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Englischer Bischof muss vor Gericht wegen Vorwurf der Vergewaltigung einer Minderjährigen

vor 9 Stunden in Weltkirche, keine Lesermeinung
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Bischof von Northampton gab schon im Herbst 2025 offiziell "aus persönlichen Gründen" die Leitung seiner Diözese vorerst ab


London (kath.net/KAP) Dem katholischen Bischof von Northampton in England, David James Oakley, wird die Vergewaltigung einer Minderjährigen vorgeworfen. Laut britischen Medienberichten haben die zuständigen Behörden in der Grafschaft Staffordshire nach Ermittlungen Anklage gegen den 70-Jährigen erhoben. Oakley muss demnach am 14. August vor einem Gericht in Cannock erscheinen. Die Vorwürfe beziehen sich nach Polizei-Angaben auf Taten, die sich in den Jahren 2000 und 2001 ereignet haben sollen.

Oakley ist seit dem Jahr 2020 Bischof von Northampton. Im Herbst 2025 nahm er offiziell "aus persönlichen Gründen" eine Auszeit und übergab die Leitung der Diözese seinem Generalvikar. Dies geschah offenbar nach Beginn der polizeilichen Ermittlungen, die damals jedoch nicht öffentlich bekannt gemacht wurden.


In einer Erklärung vom Mittwoch bestätigte die Diözese Northampton nun, dass Bischof Oakley nach einer Untersuchung zu schon vor längerem vorgebrachten Vorwürfen angeklagt worden sei. "Wir sind uns bewusst, dass dies für alle Beteiligten sehr belastend sein wird, können uns jedoch zu einem laufenden Gerichtsverfahren nicht weiter äußern", heißt es in der Stellungnahme auf der Diözesan-Website.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Archivfoto Bischof Oakley (c) Englische Bischofskonferenz


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