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Erstmals mehr als sechs Millionen Katholiken in Südkorea

vor 4 Stunden in Weltkirche, keine Lesermeinung
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In den 1960er Jahren lebte eine halbe Million Katholiken in Südkorea. In den Jahren von 1995 bis 2005 war das Wachstum besonders stark.


Seoul (kath.net/jg)
In Südkorea gab es Ende 2025 zum ersten Mal in der Geschichte mehr als sechs Millionen Katholiken. Die Katholische Bischofskonferenz von Korea (CBCK) hat bekannt gegeben, dass genau 6.006.832 Katholiken in dem südostasiatischen Land leben, berichtet The Pillar.

Die Zahl der Katholiken hat im vergangenen Jahr um 9.178 zugenommen. Sie stellen jetzt 11,4 Prozent der Bevölkerung von Südkorea.

Die Zahl der Taufen hat seit 2020 jedes Jahr zugenommen. Im Jahr 2025 gab es 64.073 Taufen, im Vergleich zu 51.307 im Jahr davor. In Südkorea gibt es vier Mal so viele Erwachsenentaufen wie Kindertaufen. Die Zahl der Erwachsenentaufen stieg von 26.031 im Jahr 2022 auf 48.342 im Jahr 2025. Die Zahl der Kindertaufen blieb in diesem Zeitraum konstant.


Der katholische Glaube ist im späten 18. Jahrhundert nach Südkorea gekommen, das vom Buddhismus und Konfuzianismus geprägt war. Die Ausbreitung des Glaubens wurde zunächst durch teilweise intensive Verfolgung behindert, die viele Märtyrer hervorbrachte. 

Besonders stark war das Wachstum der katholischen Kirche in Südkorea in den letzten 30 Jahren. 1995 gab es 2.885.000 Katholiken, 2005 hat sich die Zahl auf 5.015.000 erhöht. Seither hat sich das Wachstum abgeschwächt. 

Laut einem Bericht der katholischen Nachrichtenseite UCA News gab es 1975 etwa eine Million Katholiken in Südkorea. Seit diesem Zeitpunkt hat sich die Zahl der Katholiken sogar versechsfacht. In den 1960er Jahren lebte etwa eine halbe Million Katholiken in Südkorea, berichtet Rome Reports. Das bedeutet ein Wachstum von 1.200 Prozent in den letzten 60 Jahren.

Südkorea ist heute mit einer demographischen Krise konfrontiert. 20 Prozent der Bevölkerung sind 65 Jahre oder älter. In der katholischen Kirche sind fast 29 Prozent in dieser Altersstufe, ebenso 20 Prozent der Diözesanpriester.

Trotz des Wachstums der Katholiken insgesamt ist die Zahl der Priesterberufungen zurückgegangen. 2025 wurden 70 Priester geweiht, drei Jahre zuvor waren es noch 96. 854 Priesteramtskandidaten sind in den Priesterseminaren, 2022 waren es noch 1.030. Auch die Zahl der Ordensleute ist rückläufig.

Knapp unter einer Million Katholiken nimmt regelmäßig an den heiligen Messen am Sonntag teil. Das sind etwa 15 Prozent. 2015 lag der Anteil der regelmäßigen Messbesucher noch bei 20 Prozent. 

 


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