Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. CSU-Söder garantiert für Bayern eine "freie Entfaltung" und attackiert die Kirchen
  2. 'Abtreibung ist Krieg gegen unschuldige, ungeborene Kinder'
  3. 'Einige sähen mich lieber tot'
  4. 'Sie sind das Werk des Teufels!' - Wen meinte Papst Franziskus?
  5. Genderkompatible Monstranz
  6. Vatikan führt "Grünen Pass" gegen Covid-19 ein
  7. „Die Feier des Gottesdienstes ist der zentrale Auftrag der Kirche“
  8. Bischof Voderholzer erhält für seine Kritik am Synodalen Weg Unterstützung von Kardinal Kasper!
  9. Ein 'Katholik aus dem Rheinland'
  10. Elf Bischöfe, DBK und Nuntius unterstützten den Marsch für das Leben, doch dann kommt die Keule!
  11. „Wird bei der Taufe das Stirnchakra verschlossen?“
  12. Impfpflicht für Messbesucher in kanadischer Erzdiözese
  13. Sie verlassen die Kirche im besten Alter
  14. DBK-Kopf Bätzing: „Die Themen, die das aufzeigen, liegen alle auf dem Tisch des Synodalen Weges“
  15. Vorwürfe gegen Schönstatt-Gründer - Berliner Gericht lehnt Unterlassungsantrag ab

Juristisches Nachspiel nach Oben-Ohne-Protest im Kölner Dom

2. Jänner 2014 in Deutschland, 14 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kölner Polizei bestätigt: Die Femen-Aktivistin Josephine Witt wurde wegen Störung der Religionsausübung und Hausfriedensbruchs angezeigt, ebenso wurde ein Mann angezeigt, der die Frau nach dem Nackt-Auftritt ins Gesicht geschlagen haben soll


Köln (kath.net/KNA) Juristisches Nachspiel zum Oben-Ohne-Protest beim Weihnachtsgottesdienst im Kölner Dom: Erst wurde Femen-Aktivistin Josephine Witt wegen Störung der Religionsausübung und Hausfriedensbruchs angezeigt, jetzt wurde auch Strafanzeige gegen einen Frechener Unternehmer gestellt, der die Frau nach dem Nackt-Auftritt ins Gesicht geschlagen haben soll, wie die Kölner Polizei am Mittwoch bestätigte. Die Frau war am ersten Weihnachtstag während einer Messfeier mit Kardinal Joachim Meisner auf den Altar gesprungen. Sie entblößte ihren Oberkörper, auf dem «Ich bin Gott» stand.


Inzwischen ist auch bekanntgeworden, dass die antikirchliche Agitation der Femen-Aktivistin offensichtlich ein mediale Inszenierung war, bei der der Kölner "Express" und eine Paparazzi-Firma vorab informiert wurden, kath.net hat berichtet

Video vom Kölner Domradio / EWTN über die geschmacklose Inszenierung der Femenaktivistin


(C) 2013 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 evChrist 8. Jänner 2014 
 

Geheimnis

Ich frage mich, warum die Kamera der kath. Kirche nach oben zur Decke schwenkt.
Gibt es etwas zu verbergen?
Die Ohrefeigen des "Gläubigen" aus der zweiten Reihe? Sollte man doch eher zeigen, was so einer unter Christsein versteht, oder?
Am Ende vielleicht gar Nacktheit?
Kommen wir nicht alle so zur Welt?
Wo also liegt das Geheimnis, was ist der Grund?


0

0
 
 Faustyna-Maria 5. Jänner 2014 
 

Mt 24,15

Wenn ihr dann am heiligen Ort den unheilvollen Gräuel stehen seht, der durch den Propheten Daniel vorhergesagt worden ist ...

Wir kommen "der Sache" aus Mt 24 immer näher.


1

0
 
 Toribio 4. Jänner 2014 
 

Erzbistum Köln prüft rechtliche Schritte...

... gegen die anwesenden Journalisten. Dompropst N. Feldhoff will aber erst übernächste Woche konkrete Aussagen dazu machen, da die Sache noch eingehend juristisch geprüft werden müsse.
Das Domkapitel hatte bereits kurz nach dem Ereignis die Vermutung geäußert, dass im Gottesdienst anwesende Fotografen u. Kameraleute vorher von der Aktion gewusst hätten. Ihnen könnte nun ein Verfahren wegen Beihilfe drohen.
Beihilfe wozu könnte man nun fragen. Und da kommt jetzt etwas ins Spiel, das schon M. Schneider-Flagmeyer kurz angeschnitten hat, als er nach dem Presserat rief, wofür ich damals nur ein Schmunzeln übrig hatte. Zu unrecht? Auf domradio.de gibt es heute vom Journalistenverband eine interessante Stellungnahme zur Rolle der Medien beim Femen-Vorfall im Kölner Dom. Diese Fragen sind entscheidend: Wenn ein Journalist im Vorfeld einer Straftat informiert wird, darf er diese trotzdem zulassen? Nein, wenn die Straftat ein krimineller Akt ist. Aber ab wann gilt etwas als kriminell?


2

0
 
 PBaldauf 3. Jänner 2014 
 

Sankt Michael

Altar-Entweihung Oben-Ohne
Als ob sich so ein Auftritt lohne
Sie gab als GOTT sich selber aus
frevelhaft im Gottes-Haus
Geschmacklos wurde inszeniert
Wie man die Ehrfurcht voll negiert
Der Teufel reibt sich wohl die Hände
Sankt Michael, setz dem ein Ende

www.kathshop.at/suche.php?sb=9783903028371


5

0
 
 Weinberg 2. Jänner 2014 
 

Josephine Markmann

ist der Name dieser Femen-Aktivistin laut einem Artikel von Hans Leyendecker in der Süddeutschen Zeitung, der auch die finanziellen Hintergründe dieses Auftritts aufgeklärt hat.
Josephine Witt ist lediglich ihr "Künstler-Name" als Femen Aktivistin.


2

0
 
 rosenkranzbeter 2. Jänner 2014 
 

Ich bitte um Toleranz

Was auch immer die Aktivistin bewegt haben mag, ich bitte um Toleranz gegenüber dem, was uns Katholiken heilig ist.
Ist Toleranz nicht eine wesentliche Grundlage unserer pluralen Gesellschaft?
Also nicht wegschauen und schweigen, heute trifft es uns Katholiken, morgen andere...


3

0
 
 Wischy 2. Jänner 2014 
 

Wir leben als Christen in einem kulturellen Umfeld,

in dem die Kirche nicht mehr rundweg als Hüterin und Vermittlerin der allen einleuchtenden Werte gilt. Ja, manche meinen, die Kirche zu ihren neuen Werten bekehren, sie auf diese Werte hin endlich öffnen zu müssen. Die Femen werfen der Kirche mangelnde Achtung der Frauen vor und möchten sie befreien von einer patriarchalischen Mentalität. Wir sollten uns bemühen, diesen Anschein zu überwinden, damit uns diese Vorurteile nicht länger ankleben.


2

0
 
 Gipsy 2. Jänner 2014 

H.Kraft

Als Bischof ist er da nicht abgehoben. Er sucht das Gespräch.
H. Kraft

---------------------------
Das ist ja gut so, das Gespräch zu suchen, jedoch, wenn dies u.a.dadurch zu erreichen ist indem "man" nackt während einer hl.Messe auf den Altar springt und Gott lästert, dann ist es eher eine Ermutigung zu solchen Massnahmen zu greifen um ein Gespräch mit dem Herrn Bischof zu bekommen.


5

0
 
 macleod 2. Jänner 2014 

Früher gab es

diese Klischeewitzchen über Insassen von Narrenhäusern, da war manch einer Napoleon, Kleopatra, sonstwelche Königsanwärter und dergleichen. Was soll man nun von einer solch kuriosen Person, die schreit sie sei Gott, halten?

Ist das nur die Provozierungs(un)kultur in den heutigen Vergnügungs- und Konsum-Paralleluniversen oder ab wann ist das klinisch?

Mit der Anzeige wegen der Ohrfeige bringt einen die zurzeit moderne Täter-Opfer-Umkehr einmal mehr zum ärgern.

Ich kann schon den Medienverriss vor mir sehen, wie unchristlich, brutal und intolerant die Katholiken doch wären und sie die Nächstenliebe so gar nicht pflegen.


7

0
 
 Cosinus 2. Jänner 2014 
 

Diese Vollproletin hat nur Glück, dass sie in

ihrer Verwirrtheit ein Kirche erwischt hat.


3

0
 
 H.Kraft 2. Jänner 2014 
 

Kardinal Meisner

In den letzten Jahren war Kardinal Meisner sozusagen immer der ,Buhmann der
Nation` und auch derjenige, welcher viele
Knüppel bekam. Er war aber und ist bis heute ein Mahner und Rufer in einer gottlosen Wüste, die sich gerade bei uns in Deutschland breit macht.
Man muss dies alles also besser ge-
wichten und nicht schon immer mit Vorur-
teilen an diese Dinge herangehen.
Es ist auch bedauerlich, dass in Europa fast alle Grenzen offen sind und gerade dadurch sind Entwicklungen möglich, die es vor zwanzig odr mehr Jahren noch nicht gab. Was dies mit den ,Femen` und der ,Femenorganisation` auf sich hat, bedarf auch noch einer besseren Klär-
ung. Bisher wurde das Ganze nur als ein
Protest bezeichnet. Was steckt aber da-
hinter. Ist es ein Aufschrei in unserer Zeit von Menschen, die man eben nicht mit ihren Problemen anhören möchte.
Deshalb ein Lob an H. Erzbischof Thissen von Hamburg, der mit Frau Witt sprechen möchte. Als Bischof ist er da nicht abgehoben. Er sucht das Gespräch.
H. Kraft


2

0
 
 H.Kraft 2. Jänner 2014 
 

Sprung auf den Altar vom Kölner Dom

Ja, es ist schon ein Zeugnis von Unreife, wenn man als Frau halbnackt auf einen Altar springt.
Man kann jetzt für oder gegen Kardinal Meisner sein. Aber ich denke mal, dass er auch für diese Frau zu einem Gespräch bereit gewesen wäre.
Erzbischof Thissen von Hamburg hat ja schon signalisiert, dass er mit Frau Witt sprechen wolle.
Man kann jetzt nicht immer nur gleich in
unserem Staat nach einer harten Be-
strafung rufen, sondern man muss auch
einmal fragen dürfen: Warum und wieso
dieser Sprung auf den Altar vom Kölner Dom? Gewiss, Frauen werden missbraucht und auch dies oft in den eigenen Familien. Aber muss man denn auch noch H. Kardinal Meisner in dieser Weise gerade an seinem 80. Geburtstag so be-
leidigen und in dieser Weise angehen?
Bei uns in Deutschland ist nicht immer
die Kirche an allem schuld. Auch dies sollte man wissen und gerade auch, weil ja die Gesellschaft doch total bei diesen Fragen versagt. Man sollte da schon mit zweierlei Maß gewichten.
H. Kraft


4

0
 
 Toribio 2. Jänner 2014 
 

Einige Anmerkungen

Ein juristisches Nachspiel hätte es auch ohne Anzeigen gegeben, da die Störung der Religionsausübung ein Offizialdelikt ist, so dass die Behörden von sich aus tätig werden müssen... in diesem Falle aufgrund der Schwere des Deliktes - Altarschändung! - erst recht. Bin schon gespannt, wie hoch das Strafausmaß sein wird. An diesem Fall wird man auch ablesen können, erstens wie wehrfähig der deutsche Staat überhaupt noch ist und zweitens wie neutral er Delikte gegen verschiedene Religionen zu ahnden vermag... eine Schändung des Altars einer kath. Kirche ist für mich schlimmer als z.B. die Schändung eines jüdischen Friedhofs.
Zudem: Inzwischen sollte auch bekannt sein, dass für Femen die Zusammenarbeit mit den Medien Teil ihrer Strategie ist. Ohne die mediale Verbreitung würden diese Protestaktionen wenig Sinn machen. Schockierend dabei aber ist, wer sich daran beteiligt hat: Kölner 'Express' und die 'BILD', deren Video- u. Bildmaterial von der russischen TV-Agentur Ruptly stammt.


17

0
 
 Albertus Magnus 2. Jänner 2014 
 

Eine Bitte an die Redaktion

Bei der Berichterstattung zu Amokläufen wird inzwischen der Name des Täters nicht mehr genannt, weil man den Narzismus der oder der Täter(s) nicht untesrstützen will.
Ich finde es wäre daher besser, wenn der Name der Frau aus den Berichten verschwinden würde.


6

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Erzbistum Köln

  1. Deutsche Pfarre führt ‚3-G-Regelung’ für Gottesdienste ein
  2. Ehemaliger Bundesrichter Thomas Fischer kritisiert ‚Dämonisierung’ von Kardinal Woelki
  3. Kardinal Woelki stellt sich hinter Vatikan-Instruktion zur Kirchengemeindenreform
  4. „Das Bekenntnis zur Wahrheit betrachtete Kardinal Meisner als heilige Pflicht“
  5. Bistum Limburg ließ Vertuschungsstrategien bei Missbrauch rekonstruieren
  6. Erzbistum Köln: Gemeinschaft Sankt Martin kommt nach Neviges
  7. „Bitte von zuhause ein mundgerechtes Stückchen Brot mitbringen“
  8. Gottesdienste in Bayern ab 4. Mai erlaubt!
  9. Kölner Kardinal Woelki lässt Öffnung der Gottesdienste vorbereiten
  10. Schwaderlapp: „Ich feiere Messe noch intensiver für das Volk Gottes“







Top-15

meist-gelesen

  1. CSU-Söder garantiert für Bayern eine "freie Entfaltung" und attackiert die Kirchen
  2. 'Sie sind das Werk des Teufels!' - Wen meinte Papst Franziskus?
  3. KOMMEN SIE MIT! Romreise zu Ostern 2022 mit Bischof Marian Eleganti
  4. Sie verlassen die Kirche im besten Alter
  5. Genderkompatible Monstranz
  6. 'Einige sähen mich lieber tot'
  7. „Wird bei der Taufe das Stirnchakra verschlossen?“
  8. „Willkommen bei Maria vom Sieg!“
  9. Mel Gibson: ‚Ich bin ein Sünder, aber ich kenne den Unterschied zwischen Hirten und Mietling’
  10. 4.500 Teilnehmer beim 17. Marsch für das Leben in Berlin
  11. Elf Bischöfe, DBK und Nuntius unterstützten den Marsch für das Leben, doch dann kommt die Keule!
  12. 'Abtreibung ist Krieg gegen unschuldige, ungeborene Kinder'
  13. Bischof Voderholzer erhält für seine Kritik am Synodalen Weg Unterstützung von Kardinal Kasper!
  14. Vorwürfe gegen Schönstatt-Gründer - Berliner Gericht lehnt Unterlassungsantrag ab
  15. "Mit grosser Sorge verfolgen wir die Skandale um das kathol. Nachrichtenportal kath.ch"

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz