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'Protzpfarrer' Toni Faber?

7. Mai 2014 in Österreich, 34 Lesermeinungen
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Der Wiener Dompfarrer Toni Faber hat für Medien immer eine offene Tür. Doch jetzt dürfte er sich ein gewaltiges Eigentor geschossen haben. Er ließ den "Standard" in seine Wiener Luxuswohnung. Die Fotos der Wohnung erregen die Gemüter


Wien (kath.net)
Da hat sich der medien"freundliche" Wiener Dompfarrer Toni Faber wohl ein gewaltiges Eigentor geschossen. Nach einem Standard-Wohngespräch, bei dem die Zeitung etliche Fotos von Fabers luxuriösen Dachgeschosswohnung veröffentlicht hat, gehen die Wogen hoch. Bei etlichen Kommentaren in sozialen Netzwerken wird laut der Zeitung Kritik geübt. "Schöner wohnen mit Toni Faber", twitterte ORF-Anchorman Armin Wolf. "Schön zu sehen, dass die Kirchensteuer so stilvoll investiert wird", hieß es auf Facebook. Und derStandard.at-Poster "wakman" bezeichnete die 100 Quadratmeter große Dachgeschoß-Wohnung sogar als "Fabers Castell". Für Faber selbst ist die "Dienstwohnung" kein Problem. Gegenüber dem "Standard" meint er: "Immer, wenn man (...) die Medien in die eigene Wohnung einlädt, dann lädt man automatisch auch die Neider ein. Deswegen sage ich ganz offen: Das ist eine Dienstwohnung. Die gesamte Einrichtung und Kunst jedoch habe ich mit meinem privaten Geld finanziert, das ich in den letzten 25 Jahren verdient habe." Laut der Zeitung soll auch Kardinal Schönborn über die Veröffentlichung der Fotos alles andere als erfreut sein.


Michael Prüller, sein Pressessprecher, erklärt gegenüber der Zeitung: "Man kann darüber diskutieren, ob es Aufgabe eines Pfarrers ist, seine Wohnung den Medien zu präsentieren. Aber für mich ist das ein Sturm im Wasserglas. Denn das ist eine ganz normale Dienstwohnung, in der der Dompfarrer so lange wohnen und Betriebskosten zahlen wird, wie er seinen Dienst ausführt." Auch seien keine Kirchensteuergelder dafür verwendet worden, da sich das Haus im Besitz der Dompfarre befinde.

Die BILDER-Serie bei http://derstandard.at/1397521283589/Toni-Faber-Ein-Glaserl-Wein-und-hundert-Engerln


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Lesermeinungen

 benedetto05 11. Mai 2014 
 

@ Bentheim
Mag sein, dass der Pfarrer eine gewisse
Anhängerschaft in bestimmten Milieus,
sagen wir es konkret: im Yuppi-Milieu,
rekrutieren konnte. Wenn er dort den
authentischen Jesus verkündet, der Um-
kehr vom sündenhaften, also yuppi-
mäßigen, Leben gepredigt hat, dann muss
er sich vorwerfen lassen, dass er selbst
zu dieser Umkehr nicht bereit oder aber
nicht fähig ist. Somit wird er als
pharisäisch enttarnt und seine eigene
Verkündigung wird unauthentisch. Seine
Berufungen müssten sich somit früher
oder später als nicht nachhaltig er-
weisen.
Oder aber er konnte mit seiner Ver-
kündigung deshalb wieder Leute an die
Kirche binden, weil er diesen vormacht,
dass man auch ohne Umkehr und Mühen um
Heiligkeit ein Leben in der Nachfolge
Christi führen kann. Diese Menschen
werden niemals Salz der Erde und Licht
für die Welt sein, sondern werden eher Fesseln sein für die Gesamkirche in ihrem Bemühen um eine
Nachfolge Christi in Wahrheit und Liebe.
Also auch kein fruchtbares Wirken.


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 Auroraborealis 11. Mai 2014 
 

Er erspart sich immerhin die Miete

von 3.500 Euro im Monat für eine Wohnung in dieser Lage, da kann man sich schon die Betriebskosten von rund 250 Euro und eine luxuriöse Einrichtung finanzieren. Der Dachgeschossausbau kostete 2007 auch 2 Mio. Euro. Nun für meine Begriffe ist das Luxus, die Wohnung hätte zum Marktpreis vermietet gehört nach solchen Investitionen.


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 Bentheim 10. Mai 2014 
 

benedetto 05, wie denkt und schreibt Ihr unmittelbarer Vorposter:

"Ich mag Fabers Art nicht besonders, muß aber zugeben, daß es ihm gelingt, Menschen wieder der Kirche näher zu bringen. Über seine Fehler soll sein Beichtvater urteilen, nicht wir."


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 benedetto05 9. Mai 2014 
 

Priester als Yuppi

Wenn ein Pfarrer sich solch einen Yuppi-
Tempel einrichtet (Designercouch,Flokati-
teppich etc.) zeugt das von einer
inneren Haltung zu Konsum und zum Ma-
terielen überhaupt,die mit dem Priester-
tum unvereinbar ist.Früher hat man öfter
den Begriff Geistlicher verwendet, wenn man Priester meinte. Das hat das Wesen des Priestertums sehr gut erfasst: sie
mussten natürlich auch wohnen, sich ernähren etc.; dies hatte aber in Maßen zu geschehen. Wesentlich jedoch waren sie Männer Gottes, durch Gebet(Brevier-gebet)und die Feier der Sakramente auf das Engste mit ihm verbunden. Von da
aus, waren sie auch in der Lage
wirksame Seelsorge zu leisten und dadurch für die ihnen anvertrauten Menschen Gott erkennbar zu machen. Ich habe große Zweifel, dass Pfarrer Faber solch ein Priester ist, denn wer so
wohnt und sich so selbstverliebt der Öffentlichkeit präsentiert, dem muss mehr am Materiellen als am Geistlichen gelegen sein.


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 Richelius 8. Mai 2014 
 

"Richtet nicht"

hat Jesus einst gemahnt.
Es gibt Priester, die reich sind, und welche die arm sind; solche die bescheiden sind, und solche die es nicht sind. Wir alle haben eine Idealvorstellung von einem Priester, doch wird man merken, daß diese bei jedem Menschen anders ist. Die vielen unterschiedlichen Arten von Priestern sprechen auch unterschiedliche Menschen an. Schön zeigt sich dies auch bei den Orden. Es gibt Malteser und Chorherren ebenso, wie die kleinen Brüder vom Lamm oder die Kapuziner. Jeder mit eigener Aufgabe;
Ich mag Fabers Art nicht besonders, muß aber zugeben, daß es ihm gelingt, Menschen wieder der Kirche näher zu bringen. Über seine Fehler soll sein Beichtvater urteilen, nicht wir.
Und denen, die jetzt meinen, daß man die von so einem Priester gefischten Menschen nicht brauchen könne, sei gesagt, daß jeder Faden, und sei er auch noch so beschädigt, der einen Menschen mit der Kirche verbindet, immer noch besser ist, als gar keiner.


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 GvdBasis 8. Mai 2014 

Ein bescheidenes Gehabe haben

" ... es gibt einen Papst, der zur Zeit Bescheidenheit in das Zentrum der kirchlichen Kommunikation stellt," führt Wolfgang63 sehr treffend an. Dem hat man sich natürlich zu unterwerfen.


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 Bentheim 8. Mai 2014 
 

Providelis „Weltfremd“ habe ich ja nicht argumentiert, sondern gerade auf den weltlichen Anspruch

Fabers auf Anstand und Recht hingewiesen, dass man sich nicht in dessen persönliche Angelegenheiten einmischt. Wie schreiben Sie doch so schön in der Rubrik „Ehesakrament“: „Leute liegen der Versuchung auf, in anderen Leben und Betten zu wühlen – anstatt beim eigenen zu bleiben. Da ist die Baustelle. Das gebietet schon allein der Respekt vorm anderen.“ Diesen Satz werfen Sie als Bumerang auf @Suarez, er kommt aber auf Sie zurück!
Wenn Sie anschließend @Romika kritisieren, „sich der moralischen Tragweite einer solchen "Wohnwelt" nicht bewusst“ zu sein, dann ist doch diese „moralische Tragweite“ Ihr persönliches Konstrukt. Anschließend servieren Sie uns ein Phantasiestück über Papst Franziskus im Faber-Castell. Das ist Ihr Angebot,jedoch von Argumentation weit und breit keine Spur zu sehen. Das gilt auch für Ihre Attacken auf @Suarez, dem Sie ebenfalls "Weltfremdheit" unterstellen. Versuchen Sie endlich einmal, ihn wirklich zu verstehen und ihm nicht nur alles zu unterstellen!


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 horologius 8. Mai 2014 
 

Kreuz...?

Christin16, sehr gut beobachtet! Auf den veröffentlichten Fotos ist nirgends ein Kreuz zu sehen, höchstens einer der 100 Engerln des Pf. Faber. Wenn ich an die einfache Wohnung meines Dorfpfarrers denke, wo in jedem Zimmer mindestens ein Kreuz, eine Ikone oder eine Marienstatue steht oder hängt...?! Macht sich Pf. Faber abends wirklich lieber ein Bier oder ein Flascherl Wein auf anstatt zu beten?


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 Providelis 8. Mai 2014 

Verteidigung falscher Vorbilder

@ Acker

Egal, wofür ein Priester sein Geld hergibt? Sollten wir in eine Debatte zu Maßstäben und Aufgaben des Priesteramts einsteigen?

Neuwagen fahrende Priester in unserer westlichen Kirche mit ihrer verlorenen Bodenhaftung zum normalen Volk, befremden mich schon geraume Zeit. Wie viele Bürger und Gläubigen kämpfen inzwischen in ihren Familie tagtäglich und ums Überleben.

@ Bentheim

Bürokratischer und weltfremder kann man nicht "argumentieren". Dass man "bekanntlich versch. Meinung sein kann", würde ich mir an vielen anderen Stellen hier im Forum auch wünschen und dass sie sich dort einsetzen...

@ Romika

Was geht entschieden zu weit, liebe Romika? Ich glaube, sie sind sich der moralischen Tragweite einer solchen "Wohnwelt" nicht bewusst.

Setzen wir doch, bitteschön, einfach einmal Papst Franziskus neben Mons. Faber aufs Sofa. Würde er Platz nehmen? Wahrscheinlich würde er in seinem R4 übernachten – ein Mann mit Beispiel, der Dringlichkeit und Tragweite erkannt hat!


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 Naphtali 8. Mai 2014 
 

Andere Pfarrer

Es geht doch auch um folgenden Aspekt:

Was müssen sich eigentlich andere Pfarrer (auch und gerade in der ED Wien) denken, denen man regelmäßig selbst die notwendigsten Investitionen in Kirche und Pfarre unter Hinweis auf die spärlichen finanziellen Mittel verweigert?

Wie viele Anträge auf Einbau einer Heizung, auf die Renovierung der Pfarrerswohnung, selbst auf Anschaffung eines Kirchenteppichs (ich kenn so einen Fall) werden regelmäßig abgelehnt!

Und was müssen sich etwa Nonnen wie die Schwestern vom Karmel Mayerling denken, die unter beinahe unwürdigen Bedingungen hausen?


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 wandersmann 8. Mai 2014 
 

mehrere Ebenen

Viele Kommentare beziehen sich lediglich auf den weltlich-rechtlichen Bereich. Wenn jdn. eigenes Geld zur Verfügung hat, dann darf er damit im rechtlichen Rahmen machen was er will, ohne dass er damit mit dem weltlichen Gesetz in Konflikt kommt. Das ist ja trivial und klar.

Aus katholischer Sicht ist ein gesetzeskonformes Verhalten in diesem Bereich aber nur eine Nebensache. Natürlich soll ein Pfarrer kein Schwarzgeld in die eigene Wohnung "investieren".

Worum es geht ist die Beziehung zu Christus. Und nur um die Beziehung zu Christus. Darum muss sich ein Pfarrer sorgen. Nur wer durch diese Beziehung sich selbst heiligt, der kann auch anderen zur Heiligkeit verhelfen. Und für diese Beziehung ist es eben nicht egal, ob man sich auf weltlich Dinge wie Wohnungen ausrichtet (die vielen kleinen Perlen) oder ob man sich mit Gottes Hilfe von allem lösen will, um die eine große allerschönste Perle zu erwerben. Wer an den kleinen Perlen hängt, der wird eben niemals die große Perle bekommen.


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 Bentheim 8. Mai 2014 
 

Sehr gut, Romika! Ich füge nur noch Anmerkungen hinzu:

1)Was Dompfarrer Faber durch seine Dienstleistungen verdient, ist sein eigenes Geld, über das niemand zu befinden hat. Wo das Geld herkommt, ist für diese Eigentumsfrage unerheblich.
2)Wie Dompfarrer Faber sein eigenes, verdientes Geld investiert, ist allein seine Angelegenheit. Auch hier hat niemand dreinzureden.
3)Man kann nicht einfach Bescheidenheit vorschreiben. Man muss schon mit Gründen angeben, wo in diesem Falle die Grenze zur Unbescheidenheit liegen soll. Diese wäre zu diskutieren. Denn darüber kann man bekanntlich verschiedener Meinung sein.


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 Cosmas 8. Mai 2014 
 

Er hätte dann besser gegen Tebartz van Elst geschwiegen

"Wer im Glashaus sitzt soll nicht mit Steinen werfen".


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 scopos 8. Mai 2014 
 

@Romika: Eine kleine Anmerkung

Kirche ist kein Wirtschaftsunternehmen, sondern es geht um Hirten, die im Auftrag Jesu unterwegs sind und nicht im Auftrag des Kapitals, sie sich daher auf das Notwendige konzentrieren und das Notwendigste beschänken sollten. Keiner muss deswegen in Sack und Asche gehen, aber in Bescheidenheit den "Stallgeruch" derer annehmen, zu denen sie gesandt, wie auch Papst Franziskus einfordert.

Wir sprachen zudem von "Wohnung" und nicht von Arbeitsräumlichkeiten, die ohnehin in jeder Pfarre und Bistum zusätzlich zur Verfügung stehen.

Es soll ja niemand um der Annehmlichkeiten willen in ein Amt gelockt werden.


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 Wolfgang63 8. Mai 2014 
 

Geschrieben

Einer der Vorkommentatoren meinte, nirgendwo stehe geschrieben, dass ein Pfarrer wie ein Bettelstudent leben muß, ein anderer meinte, ein leitender Angestellter gäbe sich mit einer solchen Wohnung nicht zufrieden (was ich als LA eines Dax-Konzerns übrigens anders sehe).

Dabei werden ein paar Dinge übersehen: Es gibt da geschriebene Geschichten wie die vom Nadelöhr und den Reichen, es gibt einen Papst, der zur Zeit Bescheidenheit in das Zentrum der kirchlichen Kommunikation stellt, es gibt das Wort von der Entweltlichung, so dass der Vergleich der Karriere eines Angestellten in der Wirtschaft mit der eines Priesters in der Kirche wohl nicht verglichen werden sollte.

Die Auseinandersetzungen zwischen Priestern, die im Luxus leben, und denen, die Bescheidenheit praktizieren, ist übrigens hunderte von Jahren alt. Wir sehen nur eine Wiederholung der Geschichte. Ich erinnere z.B. an die Cluniazensische Reform

http://de.wikipedia.org/wiki/Cluniazensische_Reform


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 Romika 8. Mai 2014 
 

Jetzt reicht es aber

Mir reicht es schon lange, dass immer wieder die Pfarrer, Bischöfe usw. von jedem sich den Vorwurf der Luxuslebigkeit gefallen lassen müssen. Das geht doch entschieden zu weit.Vergesse man doch nicht, dass auch Arbeitszimmer benötigt werden. Da kommen schon 100 Quadratmeter zusammen. Die Beckmesserei ist absolut unchristlich. Die Medien sollen nicht mit verschiedenerlei Maß messen je nach Berufsgruppe. Warum soll ein Priester schlechter gestellt sein als ein leitender Angestellter eines Unternehmens, der sich übrigens damit nicht zufrieden geben wird ?


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 Steve Acker 7. Mai 2014 
 

Wie der Herr Pfarrer wohnt, und wofür er sein Geld

ausgibt, wäre mir relativ egal.
Nur völlig daneben, ist dieses zurschaustellen.


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 scopos 7. Mai 2014 
 

@unverstellt: Keiner verlangt einen Bettelstudenten, für eine Einzelperson reichen aber 50m2!

Ärgerlich ist vor allem die Begründung Prüllers, dass dies eine ganz normale Dienstwohnung sei.

1. Wurde diese Wohnung neu errichtet, obwohl Faber ja eine Wohnung im gleichen Haus in einer unteren Etage hatte.
Prüller sollte also die Errichtungskosten dazuzählen, denn die waren bei diesem Dachausbau sicher nicht gering!

2. Einem Pfarrer stehen nur 60m2 Dienstwohnung kostenfrei zur Verfügung, für den Rest hätte der Pfarrer selbst aufzukommen und da sollte sich Prüller erkundigen, was in dieser zentralen Lage 40m2 kosten.

3. Wenn Prüller aber meint, es würden dafür keine Kirchensteuern verwendet, dann sollte er bedenken, dass ALLES, was die Kirche hat, sie stets von den Gläubigen, ob von großen Stiftern oder aus Groschen der armen Witwe. Jede Aktie, jede Anleihe, jede Pacht, jede Mieteinnahme kann heute nur deswegen erfolgen, weil es "Spenden/Steuern" gab, aber vor allem: Es ist kirchl. Vermögen, d.h. sorgsamst im Sinne der Stifter/Christi umzugehen!


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 MariaAlm 7. Mai 2014 
 

Kein gutes Beispiel.....

Herrn Dompfarrer Toni Faber scheint das Gespür zu fehlen, wo die Grenzen stehen.
Mit diesem "Wohnouting" im Standard hat er sich ein ordentliches Eigentor geschossen und der Erzdiözese Wien keinen guten medialen Dienst erwiesen.
Hier lobe ich mir den Heiligen Vater, Papst Franziskus - er geht mit seiner Bescheidenheit mit gutem Beispiel glaubwürdig voran.


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 Unverstellt 7. Mai 2014 
 

Nirgends steht geschrieben,

... dass man als Geistlicher wie ein Bettelstudent leben muss. Die ach so christlichen Nörgler sind in Wahrheit kleinkarierte Kleingeister mit Denunziantenpotenzial. Mich öden diese bescheidenheiligen Neidhammel schlicht nur noch an. Ich bin eine Laie und wohne durchschnittlich. Und mich stört es nicht im Geringsten, wenn sich wer ein nettes Heim schaffen kann.


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 Christin16 7. Mai 2014 

Schöne Wohnung,

ohne Zweifel, ich hab nichts dagegen, dass er sie bewohnt und dass er sich eine für seinen Geschmack schöne Einrichtung gönnt. Über ihn als Pfarrer und Seelsorger kann und mag ich nichts sagen, da ich nicht in Ö bzw. Wien wohne.
Aber eines fällt mir auf und danach frag ich den Herrn Pfarrer dann doch: Wo bitte schön haben's denn in Ihrer schönen Wohnung ein Kreuz, ein Kruzifix hängen oder stehen? Ein Zeichen, dass Sie Christus mit in Ihre Wohnung hineinlassen? Ich hab jedenfalls keins entdecken können, und sei es auch noch so klein, auf den Bildern.
Das wäre mein einziger Kritikpunkt. Ansonsten, bin ich a bisserl neidisch, dass Papst Benedikt die Wohnung gesegnet hat. Aber nur, weil der Herr Pfarrer Papst Benedikt begegnen durfte ...


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 Scotus 7. Mai 2014 

Sage mir, wie du wohnst, und ich sage dir,...

Soweit ich die Diskussion in den Medien verfolgt habe, richtet sich die Empörung weniger gegen die Tatsache, dass ein Pfarrer in einer Dachmaisonette mit Terrasse lebt, sondern vielmehr dahingehend, wie er damit umgeht und sie präsentiert - mit anderen Worten: wie er "protzt".

Ich denke, @wandersmann bringt die Sache ganz gut auf den Punkt: "Es gibt Geistliche, die auch in Palästen bescheiden wohnen können." - Genau das scheint mir bei Toni Fabers Wohnstil das Problem zu sein. Abgesehen davon, dass er - wie ich meine - einen schlechten Geschmack beweist, erinnert die Einrichtung und Gestaltung eher an das Domizil eines Neureichen.

Zum Post von @jerule möchte ich anmerken, dass ich es für sehr lobenswert erachtete, würde sich Toni Faber den Zöllnern und Dirnen in der Weise zuwenden, wie es Jesus getan hat, und nicht, um sich den Applaus dieser Gesellschaft zu sichern und in der High-Society zu baden.


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 Annemonika 7. Mai 2014 

Neee

zumindest auf den Bildern, die ich eben gesehen habe, vermittelt er gewiss nicht den Eindruck eines guten Hirten, der nach Schaf riecht, was unser lieber Papst einfordert. Zumindest scheint Hochwürden ziemlich eitel zu sein. Und wenn er seine Eitelkeit so zur Schau trägt, muss er eben mit Kritik rechnen.


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 Tamburinus 7. Mai 2014 

II. Vatikanisches Konzil, Presbyterorum odinis, Nr. 17 am Ende

Vom Geist des Herrn geführt, der den Erlöser gesalbt und Armen die Frohbotschaft zu bringen (53) ausgesandt hat, sollen die Priester und ebenso die Bischöfe alles vermeiden, was den Armen irgendwie Anstoß geben könnte, indem sie, mehr als die anderen Jünger des Herrn, jeden Schein von "Eitelkeit in ihrer Lebenshaltung ausschließen. Ihre Wohnung sei so eingerichtet, daß sie niemandem unzugänglich erscheint und daß niemand, auch kein Niedriggestellter, sich scheut, sie zu betreten."


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 jerule 7. Mai 2014 
 

Wie könnt ihr zusammen mit Zöllnern ...

..."Wie könnt ihr zusammen mit Zöllnern und Sündern essen und trinken? [und feiern]. Jesus antwortete ihnen: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, um die Sünder zur Umkehr zu rufen, nicht die Gerechten. (Lk 5,30f).

Ein Wort Jesu an jene, die seine Mission unter den Sündern bezweifeln oder gar für unwürdig halten für DEN Heiligen.

Jesus sendet auch heute seine Jünger unter die Sünder und Kranken. Soll den niemand zu diesen gehen und Zeugnis von Jesus ablegen? Ich weiss schon, dass das das Society-Parkett einen gewissen Ruf hat - aber ebenso hatten die Zöllner einen gewissen Ruf.

Sind wir froh, dass Jesus Toni Faber zu den heutigen Zöllnern und Sündern schickt, den das ist sicher, das sie durch ihn an Jesus erinnert werden!!! Beten wir stets für seine Mission, wenn wir von ihm in den Medien lesen.


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 Theodor69 7. Mai 2014 
 

Was wäre, wenn Dompfarrer Faber ein „typischer Konservativer“ wäre?

Dann würde es hier im Forum heißen: Nur weil er „die Wahrheit“ sagt, versucht man ihn zu diskreditieren (und ähnliche Äußerungen wie in der Causa TvE) . Dieses Schema funktioniert hier nur leider nicht. Somit kann man dies mit Hohn und Spott betrachten.
Ich glaube, dass sich diese „neue Bescheidenheit“ von Papst Franziskus erst langsam verbreiten wird. Es scheint schon ein gewisses Umdenken stattzufinden und langsam wird es peinlich für Geistliche schön zu wohnen.


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 Maulwurf 7. Mai 2014 

Störend ....

finde ich vor allem, wenn jetzt wir hier anfangen, wie im Fall von Bischof Franz-Peter Tranbartz-van Elst die Mainstream-Medien, über die Dienstwohnung eines Pfarrers (Dompfarrer) zu kritisieren. Sorry, dafür fehlt mir das Verständnis. Was im einen Fall (TvE) unbillig war, sollte dies auch im hiesigen Fall sein.

Wie der Dompfarrer wohnt ist zumnächst mal seine Sache, vor allem wenn er die Einrichtung - wie beschrieben - hauptsächlich selbst finanziert hat. Ob er ein guter Pfarrer ist, kann ich daran nicht abmessen. Ob er es sonst ist, kann ich nicht sagen, da ich ihn nicht kenne. Dann sollte man Kritik aber eher an seiner seelsorglichen Arbeit oder an ähnlichen Dingen festmachen. Aber nicht am Wohn-Stil.


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 Bichler 7. Mai 2014 

Herr Dompfarrer pflegen ja auch im Frack den Opernball zu besuchen...

http://www.philipphutter.com/?p=3472


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 Waldi 7. Mai 2014 
 

Ich habe Toni Faber noch nie...

als "Gottesmann" erlebt, dem ich mich als Katholik anvertrauen würde. Sobald er ins Rampenlicht tritt, so wie jetzt, erregt er immer Widerspruch. Meine konsequente und intuitive Abneigung ihm gegenüber, habe ich noch immer als zutreffend und begründet empfunden!


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 wandersmann 7. Mai 2014 
 

Armer Kerl

Pfarrer Faber ist ein armer Kerl. Es gibt Geistliche, die auch in Palästen bescheiden wohnen können. Pfarrer Faber scheint leider nicht dazuzugehören. Wenn die Kirche einem Pfarrer/Bischof eine Wohnung zuweist und wenn diese Wohnung luxuriös ausfällt, dann hat er diese Wohnung im Gehorsam gefälligst anzunehmen. So wie Franz von Sales es in Bezug auf das Essen sagt: "Ich halte es für tugendhafter, ohne Wahl zu essen, was man dir
vorsetzt, und in der Reihenfolge wie man es anbietet, ob es dir schmeckt oder nicht, als immer das
Schlechtere zu wählen."
So! sollten es Geistliche auch mit den Wohnungen halten. Nun, Pfarrer Faber hat seine Luxuswohnung nicht zugewiesen bekommen, sondern stark daran gearbeitet, dass es die Luxuswohnung wird, die sie jetzt ist. Darin liegt sein Vergehen. Luxus schadet einem Christen nicht. Wir haben ohnehin etwas besseres im Sinn. Aber Luxus wollen, Luxus begehren, das schadet. Das tötet die Seele und schneidet sie ab vom wahren Gut.


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 aragorn1 7. Mai 2014 
 

Prüller: "Das ist eine ganz normale Dienstwohnung...."

Dies lässt den Schluß zu, dass Priesterwohnungen von diesem Format Standard sind.
Ich will nur hoffen, dass dem nicht so ist.


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 Bichler 7. Mai 2014 

@Antas

Geheimnis wohl kaum....Wer als Priester mehr Zeit auf Parties und vernissagen als in der Kirche verbringt, zeigt sein verbogenes Priesterverständnis.....


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 Limburger 7. Mai 2014 
 

Was mich am meisten stört...

Zunächst ist es mal lobenswert, dass das Dachgeschoss renoviert wurde und nun auch für die Priester genutzt wird. Auch die Größe der Wohnung und die Gemeinschaftsterasse halte ich zumindest für vertretbar. Freilich ist die Frage, ob das Gehalt nicht besser für die Bedürtigen der Pfarre investiert wäre als in Designermöbel und Kunst. Was mich aber an dem Gespräch am meisten stört ist dieser Satz: "Ich hatte nämlich einen sehr prominenten Wohnungssegner: Papst Benedikt XVI. Kein Wunder, dass ich mich in der Wohnung wohlfühle und gut schlafen kann." Das steht jedem Priester noch weniger gut zu Gesicht als eine wie luxuriös auch immer eingerichtete Wohnung!


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 Antas 7. Mai 2014 
 

Shitstorm die zweite

Haben die Medien denn über nichts anderes mehr zu berichten, als über die Unterkünfte unserer geistlichen? Natürlich bleibt es des Dompfarrers Geheimnis, warum er die Medien dazu einlädt Bilder von seiner Wohnung zu schießen. Trotzdem ist es doch klar, worauf die Medien auch hier wieder aus sind. Wieder mal was neues, um gegen die Kirche zu schießen! Die Pfarrer müssen ja nicht in den letzten Laubhütten wohnen, um gute Pfarrer zu werden. Allerdings finde ich, trägt es erheblich zur Qualität eines Pfarrers bei, wenn dieser sein ganzes Gut und alles Reichtum in Jesus Christus sieht. Ohne Dompfarrer Faber zu verurteilen.


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