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Piusbrüder: Ausschluss von Bischof Williamson wahrscheinlich

21. Oktober 2012 in Chronik, 12 Lesermeinungen
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Williamson bringt sich auch innerhalb der Piusbruderschaft auf Abwege und in Isolation.


Rupperichteroth (www.kath.net/ KNA)
Der Traditionalistenbischof und Holocaust-Leugner Richard Williamson steht offenbar kurz vor dem Rauswurf aus der Priesterbruderschaft Pius X. Der Brite habe eine „kanonische Warnung“ erhalten, sagte der Generalassistent der Piusbrüder, Pater Niklaus Pfluger, der im rheinischen Rupperichteroth erscheinenden Monatsschrift „Kirchliche Umschau“. Wenn Williamson seinen „Internet-Feldzug“ gegen die Bruderschaft und ihren Generaloberen fortsetze, so werde „eine Trennung von der Bruderschaft unvermeidlich“. Der Bischof habe sich mit seinen „kruden Ideen ins Abseits manövriert“. Es sei eine Tragödie, dass Williamson die Autorität des Generaloberen der Bruderschaft Bernard Fellay seit Jahren nicht mehr anerkenne.


Williamson war von den Beratungen des Generalkapitels der Piusbruderschaft im Juli zeitweise ausgeschlossen worden. Er gilt als scharfer Gegner einer Annäherung mit dem Vatikan. Seit mehr als zwei Jahren findet ein Austausch zwischen Rom und den Piusbrüdern über eine Überwindung theologischer Streitpunkte statt. Seit Frühjahr stecken die Gespräche jedoch in einer Sackgasse. Dabei geht es vor allem um die Anerkennung des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) und seiner Beschlüsse zur Religionsfreiheit und zur Liturgiereform.

Williamson hatte 2008 in einem in Zaitzkofen bei Regensburg geführten Interview mit einem schwedischen Fernsehsender die Zahl der von den Nazis ermordeten Juden auf höchstens 300.000 beziffert und die Existenz von Gaskammern bestritten. Er steht deshalb in Deutschland wegen Volksverhetzung vor Gericht.

(C) 2012 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Jegliche mediale Nutzung und Weiterleitung nur im Rahmen schriftlicher Vereinbarungen mit KNA erlaubt.


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Lesermeinungen

  23. Oktober 2012 
 

Volle Übereinstimmung @SCHLEGL

\"Der alte lateinische Ritus hat es nicht verdient, von einer Spaltergruppe ... mißbraucht zu werden...\"
So sehe ich das inzwischen auch und so muß man das sehen, denn die offen und in Liebe hingehaltene Hand des hl. Vaters wurde von den \"Piussen\" (die Bezeichnung ist eine Anmaßung) verschmäht und ge-schmäht.


1
 
 Chris2 23. Oktober 2012 
 

Kontinuität des Glaubens

@H.Kraft \"Das Christentum und die Kirche bestehen seit über 2000 Jahren und die Piusbruderschaft wurde erst 1970 gegründet\". Richtig, aber warum? Gerade wegen der Veränderungen in kirchlicher Lehre und Praxis. Es ging darum, die bisherige(n) Lehre(n) zu bewahren und angehenden Priestern, die sich nicht in Seminaren von hysterisch-kritischen Moden und institutionalisierter Glaubensleere irre machen lassen wollten, ein Refugium zu geben. Nebenbei bemerkt, handelte es sich dabei zunächst um ein völlig reguläres Priesterseminar. Was die Petrusbruderschaft betrifft: Hochachtung für ihren schweren \"offiziellen\" Weg zwischen allen Stühlen, aber wo stehen sie denn in der Seelsorge? Werden nicht auch sie (selbst von Bischöfen) nach Kräften behindert? Wo ist ihre Stimme? Dürfen sie sich überhaupt öffentlich(keitswirksam) äußern (wie es etwa jene lautstark und mit meinen Geldern tun, die frecherweise behaupten, mich als Katholiken und Laien zu vertreten)?


0
 
 carhein71 22. Oktober 2012 
 

Step by Step

Was die Piusbruderschaft angeht, hat sie einen weiteren Schritt auf Rom zu gemacht. Williamson, dessen Äußerungen letztlich selbst für hartgesottene Tradis aus dem Umfeld der \"Spes-unica\" -Bewegungen unerträglich geworden sind, hat den Deckel seines eigenen Schismas draufgesetzt. Nun könnte Rom sich auch gegenüber der Priesterbruderschaft St. Pius X. erkenntlich zeigen und die Excommunicatio maior gegen Williamson inklusive Ausschluß aus dem Klerikerstand verkünden. Damit wäre am rechten Rand der Kirche endlich ein felsenfester Rahmen gesetzt. \"Usque adeo et ne ultra!\". Der Rauch lichtet sich, nun müssen die Klärungen folgen. (Der Rauch Satans hat auch von der anderen Seite - Williamson - versucht, in die Kirche einzudringen!)


1
 
 mads 22. Oktober 2012 
 

sixtus xu \'bischof williamsson\'

\'...was die kardinäle triebten, als si erzbischif Roncalli sum Papst machten..\'
Die ist doch eine recht merkwürdige Auffassung eines Papstwahles von einem \'konservativen Katholik\'...Wie ist es mit dem Heiligen Geist? Wirkt Er nur wenn wir das Auskommen des Wahles billigen? Oder har der Geist es falsch gemacht?


5
 
  22. Oktober 2012 
 

Ach hätte er sich doch beherrscht und geschwiegen!

Williamson hat mit seine Holocaustleugnung eine rote Linie überschritten. Er hat damit dem Anliegen rechtgläubiger und tief im Glauben stehender konservativer Christen geschadet. Er macht sie damit zu leichten Opfern linksgrüner und kommunistischer Verschwörer, die unserer Hl. Mutter Kirche schaden wollen. Es wäre besser, er hätte an dieser Stelle geschwiegen! Hätte er sich doch nur beherrscht!

Es ist richtig, das Konzil scharf zu kritisieren, denn es folgte in vielen Dingen dem damaligen Zeitgeist. Vieles ist im Konzil unwiederbringlich zerschlagen und zerstört worden. Seit dem Konzil haben wir in unserer Hl. Kirche ein Problem mit mangelndem Gehorsam durch Laien, durch Priester, ja sogar durch Bischöfe.

Es ist für mich als konservativer Christ immer noch ein Rätsel, was die Kardinäle trieb, als sie im Oktober den Erzbischof Roncalli zum Papst machten! Mit ihm hat das Unheil in unser Hl. Mutter Kirche doch angefangen!


5
 
 Willigis 21. Oktober 2012 
 

@ H. Kraft

\"Es wäre sicher auch interessant einmal zu erfahren, welche Autorität H. Weihbischof Williamson anerkennt, wenn nicht die, des Generaloberen, Weihbischof Fellay?\"

Seine eigene. Er ist halt immer ein lupenreiner Protestant gewesen. Er war ja nie unter der Jurisdiktion des Papstes, sondern gehörte zur (protestantischen) Kirche von England. Bei der FSSPX konnte er bequem sein eigener Papst bleiben.


4
 
 FranciscoL 21. Oktober 2012 

Weihen von Bischöfen

Das ist wirklich eine Gefahr bei Williamson.Es soll ja sogar eine Abspaltung der Piusbruderschaft geben:\"Die Piusbruderschaft von der strikten Observanz\",wo er unterschlüpfen könnte,und nach Herzenslust zu weihen anfangen könnte.

Aber so ist das,wenn man einmal mit dem Schismatisieren anfängt.Das verzweigt sich immer mehr.Das sieht man ja bei all den Weihen,die von den Jansenisten abstammen.


5
 
 Borkard 21. Oktober 2012 

Ein gutes Zeichen...

...dass auch innerhalb der Piusbruderschaft gewisse Positionen nicht mehr offen vertreten werden dürfen! Auch wenn die Einigung weiter weg gerückt scheint, scheint die Piusbruderschaft zumindest tendetiell in die richtige Richtung zu steuern. Beten wir auch für jenen bedauernswerten Weihbischof Williamsson, dass auch er den Heimweg zur Heiligen Mutter Kirche finde...


5
 
 SCHLEGL 21. Oktober 2012 
 

@ H.Kraft

Wenn Williamson hinausgeworfen wird, was nach seinen Äußerungen und seinem Verhalten ÜBERFÄLLIG ist, bleiben Fellay und 2 Weihbischöfe übrig.
JEDE Bischofsweihe OHNE Auftrag des Papstes, zieht ipso facto die Exkommunikation für alle 3 Bischöfe plus den neugeweihten Bischof nach sich. In diesem Fall aber würde wohl die GANZE FSSPX vom Papst samt und sonders EXKOMMUNIZIERT werden und damit wäre endlich Klarheit geschaffen.
Der alte lateinischen Ritus hat es NICHT verdient, von einer Spaltegruppe für ihre niveaulosen Ziele missbraucht zu werden, die Petrus-Bruderschaft wird den alten Ritus, für alle Gläubigen, welche aus ihm geistliches Leben schöpfen, bewahren. Die Undankbarkeit der 4 Bischöfe, deren Exkommunikation Papst Benedikt XVI in seiner Güte und Gnade aufgehoben hat, sprechen Ihnen dann selbst das Urteil!Msgr. Franz Schlegl


11
 
  21. Oktober 2012 
 

Weihbischof Williamson

zu AlbinoL:
Wenn sich diese Weihbischöfe über den Papst hinwegsetzen, so könnten sie dies sicher auch. Zudem sind diese alle vier Weihbischöfe bis jetzt noch vom Vatikan suspendiert, d. h. sie haben überhaupt keine Weihegewalt. Benedikt XVI. hat sie zwar Anfang 2009 exkommuniziert, aber nicht suspendiert. Und da ist ein Unterschied.
Auch wird unsere kath. Kirche durch diese ewigen negativen Weissagungen der Pius-
brüder nicht zusammenbrechen. Eher bricht dann einmal die Piusbruderschaft mit ihren diversen Ideen zusammen. - Das Christentum und die Kirche bestehen seit über 2000 Jahren und die Piusbruderschaft wurde erst 1970 gegründet. - Wenn es da keine Vernunft und Einsicht geben wird, gibt es so oder so mit Erzbischof Müller keine Gespräche mehr. Nur sind dann die Pius-
brüder daran selber schuld und nicht Benedikt XVI. u. Erzbischof Müller. Sondern die Piusbrüder verweigern sich immer wieder und diese Taktik geht eben nicht auf.
H. Kraft


4
 
 AlbinoL 21. Oktober 2012 

Dürfen / Können Weihbischöfe Bischöfe weihen?

das würde mich mal interessieren, ganz davon abgesehen davon, dass die Lefebvrianer keine Erlaubnis dazu hätten und dann wieder selbst exkomuniziert werden würden


1
 
  21. Oktober 2012 
 

Ausschluss von Weihbischof Williamson

Dies war schon etwas zu erwarten, nachdem wie sich Weihbischof Williamson verhalten hat.
Entweder es bleibt dann beim Ausschluss von der Piusbruderschaft mit allen Konsequenzen, oder Williamson bereut seine Meinungen.
Wenn nicht, wird man sehen, wie die Piusbrüder weiter agieren werden. Ob es bei dann drei Weihbischöfen bleiben wird, oder ob sie selber aus ihren Reihen einen Priester zu einem neuen vierten Bischof mit den Funktionen eines Weihbischofs ernennen und weihen werden. In der derzeitigen Lage wäre alles möglich, da es ja eben derzeit keine Einigung mit dem Vatikan gibt. Es ist also alles offen. Nur sollte man eben auch an die Vernunft und Eimnsicht dieser Piusbrüder appellieren, die ja selbst ein Schisma provozieren, weil sie das 2. Vat. Konzil nicht anerkennen. Und auch immer wieder den Papst und Erzbischof Müller scharf kritisieren. Dabei wäre es an der Zeit, dass sich die Piusbrüder ändern. Aber bis jetzt ist da nichts sichtbar.
H. Kraft


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