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Kardinal Pell: Pontifikat Benedikts XVI. für die Zukunft typisch

6. März 2013 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
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Der Erzbischof von Sydney reflektierte über das Pontifikat Benedikts XVI. und die Herausforderungen für die Kirche. Die liturgischen Reformen des emeritierten Papstes zählt er zu dessen wichtigsten Errungenschaften.


Vatikanstadt (kath.net/CNA/jg)
„Ich glaube, dieses Pontifikat wird typisch für die Pontifikate der Zukunft sein“, sagt Kardinal George Pell, Erzbischof von Sydney in einem Interview mit EWTN am 28. Februar. An diesem Tag wurde der Rücktritt Benedikts XVI. wirksam. Er bewundere Benedikt XVI. für diese Entscheidung, fuhr der Erzbischof von Sydney fort. Doch sie verändere die Situation ein wenig.


In einem Rückblick auf das Pontifikat reflektierte Pell über aktuelle Herausforderungen an die Kirche. „Die Welt der Presse ist sehr mächtig“, sagte er wörtlich. Oft sei sie der Kirche gegenüber feindselig eingestellt, doch habe sich Benedikt XVI. diese Herausforderung gut bewältigt.

Er habe den scheidenden Papst als „deutschen Gentleman“ erlebt, als sanften, tiefgläubigen Priester, als gütige und hervorragende Persönlichkeit, fuhr der Kardinal fort.

Die liturgischen Reformen zählt Kardinal Pell zu den bedeutendsten Leistungen Benedikts XVI. Er hoffe, dass die gewonnene Dynamik in Richtung einer Erneuerung des Geistes Liturgie in Zukunft nicht verloren gehe.

Kardinal Pell wird am Konklave teilnehmen. Es ist seine zweite Papstwahl nach 2005, die er als „erhebende Zeit“ in Erinnerung habe. Er danke Gott, dass er die Entscheidung über den nächsten Papst nicht alleine treffen müsse, sondern einer von 115 Kardinälen sei, die eine große Bandbreite an Erfahrung mitbrächten. Es sei entscheidend, den Willen des Heiligen Geistes zu erkennen, und diesen umzusetzen, sagte Kardinal Pell.

© Foto: SIR



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Lesermeinungen

 girsberg74 6. März 2013 
 

@ jean-louis
„
Hoffentlich gelingt es ihm auch diese Erkenntnisse an seine Kardinalskollegen zu übermitteln.“

Dieses Problem bleibt immer, doch er hat das Entscheidende formuliert und das nicht für seine Klasse, sondern für alle, als erstes aber für die Bischöfe und die Priester.


1
 
 jean-louis 6. März 2013 
 

Hoffentlich

Hoffentlich gelingt es ihm auch diese Erkenntnisse an seine Kardinalskollegen zu übermitteln.


1
 
 Dismas 6. März 2013 

Danke, da hat seine Eminenz

einen ganz wichtigen Aspekt betont, den der Liturgie. Hier hat unser Hl.Vater und Ponitfex ermeritus auch sehr großes geleistet und ihr den richtigen und sehr wichtigen Platz im kirchlichen Leben wieder zum Leuchten gebracht


1
 
 girsberg74 6. März 2013 
 

Wer sagt es denn?


0
 

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