Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  2. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  3. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  4. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  5. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  6. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  7. Der Bischof und der Denunziant
  8. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  9. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  10. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  11. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  12. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  13. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  14. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
  15. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“

Boko Haram erobert strategisch wichtige Stadt

1. November 2014 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Nigeria: Zahlreiche Christen sind auf der Flucht.


Mubi (kath.net/ idea)
Die radikal-islamische Terrorgruppe Boko Haram (Westliche Bildung ist Sünde) hat die Stadt Mubi im Nordosten Nigerias eingenommen. Einheimischen Medien zufolge eroberte die Gruppe die mit knapp 100.000 Einwohnern zweitgrößte Stadt im Bundesstaat Adamawa am 29. Oktober. Viele Einwohner versuchten, in Panik aus Mubi zu fliehen. Dutzende Zivilisten wurden laut Augenzeugenberichten getötet. Auch hätten die Islamisten Banken geplündert und den Markt verwüstet.


In Mubi hatten viele Christen Schutz vor den Islamisten gesucht. Rund 40 Prozent der Einwohner sind Muslime, während fast 50 Prozent Kirchen angehören. Wie ein Bewohner der Stadt der nigerianischen Onlinezeitung DailyPost berichtete, versuchten die Kämpfer von Boko Haram, Zivilisten davon abzuhalten, die Stadt zu verlassen. Sie seien nur hinter jenen her, die dem Wort des Propheten keinen Glauben schenken wollen, verkündeten die Kämpfer. „Unschuldige“ würden hingegen verschont.

Gewalt trotz Waffenstillstand

Ein Student aus Mubi, der sich unweit der Stadt vor den anrückenden Islamisten versteckte, berichtete: „Wir hatten solche Angst. Die ganze Nacht hindurch fielen Schüsse und wiederholt riefen sie ‚Allahu Akbar’ (Allah ist groß).“ Am 17. Oktober hatte die nigerianische Regierung einen Waffenstillstand mit Boko Haram geschlossen.

Im Zuge dessen versprach die Terrorgruppe auch die 219 meist christlichen Mädchen freizulassen, die sie am 14. April aus einer Schule in Chibok entführt hatte. 163 der entführten Mädchen stammen aus Familien, die der „Kirche der Brüder“ Nigerias angehören.

Bereits einen Tag nach Abschluss des Waffenstillstands brachte die Gruppe erneut 60 Mädchen in ihre Gewalt. Keine der Entführten wurde bisher freigelassen. Von den 169 Millionen Einwohnern Nigerias sind etwa 50 Prozent Muslime und 48 Prozent Kirchenmitglieder. Die übrigen sind Anhänger von Naturreligionen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Nigeria

  1. UN-Experten: Christliche Frauen und Mädchen in Nigeria besonders von Gewalt bedroht
  2. Informationen über Freud und Leid in Afrikas Kirche
  3. "Wenn die Demokraten die Macht haben, schauen sie bei der Ermordung der Christen in Nigeria weg"
  4. Nigeria. Mehr als 60 Christen in zwei Monaten im Bundesstaat Benue getötet
  5. Nigeria: Bischof bestürzt über die Ermordung von Priestern: „Niemand ist mehr sicher“
  6. Nigeria: Kirche beklagt „schleichenden Genozid“ an Christen
  7. Kirchen in Nigeria beklagen zunehmende Gewalt gegen Christen
  8. Nigeria: Sophia hat wieder eine Stimme
  9. Nigeria: Entführter 75-jähriger Priester ist wieder frei
  10. Nigeria: 17-Jährige seit drei Jahren verschleppt






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  3. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  4. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  5. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  6. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  7. Iranischer Christ warnt vor Ausbreitung des Islam im Westen
  8. Britischer Millionär finanziert Rechtskosten für Christen, die wegen Straßenpredigten angeklagt sind
  9. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  10. Der Bischof und der Denunziant
  11. "Für kein Geld der Welt"
  12. Bartholomaios kritisiert Moskauer und Belgrader Patriarchen
  13. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  14. In Zell am Ziller eröffnet ein Museum über den Heiligen Engelbert Kolland
  15. Das Ziel, für das der Mensch bestimmt ist. Die Aufnahme Mariens als Verheißung des ewigen Lebens

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz