Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Erzbischof Gänswein soll Nuntius in Litauen werden!
  2. Der Münchner Pro-Life-Marsch UND was die deutschen Medien verschweigen
  3. Schweiz: Bischof Bonnemain bei Beerdigung von Bischof Huonder
  4. Kardinal Müller: "Sie sind wie die SA!"
  5. Waffen können Frieden schaffen und viele Menschenleben retten!
  6. 'Allahu akbar' - Angriff auf orthodoxen Bischof in Australien - Polizei: Es war ein Terrorakt!
  7. BRAVO! - 6000 Teilnehmer beim Marsch für das Leben in München
  8. Ablehnung von Fiducia supplicans: Afrikas Bischöfe haben ‚für die ganze Kirche’ gesprochen
  9. „Schwärzester Tag für die Frauen in der deutschen Nachkriegsgeschichte“
  10. Großes Interesse an Taylor Swift-Gottesdienst in Heidelberg
  11. Mehrheit der Deutschen fürchtet Islamisierung Europas
  12. Eine kleine Nachbetrachtung zu einer Konferenz in Brüssel
  13. Deutsche Bischofskonferenz nimmt Bericht zur reproduktiven Selbstbestimmung „mit großer Sorge“ wahr
  14. Meloni: Leihmutterschaft ist ,unmenschliche Praxis‘
  15. 'Politische Einseitigkeit ist dem Gebetshaus fremd'

Florenz: Teil des Friedhofs für verstorbene Ungeborene gewidmet

16. November 2013 in Chronik, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein Teil des Friedhofs von Trespiano ist für Kinder, die vor der Geburt gestorben sind, reserviert. Das schließt abgetriebene Babies ein.


Florenz (kath.net/LSN/jg)
Die Stadtregierung von Florenz hat einen Teil des städtischen Friedhofs in Trespiano für Babies gewidmet, die vor der Geburt gestorben sind. Dazu gehören auch abgetriebene Kinder. Der Schritt wurde von Vertretern der politischen Linken scharf kritisiert.

Der „Friedhof für die Ungeborenen“ hat seit 1996 „inoffiziell“ existiert. In diesem Monat hat der Stadtrat von Florenz mit überwiegender Mehrheit den Beschluss gefasst, den Bereich „Kindern, die vor der Geburt gestorben sind“ zu widmen. Vizebürgermeisterin Stefania Saccardi verwies auf ein Gesetz aus dem Jahr 1990, das Stadtverwaltungen dazu verpflichtet, verstorbene Ungeborene zu begraben. Florenz habe sich zu diesem Schritt entschlossen, „damit jeder, der überzeugt ist, dass ein Fötus eine Person ist, jetzt die Möglichkeit hat, ihn entsprechend zu begraben“, sagte sie wörtlich.


Von der politischen Linken wurde der Florenzer Beschluss als Angriff auf die seit 1978 legalisierte Abtreibung gewertet. Die Maßnahme richte sich gegen das „Selbstbestimmungsrecht der Frauen“, sagte Ornella De Zordo von der alternativen PerUnaltracittá. Schritte wie dieser seien „ohne Logik“, würden Italien in einen „obskurantistischen Abgrund“ stürzen und den Willen des Volkes missachten, sagte Maria Antonietta Farina Coscioni, eine Vertreterin der Radikalen Partei in Florenz.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 18. November 2013 
 

Dazu gibt es einen wunderbaren Kurzfilm,

"Engelskind". Leider habe ich ihn im Netz nicht gefunden, er lief aber zumindest auf ARTE. Im Übrigen kann ich @ Gypsy nur zustimmen: Auch meine Mutter wurde in der Trauer nach einer Fehlgeburt von einer Krankenschwester blöd angeredet, sinngemäß "Was haben Sie denn, andere wären froh gewesen, daß es weg ist". Im Übrigen: Gehört zum "Selbstbestimmungsrecht der Frauen" nicht auch, Abschied nehmen und ihre Kinder begraben zu dürfen? Aber wer seine Kinder wegwirft, hat wohl so manches mal auch seine/ihre (Mit-) Menschlichkeit mit "entsorgt"...


0
 
 pfaffenheini 16. November 2013 

Auch in Wien gibt es eine Grabstätte für Stillgeborene

www.magix-website.com/mppo16/50/4CD/4CD25310631911E19C0A7F6751BD8A32.pdf


2
 
 Gipsy 16. November 2013 

Der Wille des Volkes

..stürzen und den Willen des Volkes missachten, sagte Maria Antonietta Farina Coscioni, eine Vertreterin der Radikalen Partei in Florenz.
------------------------------------
Dann möchte sie mal die vielen Eltern , deren Kind vor der Geburt gestorben ist oder tot zur Welt gekommen ist dazu befragen...oder sind diese Menschen nicht Bestandteil des Volkes?
Dass bewusst im Mutterleib ermordete Kinder beerdigt werden,glaube ich eher nicht, dann dann würde ja zugegeben werden, dass es sich um Kinder handelte, die "man" vom Leben abgeschnitten hat.

Lasst den Eltern die Möglichkeit ihr Kind zu beerdigen, damit sie einen Platz zum Trauern haben.
Frau Marie Antonietta sollte sich hier ganz einfach mal zurückhalten.


9
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Begräbnis

  1. Feuer oder Erde? -Urne oder Sarg?
  2. 'Kohl konnte polarisieren, aber hatte auch die Gabe der Freundschaft'
  3. Tiere nicht auf Friedhöfen für Menschen bestatten
  4. Kardinal Marx spricht sich für Erdbestattungen aus
  5. Sizilien: Kein kirchliches Begräbnis für Mafiaboss







Top-15

meist-gelesen

  1. Erzbischof Gänswein soll Nuntius in Litauen werden!
  2. 'Allahu akbar' - Angriff auf orthodoxen Bischof in Australien - Polizei: Es war ein Terrorakt!
  3. Kardinal Müller: "Sie sind wie die SA!"
  4. BRAVO! - 6000 Teilnehmer beim Marsch für das Leben in München
  5. 'Politische Einseitigkeit ist dem Gebetshaus fremd'
  6. Heiligenkreuz: Gänswein und Koch für Wiederentdeckung des Priestertums
  7. Schweiz: Bischof Bonnemain bei Beerdigung von Bischof Huonder
  8. Der Münchner Pro-Life-Marsch UND was die deutschen Medien verschweigen
  9. Eine kleine Nachbetrachtung zu einer Konferenz in Brüssel
  10. „Schwärzester Tag für die Frauen in der deutschen Nachkriegsgeschichte“
  11. Der Teufel sitzt im Detail
  12. Ablehnung von Fiducia supplicans: Afrikas Bischöfe haben ‚für die ganze Kirche’ gesprochen
  13. Frankreich: „Inzwischen bedeutet Katholizismus, seinen Glauben erklären zu können“
  14. Das Mediennetzwerk Pontifex, gegründet 2005 als "Generation Benedikt", beendet seine Tätigkeit
  15. ,Mach dir keine Sorgen, Mama – Gott wird mich heilen!‘

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz