Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  2. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  3. Der Tod der Theologie in Deutschland
  4. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  5. Kirche im Verfall
  6. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  7. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  8. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  9. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  10. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  11. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  12. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  13. THESE: Warum die UNO weg muss!
  14. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  15. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970

Dankmesse für Jesuiten

23. April 2006 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Papst dankte der Gesellschaft Jesu für ihren Einsatz zum 450. Todestag Ignatius von Loyola und erinnerte sie an den besonderen Gehorsam dem Papst gegenüber.


Vatikan (www.kath.net /RV)
Die Jesuiten leisten einen unverzichtbaren Dienst für die Kirche und die Welt von heute. Das hat Papst Benedikt XVI bei einem Jubiläumsgottesdienst für Ignatius von Loyola im Petersdom bestätigt. Am 22. April 1541, vor 465 Jahren also, hatte Ignatius von Loyola mit sechs Gefährten die Sieben-Kirchen-Wallfahrt in Rom unternommen und in St. Paul vor den Mauern sein Gelübde zur Ordensgründung abgelegt.

Zur Dankmesse heute waren 4000 Jesuiten aus der ganzen Welt nach Rom gereist. Am Ende kam der Papst dazu, und der General der Jesuiten, Pater Peter-Hans Kolvenbach, dankte ihm für „die herzliche Zuneigung und das Vertrauen“, das er dem Orden entgegenbringe.

Der Papst erinnerte an den 450. Todestag des Ordensgründers Ignatius von Loyola. Er sei ein „Mann Gottes“ gewesen, der buchstäblich „ad maiorem dei gloriam“ – „zur größeren Ehre Gottes“ gelebt und gewirkt habe. Besonders wichtig außerdem: der Gehorsam gegenüber dem Papst. „Diese kirchlichen Wesensmerkmale, liebe Jesuiten, sollen auch bei euch und in euren Aktivitäten fortdauern, damit ihr die dringlichen und aktuellen Bedürfnisse der Kirche angehen könnt. Mir scheint es besonders wichtig, das Schaffen in den Bereichen Theologie und Philosophie zu betonen. Das sind traditionell die Arbeitsfelder der Jesuiten. Außerdem der Dialog mit der Moderne. Auch wenn die Wissenschaft staunenswerte Fortschritte erzielt, bleibt sie doch stark von Positivismus und Materialismus gekennzeichnet.“

Ein weiteres Anliegen der Jesuiten: die Zusammenarbeit innerhalb der Kirche. Sie wollten, so der Papst, „eine Kultur, die von den Werten des Evangeliums inspiriert werde, die eine tiefe geistliche und kulturelle Bildung erfordere. Genau deshalb war dem Heiligen Ignatius die lange Ausbildung der jungen Jesuiten so wichtig, sowohl im geistlichen Leben als auch an der Universität. Es ist gut, dass diese Tradition beibehalten und noch verstärkt wird, auch und gerade in der modernen Welt, die immer komplexer und unüberschaubarer wird. Ignatius lag auch die christliche Erziehung und die kulturelle Bildung der jungen Menschen am Herzen: Das gab den Anstoß zur Gründung der ‚Kollegien’, die sich nach seinem Tod in Europa und der Welt ausbreiteten. Macht damit weiter, liebe Jesuiten, mit diesem wichtigen Auftrag, und bewahrt den Geist eures Gründers unverändert.“

Benedikt erinnerte auch an den Missionspatron Franz Xaver, dessen 500. Geburtstag die Jesuiten in diesem Jahr feiern. „Sein Beispiel hat unter vielen jungen Jesuiten die Berufung in die Mission geweckt. Er regt bis heute dazu an, dass die Mission in den großen Ländern Asiens weiter gehen möge.“

Den Jesuiten gehören weltweit rund 23.000 Männer an. Der Orden ist mit 2.000 Niederlassungen in mehr als 100 Ländern vertreten.

Foto: © www.jesuiten.org



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Orden

  1. Eine strahlende Braut Christi im isländischen Karmel - Sr. Bianca hat ihre Lebensberufung gefunden
  2. Die drei Nonnen von Goldenstein - Jetzt wird die Justiz aktiv
  3. Frankreich: Trappisten übergeben ihre Abtei an die Benediktiner von Barroux
  4. Papst an Orden: "Gehorsam ist eine Schule der Freiheit in der Liebe"
  5. Die Anfänge des Mönchtums in Ost und West - Teil 1
  6. Die Dominikanerinnen der hl. Cecilia – eine Kongregation ‚in Christus und seiner Kirche verwurzelt'
  7. Papst will keine Ordensfrauen mit "Essiggesicht"
  8. ‚Unlösbare Konflikte’ – Klarissen geben Kloster in Bautzen auf
  9. Vatikan sichert sich weitere Befugnisse bei Ordensneugründung
  10. Demokratische Republik Kongo: Entführte Ordensschwester wieder frei







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  4. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  5. Der Tod der Theologie in Deutschland
  6. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  7. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  8. Kirche im Verfall
  9. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  10. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  11. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  12. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  13. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  14. 'Reiner Bullshit': Macron sorgt mit Attacke auf Meinungsfreiheit für Entsetzen
  15. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz