Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ein unvermeidliches Schisma?
  2. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  3. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  4. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  5. „Die große Würde des Priestertums besteht …“
  6. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  7. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  8. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  9. Bereits vierte Kirchenübergabe an Kopten in Wien
  10. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  11. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  12. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  13. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  14. Ein Sämann ging hinaus, um zu säen – Eine Hoffnungsgeschichte für uns
  15. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen

Antonio Banderas: "Ich bin heute hier, um zu bekennen, dass ich dem Zauber Gottes verfallen bin"

8. Juni 2026 in Kultur, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


'Zorro'-Darsteller: Kirche größter Kunstproduzent in der Geschichte der Menschheit. Im Mittelpunkt dieses kulturellen Erbes stehe Jesus Christus, "der große Protagonist im Film des Lebens"


Madrid (kath.net/KAP/red) Antonio Banderas würdigte am Sonntag den Papstbesuch als besonderes Zeichen des Dialogs mit der Gesellschaft. Die Anwesenheit Leos XIV. in Madrid sei "eine Geste des Zuhörens, der Nähe, des Dialogs mit der Zivilgesellschaft". Als gemeinsame Sprache zwischen Kirche und Gesellschaft hob der Schauspieler die Kunst hervor und sagte: "Wir irren uns wohl nicht, wenn wir sagen, dass die Kirche der größte Kunstproduzent in der Geschichte der Menschheit war." Im Mittelpunkt dieses kulturellen Erbes stehe Jesus Christus, "der große Protagonist im Film des Lebens", der Künstler aller Epochen inspiriert habe. Anschließend schilderte der mit Filmen wie "Zorro" und "Desesperados" bekannt gewordene Schauspieler persönliche Erinnerungen an die Karwochenfeiern seiner Heimatstadt Málaga, die ihn schon als Kind geprägt hätten.


In der Verbindung von Volksfrömmigkeit, Kunst und Gemeinschaft sei erstmals die Frage nach Gott in ihm aufgetaucht. Antworten habe er später im Glaubensleben seiner Familie, in den Traditionen seiner Heimat und in den Menschen seines Umfelds gefunden. Die religiösen Feiern seien für ihn zu einem Weg geworden, die Beziehung zwischen Mensch, Gemeinschaft und Transzendenz zu verstehen. Der Schauspieler bezeichnete die Kunst als unverzichtbaren Raum für kritisches Nachdenken über Gesellschaft und Menschsein. "Kunst ist nicht nur Schönheit. Kunst ist Frage. Sie ist Reflexion. Sie ist Kontrast. Sie ist Revolution", sagte er. Sie müsse auf Ungerechtigkeiten aufmerksam machen und dürfe weder gegenüber der Gesellschaft noch gegenüber Religion und Kultur ihre kritische Rolle aufgeben. In einer Zeit rasanten technologischen Wandels helfe Kunst zudem, die menschliche Tiefe und die Suche nach Sinn lebendig zu halten. Kirche und Zivilgesellschaft müssten deshalb weiter gemeinsam nach Wahrheit suchen und den Dialog fördern. Zum Abschluss bekannte Banderas, selbst tiefgläubiger Katholik: "Ich bin heute hier, um zu bekennen, dass ich dem Zauber Gottes verfallen bin."

 

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Veritasvincit 8. Juni 2026 
 

@Versusdeum

Der überlieferte Ritus wurde von der Geistlichkeit geschaffen. Der Ritus selber kann nicht Produzent sein.

Bei der Schaffung eines Ritus ist auch immer der Heilige Geist am Werk.Das gilt auch für den Novus Ordo.


2
 
 Versusdeum 8. Juni 2026 
 

Überlieferter Ritus "der größte Kunstproduzent in der Geschichte

der Menschheit". Nur der Vollständigkeit halber. Ansonsten danke für dieses Zeugnis!


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  5. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  6. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  7. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  8. Ein unvermeidliches Schisma?
  9. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  10. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  11. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  12. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  13. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  14. „Was, wenn sich herausstellt, dass Ann Widdecombe eine Märtyrerin war?“
  15. Leipzig: Christliches Café schließt nach 26 Angriffen von Linkextremisten

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz