Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  5. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  6. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  7. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  8. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  9. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  10. Was auch immer Synodalität sein soll
  11. Wir können NICHT schweigen!
  12. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  13. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  14. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  15. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand

Verein Deutsche Sprache: Auf 'Kirchendenglisch' verzichten

24. Februar 2014 in Chronik, 12 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kritik an Begriffen wie „ChurchNight“, „Event-Gottesdienst“ und „Merry X-Fest“ – Kritisch gesehen wird auch die Bezeichnung „Youcat“ für den Jugendkatechismus der katholischen Kirche. Die Bezeichnung ist die Kurzform für „Youth Catechism“


Dortmund (kath.net/idea) Kritik an der Tendenz in den Kirchen, verstärkt mit englischen Begriffen für ihre Angebote zu werben, übt der Verein Deutsche Sprache (Dortmund). Die Organisation tritt dafür ein, die Muttersprache zu pflegen, und wendet sich gegen „Denglisch“. Wie der Geschäftsführer Holger Klatte auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea mitteilte, erhält der Verein zunehmend Schreiben, in denen sich Christen über eine Sprachpanscherei von Gemeinden und Kirchen beschweren. „Viele ärgern sich darüber und fühlen sich nicht mehr angesprochen. Und dabei handelt es sich nicht nur um ältere Kirchenmitglieder“, sagte Klatte anlässlich des „Internationalen Tages der Muttersprache“ am 21. Februar. Als Beispiele für „Kirchendenglisch“ nannte er Begriffe wie „ChurchNight“ (Kirchennacht) und „Event-Gottesdienst“ (Ereignis-Gottesdienst). Besonders unpassend sei es, wenn eine Kirchengemeinde von Weihnachten als dem „Merry X-Fest“ spreche oder eine Landeskirche dazu eine Werbekampagne unter dem Motto „Merry Birthday“ (Froher Geburtstag) veranstalte – so geschehen 2012 in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Kritisch sieht Klatte auch die Bezeichnung „Youcat“ für den Jugendkatechismus der katholischen Kirche. Die Bezeichnung ist die Kurzform für „Youth Catechism“.


Die deutsche Sprache ist „lebendig und entwicklungsfähig“

Klatte: „Wir warnen die Kirche vor dem Irrtum, die deutsche Sprache für altmodisch zu halten. Sie ist lebendig und entwicklungsfähig.“ Für alle kirchlichen Angebote und Inhalte ließen sich passende deutsche Worte finden. Die Bewahrung und Pflege der Muttersprache sei wichtig für Identität und Selbstverständnis der Bürger.

Der Verein Deutsche Sprache stehe im Kontakt mit Politikern und Kirchenvertretern, um bei ihnen die Verantwortung für die Sprachentwicklung zu wecken. Der Verein hat nach eigenen Angaben rund 36.000 Mitglieder. Dazu zählen der Sprachkritiker Wolf Schneider, der Liedermacher Reinhard Mey, der Kabarettist Dieter Hallervorden und der Historiker Prof. Michael Wolffsohn.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Sprache

  1. Friedrich Merz thematisiert Verbot der Gendersprache
  2. Dichter Reiner Kunze: Sprachgenderismus bringt Sexualisierung und Verarmung der Sprache 
  3. Stadtverwaltung Münster lehnt Genderstern explizit ab
  4. Bibelzitate auf Arabisch in Wittenberg? Finde ich gut!
  5. Die 'Zeitgeistlichen' machen die Kirche lächerlich
  6. EKD zum 'Sprachpanscher 2017' ernannt
  7. EKD: Man spricht 'geschlechtergerecht'
  8. Sieger und Verlierer
  9. Wörter, 'vor denen es einer Sau graust'
  10. Evangelischer Christ kritisiert: Die Inflation der «Päpste»







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst wird noch am Dienstag-Nachmittag operiert
  3. Das 'Schwert des Heiligen Michael': Eine mysteriöse Linie, die sieben Heiligtümer verbindet
  4. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  5. Papst Leo XIV. entgeht knapp einer Geldstrafe in Peru
  6. Kardinal Müller ruft zum Marsch fürs Leben 2026 in Wien auf: Über 3.000 Teilnehmer erwartet
  7. Australien: 400 Prozent Anstieg von Euthanasiefällen in fünf Jahren
  8. Frankreich: Über 23 Millionen Zuschauer verfolgten die Reise von Papst am Bildschirm
  9. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  10. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  11. ‚Mundus reconciliatus Ecclesia‘ – Die Sendung der Kirche in der Welt
  12. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  13. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  14. Satire aus den USA: Ungeborene tarnen sich als Todestrakt-Häftlinge, um Schutz zu erhalten
  15. Verwandtenheirat: Darwin vs. Heilige Schrift - Die Bibel hat Recht!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz