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Allerseelen - wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade

1. November 2011 in Spirituelles, 2 Lesermeinungen
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Am Fest Allerseelen wird der Verstorbenen gedacht und besonders für die Verstorbenen des vergangenen Jahres gebetet – Täglich kann bis zum 8. November einmal ein vollkommener Ablass für die Verstorbenen gewonnen werden.


Linz (kath.net/Kathpedia)
Das Fest Allerseelen wird in der Kirche jedes Jahr am 2. November, also am Tag nach dem Fest Allerheiligen gefeiert. Am Fest Allerseelen wird der Verstorbenen gedacht und besonders für die Verstorbenen des vergangenen Jahres gebetet. Gleichzeitig wird für die Verstorbenen die Auferstehung und das ewige Leben erhofft.

Geschichte

Die Ursprünge des Festes Allerseelen befinden sich im 10. Jahrhundert. Im Jahr 998 wurde von Odilo, dem Abt der französischen Benediktinerabtei Cluny, für den 2. November das feierliche Gedächtnis aller Verstorbenen für alle Klöster, die Cluny unterstellt waren, angeordnet. Das Fest verbreitete sich in den folgenden Jahrhunderten in der Abendländischen Kirche. Erst 1915 wurde das Fest von Papst Benedikt XV. für die Gesamtkirche eingeführt.


Allerheiligen und Allerseelen-Ablass

Vom 1. bis zum 8. November kann täglich einmal ein vollkommener Ablass für die Verstorbenen gewonnen werden. Neben den üblichen Voraussetzungen (das sind: eine Beichte, wobei eine zur Gewinnung mehrerer vollkommener Ablässe genügt; entschlossene Abkehr von jeder Sünde; Kommunionempfang und Gebet in der Meinung des Heiligen Vaters - diese Erfordernisse können mehrere Tage vor oder nach der Verrichtung des jeweiligen Ablasswerkes erfüllt werden) sind vonnöten: am Allerseelentag (einschließlich 1. November ab 12 Uhr): Besuch einer Kirche oder öffentlichen Kapelle, mit Gebet des Vaterunser und des Glaubensbekenntnisses; oder vom 1. bis zum 8. November: Friedhofsbesuch und Gebet für die Verstorbenen.

Fehlt die volle Disposition oder bleibt eine der Bedingungen unerfüllt, ist es ein Teilablass für die Verstorbenen. Ein solcher kann an diesen und auch an den übrigen Tagen des Jahres durch Friedhofsbesuch wiederholt gewonnen werden.

Hintergrundinformation:

Ablass ist der Nachlass zeitlicher Sündenstrafen für der Schuld nach bereits vergebenen Sünden, der dem recht disponierten Gläubigen unter bestimmten, klar umschriebenen Bedingungen durch die Kirche gewährt wird, die als Dienerin der Erlösung den Schatz der Verdienste Christi und der Heiligen autoritativ austeilt und zuwendet.

Der Ablass ist ein teilweiser oder vollkommener, je nachdem er von der zeitlichen Sündenstrafe teilweise oder ganz befreit. Niemand, der einen Ablass gewinnt, kann diesen anderen Lebenden zuwenden. Teil- und Vollablässe können fürbittend den Verstorbenen zugewendet werden.

Kathpedia: Allerseelen

kathTube-Tipp: Gebet der Heilige Gertrud für die Seelen im Fegefeuer (engl. Lied)




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Lesermeinungen

 1Pace 1. November 2011 

Betrifft: 1000 Seelen

Gebet der heiligen Gertrud (deutscher Text zum Lied): Ewiger Vater, ich opfere dir das höchst Kostbare Blut Deines göttlichen Sohnes Jesus auf, zusammen mit allen heiligen Messen, die heute auf der ganzen Erde gefeiert werden, für alle Armen Seelen im Fegfeuer, für alle Sünder überall, für alle Sünder in der Weltkirche und diejenigen in meinem Hause und in meiner Familie. Amen. (Genehmigt und empfohlen, gez.: M. Kardinal Pahiarca, Lissabon, Portugal, den 4. März 1936)


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 Karlmaria 1. November 2011 

Allein schaffts keiner

Dieser Spruch kommt eigentlich von den Anonymen Alkoholikern die sich gegenseitig helfen wollen von ihrer Sucht loszukommen. Irgendwie gilt dieser Spruch auch für die Gläubigen die die ewige Seligkeit erlangen wollen. Deshalb sollte keine Gelegenheit ausgelassen werden etwas für die Armen Seelen zu tun. Die Armen Seelen können für sich selbst nichts mehr tun und sind ganz auf die Fürbitte und Ablasswerke der Lebenden angewiesen. Umso dankbarer sind die Armen Seelen für jedes kleinste Gebet. Die Armen Seelen können dafür Fürbitte für die Lebenden leisten. Wir glauben an die Gemeinschaft der Heiligen. Und zu dieser Gemeinschaft gehören unbedingt auch die Armen Seelen. Gemeinsam schaffen wir den Weg in den Himmel!


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