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Nahtoderfahrungen sind keine Illusion

12. Oktober 2014 in Chronik, 12 Lesermeinungen
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Wissenschaftliche Studie: Arbeitet das Gehirn nach Herzstillstand weiter?


Southampton (kath.net/idea) Sogenannte Nahtoderfahrungen sind keineswegs Halluzinationen oder Illusionen. Das hat eine breit angelegte wissenschaftliche Studie der Universität von Southampton (Südengland) zutage gebracht. Immer wieder berichten Patienten, dass sie während eines Herzstillstands die Empfindung hatten, ihren Körper zu verlassen. Andere sahen ein gleißendes Licht oder empfanden tiefen Frieden. Bei manchen stellte sich auch Angst oder das Gefühl zu ertrinken ein. Das Forscherteam unter Leitung des jetzt an der Staatsuniversität von New York lehrenden Intensivmediziners Prof. Sam Parnia (Stony Brook/US-Bundesstaat New York), untersuchte seit 2008 über 2.000 Fälle einer Wiederbelebung nach einem Herzstillstand in Krankenhäusern in Großbritannien, den USA und Österreich. 39 Prozent der Patienten, die einen Herzstillstand überlebten, berichteten, dass sie diese Zeit in einem Zustand des Bewusstseins erlebt hätten. 46 Prozent von ihnen konnten Empfindungen beschreiben, die aber nicht im Einklang mit den allgemein bekannten Nahtodphänomenen standen. Das traf auf neun Prozent dieser Patienten zu. Zwei Prozent hatten außerkörperliche Wahrnehmungen; sie konnten sich auch erinnern, reale Vorgänge gehört oder gesehen zu haben. Diese ereigneten sich innerhalb von drei Minuten, in denen das Herz stillstand.


Medizinisch „widersinnige“ Phänomene

Nach Angaben der Forscher ist das aus medizinischer Sicht widersinnig, denn normalerweise stelle das Gehirn etwa 20 bis 30 Sekunden nach einem Herzstillstand seine Funktion ein und nehme seine Tätigkeit erst beim Neustart des Herzens wieder auf. Die Forscher halten es für wahrscheinlich, dass solche Nahtoderlebnisse noch viel häufiger auftreten, sich die Patienten aber aufgrund der Wirkungen verabreichter Medikamente nicht daran erinnern können. Schlüssige wissenschaftliche Erklärungen für solche Phänomene gibt es noch nicht. Als Auslöser werden unter anderem Sauerstoffmangel im Gehirn oder die Ausschüttung von Glückshormonen sowie körpereigenen Schmerzstillern vermutet. Die Mediziner können aber nicht nachweisen, dass es ein Leben nach dem Tod gibt.


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Lesermeinungen

 Konrad Georg 4. Dezember 2014 
 

Ja, wenn man die Welt nur zur Hälfte gelten läßt,

dann versteht man halt auch die eine Hälfte nicht recht.


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 Descartes 17. Oktober 2014 
 

@Diasporakatholik - Keine Sorge,

das liest eh keiner mehr.


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 Diasporakatholik 16. Oktober 2014 
 

@marienkind

Sollten Sie (noch) diese Posts lesen, lassen Sie sich nicht durch krause und unbewiesene Behauptungen verunsichern.

Ich empfehle Ihnen vielmehr die durchaus z.T. mühevolle jedoch nüchterne und unvoreingenommene Lektüre des von mir zitierten Buches, das in einigen kleineren Passagen allerdings nur mit naturwissenschaftlichen Kenntnissen verstehbar ist.

Ich verabschiede mich damit aus dieser Diskussion.


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 Descartes 15. Oktober 2014 
 

@Diasporakatholik 2

...Perspektive hätte beobachtet werden können, ist meines Wissens noch nicht vorgekommen. Und es gibt dazu bereits seit langem Versuchsanordnungen.
Die mit der Existenz von Geistern verbungenen Konsequenzen gehen aber weiter. So kann man fragen: Was sollen sie, was sollen sie? Wenn sie etwa in die Welt und die Geschichte eingreifen, so gibt es dafür keine Belege. Ähnlich wie bei der Erschaffung versus Entstehung der biologischen Arten, oder bei medizinischen Wundern versus natürlicher Erklärungen. Sobald man mehr oder weniger kriminalistisch eine Wissenslücke schließt, wurde das nicht natürlich Erklärbare weiter in seine Lücke gedrängt.


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 Descartes 15. Oktober 2014 
 

@Diasporakatholik 1 - Beleg?

Man könnte ja nun meinen, man könne nicht entscheiden, ob es Geister gibt oder nicht. So sei es eben eine persönliche Entscheidung, ob man daran glaubt oder nicht. Ja, sicher ist es das auch, aber unabhängig davon gibt es objektiv entweder Geister, oder eben nicht. Wenn es Geister gibt, dann hat das bestimmte Konsequenzen, die man beobachten kann. Nebenbei bemerkt: Positivistisch betrachtet ist es egal, wenn es Geister gibt, man sie aber weder direkt noch indirekt beobachten oder sonstwie erfahren kann, und sie also auch andersrum keinen Einfluss auf unsere Welt ausüben können.
Sie schreiben ja selbst von "van Lommel [beschriebenen] Nahtoderlebnisse[n], die keinesfalls auf solche [natürliche] Weise erklärt werden können. Wenn es aber "nur" Erlebnisse sind, also subjektiv empfundene, warum sollten sie dann nicht mit Vorgängen im Gehirn erklärt werden können? Dass jemand außerkörperliche Erfahrungen hätte beweisen können, indem er sagen konnte, was nur aus einer entsprechenden...


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 Descartes 13. Oktober 2014 
 

@marienkind - Hallo

Ich bin anderer Meinung. Ich meine, es gibt keine Erlebnisse, die von Gott kommen, und auch keine mit "echt" okkultem Hintergrund, also keine Angst.
Ich meine das, weil es keinerlei Geister gibt, oder zumindest haben sie keine Möglichkeit, in unsere physische Welt einzugreifen, insbesondere sich mitzuteilen. Dass sich in den Gedanken und Gefühlen viel abspielt, ist davon unbenommen, hat jedoch immer auch einen physischen Hintergrund. Das lernen wir von der Beeinflussung des Gehirns durch physische Eingriffe wie Operationen oder chemische Stoffe (Drogen, Medikamente).
Außerdem ist schon der Begriff Nahtod nicht zuverlässig definiert, schon von daher haben die Ergebnisse dieser Studie zu viel Interpretationsspielraum, um Erkenntnisse bringen zu können.


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 marienkind 13. Oktober 2014 
 

Ich habe mich mit dem Thema beschäftigt

Es gibt echte Erlebnisse, die tatsächlich von Gott kommen, aber leider auch welche mit okkultem Hintergrund. "In die Hölle und zurück" berichtet von diesem Thema und M. R. Rawlings ist überzeugt davon, dass manche Erlebnisse irreleiten sollen und viele Höllenerfahrungen verdrängt werden und die Statistiken zu Nahtodeserfahrungen verzerren.


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 Diasporakatholik 13. Oktober 2014 
 

Nahtod ist noch nicht der endgültige Tod

Erst nach Eintreten des Letzteren [von Nahtodschildernden als eine endgültige Grenze beschrieben, die sie eben NICHT passiert haben] wird das göttliche Gericht eintreten.

Ich empfehle Interessierten, das Buch des niederländischen Kardiologen Pim van Lommel "Endloses Bewusstsein" zu lesen.

NAHTOD ist noch NICHT der ENDGÜLTIGE TOD und meiner Meinung nach sind solche Erfahrungen keineswegs "Einflüsterungen des Teufels" als welche sie @Karlmaria einschätzt.

Vielmehr sind solche Nahtoderfahrungen, die auch andere Wissenschaftler beschrieben haben (z.B. Frau Dr. Kübler-Ross), für JEDEN Menschen zumindest prinzipiell möglich [obwohl sie offenbar nicht jeder "Nahtote" erlebt und beschreiben kann].

Falsch wäre es, etwa aus den meist als sehr schön und harmonisch verlaufenen Nahtodberichten daraus zurückgekehrter Menschen den falschen Schluss einer ALLERLÖSUNG zu ziehen.

@Rolando:
Sie haben mit Ihren Schlussfolgerungen gegen die Organspendepraxis völlig Recht.


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 Wiederkunft 13. Oktober 2014 
 

@ Karlmaria

Er wird wieder kommen zu richten die Lebenden und die Toten, so sprechen wir im Glaubensbekenntnis. Wer sagt das jedem Menschen gleich nach seinem Hinüberscheiden das Prozess gemacht wird? Warum sollen Nahtoderfahrungen vom Teufel stammen? Nach dem Tod werden wir uns selbst erkennen, unsere Sünden, unsere Versagen, wir werden tiefe Reue empfinden, dass wir so dem absolut Heiligen Gott nicht gegenübertreten können usw., dass wird das sogenannte Fegefeuer sein! Es bedarf für Viele noch eine Reinigung! Aber ich kann mir vorstellen dass man nach dem Sterben von diesem Licht angezogen wird, dass man seine Lieben dort sehen kann.


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 Paddel 13. Oktober 2014 

@Karlmaria

es geht ja nicht nur um Gefühle, sondern eben auch um Ort, Zeit, Begegnung, Gespräche außerhalb des Krankenzimmers. Ereignisse die tatsächlich geschehen sind und der Kranke nicht wissen konnte, nun aber weiß usw.
Vieles Unererklärich. Ich selbst brauche für meinen Glauben keine Nahtoderlebnissberichte. Nicht alle solche Erlebnisse waren aber mit einem "guten" Gefühl verbunden sondern es gibt auch das genaue Gegenteil, nämlich Dunkelheit, Kälte, Kämpfe mit dem Teufel usw.
Ich selbst frage mich auch, wie kann das sein wo es doch auch das Fegefeuer gibt und den Schmerz über die eigenen Sünden. Wann geschieht dann das? In einer späteren Phase?
Bis vor kurzem waren Nahtoderfahrungen für mich "Theorie" aus Büchern, bis ich jetzt konkret mit einer solchen Person unverhofft konfrontiert wurde. Es ist wohl schon so, aber richtig sortieren kann ich das noch nicht.


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 Rolando 13. Oktober 2014 
 

Eindeutiges Argument gegen Hirntod und Organspende

"Denn normalerweise stelle das Gehirn etwa 20 bis 30 Sekunden nach einem Herzstillstand seine Funktion ein und nehme seine Tätigkeit erst beim Neustart des Herzens wieder auf".
Und diese Aussage ist vom Forscherteam unter Leitung des jetzt an der Staatsuniversität von New York lehrenden Intensivmediziners Prof. Sam Parnia (Stony Brook/US-Bundesstaat New York)
Wieviele "Hirntote könnten noch leben, wenn man Gott sein Werk vollenden lässt, statt durch Organentnahme zu töten.
Auch bei Suizid greift man Gott vor, man greift ein in den Vollendungsprozess in dem der Herr viele Gnaden schenkt, und lehnt Diese ab. Ist man sich dieser Folgen bewusst?


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 Karlmaria 12. Oktober 2014 

Nach dem Tod kommt das persönliche Gericht

Unmittelbar nach dem Tod wird jeder vor Christus stehen und gerichtet werden. Es gibt vielleicht schon echte Zurückkommer. Aber die Totale Seligkeit ohne vorheriges Gericht – in manchen Beispielen sogar mit Ungläubigen - ist ganz sicher eine Einflüsterung Satans. Den Körper zu verlassen ist ein bekanntes Phänomen des Okkultismus. Die Wissenschaftler sollten mal in allgemein zugänglichen Werken der Tibeter recherchieren – das Tibetische Totenbuch gibt es auch auf Deutsch. Oder mal den Dalai Lama befragen. Irgendein anderer Lama wird natürlich das gleiche sagen. Oder gleich auf Deutsch: Helmuth von Glasenapp findet sich im Internet. Von Helmuth von Glasenapp habe ich schon vor 40 Jahren eine ganz wichtige Lektion gelernt: Schöne Gefühle sind etwas sehr gefährliches. Sich noch extra nach schönen Gefühlen auszustrecken führt garantiert zu nichts Gutem. Es lebe die Trockenheit!


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