Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  5. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  6. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  7. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  14. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  15. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“

Wie gut, dass in der Chefetage die Lichter nie ausgehen

12. April 2007 in Österreich, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Großzügigkeit der kirchlichen Chefetage sollte kein Freibrief für unternehmenswidriges Handeln im unteren Management sein. Ein Kommentar von Petra Biermeier.


Linz (www.kath.net) Zeig mir ein Unternehmen, dessen Mitarbeiter sich so kontraproduktiv verhalten wie die kirchlichen! Es gibt keines, denn das Unternehmen hätte längst den Geist aufgegeben. Die Kirche hat 2.000 Jahre überlebt, denn die Chefetage gleicht alle Verluste stets aus ihrem Privatvermögen aus.

Die Großzügigkeit der Chefetage sollte jedoch kein Freibrief für unternehmenswidriges Handeln im unteren Management sein. Wenn der Linzer Diözesanbischof die weitere Verbreitung einer kontraproduktiven Jugend-CDstoppt, dann hat der CEO gesprochen. Wenn fünf Monate nach dieser Order die Kirchenbeitragsstelle in Gmunden die CD noch immer ausgibt, dann läuft hier offensichtlich etwas schief.

Die Aufgeklärten und Ausgetretenen lachen sich ins Fäustchen, weil die Kirche so herrlich unprofessionell agiert. Ist die Kirche von der „Macht der Dummheit“ erfasst, die André Glucksmann vor Jahren so genial analysierte? Ist es Inkompetenz, Handlungsunvermögen oder einfach ein blindes Vertrauen in die Chefetage, die ohnehin alles wieder richten wird?

Wir wissen es nicht. Wir sehen nur den Schaden. Und der ist enorm, denn Jugend-CD-Konflikte wirken zwar läppisch, aber sie treiben ein Unternehmen genauso in den Ruin wie jene Sales Assistants, die ihre Energien in zerstörerisches Mobbing oder firmeninternes Hickhack investieren und nicht in die großen Ziele des Unternehmens.

Diese Ressourcen fehlen. Wenn das Unternehmen dann unerklärliche Verluste verzeichnet, werden schnell internationale Unternehmensberater für Relaunches eingeflogen. Und mit neuen Konzepten werden dann die gleichen Konflikte mit den gleichen Menschen weiterbetrieben. Wie gut, dass in der Chefetage die Lichter nie ausgehen.

Diskussion im Forum

KATHPEDIA: Bischof Schwarz



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kommentar

  1. Wer will „auf Augenhöhe“ in leere Kirchen blicken?
  2. ‘Reaktionäre Affen‘ – ‚Parteiische Toleranz‘ in Aktion
  3. Katholisch - allumfassend
  4. Die Fundamente lösen sich auf
  5. Vom Territorial- zum Personalprinzip
  6. Stift Melk – Eine päpstliche Visitation ist überfällig!
  7. Antichristliche Karikatur zu Weihnachten
  8. Stars lassen sich anstrahlen, aber Christen strahlen ab!
  9. Warum sich Harald Schmidt nicht vor dem Tod fürchtet
  10. Steht die Selbstbestimmung der Frau über dem Leben des Mitmenschen?







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  3. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  4. Neuer Schülerkreise Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. bestätigt bisherigen Vorstand im Amt
  5. Nordische Bischofskonferenz beendet Herbstvollversammlung in Paderborn
  6. Zwischen Stein und Geheimnis: ‚Ohne die Liturgie würde Notre-Dame ihre Seele verlieren‘
  7. Die Menschheitsfamilie zwischen Babel und Pfingsten
  8. Der Mensch ist mehr als eine Maschine - Die Würde des Menschen vor dem Angesicht Gottes
  9. Bischof Erik Varden: „Den Fremden willkommen heißen“
  10. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  11. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  12. Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
  13. Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
  14. USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
  15. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz