Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  3. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  4. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  5. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  6. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  7. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  8. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  9. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  10. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  11. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  12. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  13. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  14. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  15. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“

USA plant Kürzung von Hilfen für Nigeria wegen Christenverfolgung

29. Juli 2026 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ausbezahlung von Entwicklungsgeldern soll von Fortschritten beim Schutz religiöser Gemeinschaften abhängig gemacht werden


Washington (kath.net/KAP) Das US-Repräsentantenhaus hat einen Gesetzentwurf verabschiedet, der Entwicklungshilfen für Nigeria im kommenden Haushaltsjahr an Fortschritte beim Schutz religiöser Gemeinschaften knüpfen und bis dahin aussetzen würde. Hintergrund sind Berichte über Gewalt gegen Christen und andere religiöse Gruppen in dem westafrikanischen Land, berichtete der römische Nachrichtendienst Fides (Sonntag).

Der Entwurf wurde Mitte Juli mit 217 gegen 209 Stimmen angenommen. Er sieht vor, Regierungen und Akteure, die Religionsfreiheit verletzen oder Verfolgung dulden, stärker zur Verantwortung zu ziehen und Programme zum Schutz der Religionsfreiheit weltweit zu unterstützen.

Eingebracht wurde die Initiative von den republikanischen Abgeordneten Riley Moore aus West Virginia und Jeff Steube aus Florida. Beide verwiesen auf Angriffe, Entführungen und Tötungen von Christen in Nigeria und kritisierten die nigerianische Regierung wegen aus ihrer Sicht unzureichender Maßnahmen gegen bewaffnete Gruppen. Steube erklärte, US-Steuergelder dürften nicht Regierungen zugutekommen, die beim Schutz religiöser Minderheiten versagten.


Der Gesetzentwurf ist jedoch noch kein geltendes Recht. Er muss zunächst den Senat passieren und anschließend von Präsident Donald Trump unterzeichnet werden, bevor er Teil des Haushalts für 2027 werden könnte.

"Besonders besorgniserregendes Land"

Die Debatte über Nigeria ist in den USA seit Monaten intensiv. Die US-Regierung hatte das Land zuvor als "besonders besorgniserregendes Land" im Bereich der Religionsfreiheit eingestuft. Die nigerianische Regierung sowie verschiedene lokale und internationale Organisationen weisen jedoch darauf hin, dass die Gewalt nicht ausschließlich Christen betrifft, sondern auch Angehörige anderer Religionen sowie die allgemeine Zivilbevölkerung.

Gleichzeitig arbeiten Washington und Abuja in Sicherheitsfragen zusammen. Die USA unterstützten Nigeria zuletzt im Kampf gegen verschiedene Terrorgruppen. Vertreter der nigerianischen Regierung verwiesen darauf, dass auch Präsident Trump die Bemühungen der Regierung von Präsident Bola Tinubu zur Bekämpfung extremistischer Gewalt anerkannt habe.

Erst in der Vorwoche hatte Caritas Nigeria auf die angespannte humanitäre Lage im Nordwesten des Landes hingewiesen und die Ausrufung eines humanitären Notstands gefordert. Dadurch könnten Hilfsmaßnahmen schneller koordiniert und internationale Organisationen stärker eingebunden werden. Besonders betroffen seien Binnenvertriebene in provisorischen Lagern ohne ausreichenden Schutz und Versorgung. Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) waren im Nordwesten Nigerias bereits rund 1,38 Millionen Menschen auf der Flucht. Ursachen der Vertreibungen sind vor allem bewaffnete Überfälle, Entführungen, Konflikte zwischen Hirten und Bauern sowie dschihadistische Gewalt.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  3. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  4. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  5. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  6. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  7. Bischof Hansen/Oslo kündigt Diözesansynode an – Keine Abstimmung über die kirchliche Lehre
  8. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  9. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  10. Präfekt des Dikasteriums für die Gesetzestexte: Kirchenrecht soll dem Heil der Seelen dienen
  11. Ein Fall für den Staatsfunk: Wie Georg Restle Verschwörungsmythen als „Haltung“ verkauft
  12. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!
  13. Expertin fordert nach Aufsichtsversäumnissen in den Provinzen nun nationalen Sterbehilfe-Watchdog
  14. Bistum Limburg: Franziskaner verlassen nach mehr als 150 Jahren Kloster Marienthal
  15. Frankreich: Massenansturm auf Kartenreservierungen für die Papst Leo-Reise!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz