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Benedikt XVI. – Joseph Ratzinger und der selige Johannes Paul II.

25. April 2014 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen
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‚Die Zusammenarbeit mit dem Heiligen Vater war immer von Freundschaft und Vertrauen geprägt’. Die doktrinellen Herausforderungen eines Pontifikats. Teil 1 - Mit Genehmigung von Benedikt XVI. - Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Haben Sie Benedikt XVI. je um Rat gefragt?“ war eine der Fragen, mit der Papst Franziskus in seinem Interview mit der italienische Zeitung „Corriere della Sera“ konfrontiert wurde. „Ja“, sagte er kurz und bündig und betonte dabei, dass der emeritierte Papst „keine Statue in einem Museum“ sei: „Er ist eine Institution“. Benedikt XVI. sei diskret, bescheiden, er wolle nicht stören. Aber: „Wir haben darüber gesprochen und gemeinsam beschlossen, dass es besser wäre, wenn er Leute sieht, hinausgeht und am Leben der Kirche teilnimmt ... Seine Weisheit ist ein Geschenk Gottes“.

Gesagt, getan: Anfang März wurde in Italien das Buch „Accanto a Giovanni Paolo II. Gli amici e i collaboratori raccontano“ („Neben Johannes Paul II. Die Freunde und Mitarbeiter erzählen“) des polnischen Vatikanisten Włodzimierz Rędzioch mit dem ersten Interview veröffentlicht, das der Papst emeritus nach seinem Amtsverzicht gegeben hat.

Benedikt XVI. bietet wichtige Einblicke in sein persönliches Verhältnis zum bald heiligen Papst, zur Geschichte eines historischen Pontifikats mit seinen kontroversen Problematiken (die Enzykliken und ihre Gewichtung, „Dominus Iesus“, Befreiungstheologie). Mit den Antworten auf die ihm gestellten Fragen folgt er beratend und klärend dem Wunsch des Papstes, aktiv am Leben der Kirche teilzunehmen. Es wird deutlich, dass Benedikt XVI. alles andere als eine „Statue in einem Museum“ ist.

kath.net veröffentlicht diese erste Wortmeldung des emeritierten Papstes im deutschen Originaltext in zwei Teilen. Ich danke Seiner Heiligkeit Benedikt XVI. für die freundliche Unterstützung und Erlaubnis zur Veröffentlichung.


Heiligkeit, die Namen Karol Wojtyła und Joseph Ratzinger sind in verschiedener Hinsicht an das II. Vatikanische Konzil gebunden. Haben Sie sich bereits während des Konzils kennengelernt?

Benedikt XVI.: Die erste bewusste Begegnung zwischen Kardinal Wojtyła und mir hat erst in dem Konklave stattgefunden, in dem Johannes Paul I. gewählt worden ist. Während des Konzils haben wir zwar beide an der „Konstitution über die Kirche in der Welt von heute“ mitgearbeitet, aber offenbar in verschiedenen Sektionen, so dass wir uns nicht begegnet sind. Bei dem Besuch der polnischen Bischöfe in Deutschland (September 1978) war ich als persönlicher Abgesandter von Johannes Paul I. in Ecuador: Die Kirche von München-Freising ist mit der Kirche in Ecuador in einer Patenschaft verbunden, die von Erzbischof Echeverría Ruiz (Guayaquil) und Kardinal Döpfner begründet wurde. So habe ich zu meinem ganz großen Bedauern die Gelegenheit versäumen müssen, damals dem Krakauer Erzbischof persönlich zu begegnen. Natürlich hatte ich von seiner philosophischen und von seiner pastoralen Arbeit gehört und wünschte mir schon lange, ihn kennenzulernen. Wojtyła seinerseits hatte meine „Einführung in das Christentum“ gelesen, die er auch in den Exerzitien zitiert hat, die er in der Fastenzeit 1976 für Paul VI. und die Kurie gepredigt hatte. So haben wir innerlich gleichsam schon auf eine Begegnung miteinander gewartet. Ich habe von Anfang an große Verehrung und herzliche Sympathie für den Krakauer Metropoliten gespürt. Im Prä-Konklave 1978 hat er in beeindruckender Weise für uns das Wesen des Marxismus analysiert. Vor allem aber habe ich seine menschliche Ausstrahlung sofort stark empfunden und an seiner Gebetshaltung gespürt, wie tief er mit Gott verbunden war.


Was haben Sie empfunden, als Sie Johannes Paul II. rief, um Ihnen die Leitung der Kongregation für die Glaubenslehre anzuvertrauen?

Benedikt XVI.: Johannes Paul II. hatte mich wohl im Jahr 1979 gerufen, um mich zum Präfekten der Erziehungskongregation zu ernennen. Seit meiner Bischofsweihe in München waren erst zwei Jahre vergangen, und ich hielt es für unmöglich, so schnell den Sitz des heiligen Korbinian wieder zu verlassen. Die Bischofsweihe war ja irgendwie doch ein Treueversprechen gegenüber meiner Heimatdiözese. So habe ich damals den Papst gebeten, von dieser Ernennung abzusehen. Er hat dann Kardinal Baum von Washington in dieses Amt gerufen, aber zugleich schon angekündigt, dass er später mit einem anderen Auftrag auf mich zukommen werde. Es war dann wohl im Lauf des Jahres 1980, dass er mir sagte, er wolle mich Ende 1981 als Nachfolger von Kardinal Šeper zum Präfekten der Glaubenskongregation ernennen. Da ich mich nach wie vor meiner Heimatdiözese verpflichtet fühlte, habe ich mir erlaubt, eine Bedingung für die Annahme des Amtes zu stellen, die ich für unerfüllbar hielt. Ich habe gesagt, ich spürte die Verpflichtung, auch weiterhin theologische Arbeiten zu veröffentlichen. Nur wenn dies mit dem Amt des Präfekten vereinbar sei, könne ich Ja dazu sagen. Der Papst, der immer sehr gütig und nachsichtig mit mir war, hat mir erklärt, er werde sich über diese Frage informieren und eine Meinung bilden. Bei meinem nächsten Besuch erklärte er, dass theologische Veröffentlichungen mit dem Amt des Präfekten vereinbar seien. Auch Kardinal Garrone habe als Präfekt der Erziehungskongregation theologische Werke veröffentlicht. So habe ich dann den Auftrag angenommen, im Wissen um die Schwere der Aufgabe, aber auch in dem Bewusstsein, dass nun der Gehorsam dem Papst gegenüber ein Ja von mir verlange.

Könnten Sie uns erzählen, wie die Zusammenarbeit zwischen Ihnen und Johannes Paul II. verlief?

Benedikt XVI.: Die Zusammenarbeit mit dem Heiligen Vater war immer von Freundschaft und Vertrauen geprägt. Sie hatte vor allem zwei Ebenen – die offizielle und die private. Der Präfekt der Glaubenskongregation hat jeden Freitag um 18 Uhr Audienz beim Papst und legt ihm dabei die angefallenen Probleme zur Entscheidung vor. Dabei gibt es vorrangig natürlich die Probleme der Glaubenslehre, dazu aber auch disziplinäre Fragen – die Laisierung von Priestern, die darum gebeten haben, die Gewährung des paulinischen Privilegs für Ehen, in denen ein Partner nicht Christ war usw. Später kam auch die laufende Arbeit am „Katechismus der katholischen Kirche“ hinzu. Der Heilige Vater erhielt jeweils rechtzeitig die wesentliche Dokumentation und kannte also bereits die Fragen, um die es ging. So haben wir über die theologischen Probleme immer fruchtbar miteinander sprechen können. Der Papst war sehr belesen, auch in neuester deutscher Literatur, und es war – wohl für beide Seiten – immer schön, miteinander nach den rechten Entscheidungen in diesen Dingen zu suchen.

Neben diesen eigentlich offiziellen Kontakten gab es verschiedene Typen halb offizieller und nicht offizieller Begegnungen. Halb offiziell würde ich die Audienzen nennen, in denen über mehrere Jahre hin am Dienstagvormittag in Gruppen mit wechselnden Zusammensetzungen die Mittwochs-Katechesen besprochen wurden. Der Papst hatte sich entschlossen, durch die Katechesen im Lauf der Zeit einen Katechismus darzubieten; er gab die Themen vor und ließ erste Gesichtspunkte für ihre Ausarbeitung vorbereiten. Da immer Vertreter verschiedener Spezialisierungen anwesend waren, waren dies sehr schöne und lehrreiche Gespräche, an die ich mich gern erinnere. Auch hier zeigte sich die theologische Kompetenz des Papstes. Zugleich aber habe ich seine Lernbereitschaft bewundert.

Schließlich gehörte es zu den Gewohnheiten des Papstes, die Bischöfe, die zum Ad-Limina-Besuch da waren, wie auch andere je nach Umständen zusammengestellte Gruppen von Bischöfen und Priestern mittags zu Tisch einzuladen. Dies waren fast immer „Arbeitsessen“, bei denen häufig ein theologisches Thema vorgegeben war. In der ersten Zeit gab es eine ganze Reihe von Mittagessen, in denen der neue Kodex Stück um Stück diskutiert wurde. Eine vorläufig-endgültige Fassung lag vor, die wir in diesen Mahlzeiten durchgearbeitet und auf die Schlussfassung vorbereitet haben. Später standen die verschiedensten Themen zur Debatte. Durch die Vielzahl der Anwesenden war das Gespräch immer sehr weit gefächert. Immer aber hatte auch der Humor seinen Raum. Der Papst lachte gern, und so waren die Arbeitsessen durchaus bei allem Ernst in der Sache Gelegenheiten eines fröhlichen Beisammenseins.

Was waren die doktrinellen Herausforderungen, denen Sie zusammen mit Papst Johannes Paul II. während Ihrer Amtszeit in der Kongregation für die Glaubenslehre begegnet sind?

Benedikt XVI.: Die erste große Herausforderung, der wir begegnet sind, war die in Lateinamerika sich ausbreitende Theologie der Befreiung. Die allgemeine Meinung darüber sowohl in Europa wie in Nordamerika war: Es gehe dabei um die Hilfe für die Armen und so um eine Sache, der man nur rundum zustimmen kann. Dies ist aber ein Irrtum. Gewiss waren die Armut und die Armen Thema der Befreiungstheologie, aber in einer sehr spezifischen Perspektive. Unmittelbare Hilfen für die Armen, Reformen, die ihre Situation besserten, wurden als Reformismus beurteilt, der systemstabilisierend wirkt: Sie dämpfen – so sagte man – den Zorn und die Empörung, die aber für die revolutionäre Umwandlung der Systeme nötig seien. Nicht um unmittelbare Hilfe und um Reformen ging es, sondern um den großen Umsturz, der eine neue Welt heraufführen sollte. Der christliche Glaube wird dabei als Motor für diese revolutionäre Bewegung eingesetzt und so zu einer politischen Kraft umgewandelt. Die religiösen Überlieferungen des Glaubens dienen der politischen Aktion. Damit ist der Glaube zutiefst seiner selbst entfremdet, und auch die wirkliche Liebe zu den Armen ist abgestumpft. Natürlich treten diese Ideen in verschiedenen Variationen auf und sind nicht immer in voller Schärfe gegenwärtig, aber die Gesamtbewegung ging in diese Richtung. Dieser Verfälschung des christlichen Glaubens – gerade auch um der Armen und des Dienstes für sie wegen – war entgegenzutreten. Papst Johannes Paul II. hat uns hier aufgrund der Erfahrungen seiner polnischen Heimat die entscheidenden Lichter aufgesetzt. Einerseits hatte er die Versklavung durch die marxistische Ideologie erlebt, die der Befreiungstheologie Pate stand. So war ihm aus eigener leidvoller Erfahrung klar, dass diesem Typus von „Befreiung“ entgegengetreten werden muss. Andererseits hat er gerade in der Situation seiner Heimat gesehen, dass die Kirche wirklich für Freiheit und Befreiung wirken muss – nicht auf politische Weise, sondern dadurch, dass sie in den Menschen durch den Glauben die Kräfte wirklicher Befreiung erweckt. Der Papst hat uns angeleitet, über beides zu sprechen: einerseits eine falsche Befreiungsidee zu demaskieren und andererseits die wirkliche Berufung der Kirche zur Befreiung der Menschen darzustellen. Das haben wir in den beiden Instruktionen zur Befreiungstheologie zu sagen versucht, die am Anfang meiner Arbeit in der Glaubenskongregation standen.

Ein Hauptproblem unserer Arbeit in den Jahren, in denen ich Präfekt war, ist dann das Ringen um das rechte Verstehen der Ökumene gewesen. Auch hier handelt es sich um einen zweiseitigen Sachverhalt: Einerseits ist der Auftrag zur Einheit mit aller Dringlichkeit darzustellen und die Wege dafür sind zu öffnen. Andererseits müssen falsche Einheitsvisionen abgewiesen werden, die von einer Verdünnung des Glaubens her einen Abkürzungsweg zur Einheit des Glaubens eröffnen möchten. In diesem Zusammenhang sind Texte zu verschiedenen Aspekten der Ökumene entstanden. Am meisten Aufregung hat das Dokument „Dominus Iesus“ (2000) hervorgerufen, das die unverzichtbaren Elemente des katholischen Glaubens zusammenfasst.

Ein zentrales Thema bleibt das Gespräch der Religionen miteinander, zu dem wir allerdings nur einige kleinere Texte veröffentlichen konnten. Wir haben uns an die Frage langsam heranzutasten versucht, vor allem durch Gespräche mit Theologen und mit Bischofskonferenzen. Wichtig war vor allem unsere Begegnung mit den Glaubenskommissionen der asiatischen Länder in Hongkong. Die Frage bleibt sicher eine Hauptherausforderung auf lange Zeit hinaus.

Eine große Herausforderung bedeutete schließlich unsere Beteiligung an der Vorbereitung der Enzyklika des Heiligen Vaters über die Probleme der Moraltheologie „Veritatis splendor“.

Schließlich haben wir uns auch mit der Frage nach dem Wesen und Auftrag der Theologie in unserer Zeit befasst. Wissenschaftlichkeit und kirchliche Bindung erscheint ja weithin heute als Widerspruch. Dennoch kann Theologie nur in und mit der Kirche bestehen. Zu dieser Frage haben wir eine Instruktion veröffentlicht.

Teil 2 folgt am 21. März 2014

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Große Fotostrecke: Papst Johannes Paul II. mit Kardinal Joseph Ratzinger, seinem Nachfolger auf dem Stuhl des heiligen Petrus



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Lesermeinungen

 M.Schn-Fl 21. März 2014 
 

@kathole

Dem kann ich nur ganz zustimmen. Es gehört eine wunderbare menschliche Größe und auch Demut dazu, so mit seinem Vorgägner umzugehen. Dass Franziskus die Größe hat, dessen Enzyklika unter seinem eigenen Namen um etwas ergänzt herauszugeben und das auch noch klar auszudrücken und seinen Vorgänger immer wieder um Rat, ja sogar um Korrektur bittet, zeigt die ganze
Demut und Größe dieses Papstes.
Um so mehr schmerzt es mich, dass eine Internetseite, die für sich in Anspruch nimmt, über Katholisches zu informieren, immer wieder diesem Papst Taktik und kleinkarrierte nicht katholische Motive unterstellt.


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 Kathole 21. März 2014 
 

Glücklichste Maßnahme im Pontifikat von Papst Franziskus nach "Lumen Fidei"

Neben der Veröffentlichung der -nahezu unverändert belassenen- Enzyklika "Lumen Fidei", mit Papst Franziskus als nominellem und Benedikt XVI. als eigentlichem Autor, halte ich die Einladung oder Aufforderung an Benedikt XVI., aus dem selbst auferlegten Schattendasein eines vor der Welt verborgenen Mönchs inmitten des Vatikans herauszutreten und am Leben der Kirche aktiver teilzunehmen, für die glücklichste Maßnahme im bisherigen Pontifikat von Papst Franziskus.

Aufgrund des versprochenen Gehorsams hat Benedikt XVI. dieser Aufforderung umgehend Folge geleistet, auch wenn dies seiner ursprünglichen Absicht im Augenblick seines Rücktritts widersprach. Dies kann der Kirche nur zum Segen gereichen, denn, wie so viele Kommentare hier und anderswo im Netz belegen, herrscht in der Kirche inzwischen ein großer Bedarf an der erfrischenden Klarheit, welche das Lehramt Benedikt XVI. und Johannes Paul II. gekennzeichnet hat, mit dem Ersterer ja so lange und vertrauensvoll kooperiert hat.


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 Kimusi 21. März 2014 

@carl eugen

Wie kommen Sie darauf, dass die Kirche sich verändern wird? Ich kann Ihren Aussagen absolut nicht zustimmen. Wir haben wieder einen sehr guten, frommen Hl. Vater. Natürlich ist er völlig anders als sein Vorgänger, aber das ist doch nicht schlecht. Für mich wird Papst Benedikt immer etwas besonderes bleiben. Ich habe schon früh seine Bücher gelesen, lange bevor er Papst wurde, aber der Hl. Geist hat uns nun Papst Franziskus geschenkt und auch das ist gut. Ich kann diesen ständigen Pessimismus, gerade der frommen Katholiken wirklich nicht mehr hören. Es gibt KEINEN Grund für so eine Einstellung! P. F. hat eine völlig andere Art, als P. B. aber er muß ja nun wirklich nicht ein Abklatsch sein. Nichts schadet der Kirche so sehr, wie diese ständige negative Einstellung. 2000 Jahre hat die Kirche schon "überlebt" und wird es auch weiterhin, wenn wir an die Zusage Jesu denken!


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 Mysterium Ineffabile 20. März 2014 

Danke!

Dieses Zeitzeugnis ist von historischer Bedeutung. Ein emeritierter Papst spricht von seinem Vorgänger, an dessen Seite er Jahrzehnte gearbeitet hat, von einem Vorgänger, den nun der Papst, sein Nachfolger, heiligsprechen wird. Nannte man so etwas nicht einmal "Kontinuität"? Hier ist sie sichtbar und greifbar.


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 carl eugen 20. März 2014 

Vielen Dank lieber Armin Schwibach...

...für die Veröffentlichung dieses Interviews. Und vielen Dank lieber Papa Benedetto für die Genehmigung.
Es ist eine echte Wohltat, solche Worte lesen zu dürfen. Benedikt XVI. ist wahrhaft der Mozart der Theologie. Seine Predigten und Reden sind wirklich durchgearbeitet wie eine Symphonie. Das vermisse ich so sehr seit einem Jahr, und ich fürchte, in den nächsten Jahren wird mir seine Theologie und seine Art des Schreibens und Erklärens noch weit mehr fehlen. Wir gehen harten Zeiten entgegen. Unsere Kirche wird sich in den nächsten Jahren so verändern, dass wir sie kaum mehr wiedererkennen werden. Die Bischofssynode und die zu erwartende Relativierung des Ehesakraments sind erst die Spitze des Eisberges.
Oh, lieber Benedikt, ich vermisse Sie so sehr!!


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 Dottrina 20. März 2014 
 

Klasse!

Es ist unglaublich, mit welcher hervorragenden Ausdrucksstärke unser Papa Emerito sich da zu Wort meldet. Das tut richtig gut. Danke für die Veröffentlichung! Freue mich auf Teil 2.


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 SpatzInDerHand 20. März 2014 

Das habe ich mit allergrößter Faszination gelesen!! Danke!!


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