
Offizieller Papstberater verbietet Auftritt von Helmut Schüller26. Juni 2013 in Weltkirche, 41 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Kardinal Sean O'Malley verbietet jedes Auftreten von Pfr. Schüller in der Erzdiözese Boston.
Boston (kath.net) Helmut Schüller, der Sprecher der umstrittenen Pfarrer-Initiative, ist in der US-amerikanischen Erzdiözese Boston unerwünscht und wurde vom Bostoner Kardinal Sean OMalley aus dem Bistum verbannt. Darüber berichtete die US-amerikanische Online-Nachrichtenagentur Global Post. Larry Bloom, Ehrenamtlicher in der Pfarrei St. Susanna im Bostoner Vorort Dedham, erläuterte, dass die Pfarrei eigens vom Regionalbischof informiert worden sei, dass Kardinal Sean jedes Auftreten von Pfr. Schüller in jedem katholischen Eigentum der Erzdiözese verbiete und dass wir dieser Anweisung Folge zu leisten hätten. Daraufhin sagte die Pfarrei die Veranstaltung, die am 17. Juni hätte stattfinden sollen, ab. Sie soll nun offenbar zu einem anderen Termin in einer nichtkatholischen Örtlichkeit stattfinden. 
Helmut Schüller ist der Sprecher der umstrittenen österreichischen Pfarrer-Initiative, kath.net hat mehrfach berichtet. Der Priester der Erzdiözese Wien tourt derzeit mit Vorträgen durch die USA. Der von ihm initiierte Aufruf zum Ungehorsam hat ihn zwar den Titel des Monsignore gekostet, doch haben die Kirchenoffiziellen in Österreich keinen Schritt dazu gemacht, ihn seines Priestertums zu entheben, so Global Post. Derzeit darf Schüller sogar noch regelmäßig im "Sonntag", der offiziellen Kirchenzeitung der Erzdiözese Wien, schreiben. Sean Kardinal OMalley gehört zum achtköpfigen Beratungsteam von Papst Franziskus und galt im Konklave als papabile, wie die Global Post eigens betonte. Kathpedia: Kardinal Schönborn Mit diesem Foto bewirbt eine Anti-Rom-Gruppe in den USA die Tour von Helmut Schüller

Das Duell: kath.net-Mitarbeiter Christof Zellenberg in einer Diskussion mit Helmut Schüller

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