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Gender – doch die katholischen Bistümer Baden-Württembergs schweigen

7. Jänner 2014 in Deutschland, 37 Lesermeinungen
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„Akzeptanz sexueller Vielfalt“ soll Schwerpunkt im Bildungsplan 2015/Baden-Württemberg sein - Forum Deutscher Katholiken kritisiert: „Die betroffenen katholischen Bistümer Rottenburg-Stuttgart und Freiburg i.Br. schweigen politisch korrekt“


Stuttgart-Rottenburg-Freiburg (kath.net) „Wo bleibt der katholische Protest gegen die Genderpläne an Baden-Württembergs Schulen?“ So fragt Dr. Michael Schneider-Flagmeyer (Forum Deutscher Katholiken) in einem Beitrag auf dem Blog des Forums. „Die Landesregierung von Grünen und SPD will an Baden-Württembergs Schulen ab dem Jahre 2015 die Lehrpläne unter die ‚Die Akzeptanz sexueller Vielfalt‘ und damit alle Spielarten der Sexualität der heterosexuellen Norm gleichwertig an die Seite stellen.“ Gegen diese Pläne läuft in Baden-Württemberg die Petition „Zukunft-Verantwortung-Lernen. Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“, kath.net hat berichtet. Bereits über 52.000 Unterstützer unterzeichneten diese Petition (Stand: 7.1., 7 Uhr), davon stammen allein über 28.000 Unterschriften direkt aus Baden-Württemberg.

Schneider-Flagmeyer kritisiert explizit: „Die betroffenen katholischen Bistümer Rottenburg-Stuttgart und Freiburg i.Br. schweigen politisch korrekt zum Thema gemäß dem ‚bewährten‘ Motto: Nur nicht anecken! Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.“ Er stellt weiter fest: „Machen wir uns nichts vor. Dahinter steht eine weitgehende klammheimliche Zustimmung zu den links-grünen Plänen im kirchlichen Apparat. Und so müssen die Laien wieder einmal das tun, wozu manche Oberhirten nicht den Mut haben.“ Das Forum Deutscher Katholiken, namentlich auch der Vorsitzende Prof. Hubert Gindert, ruft zur Unterzeichnung der Petition auf.


Starke Kritik an der Berichterstattung über diese Petition durch den Fernseh- und Radiosender SWR übte wiederum das christliche Nachrichtenportal „medrum“. Der „SWR1 Baden-Württemberg“ hatte fälschlicherweise behauptet, dass die Kommentare zur Petition „Kein Bildungsplan 2015 unter der Regenbogen-Ideologie“ belegen würden, dass die Unterstützer der Petition „aus evangelikal-freikirchlichen und rechtsextremistischen Kreisen kämen“. „medrum“ hatte daraufhin anhand eines repräsentativen Querschnitts von Kommentaren aufgezeigt, dass dieser Vorwurf des SWR1 „unhaltbar“ sei.

Außerdem hatte „medrum“ den Brief einer Lehrerin an den SWR veröffentlicht, die u.a. schrieb: „Ich finde es unverschämt, dass Sie zu diesem Thema, von dem sich so viele MitbürgerInnen betroffen bzw. angesprochen fühlen (was die große Zahl der Unterstützungsunterschriften nahelegt!), so einseitig berichten. Die grüne Gender-Ideologie ist (nur) EINE Meinung - viel mehr ideologisch als wissenschaftlich-fundiert motiviert, die gegen den geäußerten "gesunden Menschenverstand" so vieler BürgerInnen keinen Absolutheitsanspruch erheben darf, nur weil die Grünen derzeit politische Macht ausüben! Ich spreche hier in meiner Überzeugung als Grundschullehrerin und distanziere mich von jedem religiösen bzw. Rechtsextremismus, mit dem ich nichts zu tun habe (ich gehöre der evang. Landeskirche an). … Wenn Sie sich die Mühe machen, einige der Anmerkungen zu lesen, die die Unterzeichner der Petition angefügt haben, wird sich herausstellen, dass die meisten UnterstützerInnen völlig ernstzunehmende aktive Staatsbürger sind, die Sie nicht in eine rechte extremistische Ecke abschieben können! Deshalb erwarte ich für kommende Berichterstattungen eine faire Recherche und den Respekt vor ernstzunehmenden Überzeugungen einer wesentlichen Bevölkerungsgruppe. Sonst machen Sie sich als Medienvertreter zu einem Spielball grüner Ideologie.“ Der Name der Lehrerin blieb – offenbar aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes – ungenannt.

Am Montag berichtete „medrum“, dass der SWR seine Meldung nachträglich geändert hat. Die Passage unter der Überschrift „Unterstützung vom rechten Rand“ war gelöscht worden, „allerdings fehlt … jeglicher Hinweis auf die zwischenzeitlich erfolgte Löschung des umstrittenen Textes“. „medrum“ konnte diese Aussagen mit den entsprechenden Screenshots belegen.

Link zur Petition und zur Unterzeichnungsmöglichkeit: „Zukunft-Verantwortung-Lernen. Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“.


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Lesermeinungen

 Chris7776 14. Jänner 2014 
 

Mappus unglücklich

Hm so kann man es auch formulieren. Wenn man für sein Verhalten viel Verständniss aufbringen kann. Ich gehöre nicht dazu werde aber meine Formulierungen nicht veröffentlichen, da ich ein höflicher Mensch bin.
@ Silvio Ich stamme aus dem BIstum Limburg. Bischof TvE wird von einer breiten Mehrheit aller Gläubigen im Bistum, von mir auch, abgelehnt. Dies hat ins Besondere mit seiner Art des Umgangs und seinem Amtsverständnis zu tun. Ich möchte darauf hinweisen, dass auch die meisten konservativen Gemeinden das Vertrauen in den Bischof verloren haben.

Nach meiner Überzeugung hat diese Situation nur bedingt mit den sehr konservativen Ansichten des Bischofs zu tun.


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 Romika 11. Jänner 2014 
 

Grüne Wahl

Die letzte Landtagswahl in Baden-Württemberg war von der Naturkastrophe in Japan überschattet. So wählten viele die Grünen. Die CDU hatte auch unglücklich in anderen Fragen laviert, wie es eben ihre Art ist. Nun ist es aber um die medial grenzenlos aufgeputschte Naturkastrophe in Japan wieder ruhig geworden und die Bürger, auch die die Grün wählten, können gegen die Gender-Pläne protestieren. Das bleibt ihnen unbenommen. Dass es in den Diözesen Freiburg und Rottenburg Symphatien für den Gender-Indoktrinationsplan gibt, halte ich nicht für ausgeschlossen, um mich freundlich auszudrücken. In manchen teilen der Welt hat die Kirche leider eine unglaubliche Verloderung erfaßt.


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 Gipsy 9. Jänner 2014 

@ Linus

wenn man hier auf kath.net mehr Werbung dafür machen könnte.
----------------------------------
Da stimme ich Ihnen zu, ich habe es auch woanders erfahren und unterschrieben ;-)


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 Linus 9. Jänner 2014 
 

Werbung

Ich habe auch gerade unterschreiben. Hier auf kath.net ist es mir aber untergegangen, obwohl ich täglich reinschaue. Wäre vielleicht schön, wenn man hier auf kath.net mehr Werbung dafür machen könnte. Ich habe es durch einen Spiegel erfahren, der die Petition natürlich gründlich verrissen hat ;-)


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 M.Schn-Fl 9. Jänner 2014 
 

@Labrador

Auch ich möchte Ihnen zusammen mit @Marienzweig danken.
Den Punkt "vernetzen möchte ich besonders betonen. Wir haben zuviele Einzelkämpfer in der Kirche, die ihren eigenen Laden wurschteln.
Das Vernetzen bewirkt, dass man gemeinsam sehr viel mehr Stärke und Wirkung entfalten kann kann.


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 M.Schn-Fl 9. Jänner 2014 
 

@speedy

Ich glaube nicht, dass sie erpresst wurden, sondern dass diese jungen Leute einfach dem mediengepuschten Zeitgeist, der sich auch überall in unsere Kirche eingeschlichen hat (siehe Verkündigung, Katechese, Religionsunterricht, das Schweigen und Nichthüten der meisten Oberhirten etc), überrollt wurden.
Dazu kommt, dass der größte Teil des kirchlichen Apparates "von der Kirche und nicht für die Kirche lebt" (Otto von Habsburg).


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 Marienzweig 9. Jänner 2014 

@Labrador

Es ist mir ein großes Anliegen, Ihnen für Ihre Antworten an @willibald reichert zu danken.
Sie haben darin Möglichkeiten des Handelns aufgezeigt, die für uns alle von großem Nutzen sind - vorausgesetzt, wir richten uns danach.
Wir dürfen nicht ständig darauf warten, dass die anderen -die Bischöfe, die Priester, die Mitgläubigen- handeln.
An jedem Einzelnen von uns liegt es, Entscheidendes zu tun.
Es muss nichts Großartiges sein, nicht jeder ist zum Helden geeignet.
Doch das Zeugnis im Alltag, auch z.B. in Form von Zuschriften in Zeitungen und Internet-Foren und all´ das, was Sie aufgezählt haben, ist so wichtig!

Ihre drei Beiträge habe ich als sehr aufbauend empfunden.
Danke!


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 Tadeusz 9. Jänner 2014 

@Paddel

...ich habe die Petition unterschrieben.

Es ist erschreckend, wie wenige Leute darauf bis jetzt reagiert haben...


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 Labrador 9. Jänner 2014 
 

Lieber Willibald Reichert (3) - Untergrundmentalität

alle die es wollen mit einer gesegneten Medaille, offen für anschließende Gespräche. So ist sie einmal in eine Rocker-Demo hineingeraten. Jemand der sie begleitet hatte, hat richtig Angst bekommen. Sie selbst am Anfang auch.

Keiner hat sie angepöbelt, im Gegenteil, sie ist auf eine ganz große Offenheit für die Botschaft Jesu Christi gestoßen. Das ist im kleinen, was Kardinal Dolan in http://www.kath.net/news/44299 für Papst Franziskus im Großen anspricht und was schon Bischof Fulton Sheen gesagt hat. Wenn einmal die Karikatur von Kirche überwunden ist, die in den Köpfen so vieler Menschen herum spukt, dann ist vieles möglich.

Manchmal ist also ein Licht wirklich das Ende des Tunnels und nicht der entgegenkommende Zug :)

Ich wünsche Ihnen viel Mut und eine überraschende Begegnung mit Gleichgesinnten die wie die Weisen aus dem Morgenland aufgebrochen sind, um unseren Herrn Jesus Christus zu suchen


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 Labrador 9. Jänner 2014 
 

Lieber Willibald Reichert (2) - Untergrundmentalität

Was könnte Teil davon sein?
die richtigen Prioritäten. Jesus Christus wirklich zuallererst, keine gesteigerten Ambitionen nach Geld, Karriere, keine Angst vor dem Verlust des guten Rufes.

ein erwachsener von anderen nicht allzu abhängiger Glaube. Wir sind schon lange keine dicht gedrängte Herde mehr, wo die Schafe nicht umfallen können, weil sie von den anderen Schafen rundherum gestützt werden.

Quellen wo man von Gott beschenkt wird um wieder aufzutanken vor allem wenn man allein ist. Manche Heilige mussten zu Zeiten darauf verzichten.

sich vernetzen

Wir sollten genug wissen, um fest im Glauben zu stehen und unseren Glauben verteidigen zu können.

Demut, dort zu schweigen wo reden sinnlos ist, Mut da zu sprechen, wo unser Zeugnis gefragt ist und Weisheit zu erkennen was angesagt ist.

Offenheit, sich von Gott überraschen zu lassen. Eine mir bekannte Schwester geht seit Jahren einmal im Monat auf „Stadt-Mission“. Sie zieht durch eine deutschsprachige Großstadt und beschenkt alle


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 Labrador 9. Jänner 2014 
 

Lieber Willibald Reichert (1)

Keine Frage, die Situation ist bedrückend. Vor allem, wenn man in einer Ecke zuhause ist, wo es keinen Aufbruch gibt, wo es nur bergab zu gehen scheint.

Habe vor Jahren mal eine Schweizerin getroffen, die musste nach Sydney zum WJT fahren um jugendliche Katholiken aus dem Nachbarkanton! kennen zu lernen.

Ich denke wir müssen mehr „Untergrundmentalität“ entwickeln. Dabei haben mir 2 Dinge geholfen
realistische Lebensgeschichten der römischen Märtyrer sowie Romane über Christen aus dieser Zeit. Das hat mich "inspiriert", wie man unter diesen Umständen Christ sein könnte. (und unsere Entwicklung geht zumindest derzeit in diese Richtung)
Begegnungen mit Katholiken aus den verfolgten Kirchen des Ostens. Es macht einfach Mut, die Kraft in den Augen eines Bischofs zu spüren, der für seine Treue zu Rom den Tod auf sich genommen hat, um nach seiner Begnadigung Seine Lebenszeit im Gefängnis in Einzelhaft abzusitzen, bevor er zu seiner Überraschung für das 2-te Vaticanum freigelassen wurde


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 M.Schn-Fl 9. Jänner 2014 
 

lieber @willibald reichert,

Gott sei Dank ist das nicht überall so. Bei uns in Saarlouis sind viele junge Menschen und junge Familien in den Messen.Es kommt halt auf Litugie, Verkündigung und Pastoral an.


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 Paddel 8. Jänner 2014 

@M.Schn-Fl

Danke für den Hinweis auf Ihren lesenswerten Artikel.
Die Frontlinie geht quer durch die eigenen Reihen.


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 Paddel 8. Jänner 2014 

@Tadeusz

Ich habe auch kein Verständnis für die Grün-Wähler und bitte deshalb um Unterstützung.
Nicht alle in BW haben Grün gewählt!


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 willibald reichert 8. Jänner 2014 
 

Labrador

Danke für Ihr Statement. Aber wenn ich
sehe, welche Lebensalter bei der Messe
anwesend sind, dann wird in zehn Jahren
die Teilnahme im einstelligen Bereich
anzusiedeln sein, denn schon heute sind
im Schnitt die unter Fünfzigjährigen we-
niger als als zehn Personen. Die Erst-
kommunionvorbereitung, teilweise von
nichtkatholischen Elternteilen mitge-
tragen, zeigt anschließend, daß 90%
der Kinder danach nie mehr die Kirche
betreten. Ich frage mich je länger desto
mehr, wie man als verantwortlicher Prie-
ster ohne konkrete Bemühungen, dem ent-
gegenzutreten, noch ruhig schlafen kann.


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 M.Schn-Fl 8. Jänner 2014 
 

@Paddel

Wir hatten den Aufruf von Prof. Gindert als Rundmail über unseren Adressenpool versandt. Darauf hin kamen einige Aufforderungen aus kirchlichen (ordensangehörenden) Organisationen an uns, sie aus unserem Adressenpool harauszunehmen.
Ich hatte mich in meinem Artikel auf blog.forum-deutscher-katholiken.de,
den kath.net freundlicherweise hier zitiert, noch vorsichtig ausgedrückt, indem ich von "klammheimlicher Zustimmung" zu den BW-Plänen sprach. Sie ist aber offensichtlich gar nicht überall klammheimlich sondern ganz offen.


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 Tadeusz 8. Jänner 2014 

Haben die Menschen in Baden-Württemberg...

...nicht eigenhändig Grüne gewählt?

Warum jammern sie denn?

Es reicht doch zu lesen was grüne Kommunisten wie Claudia Roth, Volker Beck, "roter Danny" Cohn Bendit so erzählen, und dies tun sie doch seit eh und je.

Irgendwie habe ich jetzt kein Verständnis für die Wähler der Grünen in Baden-Württemberg...


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 Paddel 8. Jänner 2014 

Lieber Erzbischof Zollitsch! Lieber Bischof Fürst!

Mit brennender Sorge

beobachten wir die Entwicklung des Bildungsplanes in BW. Wenn wir diesen Verirrungen tatenlos zusehen, öffnen wir der Gender-Ideologie Tor und Tür. Eltern können sich noch weniger wie bisher schützend vor ihre Kinder stellen. "Pädagogen" können ihren Schülern ungestraft "lehren" was sie wollen.
Die Kinder und Jugendliche in BW sind darauf angewiesen, dass die Kirche unmissverständlich und schnell ihre Stimme erhebt um diesen Skandal zu stoppen. Wir warten schon zu lange auf eine klare und öffentliche Stellungnahme. BITTE !

Wie laut sollen wir denn noch schreien!!

Wir beten weiterhin.


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 Victor 8. Jänner 2014 
 

Sodom und Gomorrha

Auch Katholiken, von Bischöfen angefangen, sind offenbar Teile der allgemeinen Blindheit, eigentlich des Hochmuts.

Gender ist nichts als der offenkundige Versuch, sich selbst wegen aller Arten von Begierden und Fleischessünden den Ablaß zu geben. Denn die das propagieren sind Sünder, lassen die Gebote Gottes und Weisungen der Kirche nicht gelten und wollen leben "wie Gott"- die Worte vom Bösen an Adam und Eva.
Steht auf, wenn ihr Christen seid!


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 Labrador 8. Jänner 2014 
 

Lieber willibald reichert

ganz einfach: eine lineare Fortschreibung des Trends ergibt um die 1000 Gläubige in 80 Jahren.

Zwei Punkte fallen mir dabei besonders auf:
- das Missverhältnis zwischen Sterben und Taufen
- das Missverhältnis zwischen Hochzeiten und Taufen, welches noch viel weniger Taufen in näherer Zukunft bedeuten kann (3 Hochzeiten -> 4/5 Kinder als potentielle Täuflinge was zu einer noch wesentlich geringeren Gemeindegröße führen würde)

Zugegeben, das kann einen durchaus erschrecken. Mal das positive:
- Kirchensteuer, Politiker-ZdK und viele aufgeblähte Strukturen werden verschwinden
- satte Verwalter (Laien, Priester und Bischöfe) werden wieder hungrige Hirten werden, da es zwar nichts mehr zu verwalten, aber immer noch eine kleine Herde gibt
- Gott ist treu und eine kleine mutige Herde kann mit seiner Hilfe mehr bewirken als Zeitgeistjünger, die um sich selbst kreisend Pirouetten drehen. Ein Blick nach Frankreich sollte Mut machen


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 Marienzweig 8. Jänner 2014 

@macleod

Für solche Gruppen ist es sehr empfehlenswert, positiv wirkende "Marken-Zeichen" und angenehm klingende Begriffe zu wählen.
Einen Regenbogen mag jeder, Regenbogen-Familie klingt hübsch, fröhlich, unkompliziert und vor allem nicht hausbacken.
Einem zumindest hinterfragbaren Konzept verpasst man einfach einen sympathisch klingenden Namen, der beim anderen angenehme Vorstellungen und Gefühle hervorruft.
Auf diese Weise verankert man es positiv im Bewusstsein der Bevölkerung.
Ob solche Werbung allerdings immer funktioniert, ist eine andere Frage.
Sie schreiben ja selbst, dass Sie diese Begriffe als Affront empfinden.
Mich und vielleicht viele andere nerven sie auch!


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 Paddel 7. Jänner 2014 

Gebet / Mission

Wir Laien haben da nur wenig Einfluss. Dann bringt das Jammern auch wenig. Deshalb in den eigenen 4 Wänden beginnen (Franziskus am 1.1.14 /Angelus) und beten. Am Besten um gute Familien. Denn die brauchen das Gebet besonders. Gerade gegen den Genderismus.
Als Gebet schlage ich das von Papst Franziskus (29.12.14) vor:
Gebet an die hl. Familie
Jesus, Maria und Josef,
in euch betrachten wir den Glanz der wahren Liebe,
an euch wenden wir uns voll Vertrauen.
Hl.Familie von Nazareth,
mache auch unsere Familien zu Orten der Gemeinschaft und Räumen des Gebetes,
zu echten Schulen des Evangeliums und kleinen Hauskirchen.
Hl.F.v.N.
nie mehr gebe es in unseren Familien Gewalt, Verschlossenheit und Spaltung: Wer Verletzung erfahren oder Anstoß nehmen musste, finde bald Trost und Heilung.
Hl.F.v.N.
möge die kommende Bischofssynode in allen wieder das Bewusstsein erwecken für die Heiligkeit und Unantastbarkeit der Familie,
für ihre Schönheit im Plan Gottes.
Jesus, Maria und Josef,
hört unser Flehen!


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 macleod 7. Jänner 2014 

@paddel

Vielen lieben Dank für den Hinweis.

Das ist sehr verwirrend, zumal die Homoflaggen auch horizontal und diagonal gestaltet werden. Man kennt sich ja kaum noch aus.

Ginge es um Geld und Markennamen, dann wäre schon längst wegen Plagiatsvorwürfen geklagt worden.

Nochmals danke, Paddel


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 willibald reichert 7. Jänner 2014 
 

Petrus Canisius

am entferntesten Pfarrkirchen eine Distanz
von rund vierzig Kilometern liegt. Das
Problem des Katholizismus im Deutschland
des Jahres 2014 ist die Nichtumsetzung
bzw.Falschinterpretation der Konzilstexte
und eine Katechese eines reinen Kuschel-
glaubens, der der Beliebigkeit - wie
schon unser Papst em. Benedikt XVI be-
tonte - Tür und Tor geöffnet hat und die
Verwirrung der Geister ins Unermeßliche
gesteigert hat!


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 Paddel 7. Jänner 2014 

@macleod /Regenbogen

Wenn man genau hinschaut erkennt man, dass beim Gender-Regenbogen die Farben verdreht sind.
Der Teufel kopiert auch hier das Gute (den Bundes-Regenbogen) aber bei genauem Hinschauen erkennt man den Unterschied.


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 Silvio 7. Jänner 2014 
 

Sollte Freiburg einen romtreuen Hirten bekommen, haben wir auf Initiative von ARD/ZDF/SPIEGEL/SWR/SZ usw. bald wieder einen "Fall Limburg", jede Wette.


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 Petrus Canisius 7. Jänner 2014 
 

Hören wir doch endlich auf

über die angebliche Unfähigkeit der meisten deutschen Bischöfe zu jammern! Es geht doch in den meisten Fällen nicht um Unfähigkeit. Schauen wir der Realität in die Augen: viele deutsche Bischöfe handeln nicht so, wie sie handeln, weil sie unfähig sind, sondern weil sie es gar nicht anders, sondern genau so WOLLEN! Diese Bischöfe sind Wölfe im Schafspelz. Ihr Wirken war und ist u.a. so katastrophal, weil viele unter unseren Reihen viel zu autoritätshörig sind. Dabei lehrt uns doch eigentlich schon Paulus, genauer hinzuschauen. Wir brauchen eine Reform an Haupt und Gliedern - aber ganz anders, als es sich die Alt68er vorstellen. Glaubensferne Bischöfe existieren nicht nur, sie reißen mit ihrem Verhalten immer mehr Laien mit in den Niedergang. Es tut weh, so harte Festellungen zu treffen, aber soll man das Offensichtliche nicht endlich klar und deutlich benennen, bevor der Apfel ganz verfault ist?


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 macleod 7. Jänner 2014 

Regenbogen

Abgesehen von allem anderen empfinde ich es als extra-Affront, diese Sexualaufzwingung ständig mit dem Symbol des Regenbogens zu etikettieren.

Da gibt es Regenbogenfamilien, -paraden, -fahnen und dergleichen.

Für Christen hat der Regenbogen eine ganz andere Bedeutung.


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 Marienzweig 7. Jänner 2014 

EB Zollitsch - lächelnd und ohne Kanten

Die Petition habe ich schon vor Wochen unterschrieben, überzeugt davon, dass es richtig und sinnvoll ist.
Dass ich mich damit nach Ansicht des SWF so fix in die rechtsextreme Ecke katapultiere, war mir nicht bewusst.
Aber man lernt ja nie aus!
Was Erzbischof Zollitsch betrifft, wundert mich sein Schweigen nicht.
Ist es mangelnder Mut oder heimliche Zustimmung?
Hatte er nicht auch die "One of us"-Aktion viele Wochen lang übergangen?
Erst im allerletzten Moment raffte er sich auf und riet zur Unterschrift.


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 Paddel 7. Jänner 2014 

Gebetsinitiative

Mir scheint, dass wir immer stärker von der Gender-Ideologie bedrängt werden. Ob Estrela, Bilsungsplan 2015, Homo-Ehe,...
Den Kampf den wir Christen zu kämpfen haben, hat keine klare Frontlinie. Sie geht quer durch alle Gesellschaftsgruppen. Leider auch durch die eigenen Reihen.
Das Schlimmste an Gender ist, dass vor allem die Kinder (auch die Ungeborenen) darunter leiden.
Dieser Bildungsplan für BW öffnet jedem Pädophilen Tor und Tür. Das muss mit allen Mitteln verhindert werden!!!
Von der Diözesanleitung in Freiburg und R.-Stuttgart erhoffe ich mir kaum Unterstützung. Obwohl schon vor Weihnachten eine Positionierung versprochen wurde. Die politische Seite reagiert wenn überhaupt, dann nur auf Druck. (Die Bildungsplankommission freut sich übrigens über jede Reaktion unter: '[email protected]')

Die wichtigste Waffe für uns Christen ist aber das Gebet verbunden mit Fasten. Deshalb bitte ich alle, mit zu kämpfen. Bitte lasst uns in BW nicht im Regen(bogen) stehen!!


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 Suarez 7. Jänner 2014 

Joseph Ratzinger in einer Predigt zum Thema: "Was bedeuten eigentlich Heilige für uns?" II

"Christ werden, die christliche Bekehrung aber besteht darin, dass wir gerade aus diesem Modell der Kautschukreligion heraustreten,, dass wir erkennen: Das Licht der Wahrheit selbst fällt in mein Leben herein. Sie zeigt sich wie sie ist, Gott zeigt sich in seinem Sohn und wird mir Weg. Und weil in Gott Wahrheit und Wille eins sind, heißt dieses, dass diese Wahrheit verbindlich ist, dass ich ins Leere trete, nämlich ins Unwahre und ins Unredliche hinein, wenn ich sie vorbei, wenn ich sie beiseiteschiebe, dass ich nur dann lebe, wenn ich meinen Willen in den Willen Gottes hineingebe."


Weh den Hirten, die die Schafe meiner Weide zugrunde richten und zerstreuen - Spruch des Herrn.(Jer. 23,1)

Darum - so spricht der Herr, der Gott Israels, über die Hirten, die mein Volk weiden: Ihr habt meine Schafe zerstreut und versprengt und habt euch nicht um sie gekümmert. Jetzt ziehe ich euch zur Rechenschaft wegen eurer bösen Taten - Spruch des Herrn. (Jer. 23,2)


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 AlbinoL 7. Jänner 2014 

Naja die sind doch auf der gleichen Linie

da beschwert sich doch niemand :-)


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 SpatzInDerHand 7. Jänner 2014 

Lieber Chris,

machen Sie sich für Freiburg nicht allzuviel Hoffnung. Zwar ist der Bischofsstuhl gerade vakant, aber man wird sich seitens des Domkapitels schon wieder einen auswählen, der ausreichend im eigenen Saft geschmort worden ist.
Da müsste der Vatikan mächtig durchgreifen (wie beispielsweise seinerzeit bei der Ernennung von Meisner für den Kölner Bischofsstuhl), um zu einem anderen Ergebnis zu kommen.
Wissen Sie, in so einem liberalen Bistum will man ja keinen, dessen Positionen zu lehramtstreu sind. Wahrscheinlich geistern schon die Bemerkungen durch die Diözese, man wolle aber keinesfalls einen wie Weihbischof Laun oder Bischof Huonder!


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 Christa 7. Jänner 2014 

Wen wundert`s!

Geistlicher Leiter des ZDK und Rotarierbischof. Die unmittelbare Nachbarschaft lockert das Ehesakrament.


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 Chris2 7. Jänner 2014 
 

Freiburg und Rottenburg

Wen wunderts. Da bekommen die Namen gleich eine ganz neue Bedeutung. Aber zumindest für FR besteht ja mittelfristig die Hoffnung, daß das Erzbistum wieder katholisch(er) wird...


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 Romika 7. Jänner 2014 
 

Wen wundert hier noch etwas ?

Von den beiden Bischöfen und ihren getreuen Dienern isz in dieser Hinsicht auch nichts zu erwarten. Man vergesse auch nicht, dass der in der Hysteriewahl zum Ministerpräsident avancierte Kretschmann dem ZdK angehört. Zollitsch, Fürst, Kretschmann die drei aus dem Südwesten.


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 Suarez 7. Jänner 2014 

Joseph Ratzinger in einer Predigt zum Thema: "Was bedeuten eigentlich Heilige für uns?"

"Die Neuzeit hat uns allen die Überzeugung eingeimpft, dass man zwar über die Physik und über die Technik Objektives und daher Verbindliches, Mitteilbares wissen kann, aber dass wir über die göttlichen Dinge wirkliche Erkenntnis und Gewissheit nicht haben können. Sie zeigen sich uns - so denkt die Neuzeit - nur in einem Nebel unterschiedlicher Symbole, die es nicht gestatten, zu sagen: Das eine ist wahr und das andere ist falsch.Jeder müsse vielmehr auf eigene Rechnung versuchen, wie er damit zurecht kommen kann. Die Religion wird im Bereich des Gefühls, der Empfindung, des Subjektiven angesiedelt. Ein jeder muss sich halt aussuchen, was ihm am besten zur Befriedigung seiner religiösen Gefühle dient, damit er auch diesen Bereich seines Daseins im Gleichgewicht halten kann. Aber eine so verstandene Religion ist so etwas wie eine Knetmasse, ein Kaugummi, die man beliebig herumdrehen kann...Bekehrung ist nicht Ernstfall geworden, sondern wir beten uns eigentlich nur selber an.."


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