Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. „3G am Arbeitsplatz“ - wo bleibt der Aufschrei?
  2. Kasper: Katholische Kirche in Deutschland könnte wie in den Niederlanden enden
  3. Bistum Limburg dokumentiert in Presseaussendung stolz: Tätowieraktion IN einer Kirche!
  4. Österreichs Bischöfe tragen „3G am Arbeitsplatz“ mit
  5. Papst Franziskus: ‚Black Lives Matter’-Demonstranten wie kollektive Samariter
  6. US-Erzbistum Santa Fe erklärt: die versuchte „Weihe“ einer Frau zum Priestertum ist ungültig!
  7. 'Lieber rot als tot!'
  8. Aufbau einer gerechteren Welt ist nicht Politik, sondern Substanz des Glaubens
  9. „Eine Zensur findet nicht statt. Wirklich?“
  10. „Beichtgeheimnis ist Bestandteil des Grundgesetzes“
  11. Streiflichter und Eindrücke von der Synodenversammlung
  12. Vatikan verteilt Covid-19-Auffrischimpfungen
  13. NO JOKE! - 'Katholische jungen Gemeinde' (KjG) möchte einen 'Gender-Gott'
  14. Innsbrucker Bischof solidarisch mit 'Fridays for Future', die gegen Israel hetzten
  15. Uniforme Medien und Werteverlust im Westen

Soll der 'mündige' Katholik nicht mehr vor dem Herrn knien?

8. Dezember 2014 in Kommentar, 87 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Man beruft sich auf das Konzil und auf den sogenannten „Geist des Konzils”, der wie das Gespenst von Tübingen erscheint. Aber wichtigste Konzilstexte werden ignoriert. Gastkommentar von Michael Schneider-Flagmeyer UPDATE: Kommunionbank zurück!


Trier (kath.net/Forum Deutscher Katholiken) Immer wenn mich die Resignation anfällt wie ein Angriff, dann lese ich ganz langsam wieder den 34. Psalm des großen Königs David, einem Mann, von dem die Heilige Schrift sagt, dass er ein Mann nach Gottes Herzen war und ich erinnere mich daran, dass auch dieser Mann nach Gottes Herzen, mit dem ich mich nicht vergleichen kann, seine schweren Stunden hatte, schwer sündigte und doch aus einer ganz tiefen Freude lebte, die nicht von der Erde stammt. Deshalb leuchtete sein Antlitz. Er hatte den Herrn immer vor Augen und sein Vertrauen in ihn war festgegründet und währte bis zu seinem seligen Ende.

Uns, die wir in der deutschen Teilkirche leben, fällt es heute schwer, unser Antlitz zum Leuchten zu bringen. Viele Gläubige sind durch die konträren Aussagen auf der Familien-Synode verunsichert und resigniert. Wir erleben die reichste Teilkirche der Welt, verkrustet durch eine alles lähmende Bürokratie, eine Überinstitutionalisierung, an der vieles nicht nur nicht mehr katholisch ist, sondern auch nicht mehr christlich. Seit der Würzburger Synode beruft sich die Mehrheit der Bischöfe immer wieder auf den Papst. Doch was die Päpste lehrten und sagen, das wird wenig befolgt bzw. selektiv gelesen und das herausgepickt, was man gerade gebrauchen kann. Es werden oftmals sehr schöne Predigten gehalten, aber das Gepredigte wird nicht gelebt.

Der Ruf nach Entweltlichung der Kirche der Päpste Benedikt XVI. und Franziskus verhallt und prallt an der geistlichen Bleiglocke, die durch diese Verhältnisse über unserer Teilkirche liegt, völlig ab.

Man beruft sich immer wieder auf das Konzil und auf den sogenannten „Geist des Konzils”, der wie das Gespenst von Tübingen erscheint. Aber die wichtigsten Konzilstexte werden entweder nicht gekannt oder einfach ignoriert. So ergeht es ganz besonders der Konstitution über die heilige Liturgie „Sacrosanctum Concilium”, die in weiten Teilen einfach beiseitegeschoben wurde.

Die Gläubigen in der Diözese Trier haben es in vielen Teilen des Bistums besonders schwer, ihr Gesicht leuchten zu lassen, wenn man an die Flucht so vieler Priester aus dem Amt und der Diözese denkt und die Krise der Kirche einmal mehr überdeutlich in der Pfarrgemeinschaft Beckingen im Saarland sichtbar wurde. Wir haben zuletzt darüber hier auf diesem Blog am 24. November in „Nachlese zur Amtsenthebung des Pfarrers von Beckingen in der Diözese Trier” berichtet.


Das ganze Ausmaß ist immer noch nicht bekannt geworden mit Rücksicht auf den amtsenthobenen Pfarrer.

Nun hat sich in einer Gemeinde hier im Saarland etwas ereignet, dass die Situation, in der sich die Kirche befindet, noch mehr verdeutlicht; denn Trier ist nun weiß Gott nicht die einzige Diözese, in der der katholische Glaube – ich meine das wahre Gold in der Kirche –, nicht mehr in seiner ganzen Fülle vom kirchlichem Amt verteidigt wird.

Der Pfarrer hatte im Mittelgang der Kirche vor dem Altarraum eine neugefertigte Kommunionbank aufgestellt, damit sich manche Gläubige – vor allem die Älteren – nicht mehr auf den Boden knien mussten, weil sie das Bedürfnis haben, den eucharistischen Herrn kniend zu empfangen. Der Pfarrer hatte der Gemeinde erklärt, dass nun jeder die Kommunion so empfangen könnte, wie der Geist es ihnen eingibt: stehend mit der Hand oder mit dem Mund oder kniend mit der Hand oder dem Mund. Es wurde so angenommen und viele Menschen kamen von weit her, weil sie hier die Kommunion kniend empfangen konnten.

Nun wurde jetzt ganz plötzlich während der krankheitsbedingten Abwesenheit des Pfarrers auf Weisung des zuständigen Weihbischofs wie angegeben die Kommunionbank entfernt. Es war auch schon vorher bekannt geworden, dass einige Kirchgänger diese Kommunionbank als „vorkonziliarisch” bezeichneten, was nun den Weihbischof zu seiner Anweisung veranlasst haben soll.

Bischof Ackermann hatte bei seinem Pontifikalamt zum Jahr des heiligen Ludwigs die Kommunion vor der Bank stehend ausgeteilt. Damit war man sich eben nicht bewusst, was das Konzil über die heilige Liturgie in seiner sehr aussagekräftigen Konstitution gesagt hatte. Die Gläubigen zu zwingen stehend die Kommunion zu empfangen, erscheint uns mehr in dieser Frage auf eine Hermeneutik des Bruchs hinzuweisen, wie sie von ganz links und ganz rechts vertreten wird. Das war aber nicht die Absicht des Konzils, wie besonders Papst Benedikt XVI. immer betont hat.

Die Erklärung des Pfarrers für die Aufstellung der Kommunionbank erscheint uns mehr gemäß der Hermeneutik der Kontinuität. Dass ausgerechnet in Trier jetzt dieser Rigorismus den Gläubigen gegenüber auftaucht (siehe Beckingen) erscheint uns als ein bedenkliches Zeichen.

Viele Leute kündigten an, den Gottesdienst in dieser zentralen Kirche mit hohem Kirchenbesuch nicht mehr besuchen zu wollen. Auch war zu vernehmen, dass in einer Pfarrei im Sprengel Beckingen die Aufstellung einer Kommunionbank den Protest von „Konzilsgeistlern” mitverursacht hatte.

Was natürlich beunruhigt, ist die Tatsache, dass beim Bischof solche Proteste angenommen werden und auf Verständnis stoßen. Das Problem, dass man nicht mehr seine Knie beugen will vor dem eucharistischen Herrn, besteht nicht nur in der Diözese Trier sondern in fast allen Diözesen. Das ist die Frucht der fehlenden Katechese und des verheerenden Religionsunterrichts und der theologischen Ausbildung über Jahrzehnte hinweg. Eine große Zahl von Gläubigen weiß einfach nicht mehr, dass „in dieser armen Hülle wohnt der Gottheit ganze Fülle; betet ihn in Demut an der so Großes uns getan”. Nein, der „mündige” Katholik soll nicht mehr vor dem Herrn knien.

Es gibt aber auch Bischöfe, die entschieden Widerstand leisten. So hat Erzbischof Becker von Paderborn, den Pfarrern, die die Kniebänke aus ihren Kirchen entfernten, mitgeteilt, dass sie von ihm dafür kein Geld mehr erhielten.

Wir wollen hier nun nicht besonders auf Trier und seinem Bischof Stephan Ackermann herumhacken und nochmal wiederholen, dass es diese Probleme auch in anderen Bistümern gibt. Trier hatte unter seinen Vorgängern 30 Jahre lang einen Professor für Pastoralpsychologie im Priesterseminar hocken, den die Fakultät nicht haben wollte, der ein Buch geschrieben hatte: „Christlicher Glaube und praktizierter Unglaube”. Und in diesem Buch nannte der Autor die Kirche eine Holzkuh, die keine Milch gibt und bezeichnete Marienverehrer und Anbeter als Menschen, die man differentialdiagnostisch betrachten müsste. Und am Schluss des Buches schreibt er, ummäntelt von ein paar „frommen” Sätzen: „Ich will Gott begegnen von gleich zu gleich, als Gottes Ebenbild und Bruder. Ich fürchte ihn nicht, ich diene ihm nicht und ich benutze ihn nicht.”

Dieser Mann hat über 30 Jahre Priester ausgebildet unter denen auch Bischöfe waren. Und so darf es uns nicht wundern, dass nun bei uns die Kommunionbänke vor dem Altarraum aus der Kirche geworfen werden. Das macht den Tabernakel und seinen Inhalt natürlich nur zu einem Brotkasten. Die giftigen Früchte solcher Lehren über Jahrzehnte haben wie Unkraut in der Kirche gewuchert und zum Teil die gute Saat verdorben. Ignoriert wurde der Apostel Paulus, der an die Philipper schrieb, dass sich jedes Knie im Himmel, auf der Erde und unter der Erde beugen soll vor dem Namen Jesu. Ignoriert wird der gerade von solchen „Abriss-Aposteln” ständig falsch zitierte Papst Franziskus, der in dieser Woche seinen Vorgänger wiederholt hat und eine „Theologie auf den Knien ” gefordert hat.

Ja, solche Verhältnisse können schon sehr deprimierend auf die Gläubigen wirken.

Aber jedem Entmutigten wollen wir empfehlen den 34. Psalm zu beten, damit unser Herz zur Ruhe kommt und die Freude am Herrn auf unserem Gesicht wiederstrahlt. Wir wollen betend und anbetend auf Ihn schauen, „den Urheber und Vollender unseres Glaubens” (Hebräerbrief) und nach wie vor unsere Knie beugen vor dem, der uns so Großes getan hat.

UPDATE von Dr. Michael Schneider-Flagmeyer:

Am 2. Adventsonntag hat Herr Weihbischof Brahm per Telefonanruf angeordnet, dass in St.Ludwig/Saarlouis die Kommunionbank wieder aufgestellt werden darf und dort auch bleiben soll. Wir danken Herrn Weihbischof Brahm und auch Herrn Bischof Ackermann dafür. Es ist doch ein Zeichen von Souveränität, wenn man solch eine Anordnung, wie die Wegnahme der Kommunionbank wieder rückgängig machen kann. Besonders danken wir der Redaktion von kath.net für die Übernahme dieses Artikels, womit eine sehr breite Wirkung erzielt wird; denn kath.net wird inzwischen überall auch in Rom täglich gelesen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Charles X. 17. Dezember 2014 
 

@ antigone

Ihr Lob tut mir gut!


0

0
 
 Antigone 16. Dezember 2014 
 

@Charles X.

Ich fürchte, die Zarah wird Ihren Kommentar nicht mehr zur Kenntnis genommen haben, da kaum jemand wegen der Kommentare noch ins Archiv geht (vermute ich). Aber ich habe mich jedenfalls darüber gefreut.


1

0
 
 Charles X. 15. Dezember 2014 
 

@ Zarah

Es fällt mir schwer, Ihre Aussagen ernst zu nehmen. Sind Sie ein Troll? Dieser Ehrfurchtsmummenschanz (entschuldigen Sie die Wortwahl) hat weder mit einer berechtigt knieenden Spiritualität zu tun noch kenne ich liberale Katholiken, die so denken und handeln, wie Sie in Ihrem grotesken Zerrbild angeben... Vielleicht wäre mehr Demut gegenüber anderen, wie Antigone vorschlägt, ein erster Schritt. Sie zeigen erschreckend wenig davon.


1

0
 
 FlosCarmeli 15. Dezember 2014 

Liebe und Ehrfurcht

@louisms
Gehören Liebe und Ehrfurcht nicht zusammen? Ich kann mir keine Liebe vorstellen, die nicht auch Ehrfurcht dem anderen gegeüber beinhaltet. Und je größer die Liebe ist, wächst da nicht auch die Ehrfurcht? Ehrfurcht heißt da für mich nicht "vor Ehrfurcht erstarrt", sondern z. B. auch wachsende "Erkenntnis" der Liebe Gottes/Jesu zu mir oder die "Erfahrung" Seiner Größe. Sie sagen, die Überbetonung der Ehrfurcht könne die spezielle Botschaft Jesu verdunkeln. Aber ist nicht genau die Liebe zu Gott und zum Nächsten Seine spezielle Botschaft?
In dieser Liebe sollen wir sogar vollkommen sein wie unser Vater im Himmel.IHN hat diese Liebe bis zum Tod am Kreuz geführt, sie hat IHN um unseretwillen (zu unserem Heil) überhaupt erst Mensch werden lassen.
Muss man im Angesicht Seiner Liebe nicht mit anbetender ehrfürchtiger Liebe antworten?
Jesus ist nicht nur unser Bruder und Freund. Er ist auch unser HERR und GOTT.


1

0
 
 louisms 15. Dezember 2014 

Jesus nannte uns jedenfalls Freunde

@Zarah N
Die Ehrfurcht vor Gott gibt es in jeder Religion, es ist die logische Konsequenz der Erkenntnis Gottes als unendlich, erhabene/n Andere/n.
Aber die speziell christliche Erkenntnis Gottes ist es schon laut Jer31/31ff nicht mehr nötig zu rufen: "Erkennet den Herrn!"
Die allzu starke Betonung der Ehrfurcht kann die spezielle Botschaft Jesu verdunkeln.


2

0
 
 Antigone 13. Dezember 2014 
 

@Zarah N

Sie haben natürlich immer Recht. Ich nehme an, dass Sie innerhalb der Kirche sehr viel Demut walten lassen. Und außerhalb derselben?


3

0
 
 Zarah N 13. Dezember 2014 
 

Charles X sind liberale Katholiken neuerding orthodox?

Bitte versuchen Sie nicht die orthodoxen oder die ersten Christen vor dem liberalen Karren zu spannen. Liberale Katholiken sind keine orthodoxe Christen, ihre Gründe die Kniebank zu entfernen hat mit Hybris, die Weigerung Gott als Herr, dem man gehorcht, zu akzeptieren, zu tun und nicht mit 1100 Jahre Christentum. Ich war bei den äthiopischen Kopten, die haben zwar keine Bänke, sondern nur Teppiche, die werfen sich aber mit dem gesamten Körper und Kopf bei bestimmten Gebete auf dem Boden um ihre Ehrfurcht und Anbetung auszudrücken. Menschen haben sich vor Jesus auf den Boden vor seinen Füßen geworfen. Der liberale Katholik hingegen glaubt auf Augenhöhe mit Gott zu sein, von Gott lässt er sich nicht viel sagen, daher glaubt er hätte es nicht nötig zu knien. Knien mit gefalteten Händen hatte auch die Bedeutung den Treueeid leisten. Das Knien ist Ausdruck der Demut, der Unwürdigkeit, aber auch der tiefen Ehrfurcht vor den göttlichen Geheimnissen, daher kommt es immer mehr aus der Mode.


5

0
 
 Charles X. 13. Dezember 2014 
 

@Zarah N

Waren also die Christen der ersten 1100 Jahre unserer Geschichte, die Väter des Nicaenums und sind die heutigen Orthodoxen liberal???


1

0
 
 Zarah N 12. Dezember 2014 
 

Knien nichts für liberale Christen.

Symptomatisch für viele Christen ist doch, dass sie die Knie nicht beugen wollen und ihr eigener Herr sein wollen. Christus will man als Retter haben nicht aber als Herr.


6

0
 
 Thomas-Karl 12. Dezember 2014 

Evangelisch?

In vielen lutherischen Kirchen knien die Leute bei der Kommunion, ebenso in anglikanischen Kirchen. In der Wiener Christ Church kniet die Gemeinde auch während des Eucharistiegebets. Knien/Stehen scheint also kein konfessionsunterscheidendes Merkmal zu sein.


2

0
 
 medpilger89 12. Dezember 2014 

deutsche Katholiken

knien vor dem Papst, wenn er unser Land besucht und sprechen dann kurz mit ihm. Beim empfang des Leibes Christi "Leib Christi" bleiben die meisten stehen. Die Kommunionbänke sind nicht von irgendjemandem sondern von den deutschen Bischöfen entfernt worden. Wer sich hinknien will, kann es ja trotzdem tun. Wir sind eine Kirchengemeinschaft, die nicht an die Realpräsenz Jesu Christi im verwandelten Brot glaubt, sonst würden doch alle knien oder ? Ökumene, wir kommen, bald gibt es gar keine Unterschiede mehr zwischen uns und den vielen evangelischen Glaubensgemeinschaften. Zur heiligen Kommunion gehen eh schon alle ohne Ausnahme.


5

0
 
 Charles X. 10. Dezember 2014 
 

@ Laus Deo

Schauen Sie, dass ist doch schön, dass Sie so handeln würden. Ich würde Jesus umarmen und mich von ihm zärtlich umarmen lassen!


2

0
 
 Laus Deo 10. Dezember 2014 

jeder soll sich die Frage stellen was ist..

Würde in diesem Augenblick, JESUS CHRISTUS LEIBHAFTIG VOR MIR STEHEN WAS WÜRDE ICH MACHEN? Ich würde mich sofort auf die Knie werfen und in anbeten!
Was machten die Kinder bei den Erscheiungen in Fatima oder Lourdes. Sie warfen sich zu Boden. Lernte nicht Jesus selber das wir wie Kinder sein sollten? Jeder soll die Augen schliessen und sich vorstellen JESUS stehe vor ihm wie würde er reagieren. So wie er reagieren würde so soll er die Kommunion empfangen.


8

0
 
 Charles X. 9. Dezember 2014 
 

Man möchte doch bitte zwei Dinge nicht vergessen, nämlich

dass zum einen das erste Konzil von Nikaia in seinem Kanon 20 ausdrücklich das knieende Gebet in der Osterzeit verbietet? Warum? Weil Stehen die Gebetsgrundhaltung des mit Christus bereits auferstandenen Christen ist.
Und zweitens: Es gelten auch hier die Worte von Benedikt XVI: "Was früheren Generationen heilig war, bleibt auch uns heilig und groß; es kann nicht plötzlich rundum verboten oder gar schädlich sein."
Wenn zwischen der Stiftung der Eucharistie und dem Jahr 1100 die Christen beim Hochgebet und bei der Kommunion gestanden haben ist dies ebenso heilig wie das Knien der nachfolgenden Generationen.


3

0
 
 Rosengarten 9. Dezember 2014 
 

Ob ich stehend oder kniend die Hl. Kommunion empfange, kommt ausschließlich auf die Anbetung des Herrn an, den ich in meinem Herzen trage und auch auf die Ehrfurcht vor Gott. Kniend spreche ich dann Zeitlang mit ihm.
Daher sehe ich keine " strengen Blicke ", die mir zugeworfen werden und bin auch keinen " Anfeindungen ausgesetzt ".

Diese Art von Anbetung praktiziere ich seit meiner ersten Hl. Kommunion und die war im Jahre 1959.


1

0
 
 speedy 9. Dezember 2014 
 

gruess gott lieber mon.schlegel, ich meinte damit unsere deutschen Katholiken- ich meinte auch keine behinderten menschen usw.
ich meine damit die jenigen die uns verbieten wollen zu knien, ich würde persönlich gerne knien bei der mundkommunion- nur ich stimme mit laus Deo s kommen tar vor 3 stunden uebereinüberein


1

0
 
  9. Dezember 2014 
 

@ Thomas -Karl

Ich empfehle jedem die Instruktion " Redemptionis Sacramentum " zu lesen, die über Mißbräuche in der Liturgie handelt und dass die Mißbräuche in dieser ALLE abzustellen sind.
Leider wird dieser Instruktion meiner Überzeugung nach nicht die nötige Beachtung geschenkt.
So ist in dieser geregelt, dass der Gläubige immer das Recht hat den HERRN mit dem Mund zu empfangen oder das ihm nicht die Kommunion aus dem Grunde verweigert werden darf, weil er stehend oder kniend den HERRN empfangen will.

Daraus folgt für mich, dass ihm auch die Möglichkeit gegeben werden muss, diesen kniend zu empfangen, was ja durch Wegnahme von Kniemöglichkeiten unterbunden worden ist.

Wo bleibt da die Wahlmöglichkeit, abgesehen z. B. von Saarlouis?

Außerdem ist in dieser Instruktion ganz klar geregelt, dass wenn die Gefahr der Profanierung besteht, die heilige Kommunion NICHT auf die Hand gegeben werden darf. In einem vorherigen Beitrag hier habe ich einige Ereignisse diesbezüglich genannt.


6

0
 
 Thomas-Karl 9. Dezember 2014 

@ Hans Josef

Die Liturgiekonstitution sagt nichts darüber, wohl aber die Grundordnung des Römischen Messbuchs (³2002):
160. [...] Die Gläubigen kommunizieren kniend oder stehend, wie es die Bischofskonferenz festgesetzt hat. Wenn sie aber stehend kommunizieren, wird empfohlen, dass sie vor dem Empfang des Sakramentes eine gebührende Ehrfurchtsgebärde machen, die durch dieselben Normen zu bestimmen ist.
161. Wenn die Kommunion nur unter der Gestalt des Brotes ausgeteilt wird, zeigt der Priester jedem Einzelnen die etwas erhobene Hostie, wobei er spricht: Der Leib Christi [...]. Derjenige, der kommunizieren will, antwortet: Amen und empfängt das Sakrament gemäß seiner Wahl in den Mund oder, wo dies erlaubt ist, in die Hand. [...] Wird die Kommunion jedoch unter beiden Gestalten gespendet, ist der an der entsprechenden Stelle beschriebene Ritus einzuhalten (vgl. Nrn. 284–287).


2

0
 
  9. Dezember 2014 
 

@Laus Deo

Wo soll das im II. Vatikanum stehen,dass der Gläubige selber entscheiden darf?


3

0
 
 Laus Deo 9. Dezember 2014 

@SCHLEGL

Eure Eminenz. Wir sprechen hier aber nicht über die unierten Kirchen. Diese sind mit Rom verankert können aber ihre Liturgie feiern. Somit auch die Kommunion gemäss ihrer Liturgie empfangen. Die Römisch Katholische Kirche hat aber 900 Jahre die Kommunion kniehend in den Mund ausgeteilt. Das 2. Vatikanum sagt hier ganz klar das der Gläubige selber entscheiden darf. Die Handkommunion ist sicherlich das Übel der Zeit weil durch sie die Ehrfurcht zu Gott massiv geschwunden ist! Was aber nun abgeht das die Gläubigen (mir auch passiert) welche die Kommunion "noraml" kniehend in den Mund empfangen möchten zurecht gewissen werden und ja schon fast verfolgt werden das ist einfach nur traurig. Wenn ich sehe wie teils die Leute die Hostie wie ein Pommes Chips in die Hand nehmen und dann kommunizieren dann graut es mir. Aber ich bin nicht Richter. Von den Hirten sollte man jedoch erwarten das sie auf die Herde acht geben!


8

0
 
  9. Dezember 2014 
 

@ Thomas-Karl

Also ich versuche es mal, Dir das zu erklären.

Jemandem der stehend kommunizieren will, binde ich die Unterschenkel an die Oberschenkel fest an und sage ihm dann, dass er STEHEND kommunizieren darf. Was ist das?
Jetzt nehme ich jemandem der KNIEND kommunzieren will, die Kniemöglichkeit weg, also die Kommunionbank, so dass er sich nicht mehr hinknien kann und sage ihm dann, dass er doch kniend kommunizieren darf.
Was ist das?


6

0
 
 Thomas-Karl 9. Dezember 2014 

Es läuft im Kreis

Die Debatte läuft irgendwie im Kreis. Gemäß den offiziellen Richtlinien (z. B. Grundordnung des Römischen Messbuchs) entscheidet der/die Kommunikant/in über die Form des Empfangs: stehend oder kniend, in die Hand oder direkt in den Mund. Wer knien will, darf also knien und hat das Recht, deshalb nicht blöd angeredet zu werden. Wer stehen will, darf stehen und hat ebenfalls das Recht, deshalb nicht als ehrfurchtslos oder linskatholisch oder sonstwas bezeichnet zu werden. Warum wollen Vertreter/innen der einen Variante alle anders Handelnden auf ihre Seite ziehen? Ich versteh's nicht.


5

0
 
 Distributist 9. Dezember 2014 
 

Card. Arinze dazu (auf Englisch)

http://www.youtube.com/watch?v=Cc0g3UMRtMM


0

0
 
 SCHLEGL 9. Dezember 2014 
 

@speedy

Was mache ich mit meinen griech.kath.Ukrainern,die gemäß der Ordnung des byz. Ritus stehend kommunizieren? Sind die jetzt von Ihnen exkommuniziert und werden vor dem hl.Kreuz bestraft werden? Viele dieser Leute blieben zwischen 1946 u. 1989 ROMTREU,obwohl es leicht war der russ. orth. Staatskirche,die mit dem KGB kollaborierte,anzugehören.Sie haben viel mehr kath. Glauben bewiesen ,als wir hier im Westen ! Msgr.Erzpr. Franz Schlegl


6

0
 
 Waldi 9. Dezember 2014 
 

Verehrte @Helena_WW,

Sie "Gehören selbst zur Generation, für die die Handkommunion üblich ist". Ich war am Ende des Konzils 28 Jahre alt und kannte bis dahin nur die Mundkommunion im Knien. Dann hat sich aber vieles geändert! Was vorher streng verboten war, wurde plötzlich zur Regel. Ich schätze Ihre Toleranz, weil Sie sich für das Recht derjenigen einsetzen, die die Ehrfurcht vor dem Allerheiligsten als geistiges Erbe in die nachkonziliare Zeit herüber gerettet haben! Aus der Warte der Erneuerer müssten wir alles ins Land des Vergessens deponieren, was die kath. Kirche über Jahrhunderte verbindlich bis zur Liturgiereform ohne Abstriche gelehrt hat! Heute fahre ich mehrmals im Jahr 80 Km nach Maria Vesperbild, um jene zu Herzen gehende Ehrfurcht vor dem Allerheiligsten empfinden zu können, wie es anderswo kaum noch möglich ist! Der Herrgott wird mir meine Rückständigkeit und meine aufrichtige Sehnsucht nach der "alten Kirche" verzeihen - was ich von den progressiven Erneuerern nicht erwarten kann!


10

0
 
 Helena_WW 9. Dezember 2014 
 

Ich kniee in der Kirche zum Beten und vor einem Kinde, um in Augenhöhe zu sein

darüber hinaus gebe ich mir Mühe keine Duckmäuserin zu sein, meinen Glauben zu bekennen und zu leben anstatt mainstreamkriechen, grade als mündige, auferstandene Christin.

Wenn Priester,wie im Artikel beschrieben den Gläubigen alle Möglichkeiten der zur Kommunionspendung anbieten konnte und diese die Möglichkeiten auch dankbar annahmen, ist das doch schön.
Gehöre selbst zur Generation für die die Handkommunion üblich ist.

Finde es aber zur Würdigung des Heiligen wichtig beim Betreten und Verlassen d. Kirche eine Kniebeuge zu machen, bei Hochgebet, Agnus Dei, euchar. Anbetung, u.a. zu knien. Selbstverständlich kann man auch sitzend im Geiste andächtig knien, wenn jemand gesundheitsbedingt nicht mehr knien kann oder auch nicht möchte.

Störend finde ich, wenn bei der Wandlung welche bewusst breitbeinig, anderen den Blick zum Altar versperrend, stehen wo die meisten anderen knien möchten. Schließlich will man nicht der stehenden ihre Hinterteile anbeten, sondern das Allerheiligste.


9

0
 
 Schimmelreiter 9. Dezember 2014 

Gut, aber...

Das sind an sich zwar gute Nachrichten, aber grundsätzlich ändert es wenig an dem Grundproblem, das m.E. in mangelnder Demut und einer gewissen Berührungsangst liegt. Besonders aufgefallen ist mir dies am Karfreitag in der ao Form der Liturgie. Die Kreuzesverehrung alter Prägung sieht einen Fußkuss am Kruzifix vor. Wird natürlich zwischendurch immer abegewischt, wie bei der Kelchkommunion am Gründonnerstag auch. Aber es geht nicht eigentlich um Hygiene, sondern darum, dass wir zu Christus auf Distanz gehen, uns nicht mehr von ihm anrühren lassen. Auch in so mancher Lehre, die alles leichtverdaulich durchpsychologisiert, weil es sonst "nicht mehr zumutbar" ist. Leiden? Persönliches Versagen? Nicht zumutbar. Ich sündige nicht - ich habe eine psychopathologische Erklärung für mein deviantes Sosein. (Nicht ich persönlich, aber das "aufgeklärte" Ich). Vor lauter bezahlter Dienstleistung können wir uns nicht mehr (demütig) beschenken lassen.


9

0
 
 jadwiga 9. Dezember 2014 

@M.Schn-Fl, danke für die gute Nachricht. Jetzt können wir die Hoffnung nicht aufgeben, dass dies in jeder Kirche möglich ist. Vielleicht wird das Christkind auch uns die Kommunion-Bänke "mitbringen";-)


8

0
 
 Thomas-Karl 9. Dezember 2014 

Kommunion der Priester

Warum empfangen eigentlich Priester (Hauptzelebrant, Konzelebranten) die Kommunion nicht kniend?


4

0
 
 Chris2 9. Dezember 2014 
 

Wegen Krankheit stehen

@Dottrina @mirjamvonabelin Bitte (buchstäblich um Himmels willen!) "machen Sie sich keinen Kopf", weil Sie wegen Krankheit oder Ihres Alters nicht knien können (oder dürfen). Natürlich ist letztlich die innere Haltung ausschlaggebend, wie einige hier angemerkt haben. Allerdings beachten diese Kommentatoren zu wenig, dass die äußere Haltung auch auf die (eigene und fremde) innere Haltung zurückwirkt. Die Handkommunion mag gefestigten Christen nichts anhaben, die Folgen für die breite Masse sind allerdings auch bekannt...


5

0
 
 Rademann 9. Dezember 2014 

Glücklich!

Ich bin froh, dass Gott meine Gebete erhört hat und die Kommunionbank wieder aufgestellt wurde. Gegen IHN kann selbst Bischof Ackermann nicht anrennen!


7

0
 
 priska 9. Dezember 2014 
 

Wie gerne würde ich Kniend Jesus empfange aber leider fehlen in den meisten Kirchen die Kommunionbänke, So mache ich vorher eine Kniebeuge! Jesus selbst macht sich so klein für uns das wir Jesus in der Gestalt in Brot aufnehmen können !Deshalb wäre es angebracht unseren Herrn Kniend zu Empfangen. Sicher ist die Herzens Haltung das wichtigste , aber ist es nicht so, wenn das Herz die richtige Haltung hat das auch der Körper automatisch es zeigt was ich im Herzen für eine Haltung habe? Bei mir ist das so,kann nur für mich sprechen ,ich sehe nicht in anderen Herzen .Ich sage nur jedes Knie soll sich beugen ,den Jesus ist der Herr! Er ist für uns gestorben, ihm gehört der größte Respekt , Achtung, Dankbarkeit, Liebe und Anbetung!


7

0
 
 SpatzInDerHand 9. Dezember 2014 

Hervorragenden Nachrichten! Danke, Herr Dr. Schneider-Flagmeyer!!


5

0
 
 M.Schn-Fl 7. Dezember 2014 
 

!!!UPDATE!!!

Die Kommunionbank in St.Ludwig, Saarlouis ist wieder da!
Heute morgen hat Weihbischof Brahm den Kaplan angerufen und verfügt, dass die Kommunionbak wieder aufgestellt werden soll und auch bleiben soll.
Ich danke dem Hw. Herrn Weihbischof und auch Hw. Herrn Bischof Ackermann ausdrücklich für die Revidierung der Entscheidung, die Kommunionbank wegzunehmen.
Kath.net danke ich besonders herzlich für die Veröffentlichung meines Gastkommentars und freue mich sehr darüber, wie weit kath.net inzwischen wahrgenommen wird. Auch allen Kommentatoren und den Mailern und Briefschreibern danke ich sehr.
Die Angelegenheit zeigt wieder einmal deutlich, dass man durchaus mit begründetem Protest mitunter Erfolg haben kann. Lassen Sie uns mit Gebet und Maß weiter in diesem Sinne arbeiten; denn Kontemplation und Aktion gehören zusammen.


27

0
 
 Dottrina 6. Dezember 2014 
 

Danke!

Ich möchte hiermit allen danken, die mir so lieb zu erklären versucht haben, daß es kein Problem ist, wenn man nicht knien kann, es auch nicht muß. Es ist mir alles durchaus bewußt, daß unser Herrgott in mein Herz reingucken kann. Aber trotzdem, es wäre mir sehr lieb, wenn es ginge. Ich habe einmal die Kommunion von Kardinal Meisner empfangen, da habe ich zwar nicht gekniet, aber zumindest bin ich in die Hocke gegangen. Das tue ich, wenn ich die Möglichkeit dazu habe. Damit deute ich zumindest das Knien an. Danke Euch allen für Eure lieben Posts. Gott behüte und beschütze Euch alle und einen schönen Abend noch.


12

0
 
 Thaddäus Öllenstroth 6. Dezember 2014 
 

Ich habe nichts dagegen, daß stehend kommuniziert werden kann, aber ich habe etwas dagegen, daß sich Katholiken ständig dafür rechtfertigen und anfeinden lassen müssen, das zu praktizieren, was ihnen die Liebe zu Gott aufs Herz legt. In der Kirche gibt es eine ständige Beschäftigung damit, andere kleinzumachen: Wer kniend den Leib des Herrn empfangen will, ist traditionell und fromm. Ist das ein Vergehen? Ja, ich bin der Tradition der Kirche verbunden. Ja, ich will fromm sein. Was dagegen?


18

0
 
 Waldi 6. Dezember 2014 
 

Eines fällt mir ganz deutlich auf,

wir haben inzwischen aus dem Relativismus die Lehre gezogen, alles rechtfertigen zu können - und zu müssen! Nur hat der Relativismus die heimtückische Eigenschaft, das wahre Gute nicht "sooo" gut erscheinen zu lassen und das wahre Schlechte nicht "sooo" schlecht! So gesehen erscheint das Gute wie das Schlechte auf der Werteskala auf gleicher Höhe. Man sucht auch immer fieberhaft in der Vergangenheit ähnliche Fälle aufzugreifen, um den heutigen Zustand zu rechtfertigen. Die Wahrheit, im Sinne der „Unterscheidung der Geister“, wird man damit aber niemals finden!


12

0
 
 Immaculata Conception 6. Dezember 2014 

Liebe, sehr geehrte @Dottrina

aufgrund eines Unfalles im Alter von 16 Jahren habe ich heute noch und weiter zunehmend Probleme mit dem Knien. Ich selbst hatte und habe aber schon immer das sehr starke Bedürfnis vor Gottes Angesicht auf die Knie zu gehen. Daher verstehe ich Ihre Gedanken sehr wohl.
Wenn es mir oft schwer fällt oder auch gelegentlich unmöglich ist dies zu tun, so denke ich mir immer: "Herr, es ist das Herz, das vor dir kniet - du allein weißt es!"
Vielleicht ist dieses ein wenig hilfreich und tröstlich für Sie?
Liebe Grüße und Gottes Segen!


8

0
 
 Montfort 6. Dezember 2014 

@Schlegl - Knien und stehen - und Barockkniebänke

Lieber Msgr. Schlegl!

Danke für Ihre - wie so oft - interessanten Ausführungen!

Eine kleine Anmerkung: Kniebänke - und seien es solche aus der Barockzeit - sagen wenig über die Praxis des Kniens oder Stehens vor Errichtung der Kniebänke aus. Ich habe selbst in einem armen Land Europas erlebt, dass die alten Leute sich gegen Kniebänke in der Kirche gewehrt haben: Schließlich hätten in ihrer Kirche doch "schon immer" alle Gläubigen direkt auf dem nackten Steinboden gekniet, und so "neumodische" Bänke würden ja nur einer Verweichlichung der Gläubigen Vorschub leisten! :-)


8

0
 
 SCHLEGL 6. Dezember 2014 
 

Knien und stehen

Im lateinischen Ritus sind beide Formen möglich und jeder Katholik hat das Recht einer der beiden Formen auszuwählen!
Im byzantinischen Ritus, ganz gleich, ob es sich um die orthodoxe Kirche, oder die griechisch katholische Kirche handelt, ist es üblich bei der Kommunion zu STEHEN! Zunächst ein praktischer Grund: der Bischof/Priester steht mit dem Kelch in dem sich das eucharistische Blut und der eucharistischen Leib des Herrn (Weißbrotwürfel) befindet und spendet mit einem Löffel die heilige Kommunion. Wenn der Gläubige kniet, besteht die Gefahr den Kelch schief zu halten und auszuschütten! Außerdem verlangt das II ökumenische Konzil von Konstantinopel (381) in der nachösterlichen Zeit in der Haltung des AUFERSTANDENEN Christus zu kommunizieren. Die Kniebänke sind bekanntlich erst in der Barockzeit eingeführt worden! Niemand hat das Recht aus der KÖRPERHALTUNG Rückschlüsse auf die Frömmigkeit des einzelnen Gläubigen zu ziehen.Msgr. Franz Schlegl


6

0
 
 M.Schn-Fl 6. Dezember 2014 
 

Sursum corda! 2

Das Entscheidende ist, das wir unser Herz beim Herrn haben, damit wir in der Messe nicht lügen müssen.
Es gibt viele Menschen, die nicht mehr oder schwer knien können aufgrund forstschreitender athrotischer Veränderungen. Dazu gehört auch der Papst.
Worum es hier geht ist, dass eine vernünftige und kluge Lösung gekippt wurde mit dem Wort "vorkonziliär" und damit eine Hermeneutik des Bruchs betrieben wird, gerade von denen, die immer das Konzil mit Worten hochhalten sowie die im Konzil betonte Mündigkeit und den Sachverstand von Laien und in der Praxis genau das Gegenteil tun: Entmündigung der Laien, indem man sich rücksichtslos gegen das Volk Gottes verhält und ein schrecklicher Umgang mit Priestern, die keine "Konzilsgeistler" sind. Deshalb sind ja auch Priester hier weggegangen.
Das ganze spricht für wenig Souveränität
und für eine große Unsicherheit und für das Unterwerfen unter den Geist der "Welt", der weitgehend im kirchlicchen Apparat herscht Es hilft: Beten UND Widerstand.


9

0
 
 M.Schn-Fl 6. Dezember 2014 
 

S


1

0
 
 M.Schn-Fl 6. Dezember 2014 
 

Sursum corda! 1

Liebe @Dottrina,
in erster Linie geht es darum, das Herz zu erheben und nicht den Hintern. Gott ist kein Erbsenzähler. Er sieht auf Ihr Bedürfnis und auf Ihren guten Willen. In Gott ist nichts , aber auch gar nichts von der Kleinkarriertheit der Menschen.
Ich habe diesen Artikel nicht geschrieben, um hier zu erklären, dass das Stehen bei der Kommunion Hochmut ist, wie hier einer meinte.
Worauf es mir ankam, ist anhand des 34.Psalms und des Beispiel Davids noch einmal wider die Resignation anzuschreiben.
Auch wollte ich auf den Zustand unserer Teilkirche noch einmal in aller Deutlichkeit hinweisen. Deshalb auch die unglaubbliche Geschichte mit dem Trierer Pastoralpsychologen, die in den Kommentaren überhaupt nicht erwähnt wird. In Trier ist es das bischöfliche Amt, das per order de mufti die Gemeinden spaltet in Beckingen und auch bei uns. Den Zweck der Kommunionbank hat unser Pfarrer treffend erläutert. Jeder kann die Kommunion so nehmen wie er möchte.
siehe Fortsetzung


9

0
 
 Suarez 6. Dezember 2014 

Verehrte Dottrina, man kann auch im Geiste knien

Ich kenne viele vor allem ältere Menschen, denen das Knien auf Grund körperlicher Gebrechen nicht möglich ist. Einige müssen während der ganzen Messe sitzen, weil ihnen auch das Stehen nicht möglich ist. Wer wachen Blickes ist, sieht, dass diese Gläubigen tief in ihrem Innern aber sehr wohl knien, sie tun es in stiller Demut.

Anders sieht es bei jüngeren Menschen aus, die z.B. die Messe besuchen, weil eines ihrer Kinder zur Erstkommunion geht und die es ganz offensichtlich als Affront empfinden, knien zu sollen. Die Körperhaltung dieser Menschen drückt dann ganz deutlich Hochmut aus, immer verbunden mit einem abwertenden Blick auf die Knienden.

Ich selbst habe große Probleme damit, längere Zeit zu knien, weil mein Knie in jungen Jahren durch einen Unfall schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde. Solange ich noch irgend kann, werde ich knien. Nie käme mir in den Sinn, einen Menschen, der wirklich in Demut vor Gott verharrt, zu kritisieren, weil er nicht knien kann.


8

0
 
 Antigone 6. Dezember 2014 
 

@Leandra

Ja, was sie mit der Kathedrale machen wollen, das ist eine Schande.


5

0
 
 Montfort 6. Dezember 2014 

Liebe @Dottrina! Gott sieht doch die Ehrfurcht in Ihrem Herzen viel lieber,

als wenn Sie sich durch Knien selbst "Schmerzen ohne Ende" zufügen und die Ihnen anvertraute verbleibende Gesundheit zerstören würden.

Wie war das mit dem "kleinen Opfer" der armen Witwe, von der Jesus sagte, sie habe mehr gegeben als viele Reiche, die nur von ihrem Überfluss gegeben hätten?
Tausende "perfekte" Kniebeugen und stundenlanges "tapferes" Knien von vor Gesundheit strotzenden Menschen sieht Gott vielleicht lange nicht so gern wie eine echte, kleine Verneigung, in die Sie Ihr ganzes Herz legen!

Auch das Zeugnis vieler anderer kranker, ja auch gelähmter Menschen könnte Ihnen Mut machen, dem Herrn auch in körperlicher Schwäche und ohne körperliche Hochleistungen doch immer noch inniger und ehrfürchtiger nachzufolgen in seinem Leiden, in dem er seinem Vater wohl ebenso ehrfürchtig verbunden und nahe war wie in den Nächten des Gebets, als er noch frei war, die Gebetshaltung einzunehmen, die seinem inneren Empfinden entsprach.

Gott sieht in Ihr Herz, darin Ehrfurcht und Liebe!


6

0
 
 Leandra 6. Dezember 2014 
 

Berlin

Tatsaechlich scheint es auch bei der Umgestaltung der Hedwigskathedrale in Berlin darauf hinauszulaufen, dass Knienbaenke und sogar Kirchenbaenke abgeschafft werden sollen...

Statt dessen soll es bequeme Stuehle geben.

Rolf Schieder, Theologe der Humboldt-Uni sagt dazu: Das ist richtig, denn Kirchenbaenke erzeugen eine Bussgesinnung.

Himmel hilf! Ich dachte darum geht man in die Kirche....
http://www.tagesspiegel.de/berlin/umgestaltung-st-hedwig-in-berlin-bald-sitzen-die-glaeubigen-einzeln/10142190.html


6

0
 
 queenie 5. Dezember 2014 
 

Ehrerbietung Gottes

ist in vielen anderen Religionen augenscheinlich größer. Trotzdem möchte ich mir kein Urteil erlauben.


0

0
 
 Nada 5. Dezember 2014 
 

Lokale (Un-)Sitte

Liebe @Dottrina, Ihnen glaube ich von Herze gerne Ihre Qual und Ihr Nicht-Können.
Ich stimme auch @Waldi zu. Denn, vor dem II.Vat. gabe es auch schon "Rücken, Knie und Hüfte" bei der reiferen Generation aber niemand hätte gekniffen an der Kommunionbank, eingedenk, dass der HERR am Kreuz es auch nicht so gemütlich hatte. Am Ende der Tage wird uns die Leidensscheu keine Punkte im Buch des Lebens einbringen. Die Sitten im Volke Gottes und im Klerus werden sich noch weiter in Richtung abwärts bewegen. Ich lese jetzt den 34. Psalm, tröste mich mit Guardinis "Vom Geist der Liturgie" und dann überwindet man für eine Weile alle Widerwärtigkeiten gegen den Heiland und die römisch-katholische Kirche.


8

0
 
 mirjamvonabelin 5. Dezember 2014 
 

Ja, dieses Thema

wird uns wohl noch lange beschäftigen.

Mein Argument ist, wenigstens vor dem Herrn muss ich nicht die "Starke" spielen und darf mich bittend und dankend auf die Knie fallen lassen.
Ich knie mich hin, durch diese Haltung, anerkenne ich die Größe Gottes und zeige ihm meine hinfälligkeit, verbunden mit der Bitte um Barmherzigkeit.

Ich vermeide Kirchen ohne Kommunionbänke, leider kann ich auch nicht, krankheitsbedingt auf den Boden knien, Aber ich überlege, ob ich mit meinem Rollator zu Kommunion gehen soll, dann könnte ich mich auf den Rollator stützen und auf dem Boden knien.


5

0
 
 bellis 5. Dezember 2014 

Knien

Wer könnte stehen bleiben,wenn Jesus in unverhüllter Herrlichkeit am Altar stehen würde?
Seit den 1968 ér u.der"Frankfurter Schule"wird vom Kindergarten an die liebende Authorität von Eltern,Lehrer
in Schulbüchern lächerlich gemacht, eigentlich wollte man Gott damit treffen-und leider hat man es in Gesellschaft u.Kirche geschafft.
Wir sind nicht mehr fähig zu erkennen, wie erbärmlich u.verloren wir sind, wenn Gottes Sohn uns nicht erlöst hätte.Er steht so unendlich über mir, da kann ich nur vor Ihm knieen! Die HL. Kommunion ist DAS Hochzeitsmahl, ich nehme an einem Hochzeitsmahl nicht stehend u.im vorübergehen teil,machen das welche bei der Hochzeitsfeier ihrer Kinder?
Ich kniee bis zur Trocknung des Kelches, denn in jedem Partikel ist der ganze Herr verborgen.Kinder leben dieses Geheimnis ursprünglicher.In China kam nach Zerstörung eines Tabernakels jeden Tag ein ca. 10 jähriges Kind und nahm eine konsekrierte Hostie mit dem Mund vom Boden.Keiner steht vor Jesus in der Gruppe.


9

0
 
 Dottrina 5. Dezember 2014 
 

Ich habe alle Kommentare wohlwollend zur Kenntnis genommen,

ich persönlich würde so gerne vor dem Allerheiligsten, unserem Herrn und Gott, knien, wenn ich es denn könnte! Leider habe ich Schmerzen ohne Ende, wenn ich mich knien muß! Ich leide darunter, nicht vor dem Allerheiligsten oder bei der Wandlung zu knien. Ich würde es gerne tun, aber seit vielen Jahren kann ich nicht knien! Ich leide vor allem, weil ich mich unserem Herrn gegenüber dann minderwertig vorkomme. Ich bitte ihn auch oft um Verzeihung, daß ich ihm nicht anständig huldigen kann. Meine Knie sind kaputt, und auch Operationen haben nichts geholfen. Möge der Herr alleine mir vergeben!


8

0
 
  5. Dezember 2014 
 

Benedikt der XVI. wußte,

weshalb er nur die Mundkommunion spendete.
http://www.kath.net/news/20389

Und das diese Ehrfurchtslosigkeit stattfindet bezeugen die Ereignisse die ich bisher erlebt habe und davon EINIGEeingestellt habe im meinem letzten Beitrag.


5

0
 
  5. Dezember 2014 
 

Aus Sorge der Ehrfurchtslosigkeit vor dem allerheiligsten Altarsakrament hat Benedikt XVI.

die Mundkommunion gespendet.

Wenn ich bedenke, was ich schon erlebt habe, wären das Gründe genug aus meiner Überzeugung die Handkommunion nicht mehr zu gestatten.

So zog noch z.B. vor einigen Monaten eine Frau den HERRN aus ihrer Handtasche, als ich sie darauf ansprach ob sie den Herrn kommuniziert hätte.

Meine Frau sprach eine junge Frau an, die mit dem HERRN in der Hand von der Kommunionspendung kam und mit diesem scheinbar nicht so recht wußte was sie machen sollte.

Vor einigen Jahren, es war dieselbe Pfarrei wie die beiden zuvor, hatte eine Frau den HERRN in eine Taschentuch eingewickelt, bevor sie von der Küsterin darauf angesprochen wurde.

Es ist dieselbe Pfarrei, in der in obigem Artikel jetzt die Kiniebank entfernt wurde.

Anstatt diese abzuschaffen, sollte man dort aus zuvor genannten Gründen die Handkommunion dort verbieten, weil scheinbar nicht mehr gewährleistet ist, dass jeder der dort den HERRN empfängt, weiss, dass es sich um GOTT handelt!


10

0
 
 gebsy 5. Dezember 2014 

vor über 30 Jahren

habe ich im PGR vorgeschlagen, die Kommunionbank wieder zugänglich zu machen; es wurde mit der Begründung verweigert, dass älteren Menschen die drei Stufen davor nicht zugemutet werden können ...


5

0
 
  5. Dezember 2014 
 

Tatsache ist,

dass die Handkommunion seinerzeit im Ungehorsam eingeführt wurde und nachträglich erst die Möglichkeit geschaffen wurde sie rechtmässig einzuführen.

Heute ist es z. B an Gründonnerstag in manchen Pfarreien üblich, dass die Gläubigen den in die Hand empfangenen HERRN selbst in das Blut des Herrn eintauchen. Das ist verboten!!!!!!!!!

So könnte man stattdessen die ERLAUBTE FORM praktizieren, bei der NUR die Mundkommunion möglich ist!


11

0
 
 Stefan Fleischer 5. Dezember 2014 

Es ist ein gewaltiger Unterschied

ob mich wirklich das Gewissen verpflichtet, die Mundkommunion zu empfangen dort, wo Handkommunion die Regel ist (oder umgekehrt) oder ob es nicht einfach ein Akt des Protestes gegen eine mir nicht genehme Form des Kommunionempfangs ist. Was es aber in konkreten Einzelfall wirklich ist, das kann wahrscheinlich nicht einmal der so Handelnde immer wirklich objektiv entscheiden. In der ganzen Problematik liegen viel zu viele Emotionen und Vorurteile. Gott allein weiss es. Vor ihm hat sich schlussendlich jeder auch für seine diesbezüglichen Entscheide zu verantworten, genau so wie für seine Urteile über jene, die nicht so denken und handeln wie er.


6

0
 
 Thomas-Karl 5. Dezember 2014 

@Waldi

Von Handstand und In-die-Tasche-Stecken habe ich nichts geschrieben. Kommt ja selbst in progressiven Gemneinden äußerst selten vor. Da man aber die Wahl zwischen Knien und Stehen, Hand- und Mundkommunion hat, richte ich mich einfach nach der lokalen Sitte und verzichte drauf, mich als einziger je nachdem besonders fromm oder besonders fortschrittlich zu gebärden. o.k.?


3

0
 
 Waldi 5. Dezember 2014 
 

Auf diesen Satz bezogen, verehrte/r @petrafel:

"Der Priester wird wohl kaum die Kommunion verweigern",
muss ich ein Erlebnis wiederholen, das einer gläubigen Ärztin in den neuen Bundesländern und zwei verschiedenen katholischen Kirchen widerfahren ist, das sie hier auf kath.net bezeugt hat. Aus aufrichtiger Ehrfurcht vor dem Leib Christi, den sie nun im Knien und als Mundkommunion empfangen wollte, haben ihr zwei Priester die Kommunion rigoros verweigert! So herzlos können Priester, vom "Geist des Konzils beflügelt", zum Entsetzen der rom- und glaubenstreuen Katholiken sein! Nicht was das Konzil wollte - sondern was unterm Strich heraus gekommen ist, ist die Hauptursache für das bis zum Verzweifeln enttäuschte oder in Lethargie und Gleichgültigkeit versunkene Kirchenvolk! Heute macht man als Katholik doch immer wieder die Erfahrung, dass das gestern Gelehrte heute keine Bedeutung mehr hat und das heute Gelehrte morgen ebenso wenig Bedeutung haben wird! Wie soll man auf so schwabbeligen Untergrund sicheren Stand finden?


16

0
 
 Montfort 5. Dezember 2014 

@Wunderburger - Sakramentslied - Kleine Korrektur

Im Lied muss muss man wohl die Vorlage aus einem Liederbuch leicht verändern, indem man in der 3. Strophe das "unsre" zu "unsrer" (!) korrigiert:

Richtige Version:

1. Preiset, alle Nationen, / den verborg‘nen Herrn und Gott! / Unter Menschen will er wohnen, / sich erbarmen in der Not. / Preist ihn, ihr erlösten Sünder, / preist ihn, all ihr Gotteskinder, / ihn, der hoch im Himmel thront / und in unsrer Mitte wohnt!

2. Freudig wollen wir ihm singen. / Möge bis zum fernsten End / aller Welten Lob erklingen / ihm, der wohnt im Sakrament! / Ja, in dieser heilgen Hülle / wohnt der Gottheit ganze Fülle. / Betet ihn in Demut an, / der so Großes uns getan!

3. Sei denn unsrer Seele Speise, / teurer Heiland Jesus Christ! / Stärk uns auf der Lebensreise, / bis das Ziel errungen ist! / Wirst du einst uns zu den Stufen / deines Throns hinüberrufen, / o so stärk uns noch im Tod / durch das heil‘ge Himmelsbrot!


1

0
 
 Laus Deo 5. Dezember 2014 

Das steht im Kirchenrecht! Nur hält sich niemand dran

Aus den Dokumenten des Heiligen Stuhls ist jedenfalls klar, dass in Diözesen, wo das eucharistische Brot in die Hände der Gläubigen gelegt wird, das Recht, das eucharistische Brot auf die Zunge (gelegt) zu erhalten, für die Gläubigen aufrecht bleibt. Darum handeln jene, die die Kommunionempfänger in der Weise einschränken, dass diese die Heilige Kommunion nur in die Hände empfangen (können), gegen die Normen, ebenso wie jene, welche den Christgläubigen das Recht verwehren, die Kommunion in die Hand zu empfangen – in den Diözesen, die dieses Indult erhalten haben.

In Beachtung der Normen, welche die Spendung der Heiligen Kommunion betreffen, sollen ordentliche und außerordentliche Spender dafür in besonderer Weise Sorge tragen, dass die Hostie sofort von den Christgläubigen zu sich genommen wird, sodass niemand mit der eucharistischen Gestalt in der Hand fortgeht.


8

0
 
 Waldi 5. Dezember 2014 
 

So gehts natürlich auch:

"Wenn alle knien, knie auch ich; wenn die Kommunion in die Hand gespendet wird, halte auch ich die Hand auf. Man kann Ehrfurcht auf verschiedene Weise bezeugen".
Natürlich: Wenn alle liegen, dann liege ich auch, wenn alle im Handstand die Kommunion empfangen, dann tu ich das auch - und wenn alle die Kommunion in die Tasche stecken, um sie mit nach Hause zu nehmen - dann tu ich das natürlich auch! Das ist heute echte, Kirchenbasis-demokratische Gesinnung! Wo ist da ein Problem?


20

0
 
 carolus romanus 5. Dezember 2014 

Confiteor

Ich knie weiterhin während des Hochgebetes und Agnus Dei, mache eine Kniebeuge beim Betreten der Kirche und nochmals vor dem zwischenzeitlich in den Seitenflügel verbannten Tabernakel, wie ich es als Kind gelernt und erklärt bekommen habe - Sie haben bemerkt, ich bin Katholik -, obwohl in meiner neuen Gemeinde so etwas unüblich und verpönt ist. Ältere tonangebende GemeindemitgliederInnen mit sehr schütterem Haar haben mir anfangs strenge Blicke zugeworfen. Bin natürlich standhaft geblieben und meine mich begleitenden teilweise schon erwachsenen Kinder mit ihren Freunden tuen es genauso. Die Blicke der Alten sind inzwischen besorgter, zurückhaltender, nachdenklicher und manchmal, denke ich, ängstlicher geworden. Liebe Freunde: Kurs halten, nicht irre machen lassen. Die anderen werden weniger, sie sorgen selbst dafür.


21

0
 
 Stefan Fleischer 5. Dezember 2014 

Zur Wahl stellen

Unter den gegebenen Umständen finde ich es ein richtiger und sinnvoller Weg, den Gläubigen die Wahl zu lassen. Was aber noch viel wichtiger wäre, bei jeder sich bietenden Gelegenheit, und besonders wenn solche Fragen in Streit auszuarten drohen, mit Entschiedenheit darauf hinzuweisen, dass die Art des Kommunionempfangs nicht im Vordergrund stehen darf, sondern dass die innere Haltung (die dann in beiden Formen automatisch durchscheint) entscheiden ist, nämlich Ehrfurcht und Anbetung.
.
PS: Schade, dass man lange Zeit immer wieder hörte, Handkommunion sei ein Sakrileg. Das führte dann dazu, dass alle Argumente für die Mundkommunion mit Extrempositionen in Verbindung gebracht und demzufolge grundsätzlich abgelehnt wurden und mancherorts noch heute werden.


7

0
 
  5. Dezember 2014 
 

Kardinal Ratzinger, bringt das Knien auf den Punkt,

in seinem Buch " Der Geist der Liturgie", erschienen bei Herder Verlag, Freiburg.Basel. Wien, Seite 164:

"Die körperliche Geste ist als solche Trägerin eines geistigen Sinnes-eben der Anbetung, ohne die sie sinnlos wäre, und der geistige Akt wiederum muß sich von seinem Wesen her, aufgrund der leiblich seelischen Einheit des Menschen, notwendig in der körperlichen Gebärde ausdrücken. Die beiden Aspekte sind in dem einen Wort so verschmolzen, weil sie von innen her zueinander gehören.Wo das Knien bloße Äußerlichkeit, bloß körperlicher Akt wird, bloß körperlicher Akt wird, wird es unsinnig; aber wo jemand versucht, Anbetung ins bloß Geistige zurückzunehmen, ohne sie zu verleiblichen,erlischt der Akt der Anbetung,weil nun einmal das bloß Geistige dem Menschen nicht entspricht.Anbetung ist einer jener Grundakte, die den ganzen Menschen betreffen.Daher ist das Beugen der Knie vor der Gegenwart Gottes unverzichtbar."


18

0
 
 Montfort 5. Dezember 2014 

@Wunderburger - Sakramentslied: "Preiset, alle Nationen, den verborg‘nen Herrn und Gott!"

Herkunftsangabe habe ich leider nicht gefunden, aber immerhin diesen Text:

1. Preiset, alle Nationen, den verborg‘nen Herrn und Gott! Unter Menschen will er wohnen, sich erbarmen in der Not. Preist ihn, ihr erlösten Sünder, preist ihn, all ihr Gotteskinder, ihn, der hoch im Himmel thront und in unsrer Mitte wohnt!

2. Freudig wollen wir ihm singen. / Möge bis zum fernsten End / aller Welten Lob erklingen / ihm, der wohnt im Sakrament! / Ja, in dieser heilgen Hülle / wohnt der Gottheit ganze Fülle. / Betet ihn in Demut an, / der so Großes uns getan!

3. Sei denn unsre Seele Speise, / teurer Heiland Jesus Christ! / Stärk uns auf der Lebensreise, / bis das Ziel errungen ist! / Wirst du einst uns zu den Stufen / deines Throns hinüberrufen, / o so stärk uns noch im Tod / durch das heil‘ge Himmelsbrot!

Vielleicht findet jemand anderer Herkunft und zugehörige Melodie heraus?


6

0
 
  5. Dezember 2014 
 

Der Gläubige hat IMMER das Recht den HERRN mit dem

Mund zu empfangen,wogegen die Handkommunion nicht gegeben werden darf, wenn die Gefahr der Profanierung besteht. Ebenso darf die heilige Kommunion nicht aus dem Grund verweigert werden, weil jemand stehend oder kniend den HERRN empfangen will.

So ist es nicht nachvollziehbar, dass man Gläubige durch Wegnahme der Kniemöglichkeit quasi dazu zwingen will, den HERRN stehend zu empfangen.

Was wäre das für ein Aufschrei in deutschen Landen, wollte man die Stehendkommunizierenden zwingen sich vor GOTT zu knien??????????


19

0
 
 doda 5. Dezember 2014 

Ich persönlich habe über viele Jahre einen Zusammenhang feststellen können, zwischen einer gesunden und tiefen Marienfrömmigkeit eines Priesters und der Bereitschaft, ritterlich und großzügig denjenigen gegenüber zu sein, die Mundkommunion kniend empfangen möchten.


16

0
 
 Israel 5. Dezember 2014 

Als einmal jemand beim Pfarrer von Ars um Rat fragte, wie er zum Glauben und Gebet finden könne, bekam er die Antwort: "Fangen Sie am besten mit dem knien an!"

"Verkrustet durch eine alles lähmende Bürokratie..."
Das ist so wahr.
Würde es helfen, auf den Knien das Herz vor Gott zu öffnen, damit er jedes Herz aus Stein gegen eines aus Fleisch ersetzen kann?


17

0
 
 Laus Deo 5. Dezember 2014 

Zurecht gewissen.

Ich empfange auch am liebsten die Kommunion kniehend in den Mund. Mein Dorfpfarrer hat es mir jedoch unterstellt nach 3 Gespräche wollte er nicht nachgeben und mein Bischof meinte bleibe im Gehorsam und führe nicht einen Streit herbei. Gott sieht deinen Willen. Es ist leider wirklich so das die ursprüchliche und 900 Jahre lange Form heute verachtet wird. Die stehende Handkommunion wurde als Ausnahme erlaubt und der selige Papst Paul VI sprach: auf eure Verantwortung. Heute ist bei vielen Priestern nur noch diese Form geduldet wird nur noch diese Form gelernt. Die Mundkommunion wird verdammt und die welche so kommunieren als Ultrakonservative bezeichnet. Ich spreche vom Deutschsprachigen Raum. Schade. Viele Priester müssen sich hier mal vor Gott verantworten! Der der Canon schreibt: jeder Gläubige kann die Kommunion empfangen wie er will!


14

0
 
 Wunderburger 5. Dezember 2014 
 

Wer kennt den ganzen Text?

Liebe Freunde!

Der Autor zitiert ganz offensichtlich eine wunderschöne Stelle aus einem Lied oder Gebet, das zu Ehren des hochheiligen Altarsakramentes verfasst worden ist. Kann mir/uns jemand den ganzen Text zitieren oder einen Hinweis geben, wo man diesen herrlichen Text in seiner Gänze findet? Danke für eine entsprechende Auskunft.


2

0
 
 Palüm 5. Dezember 2014 
 

@SpatzInDerHand

Das hat nichts mit spiritueller Stärke oder Schwäche zu tun. Wohl aber mit Aktivität und Passivität. Zu meinen, seinen Christenpflicht Genüge getan zu haben, indem man einen schönen Gottesdienst besucht und sämtliche Gesten, Gebärden und Handlungen nach der vorgeschriebenen (von wem?) Art ausgeführt zu haben, ist meiner Ansicht nach ein Trugschluss. Natürlich ist die Zweisprache mit Gott existenziell für einen Christen - und das ist auf verschiedene Weise möglich - , quasi die Grundlage, die Wurzel unseres Handelns. Damit haben wir unsere Pflicht aber noch lange nicht erfüllt. Wir müssen aktiv werden, uns einmischen, helfen, trösten. Für einen Christen ist die Liturgie/liturgisches Handeln nur eine Seite der Medaille. Deshalb finde ich die Diskussion, ob man die Kommunion nun kniend oder stehend empfängt, pardon, nicht entscheidend für unsere Kirche. Entscheidend ist das Handeln aus der Kontemplation heraus. Liebe nicht nur kontemplativ vor dem Altar, sondern aktiv für den Nächten.


1

0
 
 Thomas-Karl 5. Dezember 2014 

Kein Problem

Beim Kommunionempfang halte ich mich an den Brauch, der in der betreffenden Gemeinde üblich ist. Wenn alle knien, knie auch ich; wenn die Kommunion in die Hand gespendet wird, halte auch ich die Hand auf. Man kann Ehrfurcht auf verschiedene Weise bezeugen. Wo liegt das Problem?


4

0
 
 Dismas 5. Dezember 2014 

Knien ist vor dem höchsten GOTT die angemessene

Körperhaltung.Wo dieser "Brauch" nicht mehr besteht, sollte das korrigiert werden.Er gibt uns Freiheit, denn wir knien aus liebender Ehrfurcht vor dem HERRN und sonst vor NIEMANDEM in der Welt, keinem "Star", Popanz oder dem Mammon. "Stehen", das tue ich auch vor meinem Chef... Aber z.B.beim Eucharistischen Segen kniet man, wenn der HERR bei Fronleichnam vorrübergetrsgen wird und das sollte man auch bei der Kommunion. Was die anderen tun ist für mich kein Vorbild, es geht mir hier um mein persönliches Verhältnis zum Heiland. Früher sagte man: der Teufel hat keine Kniegelenke, auf vielen Bildern alten Bildern sind Teufel so dargestellt...Er kennt ja keine Demut! Aber die "Superbia", der Hochmut ist eine, wenn nicht die Hauptsünde. Mit dem Konzil hat das Nicht-Knien nichts zu tun, auch wenn viele den falsch verstandenen, von ihnen selbst konstruierten (Un-)Geist des Konzils dafür bemühen.


17

0
 
 petrafel 5. Dezember 2014 
 

Mutige Vorbilder ohne Dünkel

@duesi: Vielen Dank für Ihren Beitrag! So sehe ich das auch. Und möglicherweise findet ein "einsamer", zur Kommunion auf dem Boden Niederknieender sogar Nachahmer unter den Zögerlichen. Der Priester wird wohl kaum die Kommunion verweigern. So dass mutige Vorbilder ohne Dünkel aber mit Selbstverständlichkeit im Tun vielleicht mehr bewirken als eine vorhandene, jedoch ungenutzte Kniebank. Allerdings muss auch ich eingestehen, dass ich im Ernstfall den Mut nicht aufbrächte, um gegen den Gruppenzwang anzugehen.


5

0
 
 Immaculata Conception 5. Dezember 2014 

Der Konzilspapst Johannes XXIII.

SELBST hat einmal gesagt: Der Mensch ist nie so groß, als wenn er kniet"...
So what - "Konzilsgeister" - auf die Knie bitte!


19

0
 
 duesi 5. Dezember 2014 
 

Demut

Demut ist doch zuallererst eine Haltung des Gehorsams. Gehorsam ist jedoch Liebe. Ich erlebe es häufig, dass Menschen auch ohne Kniebank zur Kommunion niederknien, selbst dann, wenn alle anderen im Stehen kommunizieren. Den stehend Kommunizierenden Hochmut vorzuwerfen ist jedoch selber eine Haltung des Hochmutes. Denn das stehend Kommunizieren ist vom Lehramt erlaubt. Ich denke, dass sowohl das stehende als auch das kniende Kommunizieren ein Ausdruck innerer Demut sein kann. Das wahre Kennzeichen innerer Demut ist doch, ob wir uns gegenüber den anderen Kommunizierenden nicht als etwas besseres ansehen, sondern die anderen höher schätzen als uns selbst.


3

0
 
 wandersmann 5. Dezember 2014 
 

Zustimmung lieber Michael Schneider-Flagmeyer

Es gibt nichts, wo wir uns so stark reinknien müssen wie in den Glauben.


17

0
 
 Waldi 5. Dezember 2014 
 

Erst kürzlich habe ich...

in einem Kommentar gefragt, warum diese progressiven und demutslosen Reformer nicht wenigstens eine kleine Kniebank für romtreue Katholiken dulden, die vor Ehrfurcht vor dem Allerheiligsten die Mund-Kommunion im Knien vom Priester empfangen möchten! Und nun kommen diese Revoluzzer und zerstören mit Unterstützung vom Bischof auch noch die letzten kümmerlichen Reste der Volksfrömmigkeit in den Herzen der Menschen! Auch in unserer Pfarrei wurde jede Möglichkeit radikal unterbunden, die Kommunion im Knien empfangen zu können. Nun habe ich mich entschlossen nur mehr in einer Kirche die Kommunion zu empfangen, wo noch Mundkommunion im Knien möglich ist - und das ist der herrliche Wallfahrtsort Maria Vesperbild! Als der Weihbischof Athanasius Schneider aus Kasachstan als junger Mann das erste Mal Deutschland besuchte, hat ihn ein russischer Pfarrer vor dem Deutsch-Katholizismus mit den Worten gewarnt: "Geh in keine Kirche, in der die Handkommunion im Stehen gereicht wird". Recht hat er!


25

0
 
 Veritatis Splendor 5. Dezember 2014 

Knien als Ausdruck innerer Haltung

@Spatz in der Hand spricht mir aus der Seele! Man ist heute in der verzweifelten Situation zwischen Gruppen-Sich-Eins-machen-Druck aus Liebe (alle stehen!) und Sehnsucht nach dem eigentlich angemessenen (innerem) Knien vor meinem Schöpfer und Erlöser.

@Palüm, dem aufgeklärten Verstand mag das nicht Einleuchten, dem Liebenden schon.

Oder warum machen bspw. immer noch ein paar "Altmodische" auch ihren Heiratsantrag auf Knien? Weil es körperlicher Ausdruck des Herzens und der Ganzhingabe ist...


14

0
 
 SpatzInDerHand 5. Dezember 2014 

@Palüm:

das ist ja schön, dass Sie spirituell so stark sind, dass die Nächstenliebe bei Ihnen offenbar ohne jede Anstrenung und Überwindung klappt. Perfekt! ;)
Leute wie ich müssen allerdings vor Gott knien, um immer wieder neu um die Kraft zu bitten, die schwierige Nächstenliebe zu leben...


21

0
 
 Palüm 5. Dezember 2014 
 

Wo knien?

"Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deinen Gedanken und all deiner Kraft. Als zweites kommt hinzu: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst". (Markus 12, 30-31). Lieben wir Gott so, wie es Jesus selbst sagt! Es gibt Pharisäer/Heuchler auf beiden Seiten. Nicht jeder der kniend betet und die Kommunion empfängt, macht es aus Demut; und nicht jeder, der stehend betet und kommuniziert ist bei der Sache. Doch was bei der Diskussion immer wieder vergessen wird, ist der zweite Teil des Jesuswortes: den Nächsten lieben. Das Heer der Armen und Bedürftigen, Geknechteten und Gequälten. Was ist mehr nach dem Sinne Jesu: ein schöner Gottesdienst mit den richtigen Gesten und Gebärden von Gläubigen, die es dabei belassen oder Christen, die ihre Knie vor Bettlern, Kranken und Sterbenden beugen und Verfolgten Wohnstatt geben? Ist nicht das der WAHRE Gottesdienst? Sollten wir nicht IHN im Geringsten unserer Mitmenschen sehen?


3

0
 
 jadwiga 5. Dezember 2014 

Sei gehorsam!

"Ich bin ein unbedeutender Mensch", sagen oft die demütigen Katholiken und lassen sich lieber von den anderer führen. Ich mag auch nicht aus der Reihe tanzen und aus der Masse herausstechen, aber manchmal habe ich Zweifel an dieser Demut, denn nicht alle Bischöfe im Gott tief genug verankert sind. Außerdem ist es ebenso absurd zu behaupten, dass jemand durch sein Kniefall zeigen will, er sei "heiliger" als die anderen. Wenn ich mich knie, dann mache ich mich kein, nicht groß. Daher kann ich nicht nachvollziehen, dass man den Katholiken in Deutschland verbietet, sich vor dem Herren zu knien.
Bei uns in der Kirche haben sie sogar eine Wanderausstellung "So geht katholisch" gemacht. Diverse Tafel mit Instruktionen, wann und wie man sich verhalten soll. Langsam habe ich Lust die ganze Kirche hier zu rebellieren!


8

0
 
 SpatzInDerHand 5. Dezember 2014 

Ich bete am liebsten kniend. Bei der Kommunion knie

ich, wenn ich mich durch Kommunionbänke eingeladen fühle. Ich empfinde aber leider heftigen Gruppenzwang GEGEN das Knien, sowohl gegen das Knien in der Bank wie auch beim Kommunionempfang - mich ärgert das sehr!!


18

0
 
 nemrod 5. Dezember 2014 
 

Ja ja und wieder einmal das Bistum Trier....es soll ja in Trier sogar Priester geben, die "Wortgottesdienstfeiern mit Kommunionausteilung" als einer Hl.Messe gleichwertig erachten. In Trier fällt es zur Zeit schwer nicht an Kirche zu zweifeln.


18

0
 
 Alois Fuchs 5. Dezember 2014 
 

Knien

Ich habe mir die "Genehmigung zum Knien von Kard. Wetter schriftlich geben lassen. Es gibt sogar einen Beschluss der Deutschen Bischofkonferenz, wonach der Brauch zu Knien, wenn er denn noch beseht, beibehalten werden soll. Aber wer liest so etwas schon.
Jetzt haben wir Stehaufgottesdienste: Die einen knien und andere stehen beim Kanon. Andere knien nur bei der Wandlung - Ein herrliches Bild der Einheit in der Kirche in Deutschland. Aber wir beten ja um die Einheit der Kirche. Aber wer will denn so etwas wirklich?


24

0
 
 Rolando 5. Dezember 2014 
 

Protest und Liebe

Was mit Protest eingerissen wurde ist nicht von Gott,
Was mit Liebe erhalten wurde ist von Gott
Bauen wir wieder mit Liebe auf,
und ertragen die Protestler mit Liebe


15

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kirche

  1. Pippi-Langstrumpf-Kirche
  2. Franziskus wünscht sich lebendige und kreative Kirche in Europa
  3. Tunesiens Krise aus Kirchensicht "kein Staatsstreich, aber Notfall"
  4. Wer will „auf Augenhöhe“ in leere Kirchen blicken?
  5. Kirchen-Kartoffeln in Corona-Zeiten
  6. Das Verschwinden der kirchlichen Eheschließungen
  7. Altabt Henckel-Donnersmarck: "Kirche in Europa ist erschlafft"
  8. Norwegen: Arme Kirche in reichem Land
  9. Hunderte Kirchen, Monumente und Gebäude werden rot angestrahlt
  10. Covid-19-Pandemie hat ‚neue Ekklesiologie, neue Theologie’ gebracht







Top-15

meist-gelesen

  1. KOMMEN SIE MIT! Romreise zu Ostern 2022 mit Bischof Marian Eleganti
  2. Kasper: Katholische Kirche in Deutschland könnte wie in den Niederlanden enden
  3. „3G am Arbeitsplatz“ - wo bleibt der Aufschrei?
  4. Weihesimulationen sind nicht auszuschließen
  5. Paderborner Erzbischof Becker löste die Priestergemeinschaft der Integrierten Gemeinde auf
  6. Uniforme Medien und Werteverlust im Westen
  7. 'Lieber rot als tot!'
  8. Heimerl: „Das Reform-Manifest verstehe ich als eine Gegenbewegung zum sog. 'Synodalen Weg'“
  9. Bistum Limburg dokumentiert in Presseaussendung stolz: Tätowieraktion IN einer Kirche!
  10. Streiflichter und Eindrücke von der Synodenversammlung
  11. US-Erzbistum Santa Fe erklärt: die versuchte „Weihe“ einer Frau zum Priestertum ist ungültig!
  12. Vatikan regelt Übersetzungen liturgischer Texte noch genauer
  13. „Am 31. Oktober gehen wir als Heilige verkleidet von Haus zu Haus“
  14. Österreichs Bischöfe tragen „3G am Arbeitsplatz“ mit
  15. Kardinal Dolan nennt sieben Eckpunkte für Synodalen Weg

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz