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| ![]() Eine Riesenlektion in Sachen Hoffnungvor 7 Stunden in Jugend, 1 Lesermeinung Katholische Aspekte der Fußball-Weltmeisterschaft 2026: Sie vereint die Menschheit kurzfristig und lehrt sogar manche Ungläubige das Beten. Rom (kath.net / pk) Was hat die Fußball- Weltmeisterschaft mit dem Glauben zu tun? Für das Portal „Aleteia“ hat Cerith Gardiner sieben Gründe gesammelt, warum Katholiken begeistert Fußball schauen sollen. Eine kurze Zusammenfassung: Erstens: Der Papst liebt Fußball. Franziskus war bekanntlich ein leidenschaftlicher Fußballfan und begeisterter Anhänger des argentinischen Vereins San Lorenzo. Er sprach oft darüber, dass Sport Menschen zusammenbringen, wichtige menschliche Tugenden vermitteln, Gemeinschaft schaffen und Freundschaften fördern kann. Zweitens: Die ganze Welt schaut zu. Es gibt nur noch bemerkenswert wenige Ereignisse, die die Menschheit wirklich vereinen: Die Weltmeisterschaft gehört nach wie vor dazu. Ein paar Wochen lang versammeln sich Menschen aus allen Kontinenten vor den Fernsehern, auf öffentlichen Plätzen, drängen sich in Cafés und geraten miteinander völlig aus dem Häuschen – wegen einem Ball. Drittens: Es ist eine Riesenlektion in Sachen Hoffnung. Nach vier langen Jahren des Wartens startet jede Nation mit der Überzeugung ins Turnier, dass dies endlich ihr Jahr sein könnte. Die Fans studieren Statistiken, diskutieren Taktiken, analysieren jedes mögliche Szenario. Und sie verbringen Wochen lang damit, gegen alle Hoffnung zu hoffen. Die Tugend der Hoffnung mag theologischer Natur sein, doch die Praxis der Hoffnung ist oft sportlicher Natur. Viertens: Elfmeterschießen sind eine hervorragende geistliche Schulung. Es gibt nur wenige Erlebnisse, die einem das Sich-Hingeben so sehr beibringen wie ein Elfmeterschießen. Irgendwann ist jede Analyse nutzlos. Logik und Kontrolle schwindet. Was bleibt, sind Vertrauen, Gebet und ein rasend schneller Herzschlag. Millionen von Fußballfans erleben dies alle vier Jahre. Es ist schmerzhaft. Hätte Gott ein Handy, wäre dies der Moment, in dem es aufgrund der schieren Menge an Gebetsanliegen, die an ihn gesendet werden, zusammenbrechen würde. Fünftens: Glaube ist leichter zu erkennen, als man vielleicht denkt. Während des gesamten Turniers sieht man Spieler, die vor den Spielen beten, nach Toren zum Himmel zeigen, in Interviews über Gott sprechen und das Kreuzzeichen machen, wenn sie das Spielfeld betreten. Zu den jüngsten Beispielen gehören Désiré Doué vom PSG, der sich nach dem Gewinn der Champions League öffentlich bei Jesus Christus bedankte, und Bukayo Saka von Arsenal, der über seine Gewohnheit sprach, vor dem Schlafengehen in der Bibel zu lesen. Die Weltmeisterschaft rückt diese Momente auf eine noch größere Bühne. Sechstens: Zugehörigkeit ist wichtig. Vielleicht ist das der tiefgreifendste Reiz von allen. Bei der Weltmeisterschaft geht es nie nur um Fußball. Es geht um Familientraditionen, Kindheitserinnerungen, nationale Identität und die Freude, ein Erlebnis gleichzeitig mit Millionen anderer Menschen zu teilen. Die Menschen kleiden sich in den Farben ihres Landes, singen, feiern Siege mit völlig Fremden und fühlen sich auf irgendeine Weise emotional mit dem Schicksal von Menschen verbunden, die sie nie getroffen haben. Für ein paar Wochen werden die Fans Teil von etwas, das viel größer ist als sie selbst. Es ist nicht schwer zu verstehen, warum das so stark nachhallt. Die Menschen haben sich schon immer nach Verbindung, Gemeinschaft und Zugehörigkeit gesehnt – Sehnsüchte, die sowohl dem Sport als auch dem Glauben sehr naheliegen. Siebtens: Die athletische Leistung ist außergewöhnlich. Fußball kann manchmal den Eindruck erwecken, als sei er einfach. Fakt ist: Während einer Weltmeisterschaft legen die Spieler über zwei Spiele hinweg eine Strecke zurück, die einem Halbmarathon entspricht, sprinten wiederholt mit Geschwindigkeiten von fast 35 km/h und kontrollieren einen sich bewegenden Ball mit einer Präzision, die an Absurdität grenzt. Elitefußball anzuschauen ist ein bisschen so, als würde man einem Konzertpianisten zusehen: Je besser er ist, desto weniger schwierig erscheint es. Die WM 2026 startet am 11. Juni und dauert bis zum 19. Juli. Mit 48 Mannschaften, 104 Spielen und erwarteten Milliarden von Zuschauern weltweit verspricht es die größte Weltmeisterschaft zu werden, die je ausgetragen wurde. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() Lesermeinungen
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