Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. US-Katholiken mehrheitlich für die Todesstrafe
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  4. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  5. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  6. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  7. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  8. ‚Dubia‘ an den Vatikan – US-Priester bitten um Klärung hinsichtlich liturgischer Änderungen
  9. Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
  10. Brigitte Bardot bedauerte den Verlust des Geheimnisvollen in der Neuen Messe
  11. Wann enden die perspektivlosen Strukturdebatten?
  12. Papst Leo XIV. bestärkt Bischof Voderholzer auf dem Weg der Neuevangelisierung
  13. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  14. Papst Leo wird die Gründonnerstags-Fußwaschung wieder im Lateran vollziehen
  15. Iran: Mindestens 12.000 Tote bei Protesten gegen das Regime

US-Lebensschützer: Mandela hat Abtreibung gefördert

12. Dezember 2013 in Chronik, 15 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bei allen Verdiensten für die Menschenrechte dürfe man nicht vergessen, dass Nelson Mandela die Abtreibung befürwortet und gefördert hat, sagen Lebensschützer.


Providence (kath.net/LSN/jg)
US-Lebensschützer erinnern an Nelson Mandelas Einstellung zur Abtreibung. Bei aller Hochachtung für die Verdienste des kürzlich verstorbenen Friedensnobelpreisträgers und Ex-Präsidenten von Südafrika dürfe nicht vergessen werden, dass Mandela eine liberale Abtreibungsregelung in seinem Land massiv unterstützt habe. Das schrieb Thomas Tobin, der Bischof von Providence im US-Bundesstaat Rhode Island, in einer Stellungnahme zum Tod des Politikers.


„Wir beten, dass die Seele Nelson Mandelas in Frieden ruhen möge und ihm seine Sünden vergeben werden. Doch wir bedauern, dass sein vornehmer Einsatz für die Würde des Menschen die jüngsten Mitglieder unserer menschlichen Familie nicht eingeschlossen hat, die ungeborenen Kinder“, schrieb Tobin wörtlich.

Dr. Day Gardner, Gründerin und Präsidentin der „National Black Pro-Life Union“, hat die gleichen Bedenken wie Bischof Tobin. „Es ist wirklich sehr traurig, das Nelson Mandela gegenüber dem Leiden der Kleinsten seines eigenen Volkes blind war“, sagte sie wörtlich gegenüber LifeSiteNews. In seinem erfolgreichen Kampf für Bürgerrechte habe er die ungeborenen Kinder übersehen, bedauert sie.

Gardner und andere afro-amerikanische Lebensschützer möchten die schwarzen Bürgerrechtler für die Tatsache sensibilisieren, dass weltweit ungeborene schwarze Kinder von Abtreibungsorganisationen öfter ins Visier genommen werden als Kinder anderer Hautfarbe.

Nelson Mandela hat 1996 ein liberales Abtreibungsgesetz für Südafrika unterzeichnet und es damit in Kraft gesetzt. Seither sind nach offiziellen Angaben fast eine Million Ungeborene abgetrieben worden. Die zivilrechtliche Ehe für Gleichgeschlechtliche wurde 2006 eingeführt. Mandela hatte sich schon lange vorher dafür eingesetzt.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Abtreibung

  1. USA: Republikanische Politiker wollen Abgabe von Abtreibungspillen strenger regulieren
  2. Katholische Bischöfe Schottlands verurteilen Pufferzonen-Gesetz für Abtreibungskliniken
  3. Nun läutet auch in Italien die erste Glocke „Stimme der ungeborenen Kinder“
  4. Menschenrecht auf Abtreibung?
  5. CDL: „EU-Parlament entscheidet ein weiteres Mal gegen das Recht auf Leben“
  6. Katholische Bischöfe zeigen sich besorgt vor Abtreibungs-Abstimmungen des EU-Parlaments
  7. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  8. US-Arzt gibt Freundin im Schlaf Abtreibungspillen, Baby stirbt
  9. Abtreibungszentrum von Planned Parenthood in Manhattan geschlossen
  10. Mutig: Fürst Albert II. verweigert für Monaco die Ausweitung der legalisierten Abtreibung






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  4. Santo subito? - Vatikan untersucht mögliches Wunder durch Benedikt XVI.!
  5. Vertrauliche Vorlagen des vatikanischen Konsistoriums sind aufgetaucht
  6. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  7. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  8. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  9. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  10. 'Exportweltmeister in Moral, ansonsten Beobachter an der Seitenlinie. Beschämend'
  11. MEHR hippe Missionare in Augsburg
  12. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  13. Brigitte Bardot bedauerte den Verlust des Geheimnisvollen in der Neuen Messe
  14. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  15. Wann enden die perspektivlosen Strukturdebatten?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz