Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  2. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  3. „Der Wahlausgang in Berlin im September 2026 gibt vielen Bevölkerungsgruppen Anlass zur Sorge“
  4. "Marsch für das Leben"-Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  5. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Kirche in der Krise – und wie wir sie nicht retten sollten“
  6. Irreversibel – die Diktatur des Geschehenen. Wenn die Geschichte zum ‚Lehramt‘ wird
  7. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  8. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  9. BDKJ und eine doch getaufte Kandidatin im Bundesvorstand
  10. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  11. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  12. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  13. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  14. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  15. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"

An Unterschriftenaktion für Embryonenschutz beteiligen

10. Juli 2013 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Evangelische Allianz und Freikirchen unterstützen die Initiative „Einer von uns“


Bad Blankenburg (kath.net/idea) Die Deutsche Evangelische Allianz hat alle Christen aufgerufen, sich an der Unterschriftensammlung der europäischen Bürgerinitiative „Einer von uns“ zu beteiligen. Sie will erreichen, dass die EU-Kommission die Vergabe von EU-Geldern für Experimente an Embryonen stoppt. Bei den Forschungen, von denen sich Wissenschaftler Therapiemöglichkeiten für bislang als unheilbar eingestufte Krankheiten erhoffen, werden Embryonen getötet. Damit sich die EU-Kommission mit dem Anliegen befasst, müssen bis Oktober insgesamt eine Million Unterschriften in einem Viertel aller EU-Mitgliedsstaaten gesammelt werden. Aktuell liegt die Zahl in der EU bei 710.000 (Stand: 9. Juli) und in Deutschland bei 25.000 (erforderlich sind 75.000).


Die Bürgerinitiative beruft sich auf ein Urteil des Europäische Gerichtshofs vom Oktober 2011, wonach das menschliche Leben mit der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle beginnt. „Nun gilt es insgesamt für die Rechtsgemeinschaft in der Europäischen Union die notwendigen Folgerungen zu ziehen“, erklärte der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb (Stuttgart). Deshalb habe der Geschäftsführende Vorstand dieser evangelikalen Dachorganisation einstimmig beschlossen, das Bürgerbegehren „Einer von uns“ zu unterstützen, heißt es in einer Mitteilung der Allianz-Zentrale im thüringischen Bad Blankenburg. Denn der Embryonenschutz sei in Europa bei weitem nicht gewährleistet.

Den Lebensschutz in der Forschung durchsetzen

Der unbedingte Schutz menschlichen Lebens müsse sich insbesondere in der Forschung und der Medizinethik durchsetzen. Die Initiative fordert, dass die EU keine Gelder mehr gibt für die Forschung mit embryonalen Stammzellen und des Klonens. Außerdem dürften keine Organisationen und Programme finanziert werden, die „Abtreibung als Mittel der Bevölkerungskontrolle und der Familienplanung unter dem wohlklingenden Begriff der ‚sexuellen und reproduktiven Gesundheit‘ im öffentlichen Gesundheitswesen und in der Entwicklungshilfe“ propagierten. Unterstützt wird die Unterschriftenaktion unter anderen auch vom Vorstand der Vereinigung Evangelischer Freikirchen, der Leitung des Bundes Freier evangelischer Gemeinden und dessen lebensethischer Initiative ProVita. Einzelpersonen können den Appell direkt im Internet unterschreiben (www.1-von-uns.de ); für Gruppen gibt es dort Sammellisten.

Österreich hat sein Quorum bereits mehr als zweimal erfüllt.

Auch einige katholische Bischöfe haben schon zur Beteiligung aufgerufen. Im Gegensatz etwa zur Österreichischen Bischofskonferenz und anderen nationalen Bischofskonferenzen Europas gab aber die Deutsche Bischofskonferenz bisher noch kein Votum ab.

Aufgrund vieler Lesernachfragen hat kath.net die Deutsche Bischofskonferenz am 22.6.2013 um ihre Einschätzung angefragt. Wir werden weiter berichten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Embryonen

  1. Gerichtshof: Italien darf Embryonenspende an Forschung verbieten
  2. US-Forscher klonten erstmals Menschen
  3. Mit Erzbistum Freiburg unterstützen nun 23 Bistümer 'One of us'
  4. Europapetition 'Einer von uns' ist im Aufwind
  5. Europapetition 'Einer von uns' ist im Aufwind
  6. Europapetition 'Einer von uns' ist im Aufwind
  7. DBK: Kein Aufruf zur Unterstützung von 'Einer von uns'
  8. US-Bischöfe verurteilen Klon-Versuch mit menschlichen Embryonen
  9. Ärzte und Greenpeace gegen kommerzielle Nutzung von Embryonen
  10. Patentierung embryonaler Stammzellen?







Top-15

meist-gelesen

  1. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  2. Wien: Rund 20.000 Teilnehmer bei ökumenischem "Marsch für Jesus"
  3. Tausende Teilnehmer bei Pro-Life-Kundgebungen in Berlin, Köln und Zürich
  4. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  5. Papst-Vigil in Paris mit Jesus zugeschriebener "Heiliger Tunika"
  6. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  7. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  8. Leo XIV. besucht als erster Papst die wiederaufgebaute Notre-Dame
  9. Die Güte Gottes und die Freude am Glauben
  10. Zum Abschied einer Pastoralraumleiterin
  11. Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
  12. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  13. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  14. Bischof Oster benennt Unterschiede zwischen deutsch-synodalem Weg und vatikanischer Weltsynode
  15. Er war einer der Gründer der polnischen Lebensschutzbewegung: Pfr. Stanisław Małkowski verstorben

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz