Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  2. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  3. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  4. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung
  5. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  6. Wahrheit ist heilsrelevant
  7. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  8. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  9. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  10. Kardinal Kasper warnt deutsche Kirche vor Arroganz: „Beste Methode, sich unbeliebt zu machen“
  11. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
  12. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  13. Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan
  14. Papst an Pfadfinder: „Ihr verbindet auf kluge Weise das Buch der Natur mit dem Wort Gottes“
  15. Die große Kraft der Marienverehrung in der Endzeit

Dramatischer Einbruch bei Kirchenzugehörigkeit in Tschechien

16. Dezember 2011 in Aktuelles, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Nur noch gut jeder zehnte Tscheche bekennt sich zu einer Kirche. Für Aufsehen sorgte, dass sich 15.000 Bürger als Anhänger der Religion der Jedi-Ritter aus den Science-Fiction-Filmen «Krieg der Sterne» bezeichneten.


Prag (kath.net/KNA) Nur noch gut jeder zehnte Tscheche bekennt sich zu einer Kirche. Gegenüber der Volkszählung von 2001 sank diese Zahl beim diesjährigen Zensus drastisch von mehr als 2,9 auf rund 1,2 Millionen Bürger, wie das nationale Statistikamt am Donnerstag mitteilte. Die Gesamtbevölkerung wird mit 10,56 Millionen beziffert.

Demnach bezeichneten sich von den Christen am weitaus meisten als katholisch. Ihre Zahl sank allerdings gegenüber 2001 von 2,74 Millionen auf 1,08 Millionen. Die Angabe der Religionszugehörigkeit war freiwillig. 1950 hatten sich noch 76 Prozent der Tschechen (6,8 Millionen) zum Katholizismus bekannt. Unmittelbar nach dem Ende des Kommunismus 1991 waren es noch 4,02 Millionen (39 Prozent).


Derzeit zweitgrößte Konfession Tschechiens ist laut der jüngsten Volkszählung die reformierte Evangelische Kirche der Böhmischen Brüder mit rund 52.000 Mitgliedern; 2001 waren es noch fast 120.000. Die hussitische Kirche gaben rund 40.000 als Konfession an (2001: 100.000).

Für Aufsehen sorgte, dass sich 15.000 Bürger als Anhänger der Religion der Jedi-Ritter aus den Science-Fiction-Filmen «Krieg der Sterne» bezeichneten. Ihre Hochburg ist Prag; dort gaben 0,3 Prozent der Einwohner als Religion «Jediismus» an. Tschechien sei dabei kein Einzelfall, betonten die Statistiker. Auch in Großbritannien, Australien und Kanada hätten sich bei Volkszählungen viele Bürger als der «Jedi-Religion» zugehörig erklärt. Vor zehn Jahren spielte sie bei der tschechischen Volkszählung noch keine Rolle.

(C) 2011 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Akolythle 18. Dezember 2011 

Die Tschechen waren noch nie die \"Musterkatholiken\"...

...wer dort katholisch ist, hat slowakische, ungarische oder deutsche Wurzeln! Im tschechischen Volk waren die Katholiken immer eine Minderheit.


1
 
 harryonline 17. Dezember 2011 
 

Das ist doch eh nichts Neues

Haben denn nicht in Tschechien die Kirchen offiziell den Status von Museen und kulturellen Bauten, damit wenigstens ein bisschen eine finanzielle Versorgung vom Staat her gewährleistet ist?
Hier waren nicht nur die Kommunisten erfolgreich, der starke Atheismus und das Revoluzzertum in religiösen Fragen hat in Tschechien wohl noch tiefere Wurzeln. Anscheinend gab es schon seit der Habsburgerzeit eine atheistische Parallelvergesellschaftung. Die Kommunisten waren dann nur noch das Tüpfelchen auf dem i.


1
 
 teofil 16. Dezember 2011 
 

Arme stoltze Tschechen

die waren schon immer ziemlich liberal und kirchen kritisch angestellt.


0
 
 Stephaninus 16. Dezember 2011 
 

Versagen

Hier kann man schon davon sprechen, dass es der kath. Kirche überhaupt nicht gelungen ist, Menschen im Glauben zu binden....und vielleicht haben wir in Europa bald auch tschechische Verhältnisse.


1
 
  16. Dezember 2011 
 

Atheisten unschuldig

So sieht dann eine Kirche aus, aus der sich die Taufscheinchristen verabschiedet haben. Offensichtlich kann man nicht mal die Atheisten dafür verantwortlich machen, da ja gerade nach dem Ende des Kommunismus über drei Millionen Menschen den Kirchen den Rücken gekehrt haben. Mich würden jetzt schon die Gründe für diese Rückzüge interessieren und die Strategien der katholischen Kirche, diese Menschen zurückzugewinnen.


1
 
 IlMini 16. Dezember 2011 
 

@Nescio:

Die Filme basieren auf einer weitaus umfangreicheren Buchserie. Die meisten Fans dieses Genres haben die Bücher auch gelesen und sind wohl eher von den Phantasien des Authors fasziniert.

Was das ganze in meinen Augen dennoch zu keiner Religion erhebt.


0
 
 Erzmagier 16. Dezember 2011 

Ist der Zimmermannssohn in tschechischen Pfarrgemeinden erwünscht?

Angesichts dieser Daten wäre es aufschlussreich zu erfahren, wie es denn um den gelebten katholischen Glauben in den Pfarreien der tschechischen Diözesen steht. Ich hatte eigentlich angenommen, die Taufscheinchristen wären dort schon viel früher abgesprungen.


1
 
 Nescio 16. Dezember 2011 
 

Pseudoreligiöser Unsinn

Dieser \"Glaube\" an jene \"Macht\" aus den `Krieg der Sterne`- Filmen ist einfach ein riesen Unsinn, ein Sumpf von spiritistischem Irrglauben gepaart mit Phantasien eines halbbackenen Regisseurs. Kein Wunder, wenn so etwas auf den Un-Zeitgeist dieser Gegenwart fällt, wuchert es einfach aus - nicht nur in der Tschechischen Republik. Atheismus in seiner \"schönsten\" Form, seit es Nietzsche gibt. Mein Beileid.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
  3. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  4. Weltweiter Rosenkranz für den Frieden am 30. Mai mit Papst Leo XIV. – Übertragung aus dem Vatikan
  5. Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
  6. Großbritannien: Blühende Tradi-Franziskaner-Kommunität steht vor der Auflösung
  7. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  8. Kardinal Kasper warnt deutsche Kirche vor Arroganz: „Beste Methode, sich unbeliebt zu machen“
  9. RTL-Journalistin Liv von Boetticher: „Habe die Bundespolizei zwei Nächte lang auf Streife begleitet“
  10. Abtreibung mit Holocaust verglichen? Geistlicher vom Religionsunterricht freigestellt
  11. Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
  12. Das brennende Herz des heiligen Philipp Neri: Ein wissenschaftlich dokumentiertes Pfingstwunder
  13. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  14. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  15. Arche-Noah-Nachbildung feiert 10-jähriges Jubiläum

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz