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Linksfraktion stellt ‚kleine Anfrage‘ zum ‚Marsch für das Leben‘

16. August 2014 in Deutschland, 12 Lesermeinungen
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‚Sexuelle Selbstbestimmung‘ und ‚Gewährleistung eines Schwangerschaftsabbruches‘ Inhalt des parlamentarischen Vorstosses.


Berlin (kath.net/ KNA)
Die Linksfraktion im Bundestag interessiert sich für den jährlichen „Marsch für das Leben“ durch das Berliner Stadtzentrum. In einer ‚kleinen Anfrage‘, die der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) vorliegt, will die Fraktion von der Bundesregierung unter anderem wissen, ob für sie die sexuelle Selbstbestimmung ein Menschenrecht ist. Weiter möchte sie erfahren, wie die Regierung gewährleistet, „dass Frauen unabhängig von ihrer Herkunft, sexuellen Orientierung oder sozialen, ökonomischen und gesundheitlichen Situation einen Schwangerschaftsabbruch durchführen können“.

Ein solcher „Marsch für das Leben“ ist für den 20. September geplant. Veranstalter ist der Bundesverband Lebensrecht (BVL), zu dem sich 13 Lebensschutzorganisationen zusammengeschlossen haben. Sie fordern die Rückkehr zum gesetzlichen Verbot der Präimplantationsdiagnostik, eine Überprüfung und Korrektur von Abtreibungsgesetzen und Abtreibungspraxis sowie ein Ende der staatlichen Finanzierung von Schwangerschaftsabbrüchen. Zudem verlangten sie, jede organisierte Beihilfe zur Selbsttötung unter Strafe zu stellen.

Im vergangenen Jahr beteiligten sich nach Angaben der Veranstalter 4.500 Christen aus ganz Deutschland. Der Demonstrationszug führte vom Bundeskanzleramt bis zum Berliner Dom. Dabei führten die Teilnehmer mehrere hundert weiße Kreuze als Symbol für Abtreibungen mit sich. Eine Gruppe von Gegendemonstranten mischte sich unter die Lebensschützer und sorgte mit Trillerpfeifen, Sprechchören und Schildern für Aufsehen. Zudem fand eine angemeldete Gegendemonstration vor dem Brandenburger Tor statt. Deren Teilnehmer forderten unter anderem ein Recht auf Schwangerschaftsabbruch.

Solche „Märsche“ gibt es auch in anderen Großstädten weltweit, so im Mai in Rom. Dabei grüßte Papst Franziskus die Teilnehmer bei einem Mittagsgebet auf dem Petersplatz.

Der Marsch für das Leben findet am 20.9.2014 in Berlin statt. Weitere Informationen:
Marsch für das Leben.

(C) 2014 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Jegliche mediale Nutzung und Weiterleitung nur im Rahmen schriftlicher Vereinbarungen mit KNA erlaubt.

Foto: Marsch des Lebens 2013 in Zürich © Reto Beeler


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Lesermeinungen

 Wunderburger 20. August 2014 
 

Nicht jammern, sondern politisch aktiv werden!

Leute, nicht darüber klagen, dass die Linken wieder einmal gegen den Lebensschutz vorgehen! Schreibt lieber den Bundestagsabgeordneten Eure Meinung! Das hat Wirkung! Ich habe das bereits mit anderen getan. Je mehr sich diesem schriftlichen Widerstand anschließen, desto erfolgreicher werden die aktiven Lebensschützer und ihre wertvolle Arbeit verteidigt! Also, ran an das Schreibzeug!


1
 
  17. August 2014 
 

Christliche Politik für Deutschland

Solange Sexualität nicht als etwas Heiliges erfahren wird, wird es auch weiterhin die Abtreibungen geben. Die Kinder u.Jugendlichen nehmen in der Gesellschafft schon eine Erwachsenenstellung ein. Durch den Konsum der schon in kleinen Dingen anfängt ( Fernsehsendungen, Spielzeuge, Zeitschriften, sowie der Umgang schon der Kleinsten mit Kindern aus übersexualisierten Elternhäusern) etc. werden unsere Kinder übersexualisiert.

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2
 
 Paddel 16. August 2014 

An Ignoranz nicht zu überbieten

Kennen unsere Abgeordneten nicht einmal mehr die Gesetze?
Ab dem Zeitpunkt der Verschmelzung der Samenzelle mit der Eizelle ist der Mensch ein Mensch. Mit all seinen Rechten. Also auch mit seinem Recht auf Leben. Deshalb ist Abtreibung nach wie vor nicht erlaubt. Daraus kann man nur dann ein Menschenrecht machen wenn man entweder den Zeitpunkt ab wann ein Mensch ein Mensch ist verschiebt oder aber das Recht auf Leben aus dem Menschrechtskatalog zu Gunsten des "Rechts auf sexuelle Selbstbestimmung" bzw. "Menschenrecht auf Tötung" streicht.


4
 
 Piranja 16. August 2014 
 

die Gesellschaft ..

in die wir leben ist eine "unerwünschte, wunschkind- Gesellschaft", wo auch zwangsläufig es erlaubt ist, Kinder abzutreiben.
Das Kinderbekommen übrlassen wir mal die Anderen.. viele Kinder, mehr Armut, mehr Entbehrung!

Wir verwechseln dabei leider soo oft, gutes Leben mit dem wahren Leben!


3
 
 Marienzweig 16. August 2014 

Denken eigentlich alle Linken so?

Den letzten Satz meines Kommentars möchte ich gerne dahingehend differenzieren, indem ich sage.
"... werdendes Leben ist -in Teilen- der Linken, (Roten und Grünen) nicht in "besten" Händen."
Ich hoffe doch sehr, dass es auch unter ihnen welche gibt, die das brutale Beenden eines kontinuierlich sich entwickelnden Werde-Prozesses anders beurteilen und sich gefühlsmäßig den kleinen, hilflosen Wesen verbunden und verpflichtet fühlen.


2
 
 Marienzweig 16. August 2014 

nicht in guten Händen

Ein Menschenleben entsteht und alles ist schon in ihm gegründet:
Das Geschlecht, die Haarfarbe, das Aussehen, der fertige Mensch.
Dieses Leben abzubrechen, kann niemand durch ein Gesetz legalisieren, ohne sich an diesem neuen Leben zu versündigen und an ihm schuldig zu werden.
Ich bin sicher, dass die kompromisslos radikalen Befürworter der Abtreibung in ihrem tiefsten Inneren dies auch spüren, wenn es ihnen möglicherweise auch nicht voll bewusst wird.
Denn auch sie tragen die "Institution Gewissen" in sich, oder?
Jedenfalls - werdendes Leben ist bei den Linken (Roten und Grünen) nicht in guten und bergenden Händen.


5
 
 Stefan Fleischer 16. August 2014 

Erlaubt und staffrei sind zwei verschiede Dinge

"Immerhin gibt es (noch) kein Recht auf Abtreibung, es ist immer noch strafbar, nur wird von der Strafe abgesehen."
.
Hoffen wir, dass sich dieser Vorstoss für die Linksfraktion als Bumerang erweist, und sich wieder möglichst viele Menschen bewusst werden, dass straffrei und erlaubt zwei Paar Stiefel sind, dass die Abtreibung nicht nur kein Menschenrecht ist, sondern eine auch vom weltlichen Recht an sich verbotene Handlung, selbst wenn, aus welchen Gründen auch immer, der Gesetzgeber auf eine Strafverfolgung verzichtet. Meines Erachtens wäre es wichtig, dass möglichst viele von den Medien verlangen, dass sie die Sachlage juristisch korrekt darstellen. Mein Leserbrief an meine Zeitung ist am "Unverständnis" des Lesebriefredaktors gescheitert. Für ihn heisst straffrei praktisch einfach erlaubt. Ein Brief an die Direktion der Zeitung ist unterwegs.


15
 
 Der Nürnberger 16. August 2014 

Auffallend

Von den Linken, Grünen und den Roten, die ja ANGEBLICH auch für das Leben sind, hört man NIE etwas von einem RECHT DES KINDES auf Menschwerdung und Leben. Ja, sogar die Familienrichter/-innen müssen streitenden Eltern erst klar machen, daß DAS KIND ein Recht hat auf Umgang mit beiden Elternteilen oder auf Unterhalt. Werden wir nicht müde, auf diese RECHTE DES KINDES aufmerksam zu machen!


8
 
 Leonid 16. August 2014 
 

TÖTEN WIDERSPRICHT ALLEN MENSCHENRECHTEN

All den Frau die sagen, "Mein Bauch gehört mir" sagt Gott: "Richtig Dein Bauch gehört in GEWISSER WEISE (eigentlich gehört er auch Gott) Dir, aber das Leben, das darin heranwächst gehört MIR, Deinem Hern und Gott, egal ob Du an mich glaubst oder nicht!"
Liebe Abtreibungsbefürworter: Mord im Mutterleib ist kein Menschenrecht es ist in d. R. Feigheit und Faulheit vor der Verantwortung


9
 
 friederschaefer 16. August 2014 
 

Wie schön

dass sich die Linke als Befürworterin des Todes selbst entlarvt. So können damit eigenständig Denkende mal wieder wissen, wer für diese "Kultur des Todes" politisch eintritt.

Immerhin gibt es (noch) kein Recht auf Abtreibung, es ist immer noch strafbar, nur wird von der Strafe abgesehen. Das heißt, wenn die Bundesregierung dem Wunsch der Linken nachkäme, verstieße sie eindeutig gegen geltendes Recht.

Sollte das Parlament den Lebensschutz weiter aufweichen, ist jetzt mit Widerstand zu rechnen.


8
 
 AlbinoL 16. August 2014 

getroffene Hunde bellen


4
 
 Chris2 16. August 2014 
 

Mitgehen für das Leben!

Für alle Beteiligeten und Betroffenen, ganz besonders Für die Kinder, deren grundlegendstes Recht, das Lebensrecht, mißachtet wird und alle Frauen in freudiger Erwartung, die durch "Kindsvater", Familie, Vorgesetzte oder "Freunde" zur Abtreibung gedrängt werden. Und nicht zuletzt auch für die Nachwelt, die unsere Generation für die massenhaften Abtreibung verurteilen wird. Und wieder wird niemand begreifen, wie "so etwas" geschehen konnte und ausgerechnet die Kirche wird wieder den Sündenbock spielen müssen...


5
 

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