Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vertrauenskrise in der Kirche
  2. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  3. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  4. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  5. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  6. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  7. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  8. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  9. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  10. MAGNIFICA HUMANITAS
  11. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  12. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  13. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  14. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
  15. Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 ‚beunruhigend‘ und ‚verblüffend‘

Nahtoderfahrungen sind keine Illusion

12. Oktober 2014 in Chronik, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wissenschaftliche Studie: Arbeitet das Gehirn nach Herzstillstand weiter?


Southampton (kath.net/idea) Sogenannte Nahtoderfahrungen sind keineswegs Halluzinationen oder Illusionen. Das hat eine breit angelegte wissenschaftliche Studie der Universität von Southampton (Südengland) zutage gebracht. Immer wieder berichten Patienten, dass sie während eines Herzstillstands die Empfindung hatten, ihren Körper zu verlassen. Andere sahen ein gleißendes Licht oder empfanden tiefen Frieden. Bei manchen stellte sich auch Angst oder das Gefühl zu ertrinken ein. Das Forscherteam unter Leitung des jetzt an der Staatsuniversität von New York lehrenden Intensivmediziners Prof. Sam Parnia (Stony Brook/US-Bundesstaat New York), untersuchte seit 2008 über 2.000 Fälle einer Wiederbelebung nach einem Herzstillstand in Krankenhäusern in Großbritannien, den USA und Österreich. 39 Prozent der Patienten, die einen Herzstillstand überlebten, berichteten, dass sie diese Zeit in einem Zustand des Bewusstseins erlebt hätten. 46 Prozent von ihnen konnten Empfindungen beschreiben, die aber nicht im Einklang mit den allgemein bekannten Nahtodphänomenen standen. Das traf auf neun Prozent dieser Patienten zu. Zwei Prozent hatten außerkörperliche Wahrnehmungen; sie konnten sich auch erinnern, reale Vorgänge gehört oder gesehen zu haben. Diese ereigneten sich innerhalb von drei Minuten, in denen das Herz stillstand.


Medizinisch „widersinnige“ Phänomene

Nach Angaben der Forscher ist das aus medizinischer Sicht widersinnig, denn normalerweise stelle das Gehirn etwa 20 bis 30 Sekunden nach einem Herzstillstand seine Funktion ein und nehme seine Tätigkeit erst beim Neustart des Herzens wieder auf. Die Forscher halten es für wahrscheinlich, dass solche Nahtoderlebnisse noch viel häufiger auftreten, sich die Patienten aber aufgrund der Wirkungen verabreichter Medikamente nicht daran erinnern können. Schlüssige wissenschaftliche Erklärungen für solche Phänomene gibt es noch nicht. Als Auslöser werden unter anderem Sauerstoffmangel im Gehirn oder die Ausschüttung von Glückshormonen sowie körpereigenen Schmerzstillern vermutet. Die Mediziner können aber nicht nachweisen, dass es ein Leben nach dem Tod gibt.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Tod

  1. Der Umgang mit dem Tod
  2. Feuer oder Erde? -Urne oder Sarg?
  3. Der Tod. Meditationen über einen Lebensweg - Leseprobe 4
  4. Der Tod. Meditationen über einen Lebensweg - Leseprobe 3
  5. Der Tod. Meditationen über einen Lebensweg - Leseprobe 2
  6. Der Tod. Meditationen über einen Lebensweg - Leseprobe 1
  7. Der Tod - Meditationen über einen Lebensweg
  8. Zurück aus dem Jenseits - Leseprobe 4
  9. Zurück aus dem Jenseits - Leseprobe 3
  10. Zurück aus dem Jenseits – Leseprobe 2






Top-15

meist-gelesen

  1. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  2. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  3. Vertrauenskrise in der Kirche
  4. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  5. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  6. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  7. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  8. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  9. MAGNIFICA HUMANITAS
  10. 'Ich denke, dass Gott der Größte ist! Er kann alle Türen für uns öffnen'
  11. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  12. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  13. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  14. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
  15. „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz