Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  4. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  9. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  10. „Wir werden erwartet“
  11. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  12. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  13. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  14. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  15. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“

Maltas Parlament debattiert über Referendum zur Ehescheidung

23. Februar 2011 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Entscheidung über von der sozialistischen Opposition verlangtes Referendum zur Einführung der Ehescheidung am 16. März


Valetta (kath.net/KAP) Maltas Parlament wird am 16. März über ein von der Opposition verlangtes Referendum zur Einführung der Ehescheidung befinden. Neun Sitzungen sollten in den kommenden Wochen dem Thema gewidmet sein, berichtete die "Times of Malta" (Mittwoch-Ausgabe). Die Zeitung beruft sich auf den Geschäftsordnungsausschuss des Abgeordnetenhauses: Die oppositionellen Sozialisten wollen, dass die Bevölkerung befragt wird, ob sie für eine Einführung der Ehescheidung unter bestimmten Umständen ist.

Im Detail soll nach dem Willen der Sozialisten über die Frage abgestimmt werden: "Sind Sie dafür, dass die Möglichkeit der Ehescheidung für verheiratete Paare geschaffen wird, die seit mindestens vier Jahren getrennt leben, bei denen es keine vernünftige Hoffnung auf Versöhnung gibt, sofern angemessener Unterhalt garantiert und der Schutz der Kinder gewährleistet sind?"


Ministerpräsident Lawrence Gonzi sprach sich gegen den Referendumsvorschlag aus: Ein solches Referendum sei erst dann sinnvoll, wenn die Abgeordneten einen Gesetzentwurf zur Scheidung verabschiedet hätten, erklärte er. Anderenfalls könne es sein, dass ein Gesetz zur Einführung der Ehescheidung Bestimmungen enthalte, die Vorgaben aus dem Referendum verändere. Auch warnte er, eine Volksabstimmung mit dieser Fragestellung ermögliche auch Scheidungen, ohne dass die Schuldfrage geklärt sei.

Malta ist der einzige EU-Staat, in dem Ehescheidungen gesetzlich nicht zugelassen sind. Jährlich werden allerdings zwischen 150 und 200 Ehen annulliert. Malta erkennt auch im Ausland gesprochene Ehescheidungen seiner Bürger an, wenn einer der Ehepartner dort seinen Wohnsitz oder die jeweilige Nationalität hat. Das betrifft rund 30 Fälle im Jahr.

Maltas Bischöfe hatten sich im Oktober des Vorjahres gegen die Einführung der Ehescheidung ausgesprochen. In einem Hirtenschreiben forderten sie dazu auf, die Einstellung zur Ehe zu verändern, nicht aber die Gesetze. Wo die Scheidung existiere, sei sie in der Hoffnung eingeführt worden, eine Lösung für gescheiterte Ehen zu finden. Tatsächlich hätten sich die Probleme dadurch aber vervielfacht, hieß es in einem von Erzbischof Paul Cremona und Bischof Mario Grech unterzeichneten Schreiben.

Copyright 2011 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich. Alle Rechte vorbehalten.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Malta

  1. Der neue Präsident von Malta ist katholisch und pro-life
  2. Kirche in Malta protestiert gegen Einführung der 'Ehe für alle'
  3. Malta: Umstrittene Erklärung ‚entspricht dem Willen des Papstes’
  4. Vatikan und Malta beenden Konflikt um Scheidungsanerkennung
  5. Maltas Parlament nimmt Scheidungsgesetz an
  6. Malta: Generalvikar sieht Verwirrung unter Katholiken
  7. Malta: Mehrheit für Ehescheidung sehr wahrscheinlich
  8. 'Jetzt behauptet der Wolf, er sei katholisch'
  9. Wunder-Boom in Malta
  10. Marienerscheinung in Malta warnt vor Ehescheidung







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  3. Medienpolitik: Bald verpflichtende Quote für öffentlich-rechtliche Inhalte in sozialen Netzwerken?
  4. Medjugorje: Erster Mariologie-Kongress mit Beteiligung des Vatikans
  5. Norwegen: Daniel (18) hielt Gott für einen Mythos – heute geht er jeden Sonntag in die Kirche
  6. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  7. Nicht Anpassung, sondern Verwandlung. Was die Kultur dem Christentum verdankt
  8. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  9. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  10. Neue Vatikan-Kommunikationschefin Montserrat Alvarado gibt Einblick in ihre Ideen
  11. „Alles wieder in den Urzustand versetzen“: Das Oxford Oratory wird wieder einen Hochaltar errichten
  12. Wenn das Scrollen in die Gnade eintaucht
  13. Äthiopien: Mehr als 60 Tote bei Angriffen auf Christen
  14. Venezuela: Machado kehrt zurück und besucht Marienheiligtum
  15. »Habt Mut: Ich habe die Welt besiegt!« (Joh 16,33)

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz