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Kardinal Simoni, „Lebender Märtyrer“, zur Audienz bei Leo XIV.

vor 4 Stunden in Weltkirche, 1 Lesermeinung
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Er erlitt im kommunistischen Albanien schwere Verfolgung – Der albanische Kardinal überreichte Papst Leo eine Reliquie albanischer Märtyrer


Vatikan (kath.net/pl) Der 97-jährige albanische Kardinal Ernesto Simoni, den Papst Franziskus einmal als „Lebenden Märtyrer“ bezeichnet hatte, wurde von Leo XIV. im Vatikan empfangen. „Dies ist eine besondere Gnade“, sagte der Kardinal nach der Begegnung. Darüber berichtet „Vatican News“ in seiner polnischsprachigen Ausgabe. „Nur Freude, nur Hoffnung“, so beschreibt der Kardinal Ernesto Simoni die Audienz bei Leo XIV., die am Morgen des 27. April stattfand. Neben dem Kardinal waren auch etwa vierzig seiner Angehörigen im Papstsaal anwesend. „Es herrschte eine Atmosphäre voller Freude und Hoffnung, als wir in das Antlitz des Heiligen Vaters blickten – das das Antlitz Jesu Christi widerspiegelt –, um allen Menschen die Frohe Botschaft vom Himmel zu verkünden: Frieden, Brüderlichkeit und Liebe zu allen Völkern der Welt.“


Simoni überreichte dem Papst am Ende der Audienz ein Kreuz und eine Reliquie albanischer Märtyrer, „die ihr Leben für die Treue, die Liebe zu Jesus und das Heil des albanischen Volkes gaben, damit alle Menschen das Lächeln des Himmels sehen können“.

Bereits am Ostersonntag 2026 war der albanische Kardinal neben Kardinal Dominique Mamberti an der Seite von Papst Leo XIV. gestanden, als dieser die Botschaft „Urbi et Orbi“ und den Segen von der zentralen Loggia des Petersdoms aus spendete.

Der Kardinal aus dem Erzbistum Shkodër-Pult (Scutari), der am 7. April sein 70-jähriges Priesterjubiläum feierte, erlitt im kommunistischen Albanien schwere Verfolgung. Er wurde am Weihnachtstag 1963 verhaftet, zunächst zum Tode und dann zu Zwangsarbeit in den Abwasserkanälen von Shkodër verurteilt. Trotzdem setzte er seinen Dienst im Geheimen bis zum Fall des kommunistischen Regimes fort. 

Papst Franziskus, der sein Zeugnis während seiner Albanienreise im September 2014 hörte, war tief bewegt und nannte ihn einen „lebenden Märtyrer“. 2016 ernannte er ihn zum Kardinal und dankte ihm für sein Zeugnis, „das ein großer Gewinn für die Kirche ist“.

Der hochbetagte Kardinal lebt seit einigen Jahren in Florenz und reist trotz seines Alters noch immer die Welt bereist.

Foto aus dieser Begegnung (c) Vatican News

 


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Lesermeinungen

 gebsy vor 3 Stunden 

Freude und Hoffnung

stärken das Herz des Menschen und legen Kräfte des Himmels frei, um Gott und den Menschen zu dienen.


1
 

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