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| ![]() Verhafteter Vatikan-Prälat beschuldigt Bertone und erntet ein Dementi27. Juli 2013 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen "Habe nie schmutziges Geld gewaschen und nie gestohlen, sondern nur Personen zu helfen versucht" Staatssekretariat dementiert Rom (kath.net/KAP/red) Der wegen des Verdachts auf Korruption und Geldwäsche inhaftierte Vatikan-Prälat Nunzio Scarano hat offenbar schwere Vorwürfe gegen seine Vorgesetzten erhoben. Italienische Medien berichten am Freitag über ein Schreiben, das Scarano aus seiner Zelle im römischen Regina-Coeli-Gefängnis an Papst Franziskus gerichtet haben soll. Darin behauptet Scarano den Angaben zufolge, er habe Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone bereits 2010 über Missstände und Amtsmissbrauch von Leitern der päpstlichen Güterverwaltung APSA informiert. Bertone habe aber nichts unternommen. Am heutigen Samstagmorgen hat demgegenüber das Staatssekretariat erklärt, das Msgr. Scarano zu keinem Zeitpunkt mit Kardinal Bertone gesprochen hat, um ihm über die angeblich illegalen Vorgänge in der Apsa zu berichten. In dem Schreiben, das mehrere Tageszeitungen auszugsweise im Faksimile wiedergeben, versichert Scarano dem Papst, er habe "nie schmutziges Geld gewaschen und nie gestohlen, sondern nur Personen zu helfen versucht", die ihn um Hilfe gebeten hätten. Er selbst habe Amtsmissbrauch seitens seiner Vorgesetzten aufzudecken versucht, die dabei von mehreren Kardinälen gedeckt würden, behauptet Scarano. Dabei sei er aber blockiert worden. So sei sein Bemühen um ein Gespräch mit dem früheren Kardinalstaatssekretär Angelo Sodano systematisch verhindert worden. Der frühere Rechnungsprüfer der APSA war am 28. Juni verhaftet worden wegen des Verdachts, an einer - letztlich gescheiterten - Überführung von 20 Millionen Euro Bargeld in einem Privatjet aus der Schweiz am Fiskus vorbei nach Italien beteiligt gewesen zu sein. Daher ermittelt die italienische Justiz gegen ihn. Parallel dazu hat auch der Vatikan Untersuchungen gegen den bisherigen Mitarbeiter eingeleitet und seine Konten bei der Vatikanbank IOR eingefroren. Copyright 2013 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuVatikan
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