Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-15

meist-diskutiert

  1. Weiterer Angriff auf die Freiheit in Deutschland: Hessen erlaubt 2G-Supermärkte
  2. Patricia Kelly über Corona: 'Bin durch die Hölle gegangen'
  3. Deutschland plant den Irrsinn: Grün-FDP wollen Änderung des Geschlechtseintrags ab 14 Jahre!
  4. Wenn die Kinder des Lichts auf die Kultur des Todes treffen
  5. Der sonntägliche Messbesuch ist kein Hobby
  6. Umstrittene Ex-Ordensfrau möchte, dass sich Bischöfe vom ‚Marsch fürs Leben’ distanzieren
  7. Love Is In The Air? - Bätzing lobt das 'christlich geprägte Wertefundament' von Merkel
  8. Katholischer Priester wollte seelsorgerlichen Zugang zum sterbendem David Amess, Polizei sagte NEIN
  9. 'Der würde sagen: Betet so, dass ihr keinem anderen schadet!'
  10. "Liebe Freunde des vorgeburtlichen Kindertötens…"
  11. Aufregung in badischer Landeskirche wegen Sprechverbots über biblische Lehre
  12. Anglikanischer Bischof wird katholisch: „Die Anglikaner scheinen sich als Institution zu verirren“
  13. Linksradikale greifen Münchner Pro-Life-Arzt an!
  14. Biden nominiert Abtreibungsbefürworter als Vatikanbotschafter
  15. Diözese Graz-Seckau untersagt Fernseh-Messen nach Liturgiemissbrauchsvorfällen

Stiftung ‚Joseph Ratzinger-Benedikt XVI.’ des Heiligen Stuhls

26. November 2010 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der künftige ‚Ratzinger-Preis’ als ‚Nobelpreis für Theologie’


Rom (kath.net/as) Am heutigen Freitag wurde die neu gegründete Stiftung „Joseph Ratzinger-Benedikt XVI.“ des Heiligen Stuhls vorgestellt. Ziel der Stiftung ist es, die Theologie und Spiritualität Joseph Ratzingers zu fördern, Tagungen von hohem wissenschaftlichen Wert zu organisieren sowie einen besonderen „Ratzinger-Preis“ für Gelehrte in Patristik und Fundamentaltheologie zu verleihen.

Die „Vatikanische Stiftung Joseph Ratzinger-Benedikt XVI.“ wurde formal am 1. März 2010 eingerichtet und verfügt über ein Anfangskapital von 2,4 Millionen Euro. 50 Prozent der Summe entstammen den Autorenrechten der Bücher Benedikts XVI; die anderen 50 Prozent dienen Werken der Nächstenliebe des Papstes. Das Anfangskapital der Stiftung soll durch weitere finanzielle Beiträge und Schenkungen aufgestockt werden.

Der emeritierte Kardinalvikar von Rom, Camillo Ruini, ist der Vorsitzende des wissenschaftlichen Komitees der Stiftung, das sich neben Kardinalstaatsekretär Tarcisio Bertone und dem Kardinalpräfekten der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse, Angelo Amato, aus den Erzbischöfen Jean-Louis Bruguès (Sekretär der Kongregation für das Katholische Bildungswesen) und Luis Francisco Ladaria (Sekretär der Kongregation für die Glaubenslehre) zusammensetzt.


Die Stiftung beabsichtigt, mit der bereits bestehenden deutschen „Joseph Ratzinger-Benedikt XVI.-Stiftung“ zusammenzuarbeiten. Innerhalb des Jahres 2011, so Kardinal Ruini, sollen drei „Ratzinger-Preise“ verliehen werden. Diese Preise sollen sich im Lauf der Zeit als eine Art von „Nobelpreis für Theologie“ entwickeln.

Kardinal Ruini beschrieb die Theologie Joseph Ratzingers, von der er seit 1969 profitiere, als eine „Theologie, die vorwärts schreitet, auf Gegenwart und Zukunft blickt, dies ausgehend von einer außerordentlichen Kenntnis der Ursprünge und der Geschichte des christlichen Glaubens“. Die Fähigkeit, diese beiden Aspekte zusammenzuhalten und die Erneuerung aus dem Inneren der Treue zur Lehre der Kirche entspringen zu lassen, stelle Joseph Ratzinger in eine Reihe mit den großen Meistern der verschiedenen Zeitalter des Christentums.

Eine weitere Charakteristik des Werkes des Papstes besteht für Ruini in seiner Verständlichkeit. „Seine Theologie ist weder auf ‚Kirchisch’ noch in einem theologischen Jargon geschrieben“, so der Kardinal, „und deshalb wird sie auch von dem verstanden und verkostet, der kein Theologe ist“. Dabei handle es sich um eine Verstehbarkeit, die sich auch aus ihrer konkreten Form und ihrem Sinn für die Geschichte und die Wirklichkeit unserer Zeit ergebe. „Der Prozess der Neuevangelisierung Europas“, so präzisierte Ruini, „kann durch die Aktivität dieser Stiftung nur begünstigt werden.“

P. Stephan Horn SDS, der Präsident des „Ratzinger Schülerkreises“ sowie der „Joseph Ratzinger-Benedikt XVI.-Stiftung“, sprach von den Projekten der deutschen Stiftung, unter denen besonders die „Bendikt-Akademie“ für junge Wissenschaftler sowie die Sammlung der Erinnerungen von mehr als 40 ehemaligen Schülern Joseph Ratzingers erwähnt wurden. Diese sollten den Gelehrten zur Verfügung gestellt werden, um diese „einzigartige Quelle des Lebens unseres Lehrers“ nicht zu verlieren. In Rom wolle die deutsche Stiftung ein Studienzentrum für die Theologie und Spiritualität Benedikts XVI. gründen.

Die deutsche Stiftung wurde am 21. Dezember 2007 mit Zustimmung des Papstes errichtet. Es geht ihr darum, Theologie im Geiste von Joseph Ratzinger-Benedikt XVI. zu fördern, sein wissenschaftliches Werk und sein spirituelles Erbe zu erschließen und zu verbreiten und die Erinnerung an ihn zu bewahren.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 FNO 28. November 2010 

@Ulrich

Vermutung: 50% aus den Autorenerträgen gehen in die Stiftung, 50% werden mildtätig verwendet.


1

0
 
 Herbert Klupp 26. November 2010 
 

Wunderbarer Papst

Papst Benedikt überrascht immer wieder aufs Neue ! Und was für gute Impulse da immer wieder kommen ! DANKE !!!


2

0
 
 Ulrich 26. November 2010 
 

Formulierung

\"50 Prozent der Summe entstammen den Autorenrechten der Bücher Benedikts XVI; die anderen 50 Prozent dienen Werken der Nächstenliebe des Papstes. \"

Es wird nicht gleich klar, worauf sich die zweiten 50% beziehen.


1

0
 
 M.Schn-Fl 26. November 2010 
 

Nobelpreis sprich Ratzinger-Preis für Theologie

Eine wunderbare Idee, die sicher gute Früchte bringt und eine Stärkung für die Theologie der Kirche sein wird.


2

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Benedikt XVI.

  1. Der neue VIP-Weinberg
  2. Zusätzliche Verwirrung in einer ohnehin bereits vergifteten Zeit
  3. Benedikt XVI. nun der wohl älteste (Ex-)Papst der Geschichte
  4. Kontroverse um die "Tagespost"
  5. „Papst Benedikt selbst ist optimistisch, dass er bald wieder zu Kräften kommt“
  6. Papst em. Benedikt XVI. an Gesichtsrose erkrankt und „äußerst gebrechlich“
  7. „Den Menschen etwas von der Größe Gottes vermitteln“
  8. „Unser aller aufrichtige Anteilnahme gilt dem Papa emerito Benedikt XVI.“
  9. Benedikt XVI.: „Vergelt’s Gott, lieber Georg, für alles“
  10. Die Sprache der Engel







Top-15

meist-gelesen

  1. Wenn die Kinder des Lichts auf die Kultur des Todes treffen
  2. Benedikt XVI.: „Nun ist er im Jenseits angelangt… Ich hoffe, daß ich mich bald hinzugesellen kann“
  3. Weiterer Angriff auf die Freiheit in Deutschland: Hessen erlaubt 2G-Supermärkte
  4. Diözese Graz-Seckau untersagt Fernseh-Messen nach Liturgiemissbrauchsvorfällen
  5. Patricia Kelly über Corona: 'Bin durch die Hölle gegangen'
  6. Priester der Petrusbruderschaft stürmen mit Weihnachtsalbum die US-Charts
  7. Love Is In The Air? - Bätzing lobt das 'christlich geprägte Wertefundament' von Merkel
  8. Umstrittene Ex-Ordensfrau möchte, dass sich Bischöfe vom ‚Marsch fürs Leben’ distanzieren
  9. Der sonntägliche Messbesuch ist kein Hobby
  10. Aufregung in badischer Landeskirche wegen Sprechverbots über biblische Lehre
  11. Linksradikale greifen Münchner Pro-Life-Arzt an!
  12. Katholischer Priester wollte seelsorgerlichen Zugang zum sterbendem David Amess, Polizei sagte NEIN
  13. "Liebe Freunde des vorgeburtlichen Kindertötens…"
  14. Über strukturelle Gewalt in der Kirche
  15. Anglikanischer Bischof wird katholisch: „Die Anglikaner scheinen sich als Institution zu verirren“

© 2021 kath.net | Impressum | Datenschutz