kurz vor dem Start
  9. Die Kirche steht auf dem Kopf. Ein Überblick.
  10. Prof. Werner Münch, Ministerpräsident a.D.: „Es reicht jetzt, Bischof Bätzing!“
  11. Pariser Kirche vibriert vor Leben: Messen und Beichten in Hülle und Fülle, Priesterpräsenz, Beter
  12. Focus: „Pädophilie-Vorwurf - Berlin bekommt schwul-lesbische Kitas“
  13. „Wir wollten den Jom-Kippur-Tag würdigen, aber bebilderten mit Foto des Felsendoms in Jerusalem“
  14. Kardinal Eijk: Flämische Bischöfe sollen Segnung für Homosexuelle zurückziehen
  15. Italienischer Priester verstößt ständig öffentlich gegen kirchliche Lehre: Nun suspendiert

Bei 'Demo für alle': 2.416 gegen den Irrsinn

23. März 2015 in Deutschland, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Im Internet habe ich wieder einige „Berichte” über die Stuttgarter Kundgebung gelesen, deren Inhalt zum Zweck der Stimmungsmache frei erfunden wurde. Interessierte Kreise lügen… Gastbeitrag von Klaus Kelle


Stuttgart (kath.net/Kelle-Blog Denken erwünscht) Spät in der Nacht aus Stuttgart von der Eltern-Demonstration zurückgekehrt. Kurz ein paar Erkenntnisse:

1. Die Spielchen mit den Teilnehmerzahlen wiederholen sich bei jeder Veranstaltung im „bürgerlichen Lager”. Die Polizei gab als offizielle Teilnehmerzahl 1.500 an, die Stuttgarter „Qualitätsmedien” 1.000 und die Propagandisten in der einschlägigen Gender-freundlichen Internetforen landeten bei 800. So weit, so schlecht. Die Veranstalter der „Demo für Alle” um die engagierte Hedwig Beverfoerde waren clever. Als sich nach der Kundgebung auf dem Schillerplatz der Demonstrationszug in Bewegung setzte, mussten alle Teilnehmer durch mehrere „Zähltore”, die die tatsächliche Zahl genau zu ermitteln. Es waren 2.416.

2. 2.416 sind eine schöne Teilnehmerzahl, wenn man berücksichtigt, dass normale Familien oder politisch „Bürgerliche” ungern bis nie für ihre Belange auf die Straße gehen. Da ist noch eine Menge Luft nach oben. Und man kann es nicht oft genug wiederholen: Mit Gender Mainstreaming geht es nicht um einen der üblichen parteipolitischen Zankäpfel. Es geht um einen in der Geschichte der Bundesrepublik nie dagewesenen Versuch, alle Bereiche des öffentlichen Lebens einer unwissenschaftlichen Ideologie zu unterwerfen. Besonders der Versuch, sich direkten Zugriff auf die Kinder zwecks politischer Gehirnwäsche zu verschaffen, ist in unserer Demokratie beispiellos. Vom Kindergarten über die Schulen bis in die Universitäten – das ist der Plan der Genderisten im Südwesten, sich nach und nach Kontrolle über das Denken im Land zu verschaffen. Und sie sagen ganz offen: wenn ihnen das in Baden-Württemberg gelingt, werden sie es überall in Deutschland so machen. In Niedersachsen und Schleswig-Holstein hat es bereits begonnen.

3. Nur der guten Ordnung halber: Im Internet habe ich heute wieder einige „Berichte” über die Veranstaltung gestern gelesen, deren Inhalt zum Zweck der Stimmungsmache frei erfunden wurde. Es gab nicht eine einzige Homosexuellen-feindliche Äußerung bei der Kundgebung und Demo. Warum auch? Im Gegenteil: Fast alle Redner(innen) bekundeten eindeutig ihren Standpunkt, dass in einer freien Gesellschaft jeder so leben soll, wie er oder sie mag. Ich denke, die Reden werden in Kürze komplett im Internet zu sehen sein, so dass sich jeder ein eigenes Bild davon machen kann, wie interessierte Kreise lügen, um eine friedliche Demonstration quasi zu einem „religiös-fundamentalistischen Aufzug” umzuinterpretieren.

4. Bei der gestrigen Demonstration waren erkennbar Mitglieder und Aktive aus CDU, FDP und AfD dabei. Aus der Union im Wesentlichen der Evangelische Arbeitskreis (EAK), Christdemokraten für das Leben (CdL), Junge Union und Schüler Union. Die Landesspitze der CDU zögert, möglicherweise will man sich für die Zeit nach der Landtagswahl keine Koalitionsoptionen verderben. Doch das ist bei diesem Thema unangebracht. Umso wichtiger der Appell, der vom Schillerplatz in Stuttgart direkt an CDU-Landeschef Thomas Strobl gerichtet wurde: „Runter vom Sofa! Raus auf die Straßen! Alle zusammen gegen den Irrsinn!” Man darf gespannt sein.

Noch im Frühling wird die nächste Eltern-Demo in Stuttgart stattfinden.

Birgit Kelle ruft die CDU zum Handeln auf - ´Toleranz ist keine Einbahnstraße´- Demo für Alle - Stuttgart, 21.03.2015


Grußwort des CDL- Landesvorsitzenden Josef - Stuttgart: Demo für Alle - 21. März 2015 - Teil 1


Präsidentin von La Manif Pour Tous, Ludovine de la Rochère, spricht bei der Demo für Alle - Stuttgart, 21.03.201


Foto oben: Demo für Alle am 21.3.2015 in Stuttgart © Demo für Alle



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

gender mainstreaming

  1. Weiterhin Gender-Gaga beim BDKJ!
  2. USA: Kein Demokratischer Senator will ‚Frau’ definieren
  3. Apple führt neues Emoji ‚schwangerer Mann’ ein
  4. US-Gleichstellungsbericht: Hitze, Luftverschmutzung, Infektionskrankheiten bedrohen Frauen stärker
  5. Frankfurter Bibelhaus Erlebnis Museum bringt ‚Jesus als queere Person’ auf die Bühne
  6. US-Bischof veröffentlicht Katechese gegen Gender-Ideologie
  7. Vom ‚Fels in der Brandung’ zum ‚würdelosen Anbiedern an den schwankenden Zeitgeist’
  8. Spanische Linksregierung legt radikales Transgender-Gesetz vor
  9. "Welches Geschlecht darf’s bitte sein?"
  10. Kamala Harris erste US-Vizepräsidentin bei einer LGBT-Parade







Top-15

meist-gelesen

  1. Kardinal Koch an Bätzing: Ich kann aber meine grundsätzliche Aussage nicht zurücknehmen!
  2. Prof. Werner Münch, Ministerpräsident a.D.: „Es reicht jetzt, Bischof Bätzing!“
  3. Holt Gott zurück in die Politik. Ja, wen denn sonst.
  4. Schlechtes Benehmen einiger Jugendlicher bei Kölner Messdiener-Wallfahrt nach Rom
  5. Frieren für die "deutsch-grüne Energiewende" im Bistum Mainz
  6. Pariser Kirche vibriert vor Leben: Messen und Beichten in Hülle und Fülle, Priesterpräsenz, Beter
  7. Der dramatische Angelus von Papst Franziskus zum Krieg Russlands gegen die Ukraine
  8. Warum am Ende der Synode die Synode steht
  9. Bischof Fürst für neues Konzil und gegen Diskriminierung ‚queerer Personen’
  10. Die Kirche steht auf dem Kopf. Ein Überblick.
  11. Kardinal Koch und Bischof Bätzing führen vertrauliches Gespräch in Rom
  12. Focus: „Pädophilie-Vorwurf - Berlin bekommt schwul-lesbische Kitas“
  13. „idea“-Kommentar kritisiert Worte von Landesbischof Gohl im Kölner Dom: „Warum?“
  14. Der Gott des Gemetzels
  15. Joey Kelly: Um Mama zu retten, hätte sie Angelo abtreiben müssen

© 2022 kath.net | Impressum | Datenschutz